Deutschland, Deutschland, Glasfaser-Land. Nun, in Jubel-Arien beim Glasfaser-Ausbau auszubrechen, wäre wahrscheinlich der falsche Weg. Zu sehr stockt der Ausbau vor allem in ländlichen Regionen. Klar ist aber auch: Dort, wo Glasfaser schon heute zur Verfügung steht, sind richtig schnelle Internetverbindungen schon heute möglich. Zum Teil mit Gigabit-Geschwindigkeiten.
Glasfaser-Netz – Ausbau Schritt für Schritt zum Ziel
Der Vorteil von Glasfaser-Netzen liegt auf der Hand: Die Daten flitzen geradezu durch die transparenten Leitungen. Eine Glasfaser besteht aus in die Länge gezogenem Glas und ermöglicht den Transport des Breitband-Signals in Form einer Lichtwelle. Bei einer Kupferleitung erfolgt die Übertragung im Gegensatz dazu mit elektrischen Impulsen, was nicht nur langsamer, sondern mitunter auch anfälliger für Störungen ist.
In einem Glasfaser-Netz ist es aber nicht nur möglich, im Internet zu surfen. Auch telefonieren und fernsehen ist über ein Glasfaser-Netz möglich. Zudem bieten Glasfaser-Leitungen in Zukunft die Möglichkeit, Stromzähler von außen abzulesen.
Zwei Personen an der Tür, Telekom-Logo um den Hals, dazu eine klare Ansage: In zwei Jahren sei dein Internet tot, unterschreib besser sofort. Klingt nach Fürsorge. Ist aber Verkaufsdruck. Mit vielen Unwahrheiten. Was ist frei erfunden? Und warum gibt es doch einen wahren Kern?
Du willst Glasfaser im Mehrfamilienhaus? Ein alter Kabelvertrag kann das ausbremsen. inside digital liegt exklusiv ein Fall aus Berlin vor: Tele Columbus lässt sich hier zusichern, dass der Eigentümer bis 2034 kein konkurrierendes Kabel- oder Glasfaser-Hausverteilnetz zulässt – soweit dem keine gesetzlichen Duldungspflichten entgegenstehen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sieht darin ein Problem für den Wettbewerb. Tele Columbus widerspricht.
Deutschland hat das Glasfasernetz so stark ausgebaut wie nie zuvor. Nur anschließen lassen sich die Kunden nicht. Eine neue Studie zeigt, warum das jetzt sogar den weiteren Ausbau ausbremst – und was das für deinen Anschluss bedeutet.
Ein Satz vorweg: Der Glasfaser-Hausanschluss ist für Netzbetreiber eine Wette. Sie verlegen die Leitung zu dir, bevor sie wissen, ob du sie je buchst. Deshalb ist er für dich in einem engen Zeitfenster kostenlos. Verpasst du es, wird es teuer. Richtig teuer.
Wer als Neukunde zu congstar wechselt und einen DSL- oder Glasfaser-Vertrag abschließt, kann sich jetzt bis zu 200 Euro Bonus sichern. Dieser wird automatisch mit den ersten Monatsrechnungen verrechnet, wodurch attraktive Preise entstehen. Besonders ist, dass sogar Flex-Tarife vom Bonus profitieren.
Etteln in Ostwestfalen hat weniger als zweitausend Einwohner und galt früher als verstaubt. Heute sagt das niemand mehr. Das smarte Dorf hat Hongkong abgehängt und liegt im globalen Technologiewettbewerb der IEEE auf Platz eins. Eine faszinierende Reise voller digitaler Tatkraft.
Seit ziemlich genau einem Jahr nutze ich Glasfaser. Nachdem die Leitung jahrelang ungenutzt in meiner Wohnung lag, habe ich mich dazu entschieden, vom Kabel zur Glasfaser zu wechseln. Wie hat das meine Internetnutzung verändert?
KOMMENTAR
Glasfaser liegt millionenfach in der Straße und bleibt millionenfach ungenutzt. Schuld sind nicht die Kunden. Schuld ist eine Branche, die jahrelang das Falsche beworben hat. Ein günstiger 50-Mbit/s-Tarif könnte das drehen. Höchste Zeit.
Viele DSL-Kunden zögern beim Glasfaserwechsel, weil sie höhere Preise und überdimensionierte Tarife erwarten. Dabei wäre es vermutlich gar nicht so schwer, die Kunden vom Wechsel zu überzeugen. Davon ist der Chef eines großen Glasfaseranbieters in Deutschland überzeugt.
Das Kupfernetz soll verschwinden, DSL abgeschaltet werden. Aber nicht per Stichtag für ganz Deutschland. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger nennt dafür jetzt klare Grenzen: regionale Abschaltung, frühe Hinweise und Ersatz. Für deinen DSL-Anschluss gibt es damit noch keinen festen Termin.
Deutschland soll beim Netzausbau schneller werden. Ein neuer Pakt von Bund, Ländern, Kommunen und Netzbetreibern setzt auf Milliarden, bessere Daten und schnellere Genehmigungen. Mal wieder. Wie dringend nötig das ist, zeigt sich beim Gipfeltreffen in Berlin, wo Mobilfunknetze rar waren.
Die Telekom bringt ihre Glasfaser-Tarife in fremde Glasfasernetze. Für rund 220.000 Haushalte in 400 Kommunen heißt das: mehr Anbieterwahl, auch wenn die Telekom nicht gebaut hat. Das ist selten. Was unterscheidet diese Haushalte von anderen? Wir haben nachgefragt.
Ein Telekom-Interessent kann an seiner künftigen Glasfaseradresse nur noch 300 Mbit/s buchen. Nachbarn erhalten aber weiterhin Gigabit-Tarife. Die Telekom schließt eine allgemeine Kapazitätsgrenze im FTTH-Netz aus. Was steckt dahinter?
M-net-Chef Soeren Wendler spricht im Interview mit inside digital über Glasfaser in der Stadt, die Kooperation mit der Telekom, offene Netze und die Frage, warum ein regionaler Anbieter im Wettbewerb mit Konzernen nicht nur über Bandbreite punkten will.
Glasfaser soll Deutschland schneller machen. Doch ausgerechnet langsame 50 Mbit/s werden jetzt zum Streitpunkt. Für Kunden geht es um günstige Glasfaser-Einstiegstarife, für Anbieter um die Frage, ob sie ihr neues Netz künstlich bremsen.
Vodafone schaltet im Kabelnetz einen Latenz-Booster frei. Bis Oktober sollen rund 12 Millionen Haushalte profitieren. Für dich kann das stabilere Videocalls und schnellere Reaktionen beim Gaming bedeuten, vor allem bei stark ausgelasteter Leitung.
WLAN-Router verteuern Internetverträge um bis zu 28 Prozent. Betroffen sind Kunden von Telekom, Vodafone, 1&1 und O2, die statt eines Kaufs je nach Gerät bis zu 12,99 Euro im Monat Miete extra zahlen. Das treibt die Kosten – vor allem auf lange Sicht. Doch Mieten hat auch Vorteile.
Deutschlands Glasfaserausbau kommt voran. Doch viele Kunden wollen den Anschluss nicht. Die Telekom sieht das gelassen. „Wir forcieren niemanden in eine bestimmte Richtung“, heißt es aus dem Vorstand. Das Problem der Telekom ist hausgemacht.
Die Telekom meldet eine Million Glasfaseranschlüsse in Berlin. Doch die Zahl wirft Fragen auf. Gleichzeitig gibt es eine weitere wichtige Info für Mieter: Im Mehrfamilienhaus kann die Aktivierung eines Glasfaseranschlusses bald sehr schnell gehen.
Die Telekom meldet 13 Millionen mögliche Glasfaseranschlüsse. Doch möglich heißt noch lange nicht nutzbar. Damit die Glasfaser wirklich in deiner Wohnung ankommt, musst auch du etwas tun. Die Telekom erklärt jetzt den Weg bis ins Haus.