E-Autos aus Deutschland im Vergleich: Top-Modelle unter sich

15 Minuten
Einst waren Elektroautos ziemliche Exoten auf dem Pkw-Markt. Inzwischen sind sie genau dort aber kaum noch wegzudenken. Und das nicht nur wegen steigender Kraftstoffpreise, sondern auch, wegen des Fahrspaßes, die die Elektroflitzer versprühen. Wir zeigen dir die interessantesten deutschen Modelle.
BMX iX wird an einer Ladestation von Ionity aufgeladen.
Nur eines von vielen E-Autos aus Deutschland: der BMW iX.Bildquelle: BMW

Egal ob du dich für einen Kleinwagen, ein Auto in der Kompaktklasse, ein SUV-Modell oder gar einen Sportwagen oder Van entscheidest: E-Autos mit elektrifizierten Antrieben erobern den Automobilmarkt. Das belegen auch Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt: Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 206 Prozent mehr E-Autos gekauft als noch im Jahr 2019. Und auch 2021 legte der Absatz an Elektroautos erneut kräftig zu. Grund genug, sich genauer anzusehen, welche Stromer du aktuell von deutschen Herstellern wie Volkswagen, BMW, Audi, Mercedes-Benz oder auch Opel kaufen kannst. Wichtig dabei: Nicht alle unten aufgeführten Modellvarianten sind aktuell verfügbar. Das liegt unter anderem an unterbrochenen Lieferketten in Folge des Ukraine-Krieges.

Volkswagen

VW ID.3

Wenn man an ein E-Auto aus Deutschland denkt, führt am ID.3 von Volkswagen kein Weg vorbei. Er ist in der Kompaktklasse heimisch und kostet derzeit mindestens 36.960 Euro in der Pro-Ausführung mit 58 kWh-Batterie und einer Leistung von 150 kW (204 PS). Bei der elektrischen Reichweite gibt der Hersteller einen Wert von bis zu 419 Kilometern an. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h gedeckelt. Mehr Leistung und eine höhere Reichweite sind mit einem Aufpreis verbunden.

Volkswagen ID.3 in der Seitenansicht
Mit dem ID.3 will Volkswagen in der Kompaktklasse für Aufsehen sorgen.

VW ID.4

Ende 2020 wurde von Volkswagen der ID.4 neu vorgestellt. Er soll im beliebten SUV-Segment um Kunden buhlen. Und das entweder mit einer 52 kWh großen Batterie oder alternativ mit einem 77 kWh großen Energiespeicher. Die Preise des E-Autos starten aktuell als Neuwagen bei 44.915 Euro.

Es stehen verschiedene Modelle des Volkswagen ID.4 zur Verfügung. Die maximal mögliche Reichweite des Modells mit 52-kWh-Akku liegt bei 345 Kilometern nach WLTP-Norm, mit größerer Batterie sind in der Spitze bis zu 522 Kilometer drin. An Leistung bringt der E-SUV mit dem kleineren Akku bis zu 109 kW (148 PS) auf die Straße. Als Performance-Version sind es 125 kW (170 PS). Entscheidest du dich für das Modell mit mehr Reichweite, sind immer 150 kW (204 PS) an Bord.

Volkswagen ID.4 parkt in Blau vor einem Haus.
Kompakt-SUV mit E-Antrieb: der Volkswagen ID.4.

Übrigens: Auch als besonders sportliche GT-Version ist der ID.4 in Deutschland zu haben. Der VW ID.4 GTX bietet eine Leistung von 220 kW (299 PS) und steht zu einem Preis ab 50.415 Euro zur Verfügung.

VW ID.5

Als ID.4 in Coupé-Form hat Volkswagen inzwischen auch den vollelektrischen ID.5 im Angebot. Er liefert eine Reichweite von bis zu 523 Kilometern und kostet mindestens 46.515 Euro. Dafür gibt es 128 kW respektive 174 PS. Das Performance-Modell mit 150 kW (204 PS) bietet über den verbauten Heckantrieb die gleiche Reichweite, kostet aber mindestens 47.550 Euro. Als besonders leistungsfähige GTX-Version ist der ID.5 zu Preisen ab 53.615 Euro angekündigt.

Volkswagen ID.5 in der Seitenansicht.
Der Volkswagen ID.5 – hier in der GTX-Ausführung – präsentiert sich als SUV in Coupé-Form.

VW e-Up!

Eine ganze Spur kompakter und primär für den Stadt- und Pendelverkehr gedacht: der VW e-Up mit einer Reichweite von bis zu 260 Kilometern. Herzstück dieses E-Autos ist ein E-Motor mit einer Leistung von 61 kW (82 PS), der es in der Spitze auf 130 km/h bringt.

Volkswagen e-Up in Gelb in der Seitenansicht in einem Hafen.
Kleinwagen mit E-Motor: der VW e-Up.

In der Theorie ist der Wagen ab rund 21.000 Euro erhältlich. Weil die Nachfrage das Angebot aber zum wiederholten Male überschritten hat, kannst du den e-Up derzeit nicht als Neuwagen bestellen. Gleiches gilt für die fast baugleichen Modelle Seat Mii Electric und Skoda Citigo iV. Mit etwas Glück kannst du bei einem Volkswagen-Händler vor Ort noch ein Modell mit Tageszulassung kaufen.

Opel

Opel Corsa-e

Was für Volkswagen der Polo ist, ist für Opel der Corsa. Und den gibt es auch mit elektrifiziertem Antrieb. Der Opel Corsa-e steht derzeit in verschiedenen Ausstattungsvarianten zu Preisen ab 32.895 Euro zur Verfügung. Die Leistung des kleinen Stadtautos liegt bei 100 kW (136 PS) und wenn du nicht zu sportlich unterwegs bist, kommst du gemäß WLTP-Norm mit der 50 kWh großen Batterie bis zu 337 Kilometer weit. In der Spitze kannst du auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von 150 km/h erreichen.

Opel Corsa-e Seitenansicht
Kleinwagen mit elektrifiziertem Antrieb: der Opel Corsa-e.

Opel Mokka-e

Deutlich größer: der Opel Mokka-e im Crossover-Design. Nachdem das Auto aufgrund seiner großen Beliebtheit zwischenzeitlich nicht mehr lieferbar war, kannst du ihn jetzt wieder zu Preisen ab 37.650 Euro kaufen. Wie beim Schwestermodell Corsa-e kommt auch im Mokka-e ein 100 kW (136 PS) starker Elektromotor zum Einsatz. Ebenfalls identisch: die 50 kWh große Batterie und die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Weil der Wagen aber schwerer und höher und damit etwas weniger windschnittig zum Kunden rollt, liegt die WLTP-Reichweite bei nur 322 Kilometern.

Opel Mokka-e Frontansicht
Ein E-Auto im Crossover-Design: der Opel Mokka-e.

Opel Combo-e Life

Als kleiner Kastenwagen geht wiederum der Opel Combo-e Life durch. Er kostet aktuell mindestens 43.050 Euro und bietet die identischen Antriebsmuster wie der Mokka-e: 100 kW (136 PS) in Verbindung mit einer 50-kWh-Batterie. Die Reichweite nach WLTP-Standard gibt Opel mit bis zu 285 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt. Bis zu sieben Personen können mitfahren.

Opel Combo-e Life
Kleines Familien-Mobil: der Opel Combo-e Life.

Opel Zafira-e Life

Mindestens 63.250 Euro musst du auf den Tisch legen, wenn es der elektrifizierte Van von Opel sein soll: der Zafira-E Life. Das Auto steht in mehreren Versionen zur Verfügung und bietet Platz für sechs (Tourer), acht (Elegance, Edition) oder sogar neun Personen (Selection). Als Käufer dieses E-Autos hast du die Wahl zwischen einer 50 oder 75 kWh großen Batterie für bis zu 322 Kilometer Reichweite. Die Leistung liegt bei allen Modellen bei 100 kW (136 PS).

Opel Zafira-e Life am Straßenrand an der Wallbox geparkt.
Ein Van für bis zu neun Personen mit E-Antrieb: der Opel Zafira-e Life.

Opel Rocks-E

Oder darf es ein Elektroauto sei, das du schon ab 7.990 Euro kaufen kannst? Dann wäre der Opel Rocks-E die perfekte Wahl für dich. Und ihn kannst du sogar schon ab 15 Jahren fahren. Viel Platz bietet er nicht und auch nur eine elektrische Reichweite von 75 Kilometern, doch der Stadtflitzer ist für den einen oder anderen Interessenten sicher eine gern gesehene Alternative zu E-Bike, E-Scooter oder E-Roller.

Opel Rocks-e steht auf einem Platz in einer Innenstadt
Für allen für Jugendliche interessant: der Opel Rocks-e.

BMW

BMW i3

Eines der inzwischen ältesten E-Autos aus den Werken eines deutschen Herstellers ist der i3 von BMW. Er steht zu einem Preis von mindestens 39.000 Euro zur Verfügung und rollt schon seit Ende 2013 über die Straßen. Grund genug, ihn demnächst vom Markt zu nehmen. Die Reichweite liegt beim Modell i3s bei bis zu 283 Kilometern, die Leistung bei bis zu 135 kW (184 PS). Das recht kastenförmige Design ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, trotzdem bringt es das kompakte E-Auto aus München auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der klassische BMW i3 fährt bis zu 150 km/h und bringt eine Leistung von 125 kW (170 PS) auf die Straße. Die Reichweite dieses Modells liegt bei bis zu 307 Kilometern.

BMW i3 in Blau in der Seitenansicht
Klein, aber fein: der BMW i3.

BMW i4

Deutlich luxuriöser: Der neue BMW i4, der seit November 2021 in Deutschland verfügbar ist. Er ist auch für komfortable Reisen auf der Langstrecke gedacht und bringt in der Spitze als BMW i4 M50 stattliche 400 kW (544 PS) auf die Straße. Die Reichweite dieses Modells liegt bei 510 Kilometern. Weniger üppig bestückte Modelle wie der BMW i4 eDrive40 bieten zwar weniger Leistung (250 kW / 340 PS), dafür aber mehr Reichweite (590 Kilometer). Die Höchstgeschwindigkeit liegt modellabhängig bei 190 bis 225 km/h. Der Preis beginnt bei BMW i4 eDrive40  bei 59.200 Euro, beim Performance-Modell BMW i4 M50 bei 70.800 Euro.

BMW i4 steht an einer Ladestation
Grand-Coupé im Premium-Segment der Mittelklasse: der BMW i4.

BMW i7

Wer es noch eine ganze Spur luxuriöser und größer mag: auch der BMW i7 wurde inzwischen vorgestellt. Die elektrifizierte Luxus-Limousine bietet 400 kW (544 PS) Leistung und eine WLTP-Reichweite von bis zu 625 Kilometern. Allerdings hat das auch seinen Preis. Mindestens 135.900 Euro werden für den BMW i7 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h fällig.

Der neue BMW i7 xDrive60 in der Seitenansicht während der Fahrt auf einer Straße.
Luxus pur: der BMW i7 als S-Klasse-Konkurrent.

BMW iX3

Deutlich wuchtiger ist der E-SUV BMW iX3. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar, der beim iX3 bei aktuell mindestens 67.300 Euro liegt. Mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) kannst du mit dem iX3 ordentlich Gas geben. Bis zu 180 km/h sind möglich. Wenn du die WLTP-Reichweite von bis zu 458 Kilometern erreichen möchtest, solltest du aber deutlich weniger stark auf das Gaspedal drücken. An Bord hat der BMW iX3 eine Batterie mit einer Kapazität von 80 kWh.

BMX iX3 parkt am Straßenrand an einer Ladestation
Elektrifiziert im SUV-Segment unterwegs: der BMX iX3.

BMW iX

Wenn du dir von deinem E-Auto noch mehr Leistung wünschst, kannst du auf den BMW iX vertrauen. Er steht zu einem Preis von mindestens 77.300 Euro zur Verfügung. Dafür bekommst du ein Elektroauto mit Allradantrieb, das in der Spitze satte 385 kW (523 PS) Leistung und eine Reichweite von bis zu 630 Kilometern abrufen kann. Die maximal mögliche Geschwindigkeit liegt bei 200 km/h, eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist beim Top-Modell in 4,6 Sekunden möglich. Die maximal mögliche Ladeleistung liegt bei iX xDrive40 bei 150 kW, beim xDrive50 sogar bei 195 kW. Verbaut sind bei den beiden genannten Modellen Batterien mit einem Energiegehalt von 76,6 beziehungsweise 111,4 kWh. Als Top-Modell iX M60 kostet der Wagen mindestens 135.500 Euro und bietet bei einer Reichweite von bis zu 561 Kilometern eine Leistung von 455 kW (619 PS).

BMX iX in der Ansicht schräg von vorne am Meer auf einem Parkplatz stehend.
Der BMW iX liefert alles, was man sich von einem sportlichen SUV mit Elektromotor wünschen kann.

Mercedes-Benz

Mercdes-Benz EQA

Bis zu 486 Kilometer elektrische Reichweite über eine 66,5 kWh große Batterie, bis zu 160 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Leistung von 140 kW (190 PS) verspricht der Mercedes-Benz EQA. Der Kompakt-SUV wurde Anfang 2021 vorgestellt und kostet aktuell mindestens 47.540 Euro. Je nachdem für welches Ausstattungspaket du dich entscheidest, fällt der Preis dieses E-Autos aber auch schnell wesentlich höher aus.

Mercedes-Benz EQA in der Seitenansicht während der Fahrt auf einer Landstraße.
Einer der neuesten Kompakt-SUVs überhaupt: der Mercedes-Benz EQA.

Mercedes-Benz EQB

Mit bis zu 215 kW (292 PS) und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist der Mercedes-Benz EQB zu haben. Das kleine SUV-Modell mit bis zu 520 Nm Drehmoment kann innerorts bis zu 504 Kilometer weit fahren und lässt sich an Schnellladesäulen mit bis zu 100 kW aufladen. Der Preis beginnt bei rund 52.340 Euro.

Meredes-Benz EQB mit Familie an einem See
Bietet viel Platz für Gepäck: der Mercedes-Benz EQB.

Mercedes-Benz EQC

Größer, schneller, stärker und ebenfalls mit einem Stern an der Motorhaube ausgestattet? Der Mercedes-Benz EQC macht es möglich. Bei diesem E-SUV mit Allradantrieb sind in der Spitze bis zu 180 km/h möglich, wobei der Elektromotor eine Leistung von 300 kW (408 PS) entfalten kann. Schwachstelle ist die vergleichsweise geringe Reichweite. Mit dem 80 kWh großen Akku ist man als Fahrer maximal in der Lage knapp 350 Kilometer zu fahren, hat der ADAC in einem Test herausgefunden. Bei einem Preis von aktuell mindestens 66.068 Euro kein Ruhmesblatt. Die AMG Line des EQC 400 4Matic kostet sogar mindestens 70.234 Euro.

Seitenansicht des Mercedes-Benz EQC während der Fahrt auf einer Küstenstraße.
Der Mercedes-Benz EQC bietet viel Leistung für viel Geld.

Mercedes-Benz EQE

Oder soll es lieber die elektrifizierte E-Klasse sein? Mit dem Mercedes-Benz EQE bietet Daimler auch eine Limousine als Stromer an. Und zwar mit einer Reichweite von bis zu 654 Kilometern und einer Leistung von bis zu 215 kW (292 PS). Der Preis fällt allerdings recht hoch aus: mindestens 70.626 Euro sind zu zahlen.

Mercedes-Benz EQE Seitenansicht.
Elektrifizierte E-Klasse: der Mercedes-Benz EQE.

Mercedes-Benz EQS

Klar in der Premium-Liga ist der Mercedes-Benz EQS verortet. Die Luxus-Limousine bietet abhängig von Wetter, ein- oder ausgeschalteter Klimatisierung und Untergrundbeschaffenheit eine Reichweite von bis zu 782 Kilometern und eine maximale Leistung von nicht weniger als 385 kW (523 PS). Eine AMG-Version ist sogar mit 484 kW (658 PS) zu haben. Es handelt sich sozusagen um eine elektrifizierte Form der S-Klasse von Mercedes-Benz. Und das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Der liegt nämlich bei nicht weniger als knapp 98.000 Euro für das Basismodell EQS 350. Die AMG-Version schlägt mit mehr als 152.500 Euro zu Buche.

Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ an Wallbox.
Klar als Luxus-Limousine zu erkennen: der Mercedes-Benz AMG EQS 53 4Matic+.

Alternativ steht der EQS demnächst auch als SUV zur Verfügung – mit bis zu 660 Kilometern WLTP-Reichweite und einer Leistung von bis zu 544 PS. Auch hier dürfte der Preis bei etwa 100.000 Euro starten.

Mercedes-Benz EQV

Oder suchst du einen elektrifizierten Van? Dann hat Mercedes-Benz für dich den EQV im Angebot. Ausgestattet mit einer 90 kWh großen Batterie fährt das E-Mobil für bis zu acht Personen bis zu 418 Kilometer weit. In Serie sind mit bis zu 150 kW (204 PS) maximal 140 km/h möglich, optional auch bis zu 160 km/h. Ein Schnäppchen ist der Van aber nicht. In der Standard-Ausführung werden mindestens 67.818 Euro fällig, in der extralangen Variante mindestens 68.710 Euro. Mit größerer Batterie liegt der Mindestpreis jenseits der 70.000-Euro-Schwelle.

Mercedes-Benz EQV Seitenansicht während der Fahrt auf einer Landstraße.
Platz satt für große Familien: in den Mercedes-Benz EQV passen bis zu acht Personen.

Audi

Audi e-tron

Als klassischer Kompaktwagen kommt der Audi e-tron daher. Du kannst ihn als Schrägheck-Modell ab 69.100 Euro, als Limousine (e-tron Sportback / e-tron S Sportback) ab 71.350 beziehungsweise 96.050 Euro oder als Kombi (e-tron S) ab 93.800 Euro kaufen. Preise, die nicht von Pappe sind. Je nachdem für welches Modell du dich entscheidest, ist entweder eine Batterie mit einer Kapazität von 71 oder 95 kWh an Bord.

Audi e-tron S in der Seitenansicht während der Fahrt auf der Landstraße.
Den Audi e-tron kannst du in verschiedenen Ausführungen kaufen – preiswert ist er nicht.

Die maximal mögliche Reichweite beträgt nach Herstellerangaben bis zu 341 beziehungsweise 441 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 beziehungsweise 200 km/h. Und die Leistung? Bei einem Kauf des Audi e-tron kannst du dich auf 230 oder 300 kW (313/408 PS) freuen. Beim Audi e-tron S oder der passenden Sportback-Version sind es sogar 370 kW (503 PS), was eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h zur Folge hat.

Audi e-tron GT

Sehr viel sportlicher – und noch eine ganze Stange teurer: der Audi e-tron GT. Hier lässt ganz eindeutig die Luxusklasse grüßen. Was auch der Preis ausdrückt. Das Basismodell kostet ausgestattet mit einem Allradantrieb mindestens 99.800 Euro, die RS-Variante ist günstigstenfalls ab 140.000 Euro zu haben.

Audi RS e-tron GT
Sportwagen-Feeling pur: Im Audi RS e-tron GT kannst du es erleben.

Das „kleine“ Modell liefert 350 kW (476 PS) und fährt bis zu 245 km/h. Die RS-Ausführung ist mit einem 440 kW (598 PS) starken Elektromotor ausgestattet und bringt es auf bis zu 250 km/h. In beiden Modellen kommt eine Batterie mit einer Kapazität von 93,4 kWh zum Einsatz. Während es der e-tron GT auf eine Reichweite von bis zu 488 Kilometern bringt, schafft das RS-Modell maximal 472 Kilometer.

Audi Q4 e-tron

Darüber hinaus ist Audi auch in der Klasse der Kompakt-SUVs mit einem Elektroauto unterwegs. Den Audi Q4 e-tron kannst du wahlweise auch als Sportback-Variante mit coupéartiger Linienführung bestellen. Je nach gewählter Ausführung ist ein Akku mit einer Kapazität von 55 oder 82 kWh an Bord, was eine maximale Reichweite von 520 Kilometern nach WLTP-Standard erlaubt. Die maximal mögliche Leistung liegt zwischen 125 kW (Audi 35 e-tron) und 220 kW (Audi 50 e-tron quattro). Im günstigsten Fall kostet der SUV in der Kompaktklasse 41.900 Euro, in der Sportback-Ausführung mit Coupé-Design mindestens 43.900 Euro.

Audi Q4 50 e-tron quattro Fahrt
Kompakt-SUV von Audi: der Audi Q4 e-tron – hier in der Allrad-Ausführung Q50 quattro.

Porsche

Du magst es noch sportlicher? Dann führt am Porsche Taycan kein Weg vorbei. Egal ob Basismodell (ab 86.733 Euro), Taycan 4S (ab 106.725 Euro), Taycan Turbo (ab 153.254 Euro) oder Taycan Turbo S (ab 186.574 Euro), wenn du das notwendige Kleingeld hast, kannst du auch bei dem Stuttgarter Automobilhersteller ein E-Auto kaufen. In der Spitze bist du mit dem Porsche Taycan bis zu 260 km/h schnell, die Leistung liegt je nach Modell zwischen 300 kW (408 PS) und 560 kW (761 PS).

Porsche Taycan Seitenansicht auf Straße fahrend.
Ein Sportwagen wie er im Buche steht: der elektrifizierte Porsche Taycan.

Ferner gibt es den Porsche Taycan auch als Cross Turismo. Mit Allradantrieb und adaptiver Luftfederung soll dieses Modell auch abseits von befestigten Straßen zu Hause sein. Der Taycan Cross Turismo steht in vier Versionen mit 280 bis 560 kW (380 bis 761 PS) zur Verfügung und kostet mindestens 95.658 Euro.

e.Go Mobile

Häufig unter dem Radar schwimmt der in Aachen heimische Hersteller e.Go Mobile. Und mit dem vollelektrischen e.Go Life baut das Unternehmen einen frischen Stadtflitzer, der in verschiedenen Ausführungen zu haben ist. Ein wenig erinnert das kleine E-Auto an den Smart aus dem Hause Daimler. Insgesamt ist der nicht einmal 3,5 Meter lange und knapp 1,8 Meter breite e.Go Life aber noch ein wenig kompakter gehalten.

e.Go Life Seitenansicht
Ein Kleinwagen für zwei Personen: der e.Go Life Next.

Die nur 21,5 kWh große Lithium-Ionen Batterie lässt das Fahrzeug bis zu 139 Kilometer weit fahren. Im Stadtverkehr sollen es bis zu 171 Kilometer sein. Die Höchstgeschwindigkeit des E-Autos liegt bei 122 km/h. Aktuell kostet der e.Go Life in der Special Edition Next mit bis zu 57 kW (78 PS) nach Abzug des Umweltbonus knapp 17.600 Euro. Ohne Umweltbonus liegt der Preis bei rund 26.500 Euro.

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Bildquellen

  • Volkswagen ID.3: Volkswagen
  • Volkswagen ID.4: Volkswagen
  • Volkswagen ID.5 in der Seitenansicht.: Volkswagen
  • Volkswagen e-Up: Volkswagen
  • Opel Corsa-e Seitenansicht: Opel
  • Opel Mokka-e: Opel
  • Opel Zafira-e Life: Opel
  • Opel Rocks-e kommt nach Deutschland – zu einem unschlagbaren Preis: Opel
  • BMW i3: BMW
  • BMW i4 an Ladestation: BMW
  • Der neue BMW i7 xDrive60: BMW
  • BMX iX3: BMW
  • BMX iX: BMW
  • Mercedes-Benz EQA: Daimler
  • Meredes-Benz EQB: Mercedes-Benz
  • Mercedes-Benz EQC: Daimler
  • Mercedes-Benz EQE Seitenansicht.: Mercedes-Benz
  • Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ an Wallbox.: Mercedes-Benz
  • Mercedes-Benz EQV: Daimler
  • Audi e-tron S: Audi
  • Audi RS e-tron GT: Audi
  • Audi Q4 50 e-tron quattro: Audi
  • Porsche Taycan: Porsche
  • e.Go Life Special Edition Next: e.Go Mobile
  • BMX iX: BMW
Ein Mann mit Helm fährt E-Bike auf einer Straße.
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3 KOMMENTARE

  1. Martin Lehmann

    Das sind Spielzeuge – keine Autos mit der Reichweite. Und betrügen können die Deutschen obendrein ja perfekt wie man vom Dieselskandal her weiß. Ein ID4 z. B. schafft in der Praxis gerade einmal 163km und lädt auch noch sehr langsam wenn die Batterie zu mehr als 50% geladen ist. Die kann direkt von der Produktion zum Schrottplatz fahren. Vielleicht als 2. Wagen, wenn man schon eine Auto für den Wochenendausflug oder den Urlaub hat und nur 20km zur Arbeit damit pendelt. Dafür sind sie in meinen Augen allerdings viel zu teuer. Weiterhin ist man auf Langstrecken auf Ionity angewiesen, da wird man dann mit 80 Cent/kWh nochmal a gezockt (gehört ja auch den Deutschen Automobilkonzernen). Also ist diese lukrative Nebeneinkommen sicherlich geplant. Ich warte da lieber auf Nio et7 oder Lucid Air, denn Tesla habe ich nach 5 Jahren aufgrund des inzwischen de Faktor nicht mehr verfügbaren Service aufgegeben und fahre solange wieder Diesel!

    Antwort
  2. Autojoe

    Das sagt eigentlich gar nichts aus Nissan zB. hat schon den Leaf massenweise verkauft da war bei den Deutschen Herstellern noch kein Thema. Warum ist er nicht mehr gelistet obwohl er noch immer gut verkauft wird.

    Antwort
    • Nun, der Leaf kommt laut KBA im August auf 343 und in Summe im bisherigen Jahresverlauf auf 2.468 Neuzulassungen. Das reicht eben nicht für Platzierungen auf den vorderen Plätzen… und davon abgesehen soll es in diesem Artikel ja um deutsche Hersteller gehen. Da fällt Nissan an dieser Stelle ohnehin raus.

      Antwort

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