Was kostet Ladestrom? Autostrom-Ladetarife im Vergleich

8 Minuten
Das Elektroauto unterwegs laden? Immer mehr Anbieter sorgen in Deutschland dafür, dass du dein E-Auto per Ladekarte oder Smartphone-App mit neuem Strom versorgen kannst. Aber die vielen Ladetarife für Autostrom unterscheiden sich stark voneinander. Wir geben dir einen Überblick zu den Unterschieden.
Ladestrom Ladesäule für Autostrom
Was kostet Ladestrom an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland? Wir verraten es dir.Bildquelle: Volkswagen

Elektroautos boomen. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 545.000 Stromer zugelassennach rund 380.000 verkauften E-Pkw im Jahr 2024. Aber was kostet es eigentlich, das Elektroauto unterwegs per Ladestrom mit neuer Energie zu versorgen? In Zeiten fast schon explosionsartig steigender Spritpreise eine nicht unerhebliche Frage. Und um die Antwort direkt vorwegzunehmen: Die Tarife für Autostrom könnten unterschiedlicher kaum sein. Wir zeigen dir, mit welchen Preisen du rechnen musst, wenn du dein Elektroauto mit Ladetarifen an öffentlichen Ladestationen aufladen möchtest.

Elektroauto laden: Zuhause günstiger, unterwegs schneller

Die vielleicht wichtigste Botschaft: In der Regel lädst du dein Elektroauto bei dir zu Hause am preiswertesten auf. Denn an einer Wallbox oder über die klassische Haushaltssteckdose gelten in der Regel (viel) günstigere Preise pro Kilowattstunde (kWh) als an öffentlichen Ladesäulen. Jedoch ist nicht jeder in der Lage, das E-Auto zu Hause oder bei der Arbeit aufzuladen. Zudem ist man auf Reisen auf Alternativen angewiesen. Und dann kommen öffentliche Ladestationen ins Spiel.

Du findest sie immer häufiger auf Parkplätzen, vor Supermärkten, vor Baumärkten oder an anderen öffentlichen Einrichtungen; auch bei IKEA. Und natürlich auch immer häufiger an klassischen Tankstellen. Denn auch die großen Mineralölkonzerne haben natürlich längst erkannt, dass sie auf die steigende Elektroauto-Nachfrage reagieren müssen. Eine Übersicht zu allen aktuell verfügbaren Ladestationen ist über die Homepage der Bundesnetzagentur einsehbar.

Laden per Handy-App oder RFID-Karte

Das Aufladen eines Elektroautos selbst funktioniert denkbar einfach. An einer öffentlichen Ladestation angekommen, verbindest du deinen Wagen über ein Ladekabel mit der Ladestation. Anschließend schaltest du den Stromfluss entweder über eine RFID-fähige Ladekarte frei oder du nutzt eine zugehörige App des von dir favorisierten Anbieters für Ladestrom.

An praktisch allen öffentlichen Ladesäulen kannst du die Aufladung deines Elektroautos zudem per EC-oder Kreditkarte freischalten und bezahlen. Denn das sogenannte Ad-hoc-Laden ohne vorherige Registrierung kommt immer mehr in Mode, ist aber in der Regel teurer als per App oder Ladekarte. Immer mehr E-Autos bieten zudem eine Plug & Charge-Funktion. Ist eine Zahlungsmethode in den Einstellungen des Autos hinterlegt, startet der Ladevorgang nach dem Anstecken des Ladekabels automatisch.

Der größte Nutzeffekt des Aufladens von Elektroautos an öffentlichen Ladestationen ist der Faktor Zeit. Denn während du dein E-Auto an einer Wallbox zu Hause in der Regel mit maximal 11 kW laden kannst (nach verpflichtender Anmeldung beim Netzbetreiber sind auch bis zu 22 kW möglich), steht dir an vielen öffentlichen Ladesäulen eine viel höhere Ladeleistung zur Verfügung. Während du an AC-Ladesäulen per Wechselstrom in der Regel ebenfalls nur mit 11 oder 22 kW lädst, sind an DC-Ladesäulen per Gleichstrom sogar 50 kW möglich. HPC-Ladesäulen laden sogar noch schneller nach. Mit 150, 300, stellenweise sogar mit bis zu 350 oder 400 kW. Und in Zukunft wirst du noch schneller laden können. Erste Megawatt-Standorte kommen!

Allerdings sind die Angaben zur maximal möglichen Ladeleistung nur reine Zahlenwerte. Denn auch der Ladeanschluss deines Elektroautos muss derart hohe Ladeleistungen verarbeiten können. Und das ist aktuell noch eher selten der Fall. Und wenn, nur bei hochpreisigen Fahrzeugen. Zudem sind die angegebenen Werte lediglich Maximalwerte, die stark schwanken können, je mehr Autos an einem Ladepark parallel laden.

Was kostet Ladestrom an öffentlichen Ladesäulen?

Möchtest du auf das in der Regel mit Aufpreisen verbundene Ad-hoc-Laden per Kreditkarte verzichten, hast du die Möglichkeit, dich bei vielen Ladestrom-Anbietern zu registrieren. Anbieter wie EnBW, Maingau Energie, oder EWE Go ermöglichen dir, dein Elektroauto ohne monatliche Grundgebühr an Tausenden Ladesäulen in Deutschland und ganz Europa aufzuladen. Bezahlen musst du einen variierenden Cent-Betrag pro geladener kWh. Das Laden an (langsameren) AC-Ladesäulen ist dabei bei manchen Anbietern etwas günstiger als das Laden an (schnelleren) DC- oder HPC-Ladesäulen.

Die nachfolgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die aktuell bekanntesten Ladestrom- und Autostrom-Anbieter und ihre aktuell gültigen Preise. Den Fokus haben wir dabei darauf gelegt, jene Preise anzuzeigen, die an den in Eigenregie betriebenen Ladesäulen gelten. Oft kannst du über die Ladekarten und Apps der jeweiligen Anbieter auch bei anderen Betreibern laden (Roaming). Das ist in den meisten Fällen aber sehr viel teurer.

Normalladesäule (AC)Schnellladesäule (DC / HPC)BlockiergebührKosten für Ladekarte
Allego60 Cent / kWh76 Cent / kWh

69 Cent / kWh (App-Tarif)
DC/HPC: 24,6 Cent / Minute (ab 46. Minute)---
Aral pulse54 oder 59 Cent / kWh59, 69 oder 79 Cent / kWhmöglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
Citywatt45 Cent / kWh 59 Cent / kWh 10 Cent / Minute
(ab 241. Minute an AC-Ladesäulen)
9,90 Euro
Electra---69 Cent / kWh
54 Cent / kWh (App-Tarif)
------
Elli Basevariable kWh-Preisevariable kWh-Preisemöglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
EnBW mobility+ Ladetarif S56 bis 89 Cent / kWh56 bis 89 Cent / kWh10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
9,90 Euro
Entega Ladekarte49 Cent / kWh55 Cent / kWh5 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
10,00 Euro
E.On Drive Light54 Cent / kWh (E.On)
59 Cent / kWh (Roaming)
61 Cent / kWh (E.On)
79 Cent / kWh (Roaming)
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachten9,90 Euro
EWE Go Mobility Card52 Cent / kWh (EWE Go)
62 Cent / kWh (Partner)
52 Cent / kWh (EWE Go)
62 Cent / kWh (Partner)
---kostenlos
Fastned Standard-Tarif---69 Cent / kWh
62 Cent / kWh (App-Tarif)
------
IONITY Direct /
IONITY Go
---69 Cent / kWh
66 Cent / kWh (App-Tarif)
---9,49 Euro
JET
Strom
---49 Cent / kWh ------
Maingau Energie Autostrom62 Cent / kWh62 oder 72 Cent / kWh

82 Cent / kWh bei Aral Pulse, E.On Drive, EnBW, EWE Go, Lichtblick, Pfalzwerke
10 Cent / Minute
(ab 181. Minute an AC-Ladesäulen, ab 61. Minute an DC-Ladesäulen)
9,99 Euro
mblty
Charging
39 Cent / kWh59 Cent / kWh------
Mainova
TankE
64 Cent / kWh76 Cent / kWh11,9 Cent / Minute (ab 241. Minute an AC-Ladsäulen, ab 46. Minute an DC-Ladsäulen)---
Naturstrom Smartcharge55 Cent / kWh

zzgl. 1,90 Euro pro Ladevorgang
99 Cent / kWh

zzgl. 1,90 Euro pro Ladevorgang
10 Cent / Minute
(ab 121. Minute an AC-Ladesäulen)

15 Cent / Minute
(ab 31. Minute an DC- und HPC-Ladesäulen)
---
Octopus Electroversevariable kWh-Preisevariable kWh-Preise---kostenlos
Pfalzwerke E-Mobil58 Cent / kWh (Pfalzwerke)

variabel (Partner)
79 Cent / kWh (Pfalzwerke)

variabel (Partner)
------
Plugsurfingvariable kWh-Preisevariable kWh-Preise10 Cent / Minute
ab 241. Minute an AC-Ladesäulen

10 Cent / Minute
ab 61. Minute an DC/HPC-Ladesäulen

24 Cent / Minute ab 46. Minute an DC- und HPC-Ladesäulen von Aral Pulse, EnBW und EWE Go
9,95 Euro
SachsenEnergie
Ad-hoc-Laden
50 Cent / kWh 50 Cent / kWh---9,90 Euro
Shell Recharge
Basic
49 bis 64 Cent / kWh

teilw. zzgl. 35 Cent pro Ladevorgang
59 bis 84 Cent / kWh

teilw. zzgl. 35 Cent pro Ladevorgang
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
kostenlos
Stark Energy---54 Cent / kWh------
SWM Ladekarte49 Cent / kWh

variable kWh-Preise bei Roaming-Partnern
69 Cent / kWh

variable kWh-Preise bei Roaming-Partnern
---11,90 Euro
Tesla Supercharger---dynamische kWh-Preise, die von Standort zu Standort unterschiedlich ausfallen

(teilw. in der Nebenzeit unter 40 Cent / kWh)
50 Cent / Minute
(ab 6. Minute nach Beendigung des Ladevorgangs oder wenn der Ladezustand am Auto über 80 Prozent liegt; nur wenn Supercharger-Station stark ausgelastet ist;
---
Vattenfall InCharge47 Cent / kWh44 bis 49 Cent / kWh---kostenlos

Prüfen solltest du immer, ob der von dir gewählte Anbieter eine Blockiergebühr erhebt. Stehst du nämlich zu lange an einer Ladesäule, kann dir eine zusätzlich pro Minute abgerechnete Standgebühr in Rechnung gestellt werden. Das soll verhindern, dass du einen Ladesäulen-Parkplatz belegst, ohne ihn tatsächlich zu nutzen. Welche Preise im Detail gültig sind, steht übrigens teilweise nicht an der Ladesäule selbst. Maßgeblich sind dann die Konditionen, die du in der App des von dir favorisierten Ladestrom-Providers siehst.

Autostrom bei Aldi und Lidl

Ladestrom bekommst du auch immer häufiger bei Aldi und Lidl. Zwar sind noch längst nicht an allen Filialen E-Ladestationen zu finden, doch der Ausbau der entsprechenden Infrastruktur schreitet immer weiter voran. Und die Preise sind oft vergleichsweise erschwinglich.

Aldi Süd staffelt seine Preise nach Ladeleistung:

  • Normal-Ladestationen mit max. 22 kW Leistung: 29 Cent / kWh
  • Schnell-Ladestationen mit max. 50 kW Leistung: 44 Cent / kWh
  • Ultraschnell-Ladestationen mit mehr als 50 kW Leistung: 47 Cent / kWh

Auch Aldi Nord stattet immer mehr Filialen mit Ladesäulen aus. Der Fokus liegt auf Ladesäulen mit einer Ladeleistung von 50 kW, aber auch Standorte mit bis zu 150 kW Ladeleistung sind immer häufiger zu finden.

Wichtig: Die genannten Preise gelten nur, wenn du an den Ladesäulen direkt mit Giro- oder Kreditkarte bezahlst. Mit Ladekarten anderer Anbieter sind die entsprechenden Roaming-Preise der jeweiligen Anbieter zu bezahlen.

Lidl verbindet die möglichen Ladevorgänge an seinen Filialen mit der Lidl Plus App. Über die ist es möglich, an AC-Ladesäulen für 29 Cent / kWh und an DC-Ladesäulen für 44 Cent / kWh neue Energie für das E-Auto zu beziehen. Das Aufladen an HPC-Säulen mit 150 kWh und mehr wird mit 47 Cent / kWh abgerechnet. Das gleiche Prinzip zu identischen Preisen gilt bei Kaufland, wo die Kaufland-App als Grundlage für die Freischaltung der Ladevorgänge gilt. Ohne Kaufland-App ist die Nutzung der Ladesäulen bei Kaufland ebenfalls möglich – aber teurer; bis zu 78 Cent pro kWh.

Ladestrom für geschlossene Kundengruppen und mit monatlicher Grundgebühr

Von Sonderpreisen kannst du auch profitieren. Und zwar beispielsweise dann, wenn du ADAC-Mitglied bist. Oder wenn du als Privatkunde Strom oder Gas für deinen Haushalt beziehst und dein Energieunternehmen auch Autostrom anbietet. Du zahlst dann an öffentlichen Ladestationen einen günstigeren kWh-Preis als andere Kunden.

Grundgebühr pro MonatNormalladesäule (AC)Schnellladesäule (DC / HPC)BlockiergebührKosten für Ladekarte
ACV Ladetarif
(nur für ACV-Mitglieder)
3,99 Euro46 Cent / kWh [an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
46 Cent / kWh [an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
kostenlos
ADAC e-Charge
(nur für ADAC-Mitglieder)
---55 Cent / kWh [an Aral Pulse-Ladesäulen]

75 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
55 Cent / kWh [an Aral Pulse-Ladesäulen]

75 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
Allego Plus9,99 Euro48 bis 60 Cent / kWh
[an Allego-Ladesäulen]
HPC (über 150 kW): 49 Cent / kWh
[an Allego-Ladesäulen]

DC (bis 50 kW): 44 Cent / kWh
[an Allego-Ladesäulen]
24,6 Cent / Minute
(ab 46. Minute)
---
Aral Pulse Extra-Tarif2,99 Euro41 Cent / kWh
[an Aral-Pulse-Ladesäulen]

59 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
54 Cent / kWh
[an Aral-Pulse-Ladesäulen]

79 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
AC: 15 Cent / Minute
(ab 120. Minute)

DC / HPC: 15 Cent / Minute
(ab 45. Minute)
kostenlos
Düsselstrom Mobil3,00 Euro

[entfällt bei Mindestumsatz von 3 Euro pro Monat]
44 Cent / kWh
[an Stadtwerke Düsseldorf-Ladesäulen]

56 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
56 Cent / kWh
[an Stadtwerke Düsseldorf-Ladesäulen]

69 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
AC: 10 Cent / Minute
(ab 240. Minute / nur zwischen 8 und 21 Uhr)

DC: 10 Cent / Minute
(ab 61. Minute / nur zwischen 8 und 21 Uhr)
5,00 Euro
Electra+ Start1,99 Euro---49 Cent / kWh [an Ladesäulen von Electra]------
Electra+ Boost9,99 Euro---39 Cent / kWh [an Ladesäulen von Electra]

64 Cent / kWh (u.a. bei IONITY und Fastned)
------
Elli IONITY Boost5,99 Eurovariable kWh-Preise49 Cent / kWh (nur IONITY)

sonst variable kWh-Preise
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
Elli IONITY Ultra11,99 Eurovariable kWh-Preise39 Cent / kWh (nur IONITY)

sonst variable kWh-Preise
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
Elli Premium17,99 Euro50 Cent / kWh45 Cent / kWh (nur IONITY)

55 Cent / kWh
[u.a. bei Aral Pulse, Audi Charging Hub und Ewiva]

sonst zwischen 69 und 87 Cent / kWh
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
EnBW Vorteils-Tarif
(nur für private EnBW-Kunden)
---51 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

59 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
51 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

59 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
9,90 Euro
EnBW mobility+ Ladetarif M5,99 Euro46 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
46 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
kostenlos
EnBW mobility+ Ladetarif L11,99 Euro39 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
39 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
kostenlos
E.On Drive More6,99 Euro49 Cent / kWh (E.On)
53 Cent / kWh (Roaming)
55 Cent / kWh (E.On)
71 Cent / kWh (Roaming)
möglich / Infos an Ladesäule oder in der App beachtenkostenlos
Fastned Gold Member11,99 Euro---48 Cent / kWh------
IONITY Motion (365)5,99 Euro
59,99 Euro pro Jahr
---49 Cent / kWh---kostenlos
IONITY Power (365)11,99 Euro
119,99 Euro pro Jahr
---39 Cent / kWh---kostenlos
Maingau Energie Autostrom Vorteilspreis---52 Cent / kWh52 oder 62 Cent / kWh

82 Cent / kWh bei Aral Pulse, E.On Drive, EnBW, EWE Go, Lichtblick, Pfalzwerke
10 Cent / Minute
(ab 181. Minute an AC-Ladesäulen, ab 61. Minute an DC-Ladesäulen)
9,99 Euro
SachsenEnergie
Laden mit Vertrag
4,90 Euro45 Cent / kWh
[an SachsenEnergie-Ladesäulen]

65 bis 95 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
45 Cent / kWh
[an SachsenEnergie-Ladesäulen]

65 bis 95 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
---9,90 Euro
Shell Recharge
e-Deal
5,99 Euro49 bis 64 Cent / kWh

teilw. zzgl. 35 Cent pro Ladevorgang
44 bis 84 Cent / kWh

teilw. zzgl. 35 Cent pro Ladevorgang
10 Cent ab 241. Minutekostenlos
Tesla SuperCharger
Mitgliedschaft
9,99 Euro---dynamische kWh-Preise50 Cent / Minute
(ab 6. Minute nach Beendigung des Ladevorgangs oder wenn der Ladezustand am Auto über 80 Prozent liegt; nur wenn Supercharger-Station stark ausgelastet ist;
---
Yello Autostrom Mobile
(nur für private Yello-Kunden)
---48 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
48 Cent / kWh
[an EnBW-Ladesäulen]

56 bis 89 Cent / kWh
[bei anderen Betreibern]
10 Cent / Minute
(ab 241. Minute)
9,90 Euro

Solltest du überlegen, dich für einen Tarif mit monatlicher Grundgebühr zu entscheiden: Empfehlenswert ist das nur, wenn du dein Elektroauto als Vielfahrer regelmäßig mit neuer Energie versorgen musst. Normal- und Wenigfahrer sind mit einem von einer Grundgebühr befreiten Tarif oft günstiger unterwegs. Hier empfiehlt es sich, genau nachzurechnen.

Autohersteller oft mit eigenen Angeboten

Und dann wären da noch die zahlreichen Autohersteller selbst. Volkswagen We Charge beispielsweise bietet (analog zu Skoda Powerpass und Cupra Easy Charging) den Zugang zu mehr als 1.000.000 Ladepunkten in ganz Europa an. Im Standardtarif We Charge Basic bezahlen Fahrer eines elektrifizierten Volkswagen-Modells keine Grundgebühr, müssen aber mit variierenden kWh-Preisen an den Ladesäulen leben.

Im Tarif We Charge Go wird es übersichtlicher. Hier liegt der kWh-Preis an IONITY-Ladepunkten grundsätzlich bei 49 Cent. Dafür musst du aber auch eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 5,99 Euro zahlen. Für Vielfahrer steht zudem der Tarif We Charge Plus zur Verfügung. Er kostet 11,99 Euro pro Monat und reduziert das Aufladen an IONITY-Ladesäulen auf 39 Cent pro kWh. We Charge Go wiederum kostet 17,99 Euro pro Monat und macht das Laden auch über das IONITY-Netzwerk hinaus ab 39 Cent pro kWh möglich.

Tesla-Fahrer nutzen Supercharger

Und wie steht es um Tesla und seine Supercharger? Hier kannst du dich an einem einfachen Gebührenmodell orientieren: Zwischen 16 und 20 Uhr ist das Laden an vielen Superchargern vergleichsweise teuer, in der restlichen Zeit gilt ein günstigerer Preis pro geladener Kilowattstunde. Maßgeblich sind die Preise, die du in der Tesla-App oder als Tesla-Fahrer über das Navigationssystem in deinem Fahrzeug siehst. Es gibt auch Supercharger-Standorte, an denen ein Preis rund um die Uhr gilt.

Tipp: Die Preise in der Tesla-App sind übrigens auch für jene Kunden gültig, die gar keinen Tesla fahren, sondern ein Elektroauto eines anderen Herstellers an einem Tesla-Supercharger aufladen möchten.

Tesla Supercharger unter einem Solardach
Die Supercharger von Tesla sollen schon bald auch in Deutschland von anderen Fahrern von Elektroautos nutzbar sein. Image source: Tesla

Darum ist Autostrom unterwegs vergleichsweise teuer

Und solltest du dich fragen, warum das Laden an öffentlichen Ladesäulen teurer ist als bei dir zu Hause: Aufbau, Wartung und Betrieb der Ladesäulen finanzierst du mit. Dazu kommen Netzentgelte, die in die Berechnung der Autostrompreise unterwegs einfließen. Teilweise kann es sich lohnen, bei den Stadtwerken vor Ort zu prüfen, ob sie günstige Lademöglichkeiten bieten. Das ist in immer mehr Städten der Fall.

Mitreden

11 KOMMENTARE

  1. Nutzerbild Kevin

    Die MVV ist die günstigste die ich kenne und hier nicht aufgeführt. Dort zahlt man in der Regeln 0,35 bzw. 0,45 € pro KwH ohne Grundgebühr und Blockiergebühr oder ähnliches.

    Antwort
  2. Nutzerbild Greo

    Wichtiger Hinweis auch zum „EnBW Vielfahrer-Tarif“ > Die Standgebühr [+10ct/min nach 1h(DC) bzw. 4h(AC)] beträgt maximal 12€.
    Das heißt, steht man länger an der Säule geht die Standgebühr nicht endlos in die Höhe.

    Beim Wandern ist es mir schon passiert, dass ich etwas länger als 6h unterwegs war.

    Antwort
  3. Nutzerbild Der Kleine Pirat

    Für München lohnt es sich die 5€ teure Karte der Stadtwerke zu kaufen, dann ohne monatliche Gebühr, aktuell 38ct an AC u n d DC – wobei die meisten SWM-DC-Lader aktuell außer Betrieb sind (wegen eines Gewährleistungsfall des Säulenherstellers / Produktionsmangel).

    Antwort
  4. Nutzerbild Misterdublex

    Die obige Übersicht ist vollkommen unvollständig. Eine gute Vergleichbarkeit bietet bislang:

    chargeprice.de.

    Dort kann man vergleichen, welcher Stromanbieter gerade an der Ladesäule vor der man steht, am günstigsten ist. Im Prinzip so etwas wie verivox, halt nur für Autostrom.

    Auch gut sind kombinierte Haushaltsstrom-/Autostromtarife, die eine Flatrate für Autostrom bieten. So kann man im ELE Strom Fix Mobil für 5 €/Monat soviel aufladen wir man möchte und das an 10.000 Ladesäulen deutschlandweit. Voraussetzung ist allerdings der Wechsel zur ELE mit seinem Haushaltsstrom. Bei ca. 9 €/Monat und 0,249 €/kWh zu Hause.

    Antwort
  5. Nutzerbild Frei

    Oft viel teurer als Diesel!

    Antwort
    • Nutzerbild Frei

      Man muss auch die km für Umwege zu Stromtanke und auch den Zeitaufwand berechenen. Und wenn Fertiggeladen ist, den Aufwand um zeitnahe den Ladeplatz freizugeben, um Blockerkosten zu vermeiden.
      PS: Gas ist noch günstiger als Diesel…

      Antwort
  6. Nutzerbild Marco

    Nicht zu vergessen ist, dass der zu bezahlende Strom, also der Strom der die Säule verlässt nicht in der Menge der Gleiche ist, der im Akku ankommt. Ich fahre einen Tesla LR 2021. Bei HPC laden von ca. 54 kW kommen ca. 50 im Akku an. Das lässt sich hervorragend mit der Anzeige im Auto und mit der Anzeige in der App vergleichen. Also nochmal 2 Euro Mehrkosten für ca 250 Autobahnkilometer.

    Antwort
  7. Nutzerbild SImone

    Tesla hat die Preis jetzt in 2022 zum zweiten Mal erhöht für die Supercharger. Dennoch finde ich das Netzwerk immer noch am besten. „Reichweitenangst“ braucht man nicht zu haben…

    https://youtu.be/BD5sdie3_p8

    Antwort
  8. Nutzerbild Stocki

    an Greo:
    gerade für Leutchens die an Ladestationen
    parken und 6 Stunden wandern gehen sind die
    Strafgebühren erdacht worden, anscheinend noch zu billig

    Antwort
  9. Nutzerbild Udo

    Stocki: Bei AC-Ladung, ist es nun einmal so, dass das nicht in 1 Stunde erledigt ist, es sei ich lade nur nach.
    Dann finde ich es fair, wenn der Stecker nicht verriegelt ist und „umgesteckt“ werden kann. Vorausgesetzt, der Akku ist entweder voll oder mindestens 90%.
    An der Säule kann man zumindest erkennen, ob noch geladen wird!
    Wenn ich in einer Stadt bin und dort einiges erledigen oder erkunden will, mache ich es genauso. Dafür sind die AC-Säulen doch da.
    Schade ist nur, dass es zu wenige davon gibt, gerade an Touristikschwerpunkten, Restaurants und Einkaufzentren.
    Da man dort oft mehr Zeit verbringt, sind AC-Säulen die bessere Alternative und sie sind für den Akku sogar besser.
    Nutze ich DC-Lademöglichkeiten, ist die Zeit geringer also auch der „notwendige“ Aufenthalt an der Säule deutlich kürzer.
    Damit ist die Säule auch zu räumen!
    Kevin: Bei MVV gilt dieser Tarif nur für „Stammkunden“ und einen Stromvertrag bekommt man nicht Deutschlandweit, sondern nur im Einzugsgebiet.
    Also ist dieser Tarif nur bedingt vergleichbar, der ansonsten so schon zu den günstigen zählt, mit AC-44 und DC-54ct/kWh, (07:00-23:59, AC-10ct 240min, DC-10ct 120min).
    Die 7 Stunden sind schon ausreichend aber wer fährt schon zu mitternächtlicher Stunde zum Ladepunkt, um ihn 7 Stunden später abzuholen.
    Wie bereits in vielen Artikeln beschrieben wurde, ist es vergleichbar wie zu im Mobiltelefone-Tarif-Dschungel, schwer durchschaubare Tarife.
    Ich habe mir eine Tabelle eingerichtet, um die für mich interessanten Varianten besser vergleichen zu können.

    Antwort
  10. Nutzerbild Lenz

    Ein Chaos. Ist ja noch schlimmer, als bei Benzin mit den Preisunterschieden. Ich war gerade dabei mir einen Umstieg auf Elektro vorzustellen. Aber Pustekuchen, in Anbetracht dieses Chaos mit dem Ladestrom verkneife ich mir das noch ein paar Jahre.

    Antwort

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