Stiftung Warentest: Nur dieser WLAN-Router ist sehr gut

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WLAN-Router sind das Herzstück deines Internet-Zugangs Zuhause. Um so wichtiger ist es, dass sie nicht nur günstig und schnell sind, sie müssen auch stabil laufen und sicher sein. Die Stiftung Warentest hat nun acht gängige Router unter die Lupe genommen. Nur einer ist sehr gut.
FritzBox 7590
FritzBox 7590Bildquelle: AVM

Getestet hat Stiftung Warentest insgesamt drei WLAN Router von AVM, zwei Router von TP-Link, zwei von der Telekom und ein Modell von Asus. Einer der drei AVM-Router ist ausschließlich für Kabel-Internet geeignet.

Als Testsieger ging am Ende auch ein Router von AVM auf das Siegertreppchen: Die FritzBox 7590 gilt laut Stiftung Warentest als „sehr gut“ – als einziger Router im Test. Den Testern gefielen die zahlreichen Funktionen, die einfache Handhabung und das für die meisten WLAN-Geräte wichtige 2,4-Ghz-WLAN. Es soll bei diesem Modell besonders gut sein. Note 1,5, sehr gut.

WLAN Router im Test: AVM räumt ab

In der Wertung nur 0,1 Punkt schlechter und damit „nur“ noch „gut“ ist die FritzBox 7530. Sie ist zwar günstiger als der Testsieger und verbraucht weniger Strom, schnitt aber trotzdem nicht so gut ab. Die Begründung der Stiftung Warentest: „WLAN Datenübertragung können andere besser“. Den Router gibt es aktuell für knapp 120 Euro bei Amazon.

Bronze geht an TP-Link und das Modell Archer VR 2800v. Vermutlich wäre die Gesamtnote besser ausgefallen, doch die Tester störte, dass das ab Werk eingestellte WLAN-Passwort zu schwach ist und ein Gerätepasswort nur ein Zeichen lang sein kann. Dass eingestellte WLAN-Passwort ist deswegen kritisch, weil viele Nutzer es nie ändern. Auch VDSL Supervectoring fehlt der Box.

Telekom Speedport Router im Test ohne Medaille

Die Telekom landete mit ihren Speedport-Routern auf Platz vier und sechs. Platz vier ging an den Speeport Smart 3, Platz sechs an den Speedport W 925 V. Dem besserplatzierten Gerät fehlt für eine bessere Wertung beispielsweise USB 2.0, Update-Möglichkeiten an Nicht-Telekom-Anschlüssen sowie Anrufbeantworter und Anrufsperren. Beim W 925 V kommt als Kritikpunkt ein hoher Stromverbrauch hinzu. So blieb als Wertung für beide Router nur ein „befriedigend“ mit der Wertung 2,8 beziehungsweise 2,9.

Beim Asus DSL-AC68VG kritisierte die Stiftung Warentest letztlich noch, dass WLAN-Nutzer die Geräte-Kontrolle übernehmen können und das fehlende VDSL Supervectoring. Auch fehlende automatische Updates stießen den Testern negativ auf. Das gilt auch für den letztplatzierten TP-Link VR900v V2.

Kabelrouter für Gigabit: gut

Für Kabelanschlüsse hat sich die Stiftung Warentest leider nur einen WLAN Router angesehen. Es ist die AVM FritzBox 6591 Cable. Sie ist vor allem für Gigabit-Kabelanschlüsse geeignet. Vodafone vermarktet sie derzeit beispielsweise als Zusatzoption zum Gigabit-Anschluss für 40 Euro. Stand die Box dort zu mieten kannst du sie auch kaufen.

Sie ist „vielseitig aber stromhungrig“. Diese Beurteilung überrascht in sofern, als dass die Stiftung Warentest die Leistungsaufnahme mit 14 Watt angibt – 3 Watt mehr als der Testsieger. Im Jahr macht das einen Unterschied von 26 kWh aus – bei 26 Cent pro Kilowattstunde also weniger als sieben Euro. Letztlich hat die Box die Schulnote 2,0 bekommen. Ein glattes „gut“.

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