Netflix & Spotify für einmalig 11 Euro? Unschlagbarer Preis mit riesigem Haken

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Ein Streaming-Abo, für das man nur ein einziges Mal in die Tasche greifen muss und das lediglich einige wenige Euro kostet? Das ist tatsächlich möglich. Zumindest, wenn man es mit dem Gesetz nicht allzu genau nimmt. Übrige Video-on-Demand-Nutzer sind die Leidtragenden.
Video-Streaming-Dienst
NetflixBildquelle: Venti Views / Unsplash

Im Darknet werden krumme Geschäfte abgewickelt. Drogen werden verkauft, Waffen erworben, Auftragsmorde erteilt. Das alles entspricht der Wahrheit, allerdings gilt dies lediglich für einen kleinen Teil des verborgenen Internets. Deutlich präsenter ist da der Handel mit Nutzerdaten – E-Mails, Passwörtern, Nutzernamen. Und auch vor Streaming-Diensten machen die Cyberkriminellen nicht halt.

Streaming-Konten im Dark Web – so teuer sind sie

Dabei halten sich die Kosten für einen gestohlenen Zugang in Grenzen, wie Daten von Atlas VPN und Whizcase offenbaren. Besonders günstig lassen sich Nutzerdaten zum Online-Musikdienst SoundCloud erwerben. Diese legen lediglich 6 US-Dollar (etwa 5,50 Euro) auf die Preiswaage. Und auch die Zugangsdaten zu Amazon Prime Video sind mit 9 Dollar (etwa 8,24 Euro) erstaunlich günstig. Hauptkonkurrent Netflix sowie Spotify scheinen beide wertvoller zu sein. Diese kosten jeweils 12 Dollar (etwa 10,99 Euro).

An der Spitze thront derweil Apple Music. Die Apfel-Marke genießt augenscheinlich auch im Darknet ein gewisses Maß an Popularität. Daher müssen Cyberkriminelle für entsprechende Anmeldedaten satte 15 Dollar (etwa 13,74 Euro) auf den Tisch legen.

Dark Web Preise
Was kosten Streaming-Konten im Darknet?

Wozu werden die Zugangsdaten benötigt?

Für den Erwerb gestohlener Nutzerdaten existieren mehrere Gründe. Der offensichtlichste ist, dass sich die Käufer ein kostenloses Abonnement von dem einmaligen Kauf versprechen. Denn die monatlichen Kosten übernimmt der nichts ahnende Besitzer des Accounts. Bei einigen Anbietern ist dies allerdings nicht möglich oder wird demnächst nicht mehr möglich sein. Das prominenteste Beispiel: Netflix, welcher aktuell daran arbeitet, das Teilen von Konten zu unterbinden. Alternativ werden die Zugangsdaten erworben, um weitere Informationen über den Besitzer zu ergattern. Dessen Vor- und Nachnamen, Kontaktdaten, Geburtsinformationen und gegebenenfalls sogar Kreditkartendaten. Anschließend werden diese für Identitätsdiebstahl oder gezieltes Phishing eingesetzt.

Stichwort Phishing: Dieser Betrugsmasche ist es oftmals zu verdanken, dass die Kriminellen überhaupt erst in den Besitz deiner Anmeldedaten kommen. Alternativ können auch diverse Sicherheitslücken sowie die Tatsache, dass wir oftmals für unterschiedliche Dienste die gleichen Zugangsdaten verwenden, dafür verantwortlich sein.

Ich bin betroffen, was soll ich tun?

Zunächst einmal solltest du dein Passwort ändern. Und zwar nicht nur im fraglichen Dienst, sondern überall, wo dasselbe Passwort zum Einsatz kommt. Achte darauf, dass nach wie vor deine E-Mail-Adresse mit dem Account verknüpft ist. Sollten die Cyberkriminellen diese angepasst haben, würde eine Änderung des Passworts diese lediglich aufschrecken. Das funktioniert allerdings nur, falls du nach wie vor Zugang zu deinem Account hast. Ist dem nicht so, führt kein Weg am Kundensupport vorbei.

Deine Technik. Deine Meinung.

2 KOMMENTARE

  1. Marco

    So leid leid es mir tut….

    Dieser Bericht ist so schlecht recherchiert und geschrieben, dass er den Anschein macht, er seie von einem Kleinkind im Grundschulakter verfasst worden.

    Die Person welche diesen Bericht verfasst hat, sollte sich Gedanken darüber machen den Beruf zu wechseln.

    Wenn ihr Interesse an einer Person habt die sich mit der Thematik auskennt meldet euch gerne bei mir.

    Antwort
  2. lol

    Die Preise sind halt komplett falsch. Bekommst solche Accounts für 1-2€ und dafür braucht man nicht mal ins Darknet.

    Antwort

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