Die JBL Boombox 2 gehört im Bereich der Bluetooth-Lautsprecher zu den größten und schwersten. Doch wie gut ist der Klang eines solchen Kaventsmanns? Und muss man trotz des hohen Preises auf etwas verzichten? Der Test zeigt es.
JBL Boombox 2 im TestBildquelle: Blasius Kawalkowski
Wenn es um Bluetooth-Lautsprecher geht, fällt vielen vor allem ein Name ein: JBL. Die Modelle der US-amerikanischen Marke, die inzwischen zu Samsung gehört, zählen zu den beliebtesten auf dem Markt. Der Grund ist einfach: Die Lautsprecher liefern zumeist einen tollen Klang und sind für die breite Masse bezahlbar. Etwas anderes sieht es bei der JBL Boombox 2 aus. Der Name „Boombox“ verspricht zwar einen gewaltigen Sound, mit rund 380 Euro ist der Lautsprecher aber nicht gerade günstig. Doch kann die JBL Boombox 2 diesen Preis rechtfertigen? Die technische Ausstattung klingt jedenfalls vielversprechend.
JBL Boombox 2: die technischen Daten
Anschlüsse: Bluetooth 5.1, USB-Typ-B, Powerbank-Funktion, 3,5 mm Klinke
Größe (Breite x Höhe x Tiefe): 48,5 x 25,7 x 20,1 cm
Gewicht: 5,9 kg
Leistung: 2 x 40 W (Netz-Betrieb) / 2 x 30 W (Akku-Betrieb)
Frequenzbereich: zwischen 50 Hz und 20 kHz
Codec: SBC
Akku: 10.000 mAh
Akkulaufzeit: bis zu 24 Stunden (Herstellerangabe)
Akku-Ladezeit: 6,5 Stunden (Herstellerangabe)
Party-Modus: ja
Wasserfest: IPX7
Farben: Schwarz, Camouflage
Der Lautsprecher erzeugt einen brachialen Bass Bildquelle: Blasius Kawalkowski
Der Klang: die Nachbarn werden ausrasten
Schaut man sich die JBL Boombox 2 an, kann man bereits erahnen, was passiert, wenn man auf seinem Smartphone die Play-Taste drückt. Und der gewaltig große Bluetooth-Lautsprecher enttäuscht nicht. Die Lautstärke lässt sich enorm weit aufdrehen. Der brachiale Bass ragt aus dem Klangbild heraus und sorgt für Erschütterungen. Abgelenkt von den massierenden Bässen vergisst so mancher, beim übrigen Klang hinzuhören, der schnell in den Hintergrund rückt.
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Spitzt man jedoch die Ohren, hört man die etwas zu spitzen Höhen heraus. Hat man keinen weiteren Bluetooth-Lautsprecher zum Vergleich, wird das bei der JBL Boombox 2 aber nicht schwer ins Gewicht fallen. Hätte JBL statt auf den SBC-Audio-Codec auf Qualcomms aptX gesetzt, hätte man die Qualität wohl etwas steigern können. Schließlich ist SBC deutlich verlustbehafteter als aptX. Aufgrund der satten Bässe solltest du den Lautsprecher im Wohnzimmer aber nicht zu laut drehen. Die Nachbarn werden es dir danken.
Vergleicht man die JBL Boombox 2 mit dem Teufel Rockster Cross, stellt man schnell fest, dass der 30 Euro teurere Bluetooth-Lautsprecher von JBL deutlich mehr Bass liefert. Allerdings ist die Boombox auch deutlich voluminöser. Das war also zu erwarten. Den feineren, ja sogar perfekten Klang, hat aber der Testsieger von Teufel. Zudem wiegt er nicht einmal halb so viel und ist damit deutlich mobiler.
Teufel Rockster Cross vs. JBL Boombox 2 Bildquelle: Blasius Kawalkowski
Der Einsatzort?
Die JBL Boombox 2 ist mit ihrem tiefen Bass und der Absicht, große Partys zu beschallen, eher für unterwegs geeignet, denn für das heimische Wohnzimmer. Auch seine wasserdichte Eigenschaft und die enorm lange Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden sprechen dafür. Allerdings kommt das Volumen und das enorm hohe Gewicht dem nicht gerade entgegen. Zwar hat der Lautsprecher einen Henkel, an dem man ihn herumtragen kann.
Trotz Henkel nicht sehr mobil, da zu schwer Bildquelle: Blasius Kawalkowski
Mit fast 6 kg vergeht einem aber schon nach kurzer Zeit die Lust am Schleppen. In den Rucksack passt die JBL Boombox 2 ebenso wenig wie in den Fahrradkorb. Wer aber einen Weg findet, den Bluetooth-Lautsprecher mit sich zu führen, wird häufig für erstaunte Gesichter sorgen – Bass ein Dank. Und sollte unterwegs der Akku deines Smartphones nicht so lang durchhalten wie der der JBL Boombox 2, kannst du dein Handy am Lautsprecher aufladen.
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2 KOMMENTARE
Um auf das Argument des Transports einzugehen, gibt es eine einfache Lösung.
Ich habe 2 Spanngurte um die Box gespannt und diese Mit einem Rucksackgürtel verbunden. Aufgrund des Bolzen wo man die Box abstellt und alleine der Form der Box, rutschen die Gurte 0.
So kann ich die Box ganz normal, wie eine Sporttasche tragen und sogar Fahrrad fahren.
Gute Idee. Und auf Dauer wird das nicht zu schwer?
Um auf das Argument des Transports einzugehen, gibt es eine einfache Lösung.
Ich habe 2 Spanngurte um die Box gespannt und diese Mit einem Rucksackgürtel verbunden. Aufgrund des Bolzen wo man die Box abstellt und alleine der Form der Box, rutschen die Gurte 0.
So kann ich die Box ganz normal, wie eine Sporttasche tragen und sogar Fahrrad fahren.
Gute Idee. Und auf Dauer wird das nicht zu schwer?