Rundumschlag bei Apple: Das steckt im Update für iPhone, iPad und Mac

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Nach einer rund 50-tägigen Beta-Phase hat Apple in den vergangenen Stunden unter anderem iOS 15.2 für das iPhone veröffentlicht. Aber auch Apple Watch, iPad, Mac, Apple TV und HomePod gehen nicht leer aus.
iPhone 12 Pro Max mit iOS-Update
Installation eines iOS-Updates auf einem iPhone 12 Pro Max.Bildquelle: Holger Eilhard / inside digital

Ende Oktober startete Apple die Testphase für diverse Updates, darunter auch iOS 15.2 für das iPhone. Die neue Software für Apples Smartphone bietet eine Reihe von kleinen Verbesserungen, bringt aber auch einige neue Funktionen.

Neben iOS 15.2 sind nun außerdem iPadOS 15.2, watchOS 8.3 für die Apple Watch, macOS Monterey 12.1 für den Mac, tvOS 15.2 für Apple TV und HomePod Software 15.2 für die Siri-Lautsprecher verfügbar. Viele der Neuheiten sind plattformübergreifend. Dazu gehört etwa das „Apple Music Voice-Abo“, mit dem das Unternehmen den hauseigenen Streaming-Dienst für einen günstigeren monatlichen Preis anbietet.

iOS 15.2 und iPadOS 15.2: Apples Update für iPhone und iPad

Das neue Voice-Abo für Apple Music kann ab sofort zum Preis von rund 5 Euro pro Monat gebucht werden. Der iPhone-Hersteller hatte das neue Angebot bereits im Rahmen des Oktober-Events angekündigt – zuvor war der Starttermin jedoch noch unklar.

Wie der Name schon verrät, musst du zur Bedienung in diesem Abo Apples Sprachassistent Siri nutzen. Außerdem musst du auf die verlustfreien Songs und 3D-Audio verzichten. Einen Vergleich der verschiedenen Abos zeigt Apple auf der eigenen Webseite.

In den Einstellungen von iOS 15.2 und iPadOS 15.2 zeigt Apple nach dem Update außerdem nun einen Datenschutzbericht der genutzten Apps an. Diese Übersicht zeigt, „wie oft Apps in den letzten sieben Tagen auf den Standort, Fotos, die Kamera, das Mikrofon, Kontakte und anderes zugegriffen haben“. Hier dokumentiert das System auch die Netzwerkaktivitäten der Apps. Auf der Apple Watch kannst du nach der Installation von watchOS 8.3 die Aufzeichnung der notwendigen Daten ebenfalls aktivieren.

Digitales Erbe in iOS und iPadOS

Nutzer von iPad und iPhone können außerdem nun einen Nachlasskontakt angeben. Diese Kontakte können nach dem Tod auf ausgewählte Daten zugreifen. Wie du dieses Feature einrichtest, zeigen wir dir in unserem Ratgeber zum digitalen Erbe.

Screenshots von iOS 15.2 Beta 3 zur Einrichtung eines Nachlasskontakts
Deinem Nachlasskontakt kannst du direkt bei der Einrichtung den notwendigen Zugriffsschlüssel zukommen lassen

Über die neuen Funktionen zum Verstecken deiner E-Mail-Adresse innerhalb von Apples Mail-App haben wir ebenfalls bereits berichtet. Des Weiteren findest du in iOS 15.2 auch detaillierte Informationen, wenn ein iPhone repariert wurde. Nutzer eines iPhone 13 Pro und Pro Max haben nun außerdem die Möglichkeit, die Aufnahmefunktion für Makros mithilfe der Ultraweitwinkelkamera explizit zu steuern. Diese Einstellung findest du in Einstellungen > Kamera.

Eine vollständige Übersicht aller Neuheiten und Verbesserungen in der neuen iPhone-, iPad- und Apple-Watch-Software findest du bei Apple.

Gemeinsame Unterhaltung in macOS Monterey 12.1

Der Mac erhält ebenfalls die bereits erwähnten Erweiterungen für das neue Apple-Music-Abo, die Nachlasskontakte und das Verstecken der eigenen E-Mail-Adresse. Wie Apple schreibt, ist nun aber auch das bereits im Juni groß angekündigte SharePlay mit an Bord. Damit kannst du gemeinsam mit Freunden oder Familie über FaceTime unter anderem Filme, TV-Sendungen oder Songs sehen respektive hören. iPhone und iPad bekamen dieses Feature bereits in iOS 15.1.

Überdies hat Apple auch am Design der Fotos-App gearbeitet. Rückblicke erhalten eine neue Oberfläche inklusive neuer Animationen und Effekte. Zu den neuen Rückblickarten gehören nun außerdem internationale Feiertage, Rückblicke mit Kindern, Trends im Laufe der Zeit und verbesserte Haustierrückblicke. iPhone-Nutzer konnten diese Funktionen bereits seit iOS 15 nutzen.

Updates für Apples MacBook Pro (2021)

Für Besitzer des neuen MacBook Pro gibt es ebenfalls einige Verbesserungen. So soll es nicht länger zu Abstürzen kommen, wenn HDR-Inhalte von YouTube wiedergegeben werden. Einträge in der Menüleiste werden außerdem nicht länger durch die Notch verdeckt. Probleme beim Laden via MagSafe, wenn das MacBook Pro ausgeschaltet und geschlossen war, sollen ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Die Installation aller Updates gelingt wie gewohnt über die von Apple ins jeweilige Betriebssystem integrierten Update-Funktionen. Apples HomePod kannst du über die Home-App auf iPhone oder iPad aktualisieren. HomePod Software 15.2 unterstützt unter anderem die deutsche Spracherkennung von bis zu sechs unterschiedlichen Nutzern in einem Zuhause.

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