Was ist 5G? Alles zum neuen Mobilfunkstandard

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5G – diese Kombination aus Zahl und Buchstabe ist für die Mobilfunkbranche wie eine Verheißung. In Kürze wird der neue Mobilfunkstandard auch Wirklichkeit. Erste Netz-Infrastrukturen und Endgeräte gibt es schon. Was genau hinter 5G steckt, was in den nächsten Jahren erwartet wird und was Zukunftsmusik der nächsten Jahrzehnte ist, zeigt das große 5G-Spezial.
Mobilfunk-Standards 3G, 4G, 5G auf einem Tacho
Bildquelle: Adobe Stock

5G, der Mobilfunkstandard der fünften Generation steht in den Startlöchern. 5G gilt gemeinhin als eine Art Heilsbringer. Deutlich schnellere Bandbreiten, niedrige Latenzzeiten für noch mehr Anwendungsszenarien und fast das Wichtigste: eine flächendeckende Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes. Das zumindest sind die Mythen und Hoffnungen, die man mit 5G verbinden. Doch wie funktioniert 5G wirklich? Wer braucht 5G? Und wann startet 5G?

inside handy beantwortet diese Fragen in zahlreichen Artikeln und Hintergrundtexten rund um 5G. Ob die Netzinfrastruktur, der Netzausbau in Deutschland samt Regulierungs-Parametern, die Anwendungsgebiete, in denen 5G das fehlende Puzzleteil darstellt, bis zu den Smartphones, die 5G-fähig sind und was sie dafür können müssen – alles ist auf inside handy zu erfahren.

5G – Alles zum Netz der Zukunft

5G ist der Mobilfunkstandard der fünften Generation und somit der Nachfolger von LTE, dem Mobilfunk der vierten Generation. Doch während die Netzbetreiber in den vergangenen Jahrzehnten bei der Einführung eines neuen Standards wie UMTS oder LTE von einer Evolution sprachen, soll es sich bei 5G um eine Revolution handeln. Denn die 5G-Netze werden technische Funktionen unterstützen, die mit den heutigen Netzen schlichtweg nicht möglich sind. 5G soll also mehr sein als nur ein Standard für schnelleres Internet.

Zur Technik des 5G-Netzes gehören auch die Antennen. Nutzer werden sich darauf einstellen müssen, dass es mit 5G deutlich mehr Antennen geben wird, als es heute etwa bei LTE der Fall ist. Doch daraus muss kein Antennenwald entstehen. Denn die Netzbetreiber arbeiten bei dem neuen Standard deutlich mehr mit sogenannten Small Cells – und diese kleinen Antennen lassen sich gut verstecken. Dennoch: Ein Netzausbau wird Milliarden Euro kosten.

5G-Netzausbau und -nutzung in Deutschland

Die Mobilfunkanbieter in Deutschland wollen bei 5G nicht nur in Europa, sondern weltweit ganz vorne dabei sein. Sie haben in den vergangenen Jahren viel Zeit und Arbeit in die Erforschung und Standardisierung des Mobilfunk-Standards gesteckt. Jetzt aber ist es an der Zeit, über ein echtes Netz zu sprechen. Doch das hat so seine Tücken. Lange haben sich Telekom, Vodafone und O2 mit Politik und Regulierung um die Vergabebedingungen für die Lizenzen und Frequenzen gestritten. Die Auflagen für die Anbieter sind hoch. Und ein flächendeckender Ausbau mit 5G auch im ländlichen Raum scheint nicht möglich. Wichtig zu wissen: Ohne LTE wird 5G in den nächsten Jahren nicht auskommen.

Auch wenn 5G viele Anwendungsgebiete bereithält, ein zentrales Thema ist natürlich der Zugang zum Internet. Die Netzbetreiber arbeiten daran, 5G dort als Ersatz für eine Glasfaserleitung zum Kunden zu nutzen, wo sich diese nicht verlegen lässt.

5G: Anwendungen in Industrie, Medizin und Medien

Schnelleres Internet für unterwegs? Wer mit 5G eine reine Beschleunigung seines Mobilfunkvertrages erwartet, hat nicht völlig unrecht. 5G ist aber mehr als Internet. Wer 5G auf schnelles Internet reduziert, übersieht aber die Tragweite, die der neue Mobilfunkstandard wirklich in sich trägt. Die Anwendungsszenarien, die durch 5G-Mobilfunk ermöglicht werden, bewegen sich zwischen kühner Prognose und unfassbarer Science-Fiction. Alles wird miteinander vernetzt sein. Selbstfahrende Autos, faltbare Smarphones, und Augmented Reality sind nur einige weitere Stichworte.

DVB-T2 HD ist zwar in Deutschland erst vor kurzem gestartet, wird aber 2030 wohl schon wieder verschwinden. Was dann folgt, könnte Fernsehen per 5G sein. Allerdings ganz ohne Streaming. Mobile Empfänger könnten das TV-Signal direkt per 5G erhalten.

5G Smartphones: Pläne der Hersteller und technische Voraussetzungen

Samsung, Huawei, Apple und Co. – um nur drei größten Hersteller zu nennen – agieren global. Das heißt im Umkehrschluss: 5G-Kompatibilität muss in den Handys verfügbar sein, wenn der neue Mobilfunkstandard in einer Ecke der Welt ausgerollt wird und Kunden zur Verfügung steht. Deutschland ist hier nicht der Nabel der Welt. So kommt es, dass erste 5G-Smartphones verfügbar sind, bevor das Netz in Deutschland überhaupt zur Verfügung steht. Unter anderem hat Samsung mit dem Galaxy S10 5G für dieses Jahr das erste 5G-Handy angekündigt. Es wird aber weitaus mehr Endgeräte für 5G als nur Smartphones geben. Beim iPhone mit 5G hält sich Apple noch zurück.

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5 KOMMENTARE

  1. Kein Gesunder Mensch brauch diesen Unnötigen Funkfack, die sollen diese Neue Technologie erst mal richtig Testen und nicht knall auf fall die Bürger so einer hohen stralung aussetzen die auch so weit ist, um sie zu steuern ist um Herzversagen und Schrittmacher zu zerstören und das ist nicht Vereinbar, in Belgien schmeißen sie es schon wieder raus und bei uns würden sie es Installieren das ist nur wieder das, weil der Bürger in Deutschland dumm gehalten wird und nicht richtig Informiert wird immer dieses Hinterfozige von hinten rum was hier Aufklärung heißt, meiner meinung gehört diese Technologie den Verantwortlichen in den Allerwertesten geschoben und dann aufgedreht und dann viel Spas.

  2. @Udo
    Woher nimmst du dein Wissen? Aber wie es aussieht müssen wir uns wirklich Gedanken über Strahlung machen, zumindest der Strahlung der du ausgesetzt warst.
    Anders lässt sich dein Text nicht erklären. Grammatik und Rechtschreibung sind jedenfalls schon verloren gegangen. Ich hoffe du hast keinen Herzschrittmacher. Na und notfalls hilft der altbewährte Aluhut.

  3. Die meisten #5Gefahr-Anwendungen sind unnötig bis schädlich (z.B. geplante #5Geisterfabriken, noch bessere #5Gestapo-Überwachung möglich). Vor allem aber ist´s der #5Gesundheitskiller. Oxidativer Stress unter Mobilfunkeinfluss ist min. seit 2007 bewiesen (vgl. z.B. Ulrich Warnkes Forschungen), bereits für 3/4G!

  4. Hallo zusammen,

    also ich konnte alles verstehen, was Udo meint. Die Rechtschreibung ist auch kein Argument eine These zu widerlegen. Popl, Du hast ein Komma vergessen…lach. Aber mal zum Thema. Es kommt alles das, was kommen soll. Wir entscheiden das nicht. Und jeder, der hier gegen 5G ist, wird es später gerne nutzen. Solange es lhnt, werden die Investoren ausbauen. Und wenn der geldstrom versiegt, machen sie sich aus dem Staub und hinterlassen ihren Müll.

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