Im Video erzähle ich dir, wer ich bin, worüber ich schreibe und warum Geldthemen für mich mehr sind als Zahlen.
Ich bin Blasius Kawalkowski, Redakteur bei inside digital. In meinem Ressort geht es um das Geld, das dir jeden Tag aus der Tasche gezogen wird – manchmal mit deiner Erlaubnis, meistens ohne dass du’s merkst. Wo kannst du sparen? Wann lohnt sich eine Ausgabe wirklich, und wann ist sie nur ein hübsch verpackter Taschendiebstahl? Das Sparbuch von früher hat ausgedient, der Griff in deinen Geldbeutel kommt heute gewiefter: der Fake-Shop, der dir 90 Prozent Rabatt auf ein Schnäppchen verspricht, das es nie gab, das Abo, das sich leise jeden Monat selbst verlängert, während du wegschaust, oder die Neobank-Werbung, die so freundlich lächelt wie ein Wegelagerer mit Krawatte.
Ich erkläre dir das ohne Bankerlatein. Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil Bankerlatein meistens genau der Trick ist, der dich vom genauen Hinschauen abhalten soll. Klare Beispiele, ehrliche Einschätzung, und immer dieselbe Frage: Was bedeutet das jetzt ganz konkret für dein Konto?
Mein Zugang zu Geld kommt nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus leeren Regalen. Ich bin im kommunistischen Polen aufgewachsen, wo meine Mutter stundenlang für Dinge anstand, die heute in jedem Discounter ungesehen verstauben. Was es gab, musste reichen. Was knapp war, lernte man wertzuschätzen. Diese Erfahrung blieb im Gedächtnis. Im Alltag und wenn ich über Geld schreibe.
Das bekommst du von mir
Deshalb stelle ich bei jedem Thema dieselben unbequemen Fragen: Was bekommst du wirklich für dein Geld, und wer verdient heimlich mit, während du glaubst, du machst ein Schnäppchen? Wo kannst du sparen, ohne dass am Ende etwas Wichtiges fehlt? Und ich sage dir, wenn dich jemand über den Tisch ziehen will.
Drei Dinge über mich
- Ich bin kreativ und spontan. Von zu viel exakter Planung halte ich so viel wie von einer Steuererklärung am Sonntagmorgen.
- Ich tippe nicht nur auf Tastaturen, ich habe auch schon Motoren auseinandergebaut, lernte Kfz-Mechaniker, bevor ich Journalist wurde.
- Ich liebe die 90er, als Langeweile noch Langeweile war und bevor das Smartphone jeden Sonnenuntergang zur Story machen musste.
Kurzinfos
Bei inside digital: seit 2011, mit Unterbrechungen
Standort: früher Köln, heute La Palma
Die EZB hat ihre Umfrage zu den künftigen Euro-Scheinen geschlossen und Zahlen vorgelegt. 9,96 Millionen Menschen haben mitgemacht. Wer das war, ist eine Überraschung. So geht es mit den Euro-Banknoten jetzt weiter.
Rund 18 Millionen Deutsche zahlen jeden Monat eine freiwillige Steuer. Zusammengerechnet beläuft sich das auf durchschnittlich 780 Euro im Jahr. Manche zahlen sogar deutlich über 1.000 Euro. Die gute Nachricht: Man kann sich von dieser Zahlung befreien lassen.
Wero soll Europas Antwort auf PayPal werden. Doch das Bezahlsystem hat ein Problem: Viele kennen es nicht einmal. Und während die Banken gegen PayPal kämpfen, entsteht in Europa bereits die nächste große Zahlungsinfrastruktur.
Beim BAföG und Elterngeld will die Regierung ordentlich einsparen. Was die Deutschen davon halten, hat ein Forschungsinstitut untersucht. Das Ergebnis klingt zunächst ziemlich eindeutig. Bis man genauer hinschaut.
Mit den GEZ-Gebühren nehmen ARD, ZDF und Co. Milliarden ein. Doch das ist den Verantwortlichen nicht genug, weshalb der Rundfunkbeitrag weiter steigen soll. Doch nun folgt der Hammer. Denn: Hundertausende Deutsche müssen ab Oktober keine GEZ-Gebühren mehr zahlen.
Auch wenn die Zahlen seit Jahren zurückgehen: In Deutschland gibt es immer noch über 50.000 Geldautomaten. Seit gut einem Jahr gilt nun ein neues Gesetz, das die Art und Weise verändert, wie wir Geld am Automaten abheben. Und die EU hat seither nachgelegt.
KOMMENTAR
Wir haben das Bezahlen so bequem gemacht, dass wir inzwischen kaum noch wissen wollen, was dahinter passiert. PayPal freut sich darüber. Wero möchte das ändern. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Wir müssten dafür etwas tun.
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Mehr Aktien, weniger Bürokratie und bis zu 1.140 Euro Förderung: Der Riester-Nachfolger soll vieles besser machen. Doch schon die ersten Konzepte zeigen, dass ausgerechnet der größte Fehler des alten Modells zurückkehren könnte.
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Ab 2027 fällt eine wichtige Warnung der Krankenkassen weg. Wer die Änderung übersieht, könnte unnötig mehr zahlen. Worauf du künftig bei deiner Lohnabrechnung achten solltest und warum die Kassen sich damit 100 Millionen Euro sparen.
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Eine Expertenkommission hat monatelang gerechnet und Vorschläge vorgelegt, die Bundeskanzler Friedrich Merz nach eigenen Worten vollständig umsetzen will. Vieles an der Rentenreform ist vernünftig. Eines davon kostet mehr, als es verspricht.
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Rund 18 Millionen Deutsche zahlen jeden Monat eine freiwillige Steuer. Zusammengerechnet beläuft sich das auf durchschnittlich 780 Euro im Jahr. Manche zahlen sogar deutlich über 1.000 Euro. Die gute Nachricht: Man kann sich von dieser Zahlung befreien lassen.
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Beim BAföG und Elterngeld will die Regierung ordentlich einsparen. Was die Deutschen davon halten, hat ein Forschungsinstitut untersucht. Das Ergebnis klingt zunächst ziemlich eindeutig. Bis man genauer hinschaut.
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