Diese neuen E-Autos und Plug-in-Hybride kannst du jetzt kaufen

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Verschiedene namhafte Hersteller haben den Verkaufsstart neuer elektrifizierter Autos verkündet. Doch nicht nur das. Mit Blick in die Zukunft kündigen sich schon weitere interessante Neuvorstellungen an.
Jeep Wrangler 4xe an Ladestation
Ab sofort kannst du den Jeep Wrangler 4xe kaufen - unter anderem. Bildquelle: Jeep / Stellantis

Was gibt es eigentlich Neues vom Markt der Elektroautos und Plug-in-Hybride? Diese Frage möchten wir an dieser Stelle mit einer kleinen Übersicht zu den Neuvorstellungen der vergangenen Tage beantworten. Mit dabei sind dieses Mal unter anderen Porsche, Mercedes-Benz und Subaru. Darüber hinaus gibt es den Verkaufs- beziehungsweise Bestellstart von verschiedenen E-Autos und Plug-in-Hybrid-Modellen zu feiern, die schon vor einigen Wochen neu vorgestellt wurden.

Elektrifizierte Autos jetzt neu bestellbar

Beginnen wir mit den jetzt neu bestellbaren Auto-Neuerscheinungen. Dazu gehören zum Beispiel der Volkswagen ID.4 GTX (ab 50.415 Euro), der Jeep Wrangler 4xe (ab 69.500 Euro) und im SUV-Segment der neue Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid (ab 42.350 Euro). Darüber hinaus hat Ford den Mustang Mach-E an den ersten Kunden in Deutschland ausgeliefert. Er kostet hierzulande mindestens 46.900 Euro. Auch vom Opel Manta GSe würden sich viele Fans sicherlich einen Preis wünschen. Doch dieses E-Auto mit unnachahmlichem Kult-Charakter bleibt leider wohl nur ein unkäufliches Einzelstück.

Porsche Macan

Wer es sportlich mag und das notwendige Kleingeld in der Tasche hat, darf sich schon jetzt auf den nächsten elektrifizierten Sportwagen aus dem Hause Porsche freuen: den Macan. Die ersten Prototypen des Fahrzeugs haben jetzt die Labore und das Prüfgelände des Entwicklungszentrums verlassen und sind bereit für die Erprobung auf der Straße. Bis zur Markteinführung werden aber noch ein paar Monate vergehen. Denn voraussichtlich wird der elektrifizierte Macan erst im Jahr 2023 bei den Händlern stehen. Bis dahin sollen weltweit rund drei Millionen Testkilometer unter verschiedenen Bedingungen absolviert werden. Ziel von Porsche ist es unter anderem ein besonders sportliches Fahrverhalten des E-Autos möglich zu machen. Und natürlich soll auch die Reichweite langstreckentauglich sein – hochleistungsfähiges Schnellladen inklusive.

Porsche Macan-e Prototypen mit Porsche Vorstand Dr. Michael Steiner.
Dr. Michael Steiner, Mitglied des Vorstandes Forschung und Entwicklung der Porsche AG, mit ersten Prototypen des vollelektrischen Macan.

Subaru Solterra – Erster Ausblick

Voraussichtlich ab Mitte 2022 soll es auch von Subaru ein neues Elektroauto zu kaufen geben. Angesiedelt im SUV-Segment wird der Subaru Solterra in Zusammenarbeit mit Toyota entwickelt. Technische Details des E-Autos und Angaben zu Leistung und Reichweite gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine. Aber vermutlich wird es sich um einen eher kompakten Vertreter seiner Zunft handeln. Der Name Solterra setzt sich dabei aus den lateinischen Wörtern für „Sonne“ und „Erde“ zusammen.

Subaru Solterra Teaserfoto ohne Details
Viel ist auf dem neuen Foto des Subaru Solterra noch nicht zu erkennen – aber zumindest die schmale Lichtsignatur.

Mercedes-Benz: Neue Versionen des EQA

Bereits im Januar 2021 präsentierte Daimler mit dem Mercedes-Benz EQA 250 die erste Version seines neuen Kompakt-SUVs mit Elektromotor. Jetzt sind zwei neue Versionen mit Allradantrieb bestellbar. Zum einen der EQA 300 4Matic mit 168 kW (228 PS), zum anderen der EQA 350 4Matic mit 215 kW (292 PS).

Die Reichweiten dieser beiden Autos mit maximal 390 beziehungsweise 520 Nm Drehmoment liegen gemäß WLTP-Standard bei bis zu 426 beziehungsweise 432 Kilometern. Dafür sind Akkus mit einem Energiegehalt von 66,5 kWh verbaut. Die Ladeleistung liegt bei maximal 100 kW an DC-Schnellladesäulen.

Mercedes-Benz EQA parkt vor einer Mauer.
Den Mercedes-Benz EQA gibt es jetzt auch in zwei neuen Modell-Varianten mit Allradantrieb zu kaufen.

Die Preise für die zwei neuen E-Autos mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h beginnen bei rund 53.500 beziehungsweise 56.200 Euro. Davon kannst du aber noch 7.500 Euro Innovationsprämie (Umweltbonus) abziehen. Im Laufe des Jahres sollen noch besonders reichweitenstarke Modelle des Mercedes-Benz EQA folgen.

Bereits ausführlich vorgestellt haben wir übrigens auch schon das neue Konzept-Fahrzeug von Mercedes-Benz aus dem Van-Segment: den Concept EQT. Auf Basis der neuen T-Klasse ist die Markteinführung dieses E-Vans aber erst für das Jahr 2022 vorgesehen.

Seat MÓ 125 startet in Deutschland

Abschließen möchten wir unsere Zusammenfassung an Neuheiten aus der Welt der E-Mobilität mit einer Neuvorstellung aus Spanien. Seat schickt sich nämlich an, seinen Elektroroller MÓ 125 jetzt auch in Deutschland zu verkaufen. Zum Marktstart sind 90 offizielle Seat-Händler dabei, um den E-Roller neuen Kunden schmackhaft zu machen. Angeboten wird der Roller in den Farben Weiß (ab 6.700 Euro) sowie in Rot und Grau (ab 6.775 Euro). Er bietet laut Hersteller über seinen 5,6 kWh großen und wechselbaren Akku eine Reichweite von bis zu 137 Kilometern.

SEAT MÓ eScooter 125 in drei Farben auf einem Vorplatz stehend.
Der SEAT MÓ eScooter 125 kommt zu einem Preis von knapp 7.000 Euro nach Deutschland.

Während der Fahrt stehen drei Betriebsmodi zur Auswahl: Eco, City und Sport. Im Idealfall sind Beschleunigungen von 0 auf 50 km/h in 3,9 Sekunden möglich, so Seat. Die maximal mögliche Geschwindigkeit liegt bei 95 km/h. Ein Rückwärtsgang erleichtert das Rangieren und mit Stauraum für zwei Helme ist auch die spontane Mitnahme einer weiteren Person möglich.

Bildquellen

  • porsche-macan-e-2021: Porsche AG
  • Subaru Solterra Teaser: Subaru
  • Mercedes-Benz EQA: Mercedes-Benz
  • SEAT MÓ eScooter 125: Seat
  • Mercedes-Benz EQB: Daimler
  • Jeep Wrangler 4xe: Jeep / Stellantis
Fitness: Rose Bikes Backroad+
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