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O₂ strukturiert Verträge neu: Mit diesem Trick wird das iPhone 13 deutlich günstiger

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Bei O₂ gibt es seit neuestem eine grundlegend veränderte Art, Verträge zu konfigurieren. Dadurch werden unter anderem Verträge mit dem iPhone 13 - sonst sehr teuer - auf Monatsebene viel erschwinglicher. Das ist der Grund.
Die o2 Service-App auf einem iPhone
Bildquelle: Camilo Concha/Shutterstock.com

Bislang konnte ein Handy bei O₂ mit Vertrag ganz regulär über zwei Jahre abgeschlossen werden. Ab sofort kannst du auf den Bestellseiten auch deutlich längere Vertragslaufzeiten von 36 oder 48 Monaten auswählen. Dadurch werden die Kosten weiter gestreckt und die Monatspreise sinken. Auch ganz neue Smartphones wie das iPhone 13 und seine Pro-, Max- und Mini-Brüder werden dadurch monatlich deutlich günstiger.

Aber: Die verlängerte Vertragslaufzeit bedeutet eben nicht nur einen günstigeren Preis, sondern auch eine lange Bindung an eben jenen Vertrag. Die Gefahr ist hinterrücks also groß, dass du im letzten Vertragsjahr schon einen Zweitvertrag abgeschlossen hast und die Kosten hochschießen. Deshalb lohnen sich diese 3- bis 4-jährigen Konstrukte nur für High-End-Smartphones, die seitens ihrer Hersteller lange Services und Updates genießen und vorzugsweise frisch auf dem Markt sind. Etwa bei Apples iPhone 13.

Und in solchen Fällen sind die Rabatte nicht zu verachten. Dennoch bleiben einige Fragen, die wir in diesem Artikel klären. Denn die Tarif-Konstrukte sind komplexer, als sie auf den ersten Blick wirken.

iPhone 13 mit 36 oder 48 Monaten Vertragslaufzeit: Das kostet der Langzeit-Tarif bei O₂

Der Referenz-Tarif bei der Telefónica-Hauptmarke ist der O₂ Free M. Er bietet eine Allnet-Flat, 5G-Zugang und 20 GB Datenvolumen. Im normalen 24-Monats-Vertrag kostet das iPhone 13 hier 59,99 Euro und das iPhone 13 Pro 74,99 Euro.

Nun aber zu den neuen Langzeit-Optionen von O₂. Identisch sind die Einmalzahlungen von 1 Euro für das Smartphone und 39,99 Euro für den Tarifanschluss sowie 4,99 Euro für den Versand. Monatlich gibt es das iPhone 13 im O₂ Free-M-Tarif mit diesen Langzeit-Optionen:

Für das iPhone 13 Pro gelten diese Grundgebühr-Kurse:

Die Mini-Version ist noch ein Stück günstiger (ab 40,24 Euro für 48 Monate) und die Pro-Max-Variante ist erst ab 54,99 Euro erhältlich. Um eine Ebene zu schaffen, wurden alle Tarife mit der 128-GB-Version der Smartphones verglichen.

Handy im Vierjahres-Vertrag: Ist das erlaubt?

Grundsätzlich darf ein Handyvertrag in Deutschland nicht über einen Zeitraum von mehr als 24 Monaten angeboten und abgeschlossen werden. O₂ bedient sich hier allerdings eines Tricks. Und zwar werden Tarif und Smartphone-Kauf im Detail getrennt. Aber: O₂ gewährt den Rabatt auf den Tarif, den es bei der Smartphone-Kopplung gibt, auch für das oder die Folgejahre auf den Zwei-Jahres-Vertrag, wenn denn eine solche Kombi-Option gewählt und vertraglich abgeschlossen wird. So kommt ein Konstrukt zustande, das den Vertrag über drei oder vier Jahre strecken kann.

Allerdings muss der Anbieter auch nach zwei Jahren eine Kündigung des Mobilfunkvertrags akzeptieren. Da du auch in diesem Fall aber noch den Finanzierungsvertrag des Smartphones an der Backe hast, wirst du mindestens diese Schuld auch über das dritte und vierte Jahr begleichen müssen.

Der Umstand wird von O₂ in den Fußnoten verklausuliert bestätigt. So heißt es hier: „Rabatt auf die monatliche Grundgebühr bei Kauf Tarif mit Gerät: Angebot besteht aus einem O₂ My Handy-Kaufvertrag mit dem abgebildeten Gerät mit Ratenzahlung über wahlweise 24, 36 oder 48 Monate Laufzeit nur in Verbindung mit dem O₂ Free S, O₂ Free S Boost, O₂ Free Unlimited Basic, […] bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.“

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  • Die o2 Service-App auf einem iPhone: Camilo Concha/Shutterstock.com
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