Nicht nur im iPhone: Dieses Apple-Zubehör benötigt ebenfalls USB-C

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Nach vielen Jahren ist es nun so gut wie sicher, dass die EU Unternehmen wie Apple vorschreibt, welche Anschlüsse Smartphones und Co. haben müssen. Anfang Oktober schafften die Regeln eine weitere Hürde.
iPhone 12 Pro Max mit AirPods Pro
Apples AirPods Pro mit einem iPhone 12 Pro Max.Bildquelle: Holger Eilhard / inside digital

Diese Vorschriften sagen unter anderem, dass neue Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer, Bluetooth-Lautsprecher, tragbare Videospielkonsolen und sonstige mobile elektronische Geräte mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet werden müssen. Bis Ende 2024 haben die Unternehmen Zeit. Das bekannteste Beispiel in der Apple-Welt ist das iPhone, welches möglicherweise bereits ab dem iPhone 15 im kommenden Jahr einen derartigen Port erhält. Lightning hat also nach mittlerweile mehr als 10 Jahren ausgedient. Dieser Anschluss ist aber nicht nur im Smartphone zu finden.

Apple muss Abschied von Lightning nehmen

Nach dem iPhone dürften viele Apple-Fans beispielsweise auch AirPods in ihren Taschen mit sich herumtragen. Hier setzt das Unternehmen aktuell weiterhin auf Lightning. Selbst das Ladecase der erst kürzlich vorgestellten AirPods Pro 2 ist USB-C-Fehlanzeige. Geladen wird hier entweder via Lightning, MagSafe oder Apple-Watch-Puck. Ähnlich sieht es bei den schlichten AirPods und den AirPods Max aus. Außerdem verkauft Apple auch weiterhin noch die kabelgebundenen EarPods mit einem Lightning-Stecker. Die Umstellung bei den AirPods soll laut Bloombergs Mark Gurman bis zum Jahr 2024 erledigt sein.

Mit Blick auf die Tablets hat Apple schon lange den Umstieg eingeläutet. So verfügen iPad mini, iPad Air und iPad Pro schon teilweise seit vielen Jahren über USB-C. Lediglich im schlicht iPad genannten Modell verbaut Apple weiterhin einen Lightning-Port. Glaubt man aktuellen Gerüchten, könnte sich dies aber schon in einigen Wochen ändern.

Wer sich in den vergangenen Jahren einen Desktop-Mac zugelegt hat, dürfte ebenfalls über diverses Lightning-Zubehör gestolpert sein. Neben Keyboard und Maus wird auch das Trackpad mit Apples proprietärer Lösung geladen. Bloomberg-Reporter Mark Gurman erwartet, dass die Umstellung auf USB-C hier im Laufe der kommenden Mac-Neuvorstellungen vollzogen wird. Neue Peripherie könnte also zeitgleich mit einem aktualisierten iMac und Mac Pro erscheinen.

Last but not least verkauft Apple auch noch diverses anderes iPhone-Zubehör, welches den Lightning-Anschluss verwendet. Hierzu gehören beispielsweise MagSafe Duo und die Externe MagSafe Batterie.

USB-C im iPhone nur eine Übergangslösung

Gurman schreibt aber weiter, dass Apple sich beim iPhone über die nächsten Jahre vollständig vom kabelgebundenen Aufladen verabschieden wird. Stattdessen soll kabelloses Laden die Zukunft sein. Smartwatches und Geräte, die nicht via Kabel geladen werden, sind von den neuen USB-C-Vorgaben nicht betroffen.

Dies wirft jedoch die Frage auf, wie Anwender dann große Datenmengen von ihren Smartphones übertragen. Schon heute bewirbt Apple gerne Video-Features wie ProRes des iPhone. Die dabei aufkommenden Daten sind jedoch enorm, sodass Lightning ein Problem darstellt. USB-C kann dies lösen. Wi-Fi-Standards ermöglichen zwar immer bessere Datentransfers, ein Kabel wird jedoch noch für lange Zeit die schnellere Lösung sein.

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