Deutsche Bahn: Störung und Ausfälle wegen Coronavirus

15 Minuten
Mit der Deutschen Bahn im Nah- und Fernverkehr unterwegs zu sein, kann Vor- und Nachteile gleichermaßen haben, Läuft alles reibungslos, fährst du nicht nur entspannt, sondern auch komfortabel und sicher von A nach B. Aber es kann auch ganz anders ausgehen. Die Pandemie des Coronavirus wirbelt jetzt nicht nur den Fern-, sondern auch den Regionalverkehr durcheinander.
IC 1 in Berlin
Bildquelle: Deutsche Bahn

Das Coronavirus zwingt die Deutsche Bahn zu weiteren Maßnahmen. Während der Fernverkehr weitgehend stabil läuft, kommt es in vielen Regionen von Deutschland zu einem eingeschränkten Angebot im Nah- und Regionalverkehr. Züge im Regionalverkehr fahren in weiten Teilen der Republik nach dem Samstags- oder Sonntagsfahrplan.

In Nordrhein-Westfalen gilt vorerst ein Sonderfahrplan. Er führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Teilweise fallen Züge aber auch komplett aus. Zum Beispiel der RE 2 zwischen Düsseldorf und Osnabrück und der RE 4 zwischen Dortmund und Aachen. Insgesamt werden die Leistungen nach Angaben der Bahn etwa um die Hälfte reduziert. Auch in Bremen, Niedersachsen und anderen Teilen Deutschlands verkehren weniger Nahverkehrszüge – teils nur im Zweistundentakt.

Neu ist auch: Kunden von FlixTrain können ab sofort mit ihren Tickets die ICE– und IC-Züge der Deutschen Bahn nutzen. Darauf haben sich die beiden Unternehmen verständigt. Hintergrund ist, dass derzeit vorübergehend keine Flixtrain-Züge mehr fahren. Die Regelung gilt zunächst bis Ende April.

Aktuelle Störungen bei der Deutschen Bahn

Während es im Nahverkehr der Deutschen Bahn zu Einschränkungen kommen kann, fährt der Fernverkehr in weiten Teilen nach Plan. Allerdings sind aktuell weniger Sprinterverbindungen verfügbar und auch sonst übliche Entlastungszüge verkehren aufgrund der deutlich gesunkenen Fahrgastzahlen seltener. Bekannte Ausfälle:

  • ICE-Sprinter zwischen Berlin – Erfurt – Frankfurt (Main) fallen vrsl. bis 19. April aus
  • ICE-Springer zwischen Berlin – Halle/Saale – Erfurt – Nürnberg – München fallen vrsl. bis 19. April aus
  • touristische Ziele (Oberstdorf, Westerland, Binz) werden vrsl. bis zum 19. April nicht mit dem Fernverkehr bedient

Dass die Deutsche Bahn den Fernverkehr in weiten Teilen weiterrollen lässt hat übrigens ganz simple Gründe. Ein Sprecher des Konzerns erklärte auf Anfrage von inside digital: „Die Deutsche Bahn fährt derzeit im Fern- und Nahverkehr im bundesweiten Durchschnitt rund 75-80 Prozent ihrer sonst üblichen Leistung. Damit wird bundesweit die Mobilität mit einem stabilen Angebot gesichert. Auch in schweren Zeiten können somit Krankenpfleger, Ärzte, Polizisten und andere Helfer zur Arbeit kommen.“ Mit Blick auf zusätzlich mögliche Wartungen an nicht eingesetzten Zügen, führte der Sprecher weiter aus: „In den Instandhaltungswerken gibt es derzeit keine größeren Einschränkungen.“

Beeinträchtigungen im internationalen Fernverkehr wegen Coronavirus

Größere Einschränkungen sind in Fernverkehrszügen zu erwarten, die über die deutschen Landesgrenzen hinaus operieren. Die Deutsche Bahn rät dazu, grenzüberschreitende Reisen bis auf Weiteres zu verschieben. An den Grenzen könne es wegen Kontrollen zu Verspätungen kommen.

Aufgrund behördlicher Anordnungen kommt es zu folgenden Einschränkungen im Fernverkehr:

Italien, Österreich und Schweiz

  • ICE-Züge Berlin – Frankfurt (Main) – Mannheim – Basel – Interlaken Ost fallen zwischen Basel und Interlaken Ost aus.
  • ICE-Züge Kiel / Hamburg – Hannover – Frankfurt (Main) – Mannheim – Basel – Chur fallen zwischen Basel und Chur aus.
  • EC-Züge München – Kufstein – Innsbruck – Verona fallen komplett aus
  • EC-Züge München – Lindau – Zürich (- Basel) fallen komplett aus
  • EC-Züge Hamburg – Köln – Mannheim – Base – Zürich / Interlaken fallen auf dem gesamten Laufweg aus
  • ECE-Züge Frankfurt (Main) – Basel – Mailand fallen komplett aus
  • IC-Züge Stuttgart – Singen (Htw) – Schaffhausen – Zürich fallen zwischen Singen (Htw) und Zürich (Schweiz) aus
  • Informationen zu ÖBB-Nightjet-Verbindungen sind der Nightjet-Homepage zu entnehmen

Frankreich

  • ICE-/TGV-Züge Frankfurt (Main) – Mannheim – Saarbrücken – Paris Est fallen auf dem gesamten Laufweg aus
  • ICE-/TGV-Züge Stuttgart – Strasbourg – Paris Est fallen auf dem gesamten Laufweg aus
  • TGV-Züge Frankfurt (Main) – Mannheim – Strasbourg – Marseille fallen auf dem gesamten Laufweg aus

Einschränkungen gibt es übrigens auch beim von Deutschland nach Frankreich verkehrenden Thalys. Man gewähre nur noch einen regelmäßigen Mindestbetrieb, teilte Thalys-Geschäftsführer Bertrand Gosselin in einer E-Mail an Kunden der französischen Bahngesellschaft mit. Die Thalys Welcome Bar in den Zügen und Lounges bleiben geschlossen und die Mahlzeit am Platz für Kunden in der Premium-Klasse wird vorläufig nicht mehr serviert.

Niederlande

  • ICE-Züge Frankfurt (Main) – Köln – Oberhausen – Utrecht – Amsterdam verkehren seltener
  • IC-Züge Berlin – Hannover – Bad Bentheim – Amsterdam fallen zwischen Bad Bentheim und Amsterdam aus

Belgien

  • ICE-Züge Frankfurt (Main) – Köln – Brüssel entfallen teilweise
  • IC-Busse von Düsseldorf nach Lüttich verkehren nicht zwischen Maastricht und Lüttich
  • IC-Busse von Düsseldorf nach Antwerpen (- Lille) verkehren nicht zwischen Eindhoven und Lille

Tschechien

  • EC-Züge (Kiel -) Hamburg – Berlin – Dresden – Prag (- Budapest) fallen zwischen Deutschland und Decin hl.n. (Tschechien) aus
  • IC-Busse Frankfurt (Main) / Mannheim – Nürnberg – Prag fallen aus
  • IC-Busse Leipzig – Prag fallen aus

Dänemark

  • IC-Züge Hamburg – Padborg – Kopenhagen fallen aus
  • IC-Züge Hamburg – Flensburg – Aarhus fallen zwischen Hamburg und Padborg (Dänemark) aus

Polen

  • EC-Züge Berlin – Frankfurt (Oder) – Warschau fallen aus

Luxemburg

  • IC-Busse Frankfurt (Main) – Luxemburg fallen aus

Zudem ist auch im Regionalverkehr mit Störungen zu rechnen, sofern die Züge über die deutsche Landesgrenze hinaus verkehren. Zum Beispiel bei der RB 91 zwischen Frankfurt/Oder und Rzepin oder der RB 93 zwischen Frost/L. und Tuplice. Auch beim RE 4 zwischen Lübeck und Stettin kommt es zu Ausfällen.

Auch ein Zugverkehr nach Tirol mit Regionalbahnen ist aktuell nicht möglich. Entsprechende Verbindungen, die beispielsweise in Garmisch-Partenkirchen oder Kempten (Allgäu) starten, fallen aus. Von Saarbrücken in Richtung Frankreich verkehren ebenfalls keine Züge.

Da jederzeit mit weiteren Grenzschließungen zu rechnen ist, kann sich das ab Deutschland nutzbare internationale Zugangebot weiter einschränken.

Dauer der Störung: aktuell nicht prognostizierbar

Details zu den Kulanzregelungen bei der Deutschen Bahn in Verbindung mit dem Coronavirus haben wir dir in einem separaten Artikel zusammengetragen.

Ausfall des IRE zwischen Hamburg <> Berlin

Die zwischen Berlin und Hamburg verkehrenden IRE-Züge sind ab sofort nicht mehr im Einsatz. Die Deutsche Bahn nennt betriebliche Gründe als Ursache. Stattdessen bestehen Nahverkehrsverbindugen mit dem RE 1 und RE 2 mit Umstieg in Schwerin. Wichtig: Tickets für IRE-Verbindungen sind in den RE-Zügen nicht gültig. Die Deutsche Bahn erstattet diese gekauften Tickets im Rahmen der Fahrgastrechte-Regelungen.

Dauer der Störung: voraussichtlich bis zum 19. April

Geplante Großbaustellen bei der Deutschen Bahn in 2020

Die Deutsche Bahn wird in den kommenden Jahren viel Geld investieren, um ihr teilweise marodes Streckennetz in Schuss zu halten. Bis 2030 fließt dafür die Rekordsumme von 86 Milliarden Euro in den Erhalt und die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes; 62 Milliarden Euro kommen vom Bund, 24 Milliarden Euro von der Bahn selbst. Mit dem Geld werden Gleise, Bahnhöfe, Stellwerke und Energieversorgungsanlagen erneuert. Vieles davon kann aber natürlich nicht ohne Störung im Bahnverkehr geschehen. Denn überall dort, wo auf freier Strecke gearbeitet wird, müssen Züge langsamer fahren oder einen Umweg nehmen. Die Folge: Verspätungen und genervte Kunden.

Deswegen hat sich die Bahn zur Aufgabe gemacht, umfangreich über bevorstehende Großbaustellen zu informieren. Schon jetzt stehen viele Baustellen auf der Bahn-Agenda. Wir zeigen dir an dieser Stelle die Details – auch zu aktuellen Störungen. Solltest du selbst noch weitere Großbaustellen kennen, zögere nicht, uns einen kurzen Hinweis zu geben.

Baden-Württemberg

Totalsperrung Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart
Zeitraum: 10. April bis 31. Oktober

Die Fernverkehrszüge müssen zwischen Karlsruhe / Heidelberg / Mannheim und Stuttgart umgeleitet werden. Das hat zur Folge, dass die Züge in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten länger unterwegs sind. Dadurch können sie im weiteren Fahrtverlauf ihre geplanten Zeitfenster und Anschlüsse oft nicht mehr erreichen. Mehrere Fahrten oder Halte sollen komplett oder auf Teilstrecken entfallen. Und das hat wiederum Folgen für die verbleibenden Züge auf der Strecke. Sie dürften deutlich voller sein als normal. Eine Sitzplatzreservierung kann von Vorteil sein.

Bayern

Eingleisiger Zugverkehr zwischen Augsburg und Treuchtlingen
Zeitraum: 10. Juli bis 9. November

Weil im Streckenabschnitt zwischen Augsburg und Treuchtlingen nur ein Gleis zur Verfügung steht, ist mit Reisezeitverlängerungen und vereinzelten Haltausfällen zu rechnen. Die Reisezeit der ICE-Linie 18 (Hamburg – Berlin – Halle – München) und der ICE-Linie 29 (Berlin – Halle – Nürnberg – München) verlängert sich wegen der Baustelle um 20 bis 30 Minuten. Die Züge fahren in München außerdem früher ab und kommen in der Gegenrichtung später an. Teilweise entfällt der Halt München Pasing. Aufpassen müssen auch alle, die die IC/ICE-Linie 26 (Hamburg – Würzburg – Augsburg – München – Schwarzach) nutzen. Es kommt zu einzelnen zeitlichen Anpassungen.

Steckenabschnitt zwischen Fulda und Würzburg
Zeitraum: 2. bis 28. November

Einschränkungen auf der Schnellfahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg sind fast den gesamten November über zu erwarten. Aufgrund von Brückenarbeiten an der Altbaustrecke Gemünden-Burgsinn ist mit einem eingeschränkten Angebot zu rechnen. Montags bis samstags kommt es zwischen 09:10 und 19:10 Uhr zu Einschränkungen, sonntags zwischen 5:30 Uhr und 13 Uhr.

Berlin

Gleisarbeiten führen zu Totalsperrung zwischen Berlin und Bitterfeld
Zeitraum: 5. Oktober bis 12. Dezember

Aufgrund von Gleisarbeiten auf der Anhalterbahn zwischen Berlin und Bitterfeld kommt es zwischen dem 5. Oktober und dem 12. Dezember zu Fahrzeitveränderungen und Haltausfällen. Das hat unter anderem zur Folge, dass die ICE-Linie 11 (Berlin – Leipzig – Erfurt – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – München) über Braunschweig, Göttingen und Kassel verkehrt. Mehrere Halte (unter anderem in Leipzig und Erfurt) entfallen.

Wenn du eine Reise mit der ICE-Linie 13 (Berlin – Braunschweig – Göttingen – Kasse Wilh. – Fulda – Frankfurt) planst, musst du nicht nur mit einem anderen Fahrtverlauf rechnen, sondern in Leipzig auch den Zug wechseln – und deswegen eine um 60 Minuten verlängerte Reisezeit einplanen.

Weitere Änderungen inkl. Haltausfällen und längeren Laufzeiten sind auf den ICE-Linien 15 (Berlin – Halle – Erfurt Frankfurt), 18 (Hamburg – Berlin – Halle – Erfurt – Nürnberg – München) und 28 (Hamburg – Berlin – Halle – Erfurt – Nürnberg – München) einzuplanen.

Nordrhein-Westfalen

Brückenarbeiten Köln Messe/Deutz
Zeitraum: 14. Juni bis 12. Dezember

Aufgrund von Brückensanierungen ist der Zugverkehr zwischen Köln Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz teilweise eingeschränkt. Es kommt zu Umleitungen, Fahrzeitverlängerungen und einzelnen Haltausfällen. In der Folge entfällt zum Beispiel auf der Linie 78 (Amsterdam – Köln – Frankfurt) der Halt Köln Hauptbahnhof. Stattdessen halten die Züge in Köln Messe/Deutz (tief). An einzelnen Wochenenden halten die Züge dieser Linie am Ersatzhalt Köln-Ehrenfeld mit leicht abweichenden An- und Abfahrtszeiten. Einzelne Züge enden in Köln Messe/Deutz, bei anderen sind Fahrzeitverlängerungen von rund 20 Minuten einzuplanen. Zudem können auf der Linie 79 (Frankfurt – Köln – Brüssel) die Halte Köln/Bonn Flughafen und Siegburg/Bonn entfallen.

Dortmund Hauptbahnhof
Zeitraum: 1. Juli bis 12. Dezember

Am Hauptbahnhof in Dortmund sind Bahnsteigarbeiten notwendig. Das kann in Einzelfällen zu Umleitungen, Gleiswechseln, Anschlussverlusten und sogar Haltausfällen führen. Betroffen sind vor allem die Verbindungen Hamburg – Dortmund – Stuttgart (Linie 30), Dortmund – München (Linie 41), Berlin – Dortmund  – Köln/Düsseldorf (Linie 10). Einige der im Normalfall in Dortmund beginnenden beziehungsweise endenden Züge beginnen / enden stattdessen in Essen Hauptbahnhof.

Streckenabschnitt zwischen Dortmund und Hamm
Zeitraum: 9. bis 26. Oktober

Die Deutsche Bahn muss zwischen Dortmund und Hamm nicht nur Oberleitungen, sondern auch Lärmschutzarbeiten vornehmen. Umleitungen, Haltausfälle und Abweichungen vom Fahrplan sind die Folge. Besonders betroffen sind die Verbindungen zwischen Berlin und Düsseldorf (Linie 10 + 14) sowie die Linie 55 zwischen Dresden und Köln. Die Züge der Linien 10 und 14 werden über Horstmar umgeleitet und enden teilweise schon in Essen. Die Linie 55 fährt über Hagen ohne Halt in Dortmund Hauptbahnhof.

Geplante weitere Bauarbeiten im 1. Quartal 2020

Darüber hinaus hat die Deutsche Bahn für das erste Quartal 2020 bereits Bauarbeiten angekündigt, die zum Teil noch nicht in den Bahn-Auskunfts- und -Buchungsmedien enthalten sind.

Gleissperrung

Hessen

Streckenabschnitt zwischen Frankfurt und Kassel
Zeitraum: April bis Oktober

Die Strecke ist wegen Gleisarbeiten gar nicht oder nur teilweise befahrbar. Zwischen Frankfurt West und Groß Karben ist die Strecke an mehreren Wochenenden komplett gesperrt. Züge der Linie 26 (Stralsund – Kassel – Gießen – Frankfurt – Karlsruhe) werden ab Friedberg über Hanau und Frankfurt Süd umgeleitet. Die Halte Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt West entfallen. Ersatzhalt ist Frankfurt Süd. Zum Teil ist auch eine Streckensperrung zwischen Frankfurt und Kassel angekündigt. Dann erfolgt eine Umleitung der Linie 26 ab Kassel Wilhelmshöhe über die Schnellfahrstrecke über Fulda und Hanau nach Frankfurt. Die Halte Treysa, Marburg, Gießen, Friedberg und Frankfurt West entfallen.

Streckenabschnitt zwischen Frankfurt und Heidelberg
Zeitraum: 3. Januar bis 20. April

Die Bahn arbeitet an Brücken, Gleisen und Bahnsteigen. Deswegen ist die Strecke zwischen Darmstadt-Elberstadt und Bickenbach zwischen dem 3. Januar und dem 20. April abschnittweise gesperrt. Ein Gleis bleibt in der Regel befahrbar, trotzdem sind Haltausfälle in Darmstadt, Bensheim und / oder Weinheim (Bergstraße) möglich. Verspätungen bis zu 20 Minuten sind einzukalkulieren. In Einzelfällen beginnen und enden die Züge der Linie 26 (Stralsund – Karlsruhe / Heidelberg) in und aus Richtung Norden in Darmstadt.

Streckenabschnitt zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Gutleuthof
Zeitraum: 2. bis 26. März

An den Wochenenden zwischen dem 2. und 26. März halten diverse ICE-Linien nicht in Frankfurt Hauptbahnhof. Ersatzhalt ist Frankfurt Süd.

Niedersachsen

Totalsperrung Bremen – Norddeich Mole und Rheine – Emden
Zeitraum: 26. Februar bis 29. März

Oberleitungsarbeiten, Gleiserneuerungen und Schienenschleifen werden errichtet. Deswegen werden die Streckenabschnitte zwischen Oldenburg und Emden beziehungsweise zwischen Norddeich Mole / Emden und Rheine gesperrt. Die IC-Züge der Linie 56 (Norddeich Mole – Emden – Oldenburg – Bremen – Hannover – Leipzig) entfallen zwischen Oldenburg und Emden / Norddeich Mole. In Einzelfällen kommt es zu einer Verspätung von bis zu 30 Minuten. Und auf der IC-Linie 35 (Norddeich Mole – Emden – Münster – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz) starten und Enden die Züge in Münster (Westf.) Hauptbahnhof.

Streckenabschnitt zwischen Hannover und Braunschweig
Zeitraum: 21. März bis 14. April

Aufgrund von Gleiserneuerungen zwischen Vechelde und Groß Gleidingen fahren diverse Züge der Linie 10 (Köln / Düsseldorf – Hannover Berlin) rund 15 Minuten früher als geplant ab. Züge zwischen Köln – Hannover Dresden werden zum Teil umgeleitet; der Halt in Braunschweig Hauptbahnhof entfällt und die Züge fahren bis zu 30 Minuten früher ab. Züge zwischen Norddeich Mole und Leipzig (Linie 56) halten nicht in Peine und fahren örtlich bis zu 20 Minuten früher ab.

Deutsche Bahn Baustelle

Nordrhein-Westfalen

Streckenabschnitt zwischen Oberhausen und Emmerich Grenze
Zeitraum: 21. März bis 30. März

Einzelzüge in Richtung Amsterdam werden über Mönchengladbach und Venlo mit Halt dort umgeleitet. Die Halte Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnheim entfallen. Zudem sind die betroffenen Züge 30 bis 60 Minuten länger unterwegs.

Thüringen

Streckenabschnitt zwischen Eisenach und Gotha
Zeitraum: 18. Februar – 31. März

Bauarbeiten führen zwischen Eisenach und Mechterstädt zu Umleitungen, Haltausfällen und Reisezeitverlängerungen. Einzelzüge der ICE-Linien in und aus Richtung Berlin und Dresden werden umgeleitet. Züge in und aus Richtung Gera enden in Eisenach. Zwischen Eisenach und Gera besteht ein Schienenersatzverkehr. Der Streckenabschnitt zwischen Gotha und Gera wird wie gewohnt bedient. Teilweise halten die Züge nicht in Fulda, Bad Hersfeld, Gotha, Eisenach, Halle und Erfurt. Insgesamt musst du zudem aufgrund der Störung mit einer um bis zu 45 Minuten längeren Reisezeit rechnen.

Alle Informationen zu Baustellen der Deutschen Bahn kannst du übrigens auch per App auf dem Smartphone einsehen. Die DB Bauarbeiten App hilft dir weiter.

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Entschädigung bei zu hoher Verspätung

Verspätungen lassen sich im Allgemeinen nicht vermeiden, wenn auf der Schiene gebaut wird. Du hast aber trotzdem Anspruch auf Entschädigung, wenn die Verspätung deines Zuges zu umfangreich ausfällt. Kommst du mindestens 60 Minuten (1 Stunde) verspätet an deinem Zielbahnhof an, erhältst du eine Entschädigung in Höhe von 25 Prozent des gezahlten Fahrpreises für die einfache Fahrt. Bei mindestens 120 Minuten (2 Stunden) steht dir eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent des gezahlten Fahrpreises für die einfache Fahrt zu.

Bist du mit einer Zeitkarte im Fernverkehr unterwegs, bekommst du ab 60 Minuten Verspätung pauschal 5 Euro (2. Klasse) beziehungsweise 7,50 Euro (1. Klasse) erstattet. Mit der BahnCard 100 bekommst du übrigens pauschal 10 Euro (2. Klasse) beziehungsweise 15 Euro (1. Klasse).

Und noch etwas solltest du wissen. Wenn abzusehen ist, dass du mit mindestens 20 Minuten Verspätung an dem auf deiner Fahrkarte aufgedruckten Zielort ankommst, ist die Zugbindung aufgehoben. Hast du zum Beispiel ein Sparpreis-Ticket gebucht, darfst du dann jeden anderen Zug auf der gleichen Strecke nutzen.

Quellen:

  • Deutsche Bahn

Bildquellen

  • Gleissperrung: Deutsche Bahn AG
  • Im Einsatz auf dem Netz der DB – RU 800 S: Deutsche Bahn
  • Intercity 1 fährt im Hauptbahnhof Berlin ein: Deutsche Bahn
T-Mobile US wird neuer Mobilfunk-Gigant
Diese Nachricht hat es in siche. Und sie ist kein Aprilscherz. Die Deutsche Telekom hat geschafft, was kaum noch jemand für möglich gehalten hatte. Die Fusion zwischen der Nummer drei (T-Mobile US) und der Nummer vier (Sprint) auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt ist perfekt. Mit der neuen T-Mobile US entsteht ein neues, riesiges Mobilfunk-Schwergewicht am amerikanischen Markt - und die Telekom hat die Kontrolle.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist doch ein Witz, oder?!Besitzer einer Zeitkarte erhalten pro 60 minuten Verspätung stolze 5 Euro, Wahnsinn!!!Und SO wollt Ihr Leute von der Straße auf die Schiene bringen?!O weia!!

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