Tesla: Überraschende Preissenkung

2 Minuten
Rolle rückwärts: Tesla hat sich dazu entschieden, die Preise für das Laden von Elektroautos an den konzerneigenen SuperChargern wieder zu senken. Eine logische Reaktion, nachdem man zuletzt ein wenig über das Ziel hinausgeschossen war.
Tesla steht an einem Supercharger.
Ladestrom an Superchargern von Tesla kostet plötzlich wieder weniger.Bildquelle: Tesla

Bis zu 87 Cent pro geladener Kilowattstunde (kWh) hatte Tesla nach der jüngsten Preiserhöhung für Autostrom verlangt, wenn von Fremdkunden zur neu eingeführten Hauptzeit (16 bis 20 Uhr) an den Superchargern ein Ladevorgang gestartet wurde. Ein fast schon schwindelerregend hoher Preis. Denn selbst an den für gewöhnlich überdurchschnittlich teuren Schnellladesäulen des Anbieters Ionity werden gewöhnlich nur 79 Cent pro kWh berechnet. Marktführer EnBW berechnet für das Schnellladen derzeit sogar an den meisten Ladesäulen maximal 55 Cent pro kWh.

Ladestrom an Tesla Superchargern jetzt günstiger

Die Folge dürfte gewesen sein, dass sich viele Supercharger-Nutzer nach Alternativen umgesehen haben. Auch Tesla-Fahrer, denn sie laden an Superchargern zwar preiswerter, mussten aber zuletzt ebenfalls deutlich mehr für ihren Ladestrom bezahlen. Nicht genutzte Supercharger können aber nicht im Interesse von Tesla sein. Und so ist es wenig überraschend, dass die Preise für das Laden von Elektroautos jetzt wieder nach unten an ein zumindest marktübliches Niveau angeglichen wurden. Über die Tesla-lassen sich jetzt die folgenden Ladestrom-Preise einsehen:

  • 16-20 Uhr (Hauptzeit): in der Regel 71 bis 73 Cent pro kWh
  • 20-16 Uhr (Nebenzeit): in der Regel 63 bis 66 Cent pro kWh

Auch Tesla-Fahrer zahlen wieder weniger für Autostrom

Welcher Preis tatsächlich gilt, ist vom jeweiligen Standort abhängig und lässt sich über die App des Herstellers prüfen. Noch weiter drücken lässt sich der kWh-Preis, wenn du dich für eine sogenannte Tesla-Mitgliedschaft entscheidest. Die kostet 12,99 Euro pro Monat und erlaubt das Laden zu Preisen, die fortan auch Tesla-Fahrer bezahlen müssen:

  • 16-20 Uhr (Hauptzeit): in der Regel 52 bis 61 Cent pro kWh
  • 20-16 Uhr (Nebenzeit): in der Regel 47 bis 57 Cent pro kWh

Wo finde ich den nächsten Supercharger?

Aktuell stehen nach Angaben von Tesla weltweit mehr als 40.000 Supercharger-Ladepunkte zur Verfügung. Die Zahl der Supercharger-Standorte lag Ende des zweiten Quartals bei knapp 4.000, dürfte aber inzwischen jenseits der 4.000er-Schwelle liegen. Die Schnellladesäulen des amerikanischen Elektroauto-Pioniers befinden sich entlang von Hauptverkehrsstraßen oder in der Nähe von populären Anlaufstellen. Wo in Deutschland die schnellen Ladesäulen von Tesla nutzbar sind, ist über die Tesla-Homepage ersichtlich. Dort ist auch ersichtlich, wo in naher Zukunft die Errichtung neuer Supercharger geplant ist.

Bildquellen

  • Tesla und Volkswagen überflügelt: Dieses E-Auto ist neuer Liebling: Stellantis / Fiat
  • Tesla: Überraschende Preissenkung: Tesla

Jetzt weiterlesen

Aiways U5 im Test: E-SUV der vielen Fragezeichen
Ein Elektro-SUV muss keine 50.000 Euro und mehr kosten. Das beweist der chinesische Pkw-Hersteller Aiways mit dem U5. Aber wie schlägt sich das Elektroauto im Alltag? Das wollten wir wissen und haben uns den Aiways U5 genauer angesehen. Der Test liefert an vielen Stellen überraschende Erkenntnisse.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein