Das sind die besten Handy-Neuheiten der vergangenen Tage

6 Minuten
Das Angebot an Smartphones ist schon heute riesig. Doch Woche für Woche kommen neue Endgeräte dazu. Wir bringen dich auf den aktuellen Stand der Dinge, welche Neuvorstellungen jüngst das Licht der Welt erblickten.
Mann hält Oppo Reno5 F in der Hand
Eine von verschiedenen Neuvorstellungen der vergangenen Tage: das Oppo Reno5 F.Bildquelle: Oppo

Redmagic 6 / Redmagic 6 Pro

Die wohl spektakulärste Neuvorstellung hatte in den vergangenen Tagen wohl Nubia über seine Untermarke Redmagic im Gepäck. Das neue Gaming-Smartphone Redmagic 6 vereint so ziemlich alles, was sich das Herz eines Gamers aktuell wünschen kann. Und wenn das noch nicht ausreicht, kann man als Profi-Zocker auch zum Redmagic 6 Pro greifen. Die Ausstattung dieses Smartphones fällt noch ein wenig besser aus.

Beide Handys sind mit einem 6,8 Zoll (ca. 17 cm) großen AMOLED-Display im 20:9-Format ausgestattet, das eine Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln und eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz bietet. Für den Antrieb sorgt der nagelneue Snapdragon 888 Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Unterschiede sind beim Arbeitsspeicher und beim verbauten Speicherplatz auszumachen. Während das Redmagic 6 über 12 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher verfügt, ist das Datendepot des Redmagic 6 Pro sogar 256 GB groß – flankiert von satten 16 GB RAM.

Die wiederum identische Ausstattung ist bei den verbauten Kameras auszumachen. Während vorne eine 8-Megapixel-Kamera integriert ist, kannst du auf der Rückseite drei Kameras nutzen. Zu einer 64-Megapixel-Hauptkamera gesellen sich zwei weitere Module mit einer Auflösung von 8 und 2 Megapixeln. Der Akku des Android-11-Smartphones ist 5.050 mAh groß. Damit das Smartphone beim Zocken nicht zu heiß wird, verspricht der Hersteller ein mehrdimensionales Kühlsystem samt eingebautem Turbolüfter mit bürstenlosem Motor.

In Deutschland sind das Redmagic 6 und das Redmagic 6 Pro ab dem 9. April verfügbar. Das „normale“ Modell kostet 599 Euro, die Pro-Variante 100 Euro mehr.

Doogee S86

Speziell für Outdoor-Fans gedacht: das neue Doogee S86. Hier steht vor allem der massive Akku im Mittelpunkt. Er hat eine Kapazität von 8.500 mAh, was eine sehr lange Laufzeit verspricht. Zu den weiteren Eckpunkten gehören unter anderem ein besonders robustes Gehäuse (IP69 + MIL-STD-810G zertifiziert), ein Helio P60 Prozessor von MediaTek sowie 6 GB RAM und 128 GB Speicherplatz. Auf der Rückseite ist eine Quad-Kamera verbaut (16 + 8 + 2 + 2 Megapixel), das Display 6,1 Zoll (ca. 15 cm) groß. Auch NFC für mobiles Bezahlen ist an Bord.

Der offizielle Verkauf soll am 29. März starten. Dann wird auch der Preis verraten. AliExpress verkauft das Telefon schon jetzt zu einem Preis von rund 270 Euro. Es kann sich aber lohnen, auf den offiziellen Verkaufsstart zu warten. Denn Doogee stellt auf seiner Homepage für Schnellentschlossene einen Preis von unter 200 US-Dollar in Aussicht. Das wären umgerechnet weniger als 170 Euro.

Umidigi Bison GT

Noch ein bisschen hochwertiger: das ebenfalls mit einer IP69-Zertifizierung ausgestattete Umidigi Bison GT. Hier ist der MediaTek Helio G95 Prozessor als zentrale Recheneinheit verbaut und der Akku 5.150 mAh groß. Darüber hinaus besteht Zugriff auf 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz. Das Display ist 6,67 Zoll (ca. 17 cm) groß und das Kamera-Setup auf der Rückseite setzt sich aus vier Objektiven zusammen. Zu einer 64-Megapixel-Hauptkamera gesellt sich eine Ultraweitwinkelkamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln, flankiert von zwei 5-Megapixel-Modulen für Makro-Aufnahmen und für die Berechnung von Tiefenschärfe-Informationen.

HTC Wildfire E3

Heimlich, still und leise baut auch HTC sein Smartphone-Angebot weiter aus. Neuestes Beispiel: das Einsteiger-Modell Wildfire E3 mit einem 4.000 mAh großen Akku. Aufgetaucht ist das Mobiltelefon jüngst auf der russischen Homepage des Herstellers, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es zeitnah auch in andere Länder exportiert wird.

Auf Basis eines 6,5 Zoll großen Bildschirms (720 x 1.560 Pixel) ist das 186 Gramm leichte Handy mit Android 10 ausgestattet und wird von einem MediaTek-Prozessor (Helio P22) angetrieben. Ihm stehen 4 GB RAM und wahlweise 64 oder 128 GB Speicherplatz zur Seite. Per MicroSD-Karte lässt sich das Datendepot um bis zu 128 GB erweitern. Auf der Rückseite sind vier Kameras zu finden. Neben einer 13-Megapixel-Hauptkamera auch eine Ultraweitwinkelkamera (8 Megapixel) sowie eine Makro- und eine Tiefenschärfekamera (jeweils 2 Megapixel). Auf der Vorderseite kannst du eine 13-Megapixel-Kamera nutzen.

HTC Wildfire E3
Ein typisches Einsteiger-Smartphone: das HTC Wildfire E3.

5G ist nicht an Bord, auch Bluetooth steht nur in Version 4.2 zur Verfügung. Dafür kannst du Dual-WLAN (2,4 + 5 GHz) nutzen und auch ein Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite integriert. Angeboten wird das Telefon einerseits in klassischem Schwarz, alternativ aber auch in Blau. Einen Preis hat HTC noch nicht verraten, er dürfte sich aber bei 100 bis 150 Euro einpendeln.

Oppo Reno5 F

Etwas hochwertiger: das neue Oppo Reno5 F. Es kommt mit einem 6,43 Zoll (ca. 16 cm) großen AMOLED-Bildschirm (1.080 x 2.400 Pixel) zum Kunden und ist mit 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz ausgestattet. Herzstück ist hier der MediaTek Helio P95, softwareseitig ist Android 11 vorinstalliert. Abgerundet wird der Umfang an Extras durch eine Quadkamera hinten (48 + 8 + 2 + 2 Megapixel) und eine 32 Megapixel starke Frontkamera. Die Kapazität des Akkus gibt Oppo mit 4.310 mAh an, NFC fehlt ebenso wie 5G-Unterstützung. Dafür ist Bluetooth 5.1 nutzbar und auch Dual-WLAN steht bereit.

Oppo Reno5 F Vorderseite und Rückseite
Ein Smartphone der Mittelklasse: das Oppo Reno5 F.

Bisher ist das Oppo Reno5 F unter anderem in Kenia verfügbar – für umgerechnet rund 250 Euro. Dass es in nicht allzu ferner Zukunft auch in anderen Ländern angeboten wird, ist alles andere als ausgeschlossen.

Vivo IQOO Neo 5

Vorerst nur dem chinesischen Markt vorbehalten: das Vivo IQOO Neo 5 – als Konkurrenz für das Xiaomi Redmi K40. Der AMOLED-Bildschirm misst in der diagonalen Abmessung 6,6 Zoll (ca. 17 cm) und verfügt über eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Für den Antrieb sorgt ein Qualcomm Snapdragon 870 Prozessor, der von 8 oder 12 GB RAM und 128 beziehungsweise 256 GB Speicherplatz unterstützt wird. Eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte ist nicht möglich.

Bei der Kamera-Ausstattung setzt Vivo beim IQOO Neo 5 auf eine Hauptkamera von Sony mit einer Auflösung von 48 Megapixeln, eine Ultraweitwinkelkamera (13 Megapixel) sowie eine Tiefenschärfe-Kamera (2 Megapixel). Auf der Vorderseite ist eine Selfie-Kamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln verbaut. Der Akku des 5G-Smartphones ist 4.400 mAh groß.

Vivo IQOO Neo 5
Ein schönes Mittelklasse-Smartphone: das Vivo IQOO Neo 5.

Die Preise in China bewegen sich je nach gewünschter Ausstattung zwischen umgerechnet 320 und 385 Euro. Ob es das Handy irgendwann auch nach Europa schaffen wird, ist gegenwärtig noch unklar. Sollte es den Sprung über den Teich schaffen, müsste Vivo aber in jedem Fall etwas an der LTE-Antennentechnik ändern. Denn in der jetzt vorgestellten Version unterstützt das Smartphone nicht das für Deutschland wichtige LTE-Band 20.

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3 KOMMENTARE

  1. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ich will Euch das Brot nicht nehmen, nicht einmal die Butter vom Brot.
    Doch müsste z.Zt. nicht nahezu jeder ein zeitgemässes und auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegtes Smartphone besitzen?
    Braucht der Privatnutzer etwa die 5G-Frequenzen?
    Was sollen da ständig neue Versionen von Smartphones und Betriebssystemen?

    Falls Ihr es wie die meisten „mündigen“ Mitbürger noch nicht bemerkt habt:
    Alles dreht sich scheinbar nur um die angeblich katastrophal gefährliche Grippe-Variante.
    In Wahrheit hat bereits eine kolossale Klimawandel-Feldschlacht begonnen, über die niemand redet. Warum erzählen die Politiker nichts von Debatten in Finanzausschüssen, wo bereits zu dramatischen Veränderungen der Besteuerung verhandelt wird? Weshalb sollen e-Autos mit sehr geringer Reichweite bald ganz besonders und e-Autos mit hoher Reichweite kaum noch gefördert werden?
    Wo, Ihr Lieben, habt Ihr Eure Augen und vor allem Ohren?
    Was soll im Smartphone-Bereich die eskalierende Verschwendung von Ressourcen?
    Ich selbst, obwohl im Ruhestand, grabe die erstaunlichsten Fakten aus, habe noch Zuflüsterer aus der alternden Garde seriöser Politik.
    Traut man Euch nicht, oder grabt Ihr nicht?
    Oder traut Ihr Euch nicht…
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Hallo Manfred,
    nein, nicht jeder hat ein aktuelles Smartphone. Zudem sind diese Geräte nicht auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Zwei Jahre sind – oder waren zumindest für lange Zeit der Standart und je nachdem ob man teures Geld in Reperaturen investieren möchte auch länger.

    Deinen Ärger kann ich verstehen. Viele wichtige Dinge werden vor uns Bürgern verschwiegen oder nebensächlich behandelt, um zu vermeiden dass wir irgendwann einen Aufstand machen könnten. Bekanntlich werden wir für manipulative Dummköpfe gehalten und dadurch, dass wir viel zu viel Mist dulden haben Regierung & Co einen Punkt.
    Allerdings ist dies hier nicht der richtige Ort um über Politik zu diskutieren, sondern besagte Smartphones. LG

  3. Hallo, Melli, danke. Ich habe auch zwischen den Zeilen gelesen.
    Da ich ein pragmatischer Nutzer bin (no games! – no klimbim!), genügt mir sogar noch ein altes Nokia mit Windows 8. Oder ein popeliges DOOGEE mit Android 6, Doppel-SIM, SD-Karte und Wechselakku. Wegen der Leica-Optiken habe ich allerdings auch ein Huawei P 20 Pro (immer tief in einer Anzugtasche). Weil mir zweimal etwas sehr fremd aussehende Typen mitten in unserer Großstadt mein Smartphone zu entwinden versuchten, benutze ich in der Öffentlichkeit ein 128GB-CUBOT Note 20 Pro ohne persönliche Daten (2x SIM, 1x SD-Karte, Wechselakku) mit einer premiumSIM-Karte zu EUR 7,99 p.M. sowie mtl. Kündigungsmöglichkeit und 5GB Datenvolumen, von dem ich noch nie mehr als unter 1GB verbraucht habe.
    Ich denke, dass ich noch auf etliche Jahre hinaus ausgesorgt habe.
    Aber:
    Genau genommen würde auch das billige €150-CUBOT Note 20 Pro mit seinen guten SONY-Optiken reichen (weil ich weiss, wie man die trotz nacktem, bloatware-freiem Android 10 und dem völlig ausreichenden GUI auskitzelt).
    Als mir kürzlich ein Huawei P40 Pro als (hm…!) „Dauerleihe“ zur Google-freien Erprobung angeboten wurde, habe ich sogar dankend verzichtet.
    Meine Sehnsucht gilt vielmehr:
    Ich würde gern mal wieder spontan zur Mosel rollen und mich in einer Winzerherberge verwöhnen lassen, ohne mich als Journalist kraft mehrerer Ausweise und kiloschwerer NIKON „beruflich“ tarnen zu müssen.
    Es ist so traurig… – sich verraten und verkauft und umgeben von Überfluss inhaftiert zu fühlen.
    Liebe Grüsse zurück!

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