Elektroautos aus Deutschland im Vergleich

14 Minuten
Auch wenn Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor noch immer vergleichsweise teuer sind, haben inzwischen alle namhaften Hersteller aus Deutschland mindestens ein E-Auto im Angebot. Wir zeigen dir in einer Übersicht die aktuell interessantesten Modelle.
BMX iX wird an einer Ladestation von Ionity aufgeladen.
Nur eines von vielen E-Autos aus Deutschland: der BMW iX.Bildquelle: BMW

Egal, ob du dich für einen Kleinwagen, ein Auto in der Kompaktklasse, ein SUV-Modell oder gar einen Sportwagen oder Van entscheidest: Elektroautos mit elektrifizierten Antrieben erobern zunehmend den Automobilmarkt. Das belegen auch Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt: Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 206 Prozent mehr E-Autos gekauft als noch im Jahr 2019. Und auch 2021 legte der Absatz an Elektroautos erneut kräftig zu. Im Jahr 2022 kletterte die Zahl der E-Auto-Neuzulassungen abermals um 29 Prozent auf rund 470.000. Grund genug, sich genauer anzusehen, welche Stromer du aktuell von deutschen Herstellern wie Volkswagen, BMW, Audi, Mercedes oder auch Opel kaufen kannst.

Volkswagen

VW ID.3

Wenn man an ein E-Auto aus Deutschland denkt, führt am ID.3 von Volkswagen kein Weg vorbei. Er ist in der Kompaktklasse heimisch und kostet derzeit mindestens 39.995 Euro in der Pro-Ausführung mit 58 kWh-Batterie und einer Leistung von 150 kW (204 PS). Bei der elektrischen Reichweite gibt der Hersteller einen Wert von bis zu 429 Kilometern an, die DC-Ladeleistung ist auf 120 kW begrenzt. Mehr Leistung, eine höhere Reichweite und eine höhere DC-Ladeleistung sind mit einem Aufpreis verbunden.

Neuer Volkswagen ID.3 (2023).
Neuer Volkswagen ID.3 (2023).

VW ID.4

Ende 2020 wurde von Volkswagen der ID.4 neu vorgestellt. Er soll im beliebten SUV-Segment um Kunden buhlen. Und das entweder mit einer 52 kWh großen Batterie oder alternativ mit einem 77 kWh großen Energiespeicher. Die Preise des E-Autos starten aktuell als Neuwagen bei 40.335 Euro.

Es stehen verschiedene Modelle des Volkswagen ID.4 zur Verfügung. Die maximal mögliche Reichweite des Modells mit 52-kWh-Akku liegt bei 345 Kilometern nach WLTP-Norm, mit größerer Batterie sind in der Spitze bis zu 522 Kilometer drin. An Leistung bringt der E-SUV je nach Ausführung 125 kW (170 PS), 150 kW (204 PS) oder sogar 220 kW (299 PS) auf die Straße.

Volkswagen ID.4 parkt in Blau vor einem Haus.
Kompakt-SUV mit E-Antrieb: der Volkswagen ID.4.

Übrigens: Auch als besonders sportliche GT-Version ist der ID.4 in Deutschland zu haben. Der VW ID.4 GTX bietet unter anderem Allradantrieb und LED-Matrixscheinwerfer und steht derzeit zu einem Preis ab 53.255 Euro zur Verfügung.

VW ID.5

Als ID.4 in Coupé-Form hat Volkswagen den vollelektrischen ID.5 im Angebot. Er liefert per Heckantrieb eine Reichweite von bis zu 523 Kilometern und kostet derzeit mindestens 47.935 Euro. Dafür gibt es 128 kW respektive 174 PS. Als besonders leistungsfähige GTX-Version ist der ID.5 momentan zu Preisen ab 56.455 Euro angekündigt. Dann gibt es 220 kW (299 PS) und Allradantrieb.

Volkswagen ID.5 in der Seitenansicht.
Der Volkswagen ID.5 – hier in der GTX-Ausführung – präsentiert sich als SUV in Coupé-Form.

VW e-Up!

Eine ganze Spur kompakter und primär für den Stadt- und Pendelverkehr gedacht: der VW e-Up mit einer Reichweite von bis zu 260 Kilometern. Herzstück dieses E-Autos ist ein E-Motor mit einer Leistung von 61 kW (83 PS), der es in der Spitze auf 130 km/h bringt.

Volkswagen e-Up in Gelb in der Seitenansicht in einem Hafen.
Kleinwagen mit E-Motor: der VW e-Up.

In der Theorie ist das Elektroauto als Editions-Modell ab 29.995 Euro erhältlich. Weil die Nachfrage das Angebot aber zum wiederholten Male überschritten hat, kannst du den e-Up derzeit aber nicht als Neuwagen konfigurieren. Gleiches gilt für die fast baugleichen Modelle Seat Mii Electric und Skoda Citigo iV. Mit etwas Glück kannst du bei einem Volkswagen-Händler vor Ort noch ein Modell mit Tageszulassung kaufen. Und natürlich gibt es den VW e-Up! auch als Gebrauchtwagen zu kaufen.

Bereits neu angekündigt ist von Volkswagen der ID.7 mit bis zu 700 Kilometern Reichweite. Und auch der stilvolle Volkswagen ID.Buzz, eine elektrifizierte Form des VW Bullis, ist sicherlich eine Überlegung wert, wenn man Wochenenden gerne mit Ausflügen verbringt.

Opel

Opel Corsa-e

Was für Volkswagen der Polo ist, ist für Opel der Corsa. Und den gibt es auch mit elektrifiziertem Antrieb. Der Opel Corsa-e steht derzeit in verschiedenen Ausstattungsvarianten zu Preisen ab 36.395 Euro zur Verfügung. Die Leistung des kleinen Stadtautos liegt bei 100 kW (136 PS) und wenn du nicht zu sportlich unterwegs bist, kommst du gemäß WLTP-Norm mit der 50 kWh großen Batterie bis zu 361 Kilometer weit. In der Spitze kannst du auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von 150 km/h erreichen.

Opel Corsa-e Seitenansicht
Kleinwagen mit elektrifiziertem Antrieb: der Opel Corsa-e.

Opel Mokka Electric

Größer aufgestellt: der Opel Mokka Electric im Crossover-Design. Nachdem das Auto aufgrund seiner großen Beliebtheit zwischenzeitlich nicht mehr lieferbar war, kannst du ihn jetzt wieder zu Preisen ab 40.650 Euro kaufen. Wie beim Schwestermodell Corsa-e kommt auch im Mokka-e ein 100 kW (136 PS) starker Elektromotor zum Einsatz. Ebenfalls identisch: die 50 kWh große Batterie und die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Weil der Wagen aber schwerer und höher und damit etwas weniger windschnittig zum Kunden rollt, liegt die WLTP-Reichweite bei nur bis zu 338 Kilometern.

Opel Mokka-e Frontansicht
Ein E-Auto im Crossover-Design: der Opel Mokka-e.

Opel Combo-e Life

Als kleiner Kastenwagen geht wiederum der Opel Combo-e Life durch. Er kostet aktuell mindestens 43.050 Euro und bietet die identischen Antriebsmuster wie der Mokka Electric: 100 kW (136 PS) in Verbindung mit einer 50-kWh-Batterie. Die Reichweite nach WLTP-Standard gibt Opel mit bis zu 285 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt. Bis zu sieben Personen können mitfahren.

Opel Combo-e Life
Kleines Familien-Mobil: der Opel Combo-e Life.

Opel Zafira-e Life

Mindestens 51.527 Euro musst du auf den Tisch legen, wenn es der elektrifizierte Van von Opel sein soll: der Zafira-e Life. Das Auto steht in mehreren Versionen zur Verfügung und bietet Platz für sechs (Tourer), acht (Elegance, Edition) oder sogar neun Personen (Selection). Als Käufer dieses E-Autos hast du die Wahl zwischen einer 50 oder 75 kWh großen Batterie für bis zu 322 Kilometer WLTP-Reichweite. Die Leistung liegt bei allen Modellen bei 100 kW (136 PS).

Opel Zafira-e Life am Straßenrand an der Wallbox geparkt.
Ein Van für bis zu neun Personen mit E-Antrieb: der Opel Zafira-e Life.

Opel Rocks-E

Oder darf es ein Elektroauto sei, das du schon ab 7.990 Euro kaufen kannst? Dann wäre der Opel Rocks-E die perfekte Wahl für dich. Und ihn kannst du sogar schon ab 15 Jahren fahren. Viel Platz bietet er nicht und auch nur eine elektrische Reichweite von 75 Kilometern, doch der Stadtflitzer ist für den einen oder anderen Interessenten sicher eine gern gesehene Alternative zu E-Bike, E-Scooter oder E-Roller.

Opel Rocks-e steht auf einem Platz in einer Innenstadt
Für allen für Jugendliche interessant: der Opel Rocks-e.

Im Laufe der kommenden Wochen soll auch der Opel Astra Electric verfügbar sein. Dann hat Opel in der hierzulande beliebten Kompaktklasse ebenfalls ein passendes Elektroauto im Angebot.

BMW

BMW i4

Der BMW i4 ist auch für komfortable Reisen auf der Langstrecke gedacht und bringt in der Spitze als BMW i4 M50 stattliche 400 kW (544 PS) auf die Straße. Die Reichweite dieses Modells liegt bei 510 Kilometern. Weniger üppig bestückte Modelle wie der BMW i4 eDrive40 bieten zwar weniger Leistung (250 kW / 340 PS), dafür aber mehr Reichweite (590 Kilometer). Die Höchstgeschwindigkeit liegt modellabhängig bei 190 bis 225 km/h. Der Preis beginnt bei BMW i4 eDrive40 bei 59.800 Euro, beim Performance-Modell BMW i4 M50 bei 71.100 Euro. Das Einstiegsmodell BMW i4 eDrive35 gibt es zu Preisen ab 56.500 Euro – mit 210 kW (286 PS) und bis zu 483 Kilometern Reichweite.

BMW i4 steht an einer Ladestation
Grand-Coupé im Premium-Segment der Mittelklasse: der BMW i4.

BMW i7

Wer es noch eine ganze Spur luxuriöser und größer mag: der BMW i7 bietet genau das. Die elektrifizierte Luxus-Limousine fährt mit 400 kW (544 PS) Leistung und eine WLTP-Reichweite von bis zu 625 Kilometern. Allerdings hat das auch seinen Preis. Mindestens 139.900 Euro werden für den BMW i7 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h und bis zu 195 kW Ladeleistung fällig. Mit M Sportpaket sogar mindestens 146.800 Euro.

Der neue BMW i7 xDrive60 in der Seitenansicht während der Fahrt auf einer Straße.
Luxus pur: der BMW i7 als S-Klasse-Konkurrent.

BMW iX3

Deutlich wuchtiger ist der E-SUV BMW iX3. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar, der beim iX3 bei aktuell mindestens 67.300 Euro liegt. Mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) kannst du mit dem iX3 ordentlich Gas geben. Bis zu 180 km/h sind möglich. Wenn du die WLTP-Reichweite von bis zu 461 Kilometern erreichen möchtest, solltest du aber deutlich weniger stark auf das Gaspedal drücken. An Bord hat der BMW iX3 eine Batterie mit einer Kapazität von 80 kWh, die Ladeleistung liegt bei maximal 150 kW.

BMX iX3 parkt am Straßenrand an einer Ladestation
Elektrifiziert im SUV-Segment unterwegs: der BMX iX3.

BMW iX1

Etwas kompakter präsentiert sich der BMW iX1. Er steht ab 55.000 Euro zur Verfügung und erlaubt eine Aufladung des 66,5 kWh großen Akkus mit bis zu 130 kW. Die Reichweite nach WLTP-Norm gibt der Hersteller mit bis zu 439 Kilometern an, die per Allradantrieb abrufbare Leistung mit 230 kW (313 PS).

BMW iX1
BMW iX1: Kompakt-SUV mit solider Reichweite.

BMW iX

Wenn du dir von deinem E-Auto mehr Leistung wünschst, kannst du auf den BMW iX vertrauen. Er steht zu einem Preis von mindestens 77.300 Euro zur Verfügung. Dafür bekommst du ein Elektroauto mit Allradantrieb, das in der Spitze satte 240 kW (326 PS) Leistung und eine Reichweite von bis zu 435 Kilometern abrufen kann. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist beim teureren Top-Modell M60 in 3,8 Sekunden möglich. Die maximal mögliche Ladeleistung liegt beim iX xDrive40 bei 150 kW, beim iX xDrive50 und iX M60 sogar bei 195 kW. Verbaut sind Batterien mit einem Energiegehalt von 76,6 oder 111,5 kWh. Als Top-Modell iX M60 kostet der Wagen mindestens 143.100 Euro und bietet bei einer Reichweite von bis zu 561 Kilometern eine Leistung von 455 kW (619 PS).

BMX iX in der Ansicht schräg von vorne am Meer auf einem Parkplatz stehend.
Der BMW iX liefert alles, was man sich von einem sportlichen SUV mit Elektromotor wünschen kann.

Mercedes-Benz

Mercdes-Benz EQA

Bis zu 531 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP-Norm über eine 66,5 kWh große Batterie, bis zu 160 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Leistung von 140 kW (190 PS) verspricht der Mercedes-Benz EQA. Der Kompakt-SUV wurde Anfang 2021 vorgestellt und kostet aktuell mindestens 50.770 Euro. Je nachdem für welches Ausstattungspaket du dich entscheidest, fällt der Preis dieses E-Autos aber auch schnell wesentlich höher aus.

Mercedes-Benz EQA in der Seitenansicht während der Fahrt auf einer Landstraße.
Einer der neuesten Kompakt-SUVs überhaupt: der Mercedes-Benz EQA.

Mercedes-Benz EQB

Mit bis zu 215 kW (292 PS) und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist der Mercedes-Benz EQB zu haben. Das kleine SUV-Modell mit bis zu 520 Nm Drehmoment kann innerorts bis zu 504 Kilometer weit fahren und lässt sich an Schnellladesäulen mit bis zu 100 kW aufladen. Der Preis beginnt bei rund 52.550 Euro.

Meredes-Benz EQB mit Familie an einem See
Bietet viel Platz für Gepäck: der Mercedes-Benz EQB.

Mercedes-Benz EQC

Größer, schneller, stärker und ebenfalls mit einem Stern an der Motorhaube ausgestattet: der Mercedes-Benz EQC. Bei diesem E-SUV mit Allradantrieb sind in der Spitze bis zu 180 km/h möglich, wobei der Elektromotor eine Leistung von 300 kW (408 PS) entfalten kann. Schwachstelle ist die vergleichsweise geringe Reichweite. Mit dem 80 kWh großen Akku ist man als Fahrer maximal in der Lage knapp 350 Kilometer zu fahren, hat der ADAC in einem Test herausgefunden. Bei einem Preis von aktuell mindestens 66.068 Euro kein Ruhmesblatt. Die AMG Line des EQC 400 4Matic kostet sogar mindestens 73.209 Euro.

Seitenansicht des Mercedes-Benz EQC während der Fahrt auf einer Küstenstraße.
Der Mercedes-Benz EQC bietet viel Leistung für viel Geld.

Mercedes-Benz EQE

Oder soll es lieber die elektrifizierte E-Klasse sein? Mit dem Mercedes-Benz EQE bietet der Hersteller auch eine Limousine als Stromer an. Und zwar mit einer Reichweite von bis zu 645 Kilometern und einer Leistung von bis zu 460 kW (625 PS). Der Preis fällt allerdings recht hoch aus: mindestens 67.187 Euro sind zu zahlen. Abhängig von der gewählten Leistung fällt der Preis aber auch schnell sehr viel höher aus.

Mercedes-Benz EQE Seitenansicht.
Elektrifizierte E-Klasse: der Mercedes-Benz EQE.

Soll es der EQE in SUV-Ausführung sein, verlangt Mercedes für das Elektroauto einen Preis von aktuell mindestens 124.920 Euro. Dann gibt es 350 kW Leistung, bis zu 476 Kilometer WLTP-Reichweite und bis zu 210 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Mercedes-Benz EQS

Klar in der Premium-Liga ist der Mercedes-Benz EQS verortet. Die Luxus-Limousine bietet abhängig von Wetter, ein- oder ausgeschalteter Klimatisierung und Untergrundbeschaffenheit eine Reichweite von bis zu 783 Kilometern und eine maximale Leistung von nicht weniger als 385 kW (523 PS). Eine AMG-Version ist sogar mit 484 kW (658 PS) zu haben. Es handelt sich sozusagen um eine elektrifizierte Form der S-Klasse von Mercedes-Benz. Und das hat auch Auswirkungen auf den Preis. Der liegt nämlich bei nicht weniger als 109.551 Euro für das Basismodell EQS 450+. Die AMG-Version schlägt mit mehr als 155.009 Euro zu Buche.

Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ an Wallbox.
Klar als Luxus-Limousine zu erkennen: der Mercedes-Benz AMG EQS 53 4Matic+.

Alternativ steht der EQS auch als SUV zur Verfügung – mit bis zu 672 Kilometern WLTP-Reichweite und einer Leistung von bis zu 544 PS. Der Preis: mindestens 110.801 Euro.

Mercedes-Benz EQV

Oder suchst du einen elektrifizierten Van? Dann hat Mercedes-Benz für dich den EQV im Angebot. Ausgestattet mit einer 90 kWh großen Batterie fährt das E-Mobil für bis zu acht Personen bis zu 363 Kilometer weit. In Serie sind mit bis zu 150 kW (204 PS) maximal 140 km/h möglich, optional auch bis zu 160 km/h. Ein Schnäppchen ist der Van aber nicht. In der Standard-Ausführung werden mindestens 70.865 Euro fällig, in der extralangen Variante mindestens 71.781 Euro. Mit größerer Batterie (90 statt 60 kWh) liegt der Mindestpreis bei knapp der 75.000-Euro.

Mercedes-Benz EQV Seitenansicht während der Fahrt auf einer Landstraße.
Platz satt für große Familien: in den Mercedes-Benz EQV passen bis zu acht Personen.

Kleiner aufgestellt: der demnächst erhältliche Mercedes EQT. Er bietet Platz für bis zu fünf Personen und eine Reichweite von bis zu 282 Kilometern.

Audi

Audi e-tron GT

Der Audi e-tron GT vermittelt einen in erster Linie sportlichen Charakter. Hier lässt ganz eindeutig die Luxusklasse grüßen. Was auch der Preis ausdrückt. Das Basismodell kostet ausgestattet mit einem Allradantrieb mindestens 104.000 Euro, die RS-Variante ist günstigstenfalls ab 142.500 Euro zu haben.

Audi RS e-tron GT
Sportwagen-Feeling pur: Im Audi RS e-tron GT kannst du es erleben.

Das „kleine“ Modell liefert 350 kW (476 PS) und fährt bis zu 245 km/h. Die RS-Ausführung ist mit einem 440 kW (598 PS) starken Elektromotor ausgestattet und bringt es auf bis zu 250 km/h. In beiden Modellen kommt eine Batterie mit einer Bruttokapazität von 93,4 kWh zum Einsatz. Während es der e-tron GT auf eine Reichweite von bis zu 488 Kilometern bringt, schafft das RS-Modell maximal 472 Kilometer.

Audi Q4 e-tron

Weiterhin ist Audi auch in der Klasse der Kompakt-SUVs mit einem Elektroauto unterwegs. Den Audi Q4 e-tron kannst du wahlweise auch als Sportback-Variante mit coupéartiger Linienführung bestellen. Grundsätzlich ist ein 82 kWh großer Akku an Bord, der eine maximale Reichweite von 512 Kilometern nach WLTP-Standard erlaubt. Die maximal mögliche Leistung liegt zwischen 150 kW (Audi 40 e-tron) und 220 kW (Audi 50 e-tron quattro). Im günstigsten Fall kostet der SUV in der Kompaktklasse derzeit 51.900 Euro, in der Sportback-Ausführung mit Coupé-Design mindestens 53.900 Euro.

Audi Q4 50 e-tron quattro Fahrt
Kompakt-SUV von Audi: der Audi Q4 e-tron – hier in der Allrad-Ausführung Q50 quattro.

Audi Q8 e-tron

Etwas hochwertiger ausgestattet: der Audi Q8 e-tron. Er bietet in der Spitze 300 kW Ladeleistung, 95 oder 114 kWh Akkukapazität und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Die kombinierte Reichweite nach WLTP-Norm gibt Audi mit bis zu 582 Kilometern an. Neben einer Standard-Ausführung (ab 74.400 Euro) kannst du dich auch beim Audi Q8 e-tron für ein Sportback-Modell mit Coupé-Maßen (ab 76.650 Euro) entscheiden.

Audi Q8 Sportback 55 e-tron quattro
Audi Q8 Sportback 55 e-tron quattro

Porsche

Du magst es noch sportlicher? Dann führt am Porsche Taycan kein Weg vorbei. Mindestens 93.139 Euro musst du aktuell investieren, erst dann kannst du auch bei dem Stuttgarter Automobilhersteller ein E-Auto kaufen. In der Spitze bist du mit dem Porsche Taycan bis zu 260 km/h schnell, die Leistung liegt je nach Modell zwischen 300 kW (408 PS) und 560 kW (761 PS).

Porsche Taycan Seitenansicht auf Straße fahrend.
Ein Sportwagen wie er im Buche steht: der elektrifizierte Porsche Taycan.

Next.e.GO

Häufig unter dem Radar schwimmt der in Aachen heimische Hersteller Next.e.GO. Und mit dem vollelektrischen e.wave X, verfügbar in den Ausführungen Native, Urban und Metropolitan, baut das Unternehmen ab 24.990 Euro einen frischen Stadtflitzer. Ein wenig erinnert das kleine E-Auto an den ersten Smart. Insgesamt ist der nicht einmal 3,4 Meter lange und rund 1,8 Meter breite e.wave X aber noch ein wenig kompakter gehalten. Die nur 30,4 kWh große Lithium-Ionen-Batterie lässt das Fahrzeug nach WLTP-Standard bis zu 163 Kilometer weit fahren. Im Stadtverkehr sollen es dank Rekuperation bis zu 250 Kilometer sein. Die Höchstgeschwindigkeit des E-Autos liegt bei 135 km/h.

Next.e.GO e.wave X Elektroauto.
Klein und sportlich: der neue e.wave X des deutschen Herstellers Next.e.Go Mobile.

Umweltbonus nicht verpassen

Apropos Umweltbonus: Den solltest du beim Kauf eines Elektroautos nie verpassen. In der Regel wird dich aber der Händler, bei dem du dein neues Elektroauto kaufst, ohnehin auf den Rabatt in Höhe von aktuell bis zu rund 6.750 Euro aufmerksam machen, um den Preis des Neuwagens zu drücken. Alles, was du zu der Umweltprämie wissen musst, haben wir in einem separaten Ratgeber für dich zusammengetragen.

Wenn du dich für den Kauf eines E-Autos im Internet erwärmen kannst, solltest du auch auf Portalen wie MeinAuto.de, CarWow, Neuwagen24.de oder 12Neuwagen.de vorbeischauen. Denn hier kannst du ohne groß in Verhandlungen einsteigen zu müssen, satte Rabatte für deinen Neuwagen einheimsen.

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Bildquellen

  • Neuer Volkswagen ID.3 in der Seitenansicht.: Volkswagen
  • Volkswagen ID.4: Volkswagen
  • Volkswagen ID.5 in der Seitenansicht.: Volkswagen
  • Volkswagen e-Up: Volkswagen
  • Opel Corsa-e Seitenansicht: Opel
  • Opel Mokka-e: Opel
  • Opel Zafira-e Life: Opel
  • Opel Rocks-e kommt nach Deutschland – zu einem unschlagbaren Preis: Opel
  • BMW i4 an Ladestation: BMW
  • Der neue BMW i7 xDrive60: BMW
  • BMX iX3: BMW
  • BMW iX1 während der Fahrt.: BMW
  • BMX iX: BMW
  • Mercedes-Benz EQA: Daimler
  • Meredes-Benz EQB: Mercedes-Benz
  • Mercedes-Benz EQC: Daimler
  • Mercedes-Benz EQE Seitenansicht.: Mercedes-Benz
  • Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ an Wallbox.: Mercedes-Benz
  • Mercedes-Benz EQV: Daimler
  • Audi RS e-tron GT: Audi
  • Audi Q4 50 e-tron quattro: Audi
  • Audi Q8 Sportback 55 e-tron quattro: Audi
  • Porsche Taycan: Porsche
  • e.wave X: Dieses Crossover-Elektroauto kostet weniger als 20.000 Euro: Next.e.GO Mobile SE
  • BMX iX: BMW

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5 KOMMENTARE

  1. Nutzerbild Martin Lehmann

    Das sind Spielzeuge – keine Autos mit der Reichweite. Und betrügen können die Deutschen obendrein ja perfekt wie man vom Dieselskandal her weiß. Ein ID4 z. B. schafft in der Praxis gerade einmal 163km und lädt auch noch sehr langsam wenn die Batterie zu mehr als 50% geladen ist. Die kann direkt von der Produktion zum Schrottplatz fahren. Vielleicht als 2. Wagen, wenn man schon eine Auto für den Wochenendausflug oder den Urlaub hat und nur 20km zur Arbeit damit pendelt. Dafür sind sie in meinen Augen allerdings viel zu teuer. Weiterhin ist man auf Langstrecken auf Ionity angewiesen, da wird man dann mit 80 Cent/kWh nochmal a gezockt (gehört ja auch den Deutschen Automobilkonzernen). Also ist diese lukrative Nebeneinkommen sicherlich geplant. Ich warte da lieber auf Nio et7 oder Lucid Air, denn Tesla habe ich nach 5 Jahren aufgrund des inzwischen de Faktor nicht mehr verfügbaren Service aufgegeben und fahre solange wieder Diesel!

    Antwort
  2. Nutzerbild Autojoe

    Das sagt eigentlich gar nichts aus Nissan zB. hat schon den Leaf massenweise verkauft da war bei den Deutschen Herstellern noch kein Thema. Warum ist er nicht mehr gelistet obwohl er noch immer gut verkauft wird.

    Antwort
    • Nun, der Leaf kommt laut KBA im August auf 343 und in Summe im bisherigen Jahresverlauf auf 2.468 Neuzulassungen. Das reicht eben nicht für Platzierungen auf den vorderen Plätzen… und davon abgesehen soll es in diesem Artikel ja um deutsche Hersteller gehen. Da fällt Nissan an dieser Stelle ohnehin raus.

      Antwort
  3. Nutzerbild Lothar Kipper

    Es ist eine Schande wie angeblich deutsche Automarken zu weit überhöhten Preisen verkauft werden. Das sind Betrüger und Verbrecher am Volk. Gerade VW. Aber hier verdienen sich Politiker in den Aufsichtsräten Millionen € dazu. Denn die Korruption in der Politik ist so rasant gestiegen dass es unmöglich ist für viele noch vernünftig Politik zu machen. Siehe Habeck und sein GRÜNER Haufen. Die haben Geld getwittert und fahren Deutschland an die Wand. Selber fahren die auch privat keinen miesen VW. Sicher wollen die verhindern dass bessere günstige Marken mit hoher Reichweite in Deutschland verkauft werden. Ganz deutlich gesagt, ohne Bestechung von Politikern läuft hier gar nichts mehr. Nur der eigene Reichtum und die Nacht sind im Vordergrund. Das einfache Volk wird ausgebeutet. Muss ja schließlich den Irrsinn der Irren bezahlen. Feddernwirtschaft, irrsinnige Preise lässt jeden Konzern Vorstand bei VW, AUDI, BMW, OPEL, MERCEDES zu Raffgierigen Multimillionären aufsteigen. Die sind so unverschämt, die reden von hohen Verlusten wenn ihr Gewinn von mehreren hundert Millionen im Jahr vielleicht ein Jahr eine Million weniger ist und fordern Staatshilfen wie einst VW in der Merkel Zeit. Sie bekam fette Zusatzgelder monatlich. Erst wenn Normalität in der deutschen Autioindustrie herrscht (was nie wieder passieren wird) kann man ev an den Kauf einer solchen Kutsche denken. So lange die Gier nach Reichtum so hoch bleibt, auch bei den geschmiert en Politikern, sind die Aussichten für uns Deutschen bei Null. Ich kaufe mir nie einen dieser Marken.

    Antwort
  4. Nutzerbild Heinz Finger

    Ich habe in 12/2022 einen EQE 300 gekauft LP-Preis 82 T€. Ein grosses und geraeumiges Auto. Mit der Reichweite (ueber 500 km kann man auch zufrieden sein) So weit, so gut. Werde diesen PKW wieder verkaufen, da ich noch einem W213 220d besitze, da dieser Wagen unproblematischer ist (Reichweite ueber 1200 km mit einer Tankfuellung und keine Zugestaendnisse im Winter)
    Unsicherheit der Gestaltung der Stromkosten noch dazu, Ladesauelenpreise mehr als unverschämt.

    Antwort

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