FritzBox-Vergleich: Die besten WLAN-Router für VDSL, Kabel, Glasfaser und LTE/5G

6 Minuten
Eine FritzBox ist für Internetsurfer schon ein Synonym für einen WLAN-Router geworden. Doch welche FritzBox ist die richtige? Wo liegen die Unterschiede? Welche FritzBox ist die beste? Wir geben dir einen Überblick und vergleichen die verschiedenen Boxen für Kabel, VDSL und Glasfaser miteinander.
FritzBox 5690 Pro steht in einem Wandregal.
Fritz!Box 5690 ProBildquelle: AVM

Welche FritzBox-Modelle gibt es?

Die FritzBox ist auf dem Markt, seit es DSL in Deutschland gibt. Über die Jahre hat sich eine Vielzahl an Modellen im Handel blicken lassen. Die damalige Berliner Firma AVM (heute Fritz!) hat den richtigen Zeitpunkt erwischt und die damals beliebte Fritz!Card für ISDN ins DSL-Zeitalter überführt. Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher FritzBoxen. Doch sie haben entscheidende Unterschiede. Dabei geht es nicht nur darum, dass du dich darum kümmern musst, die richtige Anschlussform für deinen Anschluss zu wählen. Du solltest auch darauf achten, dass der Router deinen Ansprüchen genügt. Zwar sind die FritzBoxen in Sachen Ausstattung meist gut bestückt, doch nur die Premium-Modelle werden Highend-Anwender zufriedenstellen. Ein gravierender Unterschied ist beispielsweise der unterstützte WLAN-Standard.

In unserem Überblick konzentrieren wir uns auf FritzBoxen, die im freien Handel verfügbar sind. Einige Modelle werden auch exklusiv für Provider gebaut. Außerdem bietet Fritz eine ganze Reihe an Zubehör für die FritzBox an. Auch dein Smart Home kannst du rund um die Produkte von Fritz aufbauen.

Welches ist die beste FritzBox für DSL und VDSL?

Als aktuelles Flaggschiff vermarktet Fritz die FritzBox 7690, die schnelle Internetverbindungen über WLAN und per kabelgebundenem LAN-Anschluss ermöglicht. Die 7690 funkt sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband und unterstützt WiFi 7. Bis zu 5,7 Gbit/s brutto sind allein über das 5-GHz-WLAN-Frequenzband möglich. Im 2,4-GHz-Band kommen noch einmal knapp 1,4 GBit/s hinzu. Auch auf Anrufbeantworter, Fax-Funktion und einen integrierten Mediaserver müssen Nutzer nicht verzichten.

Die FritzBox 7690 sollte für dich auch das Maß der Dinge sein, wenn du einen VDSL-Anschluss mit Supervectoring buchst. Das sind jene DSL-Anschlüsse mit bis zu 250 Mbit/s im Downstream. Mit der 7690 bist du mit 2,5 Gbit/s-LAN-Port und Zigbee auch für die kommenden Jahre zukunftsfähig aufgestellt. Solltest du zu einem Glasfaser-Anschluss wechseln, kannst du den Router „hinter“ einem einfachen Glasfaser-Modem weiterbetreiben.

Etwas günstiger ist die kleine Schwester, die FritzBox 7630. Sie ist allerdings beim WLAN etwas schwächer aufgestellt.

Eine Besonderheit ist die FritzBox 5690 Pro. Sie unterstützt sowohl DSL als auch Glasfaser. Der Preis liegt bei etwas mehr als 300 Euro. Sie ist inbesondere dann sinnvoll, wenn du dir heute einen neuen Router für DSL kaufen willst, aber schon weißt, dass du in den nächsten drei bis fünf Jahren Glasfaser bekommst. Denn sie kann beides. Mit der FritzBox DSL/Fiber 7-90 hat Fritz! einen zweiten Router aus dieser Hydrid-Schiene vorgestellt. Er ist zunächst aber nur über 1&1 verfügbar.

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Welches ist die beste FritzBox für den Kabelanschluss?

Hast du einen Kabelanschluss gebucht, solltest du auch einen Kabel-Router nutzen. Zwar ist es möglich, eine DSL-Box als reinen Router hinter einem Kabelmodem zu betreiben, doch hast du dann zwei Stromverbraucher.

In der Regel bekommst du deinen Kabelrouter von deinem Provider. Bei Vodafone wird beispielsweise die FritzBox 6670 Cable sowie FritzBox 6690 Pro als sogenannte HomeBox vermarktet. Die Boxen können gegen einen monatlichen Aufpreis gemietet werden, haben dann auch eine auf das jeweilige Netz abgestimmte Software, die der Nutzer nicht selber warten kann. Updates werden direkt durch den Netzbetreiber aufgespielt. Dadurch hast du allerdings selten die aktuellste Version.

Doch dank eines Gesetzes zur Routerfreiheit darfst du bei jedem Anbieter auch einen eigenen Kabelrouter einsetzen. Hier musst du vor allem darauf achten, dass du den richtigen Kabelstandard nutzt. Insbesondere dann, wenn du einen Anschluss mit Gigabit-Datenraten gebucht hast, benötigst du zwingend einen Kabelrouter, der DOCSIS 3.1 verarbeiten kann. Das ist beispielsweise bei der FritzBox 6690 Cable der Fall, ein echtes Kabel-Internet-Kraftpaket, wie unser Test ergeben hat. Mit der 6690 Pro hat sie inzwischen einen noch stärkeren Nachfoiger.

Etwas günstiger ist die FritzBox 6670 Cable. Sie ist als Nachfolger der 6660 Cable mit Wifi 7 und Zigbee ausgestattet, Matter soll folgen.

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Welches ist die beste FritzBox für einen Glasfaser-Anschluss?

Glasfaser-Anschlüsse sind die modernste Internet-Anschlussart und gelten als die Zukunft. Die Glasfaserleitung geht hierbei bis in die Wohnung (FTTH). Wie beim Kabelanschluss bekommen die Kunden in der Regel von ihrem Anbieter einen speziellen Router mitgeliefert. Doch du kannst diesen Router und auch das Modem austauschen. Auch das ist gesetzlich festgelegt, auch wenn die Anbieter mitunter etwas anderes behaupten.

Auch beim Glasfaser-Anschluss ist es wichtig, auf den Anschluss-Standard zu achten. Es gibt GPON und AON. Die meisten Anbieter in Deutschland setzen auf GPON. Außerdem gibt es Glasfaser-Anschlüsse nach dem Standard XGS-PON. Sie sind besonders schnell und brauchen besondere Modems. Zur Orientierung: Die häufigste Anschlussform ist aktuell GPON. Im Zweifel frage bei deinem Anbieter nach.

Die FritzBox 5690 XGS und die FritzBox 5690 ergänzen das bestehende Angebot an Glasfaser-FritzBoxen. Das Flaggschiff ist die 5690 Pro, wobei du hier ein DSL-Modem mitzahlst, das du möglicherweise gar nicht (mehr) brauchst. Wenns besonders günstig sein soll, dann kommt die 5630 in Frage.

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Welches ist die beste FritzBox für LTE & 5G?

Obwohl Fritz einst nur DSL-Router hergestellt hat, haben die Berliner längst auch Router für Mobilfunk im Angebot. Generell gibt es zwei Ansatzpunkte mit unterschiedlichen Zielgruppen: Die FritzBox 6860 5G ist zweifelsohne das Top-Modell. Sie ist Outdoor-fähig und kann über Netzwerkkabel (PoE) mit Strom versorgt werden. Suchst du einen reinen LTE-Router, so gibt es die FritzBox 6820 LTE. Sie eignet sich beispielsweise, um ein LTE-Signal auf Baustellen, Campingplätzen, in Ferienwohnungen oder anderen Orten in ein WLAN-Signal zu wandeln. Allerdings ist sie in ihrem Funktionsumfang ziemlich eingeschränkt – so fehlt ihr beispielsweise das 5-GHz-Band bei WLAN-Verbindungen.

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Welche FritzBox gibt es ohne Modem?

Last not least hat Fritz auch reine Router ganz ohne Modem an Bord im Angebot. Sie eignen sich beispielsweise, wenn du dein aktuelles Modem weiterhin benutzen möchtest oder du einfach nur einen (zusätzlichen) günstigen WLAN-Router suchst. Denn bis heute haben nicht alle von den Providern angebotenen Modems auch WLAN eingebaut. Ab etwa 50 Euro bekommst du ein WLAN in deine vier Wände. Die FritzBox 4690 ist unter diesen Routern ganz klar das Flaggschiff. Für Einsteiger wiederum hat Fritz eine Einsteiger-FritzBox mit Wi-Fi 7 im Angebot: Die 4630.

Egal welche FritzBox: Updates für die verschiedenen Modelle gibt es in der Regel viele Jahre. Und die kannst dich sogar an ihrer Entwicklung beteiligen und Labor-Updates ausprobieren.

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5 KOMMENTARE

  1. Nutzerbild Der Gepard

    Ich hab eine 7560 und die wird nirgens aufgeführt.Ist die box schon müll ?

    • Nutzerbild Ferenc Szabó

      Jain. Die selbe hatte ich auch bis Ende des Jahres. Eigentlich eine gute solide Box. Wegen stendige Verbindungs abrüchen habe ich dann das spitzenmodel 7590 gekauft.(die kann 300 Mbit/s, u. Die Box 7560- 100 Mbit/s.) Der Fehler ist weniger geworden aber nicht gans weg. Bin noch am testen. Habe ein VDSL 100 Mbit/s Vertrag. Daher die Vermutung das die alte Box immer an ihrer leistungsgrenze wahr. Ich kann abschließend noch nicht sagen wo der Fehler liegt.
      Mfg. Ferenc

  2. Nutzerbild Skyrd

    Ich habe eine 7560 zu Hause und eine in der Praxis.
    Zu Hause 0 Probleme, in der Praxis immer mal wieder, das liegt aber nicht an der Box sondern an der Verbindung zum nächsten Knotenpunkt, das war vorher auch schon mit anderen FritzBoxen so…

  3. Nutzerbild .

    F(***)Box totaler Müll & Preis/Leistung unter aller Sau!
    30€ Huawei WiFi 6 Router mit 0,11€ LAN-Kabel an Modem angeschlossen & rennt mit KabelMax 😉

  4. Nutzerbild Hao

    Eine Ergänzung zum LTE/5G-Teil: Beim Mobilfunk-Router entscheidet der Platz oft mehr als das Modell, also am Fenster Richtung Mast und möglichst weit oben. Wer kein FRITZ!-Heimnetz mit DECT-Telefonie braucht, kommt in einer kleineren Wohnung auch mit einem deutlich günstigeren 5G-Router aus. Für große Häuser über mehrere Etagen kann ein Mesh-System sinnvoller sein. Diese drei Fälle haben wir mit Preisen nebeneinandergestellt: https://5g-zuhause.tech/5g-router

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