Auto aufrüsten: Dieses neue System macht dein altes Auto smart und sicher

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E-Autos von VW, Mercedes-Benz oder Polestar sind in aller Munde. Allen gemein ist eine Armada von Assistenten. Sie halten die Spur, warnen vor Müdigkeit, zeigen den Standort oder helfen dir beim Einparken. Das alles kannst du bald auch in dein altes Auto nachrüsten - mit dem Nextbase iQ System.
Nextbase iQ
Nextbase iQBildquelle:

Auf der Elektronikmesse CES 2022 hat Nextbase mit dem iQ eine Möglichkeit vorgestellt, wie du dein altes Auto in ein smartes Vehikel umrüsten kannst. Dabei wollen die Dashcams von Nextbase mehr sein als bloße Videokameras im Auto. Denn zusammen mit einigen intelligenten Features und Mobilfunkanbindung sollen sie jedes Auto zum Connected Car werden lassen. 

Nextbase iQ: Drei Kameras für die volle Überwachung

Das neue Nextbase iQ System besteht aus einem Frontmodul mit zwei Kameras, das an die Innenseite der Frontscheibe geheftet wird. Dabei zeigt eine Kamera nach Innen und eine nach Außen. Drei unterschiedliche Module für die Front bietet eine Auflösung von Full-HD über 1.440p bis 4K. Kombiniert mit einer Heckkamera – ebenfalls für die Innenseite der Scheibe, wird daraus fast ein 360-Grad-Überwachung des Autos und seiner Umgebung. Die Innen- und Rückkameras bieten dabei die Überwachung mit bis zu 1.440p. 

Mit den drei Augen im Auto realisiert Nextbase einige Funktionen für die Sicherheit bei der Fahrt, im Stand und Assistenz für den Fahrer. So erkennt das System, ob sich andere Verkehrsteilnehmer gefährlich verhalten, ob du als Fahrer müde bist oder auch wie weit du beim Einparken noch zurücksetzen kannst. 

Funktionen in Deutschland eingeschränkt

Die traditionelle Dashcam-Funktion, also das Aufnehmen der Fahrt, wird nur im „Witness Mode“ aktiviert. Mit einem Sprachbefehl startet die Aufnahme und wird direkt mit der Cloud synchronisiert. Ob diese Option auch in Deutschland aktivierbar sein wird, lässt Nextbase noch offen. Auf der CES erklärte Jeff Chuh von Nextbase: „Nextbase wird auf die Besonderheiten des deutschen Markts in puncto Datenschutz eingehen und gewisse Funktionen deaktivieren“. Ähnlich wird es auch der erweiterten Fahrer-Kontrolle ergehen. Sie wird in Deutschland im Gewerbebereich, also bei Taxi-Unternehmer oder Lieferdiensten kaum zu realisieren sein. 

Nextbase iQ
Nextbase iQ: Sprachassistenz und farbliche Akzente

Anders sieht es da bei der SOS-Funktion aus. Sie ist schon seit der zweiten Generation der Dashcams von Nextbase integriert und löst einen Notruf bei einem Unfall aus. Des Weiteren gibt es einen Diebstahlschutz über die App des Systems.  Das geschieht über das Mobilfunknetz. Welchen Partner man sich dabei in Deutschland ins Boot holen könnte, ließ Nextbase auf der CES 2022 noch offen. In den USA wird es wohl AT&T.

Der Marktstart liegt in Deutschland erst im Herbst 2022. Die finalen Preise des Systems sind noch nicht bekannt. Zur Orientierung: Bisher kostet die einfachste Dashcam von Nextbase knapp 70 Euro. Das Topmodell ohne Zusatzkameras knapp 300

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