Tesla: Ein Update sorgt für Frust und Ärger

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Wenn Software-Updates zur Verfügung gestellt werden, sollen sie in aller Regel Dinge besser machen. Beim Smartphone kann das zum Beispiel eine verbesserte Kamera sein, beim WLAN-Router eine weniger anfällige WLAN-Performance. Und auch bei einem Elektro-Auto kann ein Software-Update dazu beitragen, dass die Nutzung mehr Freude bereitet. Bei Tesla ist nun bei mehreren Fahrern das Gegenteil der Fall.
Tesla Model S auf einer Landstraße
Bildquelle: Tesla

Für die Tesla-Modelle X und S steht nach Informationen von „Electrek“ ein Update auf Software-Version 16.1 beziehungsweise 16.2 zur Verfügung, das für Probleme sorgt. Denn es verringert offenbar die Reichweite der Fahrzeuge mit 85-kWh-Akku, die bis 2016 hergestellt wurden. Wie es heißt, rollen die elektrifizierten Fahrzeuge nach dem Update nun bis zu 30 Meilen (48 Kilometer) weniger weit.

Tesla bestätigt Update-Problem

Tesla bestätige gegenüber „Electrek“ die reduzierte Reichweite. Man arbeite bereits daran, das Problem aus der Welt zu schaffen. Übrigens stelle das US-Unternehmen das Update ironischerweise zur Verfügung, um die Batterie-Lebensdauer zu verbessern. Dass dies nun auf Kosten der Reichweite geht, sei so nicht beabsichtigt gewesen, versichert Tesla. Der Fehler betreffe allerdings auch nur „einen kleinen Prozentsatz der Besitzer.“

Das Update für die Energiespeicher der Tesla-Modelle S und X hat der Hersteller übrigens auch vor dem Hintergrund entwickelt, dass zuletzt mehrere Model-S-Fahrzeuge in Brand gerieten. Und das offenbar ohne äußere Einwirkung.

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