Netze
Für Markus Haas, Chef von Telefónica Deutschland, brechen aufregende Zeiten an. “Das nächste Jahrzehnt wird das Jahrzehnt des Mobilfunks - gerade in Deutschland”, ist der Mobilfunk-Manager überzeugt. Doch eines ist für ihn auch klar: Nachhaltiges Wachstum im Mobilfunk ist nur möglich, wenn alle zusammenspielen. Mobilfunker, Politik und Bürger. Ein Schulterschluss sei notwendig, um mit LTE und 5G den Breitband-Rückstand zu anderen Ländern aufholen zu können.
Am Montag findet die 5G-Frequenzauktion in Mainz ihre Fortsetzung. In den Räumlichkeiten der Bundesnetzagentur treffen sich Vertreter von Deutscher Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch dann bereits in der vierten Woche, um neue Gebote für die insgesamt 41 zur Verfügung stehenden Frequenz-Blöcke abzugeben - angeleitet über gesicherte Telefonleitungen von den Firmen-Chefs in den Zentralen. Der Ausgang der Auktion ist nach der vergangenen Woche aber völlig offen. Vor allem die Strategie vom potenziell vierten (neuen) deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber, 1&1 Drillisch, scheint gegenwärtig völlig unklar und undurchsichtig.
Auf dem Smartphone-Markt werden Huawei-Produkte mittlerweile mit Kusshand von den Verbrauchern entgegen genommen, sodass der chinesische Hersteller an Apple vorbeiziehen konnte. In puncto Netzausbau hat Huawei hingegen schwer zu kämpfen und sieht sich mit Spionage-Vorwürfen konfrontiert. Dazu meldet sich das Unternehmen jetzt zu Wort.
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