Netze
Bei Huawei lief in letzter Zeit nicht alles glatt. Zuerst beeinträchtigten Trump und die USA die Smartphone-Produktion des chinesischen Unternehmens. Nun sorgt auch der Coronavirus und dessen Folgen für Schwierigkeiten. Kein Wunder also, dass Huawei seine Prioritäten laut Medienberichten neu bewertet hat. Der große Sieger bei der Neuausrichtung soll der 5G-Netzausbau sein, während die Smartphone-Sparte zurückgefahren wird.
Mobilfunkmasten aufbauen und Antennen dranhängen ist das eine, das andere ist, das Netz dahinter zu betreiben. Vor dieser Aufgabe steht auch Neueinsteiger 1&1 Drillisch. Zwar verfügt der Konzern schon über eigene Glasfasernetze, doch die werden nicht ausreichen, um die Sendemasten zu versorgen. Doch es gibt eine Lösung.
Vodafone hat diese mit einem Gigabit-Angebot überrascht, das seinesgleichen sucht: 1 Gbit/s im Downstream für Zuhause für unter 40 Euro – dauerhaft. Doch beim Wettbewerb kommt das nicht wirklich gut an. Jetzt gibt es sogar Klagen auf EU-Ebene gegen die eigentlich schon genehmigte Fusion. Der Grund: Wettbewerbsverzerrung.
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