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Telekom Netzabdeckung: So steht’s um LTE & 5G

3 Minuten
Das Mobilfunknetz der Telekom gilt als das beste Netz in Deutschland. Regelmäßig wird es zum Testsieger ernannt. Trotzdem gibt es Funklöcher und Ausbaupläne – und mit 5G auch einen neuen Netzstandard. Wir zeigen dir alles, was du zum Telekom-Netzausbau wissen musst.
Ein Sendemast für Handynetze im ländlichen Raum
Handy-Sendemast im ländlichen RaumBildquelle: Thorsten Neuhetzki / inside digital

Beim Mobilfunkausbau gilt das LTE-Netz der Telekom als Vorzeigenetz in Deutschland. Alleine 100.000 Antennen funkten Stand Dezember 2022 auf den Frequenzen der Telekom. Geht man davon aus, dass jeder Standort drei Antennen hat, so sind das mehr als 34.0000 Standorte. Tatsächlich sind es mehr, da an Small Cell-Standorten nur eine Antenne zum Einsatz kommt. Aktuell spricht man in Bonn von 35.000. Die Telekom will die Zahl ihrer Mobilfunk-Standorte in Deutschland auf 36.000 erhöhen. 99 Prozent der Haushalte in Deutschland haben bereits LTE-Empfang.

Durch die Aktivierung von LTE im Band 1 erreicht die Telekom dort, wo die Aktivierung erfolgt ist nach eigenen Angaben in der Spitze bis zu 225 Mbit/s auf dem Land. In Städten kann das Netz sogar 600 bis 800 Mbit/s Gesamtkapazität liefern. In allen Bundesländern erreicht die Telekom die regulatorisch geforderte LTE-Abdeckung von mindestens 98 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 100 Mbit pro Sekunde

Telekom: Bessere Netzabdeckung und mehr Kapazität mit Small Cells

Zu den großen  Sendemasten sollen noch weitere Small Cells hinzukommen, die nur einen kleinen Bereich in Städten mit zusätzlicher Kapazität versorgen. Mit diesen kleineren „Verstärker-Antennen“ kann Netzkapazität dort erweitert werden, wo Kunden sie benötigen. Im Fokus des Ausbaus stehen Großstädte wie Hamburg, Berlin und München. Als Standorte von Small Cells dienen oft öffentliche Telefone. Zusätzlich werden zunehmend Laternenmaste und Stadtmöbel als alternative Antennenträger ausprobiert.

Entlang der Bahnstrecken sollen die Qualität und die Leistungsfähigkeit des Mobilfunks weiter steigen. Alle zweieinhalb Tage hat die Telekom in 2021 an der Schiene einen neuen Mobilfunkstandort gebaut. Ziel ist es, dass Fahrgäste bis 2026 auf allen Strecken ohne Unterbrechung im Netz der Telekom telefonieren und surfen können.

Diese Ausbauarbeiten machen sich bezahlt. Die Telekom hat 2022 die sechs großen Netztests des Jahres gewonnen. Stiftung Warentest, Imtest, Smartphone Magazin, Connect, Chip und ComputerBild haben das Mobilfunknetz der Telekom als Sieger ausgezeichnet. Eine besondere Auszeichnung gab es von der Fachzeitschrift connect für das Mobilfunknetz der Telekom: die Note „Überragend“, mit der zum ersten Mal überhaupt ein Netz in Deutschland bewertet wurde.

5G der Telekom schon in der Fläche

Seit Sommer 2019 ist die Telekom mit ihrem realen 5G-Netz für Endkunden aktiv. Dabei handelt es sich zum Teil um Zellen mit einer hohen Kapazität und Datenraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Die eingesetzten Frequenzen stammen aus dem 3,6-GHz-Bereich. Mit Stand Januar 2023 sind es etwa 8.000 Antennen mit diesem Frequenzband.

Die Telekom hat außerdem alle Antennen im 3,6 Gigahertz-Band technisch für 5G Standalone aufgerüstet. Sie sind parallel sowohl an das bereits bestehende Kernnetz, sowie an das neue 5G Standalone Kernnetz angebunden. Diese Technologie bildet die nächste Stufe von 5G. Sie ermöglicht eine minimale Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und Innovationen wie Network Slicing.

Die Telekom hat jedoch auch 5G auf anderen Frequenzen aktiviert. Zum Start im Juni 2020 erreichte das Netz mit einer Geschwindigkeit von 500 Mbit/s nach Telekom-Angaben 16 Millionen Bürger. Inzwischen sind es im August 2022 nach Telekom-Angaben 92 Prozent der Bevölkerung. Bis 2025 sollen es 99 Prozent der Haushalte sein.

Nutzen kannst du 5G der Telekom, wenn du ein 5G-Handy und einen aktuellen Telekom-Tarif hast. Achte in jedem Fall darauf, dass das Handy die Frequenzbänder N1 und N78 unterstützt.

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2 KOMMENTARE

  1. Reiner Wahnsinn

    ich bin geplättet von so viel unendlich wichtiger Information, dass mir die Sprache weg bleibt. Wenn es diese Seite nicht gäbe – die Welt wäre um Längen ärmer. (Wie schreibt man denn KOPFSCHÜTTELN)

    Antwort
  2. Christian Otto hat

    Ja

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