Nextbike: Das plant der Fahrrad-Verleiher im E-Scooter-Markt

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Leihrad von Nextbike
Bildquelle: Nextbike
Nextbike ist mit 20.000 Leihfahrrädern in Deutschland der Marktführer beim Bike-Sharing. Jetzt hat sich Unternehmensgründer Ralf Kalupner zu den Plänen von Nextbike im Bereich der E-Scooter geäußert.

Generell hält Kalupner das Thema E-Scooter weitestgehend für ein Hype-Thema. Es sei eine Blase, die durch zahlreiche Investoren getrieben werde, die jetzt möglichst schnell möglichst viele E-Scooter auf die Straße bringen wollen. In der ersten Zeit rechnet er auch mit einer starken Nachfrage durch die Nutzer, weil der Markt neu und interessant ist. „In einem halben Jahr wird die Blase aber schon wieder vorbei sein“, schätzt er in einem Podcast, den das Manager Magazin veröffentlicht hat. Der Bundesrat hatte vor kurzem grünes Licht für die E-Scooter auf Deutschlands Straßen gegeben.

Unterm Strich seien Leihfahrräder im Vorteil. Sie seien schneller, wartungsärmer, der Nutzer tue etwas für seine Fitness und er müsse beispielsweise im Winter nicht frieren, weil er sich bewegt. Dennoch werde auch Nextbike am E-Scooter-Markt teilnehmen, sagte der Nextbike-Gründer.

E-Scooter sollen sich an Stationen aufladen

Details zu den Einstiegsplänen nannte er in dem Podcast noch nicht. Er deutete aber an, dass sein Geschäftsmodell sich von denen der anderen Unternehmen abheben wird. Mitbewerber würden abends alle E-Scooter von den Straßen einsammeln, in einer großen Lagerhalle laden und morgens wieder auf die Straßen stellen. Das sei nicht nachhaltig. Nextbike werde daher sein Stationsnetz nutzen, um die Scooter an den Stationen zu laden, sobald ein Nutzer das Gefährt dort abgibt. Dennoch sei auch eine flexible Rückgabe außerhalb einer Station möglich. Es sei nicht notwendig, den E-Scooter nach jeder Fahrt zu laden.

Erste Erfahrungen habe Nextbike auch schon mit E-Bikes gemacht. In Deutschland stehe ein Start zwar bevor, zu möglichen Stadt wollte er sich aber noch nicht äußern.

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Thorsten Neuhetzki
Thorsten liebt Technik und ist seit 2018 als Redakteur an Bord. Als "alter Hase" in der Branche schreibt Thorsten am liebsten über alles, was mit Breitband, Netzen und Tarifen zu tun hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Super Vectoring, DOCSIS 3.1 oder 5G geht - schnelles Internet ist für Thorsten und seine Berichterstattung das A und O. Abseits des Newsdesks ist Thorsten mit großer Begeisterung auf seinem Tourenrad unterwegs. Vor allem Schweden hat es dem in Berlin wohnhaften Ostwestfalen angetan.

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