Geld sparen in der Corona-Krise: Mit diesen 5 Tipps sparst du hunderte Euro

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Egal, ob du wegen des Coronavirus in die Kurzarbeit gerutscht bist oder gar deinen Job verloren hast: Nutze die kommenden freien Ostertage, ganz einfach um Geld zu sparen. Wir geben dir 5 einfache Tipps & Tricks, wie du mit wenig Aufwand deinen Kontostand in den kommenden Monaten drastisch verbessern kannst.
Geldscheine
Bildquelle: Pixabay

Es gibt Verträge, an denen kommt eigentlich keiner vorbei. Doch kaum jemand hinterfragt die Kosten und die Leistungen, die dadurch entstehen. In Zeiten der Corona-Krise versucht jeder sein Geld beisammen zu halten – das ist vollkommen legitim.

Und wenn du bei nur einem dieser Vertragsarten Geld sparen kannst, hast du die nächste Stunde oder auch nur Minuten schon gut investiert. Denn die Wechsel sind einfach und alle online mit wenigen Mausklicks möglich. Damit du dich nicht erst durch den Tarifdschungel quälen musst, geben wir dir auch gleich konkrete Empfehlungen mit auf den Weg.

Der Handy-Vertrag

Den eigenen Handyvertrag regelmäßig zu wechseln, kann sich enorm lohnen. Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern auch, um mehr Leistung zu bekommen. Wann hast du dich das letzte Mal geärgert, dass dein Netz so schlecht ist und du kein LTE hast? Die meisten Discounter bieten ihren Kunden inzwischen LTE an – auch im Netz von Telekom und Vodafone.

  • Dein geschätztes Sparpotential pro Monat: 5 bis 30 Euro
  • Zeitlicher Aufwand: unter 15 Minuten

Vor allem Wenignutzer können hier enorm sparen. So gibt es derzeit den billigsten Vertrag im Telekom-Netz schon für 3,99 Euro. 500 MB Daten reichen für WhatsApp aus und mit 100 enthaltenen Gesprächsminuten können die wichtigsten Telefonate auch erledigt werden. Das Besondere: Der Tarif ist monatlich kündbar. Risiko also fast gleich Null. Und: Bis zum 13. April fallen nicht einmal Bereitstellungskosten an.

Soll es dann doch eine Gesprächs-Flatrate sein und dein Datenhunger ist auch größer? Einen 5-GB-Tarif bekommst du bei simply schon für 7,99 Euro monatlich. Er wird im O2-Netz realisiert.

Für ebenfalls 7,99 Euro monatlich bekommst du bei Lidl Connect derzeit einen ähnlichen Tarif mit 3 GB Datenvolumen im Vodafone-Netz. Hier wird die Grundgebühr aber alle 28 Tage abgerechnet und nicht einmal pro Monat.

Der Internet-Vertrag

Mal ehrlich – wann hast du das letzte Mal deinen Internet-Anbieter gewechselt? Wir würden mal wetten: Du hast noch einen normalen DSL-Anschluss und zahlst dafür 30 Euro monatlich oder mehr? Das solltest du ändern!

  • Dein geschätztes Sparpotential pro Monat: 5 bis 15 Euro
  • Zeitlicher Aufwand: unter 30 Minuten

Brauchst du wirklich nur 16 Mbit/s – also DSL? Dann wäre 1&1 DSL 16 eine Empfehlung für dich. Auf zwei Jahre gesehen bekommst du für rechnerisch 21,66 Euro eine Telefon-Flatrate, eine Internet-Flatrate, zwei Rufnummern und auf Wunsch sogar noch eine SIM-Karte mit einer Handy-Flatrate.

Wenn es dann doch etwas schneller sein soll, dann schau doch mal bei O2 oder Vodafone nach. Bei O2 kostet dich ein VDSL-Anschluss mit 50 Mbit/s Down- und 10 Mbit/s Upstream ein Jahr lang 19,99 Euro pro Monat, danach 29,99 Euro.

Vodafone berechnet für die gleiche Leistung mit 14,99 Euro monatlich im ersten Jahr etwas weniger, ab dem zweiten mit 34,99 Euro etwas mehr als O2.

Ganz oft bietet Vodafone aber auch Internet per Kabel an. Hier kostet der 50er-Anschluss ebenfalls nur 19,99 Euro im ersten Jahr, danach dann 29,99 Euro. Außerdem gibt es online noch 30 Euro Bonus.

Hast du andere Anforderungen und Vorstellungen von deinem Internetvertrag? Dann schau doch mal bei unserem Partner Verivox. Dort findest du sicher einen passenden Tarif.

Der Strom-Anbieter

Er ist unsichtbar und kommt aus deiner Wand: Der Strom. Und dein Stromvertrag? Den kennst du vermutlich nur von der monatlichen Abbuchung und der jährlichen Rechnung. Dann wird es höchste Zeit, etwas daran zu ändern. Denn hier lassen viele Haushalte das meiste Geld liegen. Der Grund: Sie haben Angst das etwas schiefgeht, dass sie an einen unseriösen Anbieter geraten oder haben schlicht keine Lust sich zu kümmern. Das aber kostet jedes Jahr locker 100 bis 300 Euro.

  • Dein geschätztes Sparpotential pro Monat: 5 bis 30 Euro
  • Zeitlicher Aufwand: 15-30 Minuten

Denn die Angst vor einem Stromanbieterwechsel ist vollkommen unbegründet. Strom wird immer fließen – sogar wenn dein Anbieter pleite gehen sollte. Du solltest aber in deinem eigenen Interesse keinen Anbieter mit Vorauszahlung wählen.

Einen konkreten Anbieter können wir dir nicht nennen, da die Tarife abhängig davon sind, wo du wohnst und wie viel du verbrauchst.

Der kostenlose Strom-Wechselservice

Viele haben Angst davor, sich selbst um den Stromwechsel zu kümmern. Zu groß ist die Angst, an schwarze Schafe zu geraten. Auch, dass man sich idealerweise jährlich um einen neuen Anbieter kümmern sollte, schreckt viele ab. Unter Partner remind.me hilft dir da weiter. Das Berliner Start-Up bietet dir einen kostenlosen Strom-Wechselservice an.

remind.me setzt ausschließlich auf seriöse Anbieter und bietet dir sogar persönliche Ansprechpartner.

Der Gas-Anbieter

Und wenn du auch noch Gas nutzt, das aus der Leitung kommt, so gilt für dich auch hier, dass du pro Jahr mehrere hundert Euro sparen kannst. Du kannst auch hier deinen Gas-Anbieter entweder selbst wechseln oder auch für Gas den remind.me-Wechselservice nutzen.

Die Bank

Last but not least: Was berechnet dir deine Bank Monat für Monat für die Kontoführung? 5 Euro? 7,50 Euro? Wie wäre es, wenn das ganze kostenlos wäre? Und auch noch ohne die derzeit zumeist ohnehin geschlossenen Filialen auskäme?

  • Dein geschätztes Sparpotential pro Monat: 5 bis 7,50 Euro
  • Zeitlicher Aufwand: etwa 30 Minuten

Möchtest du an nahezu jedem Geldautomaten kostenlos Bargeld bekommen und eine kostenlose Kreditkarte nutzen? Dann solltest du zur DKB wechseln.

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