Bei der Telekom ändern sich ab Anfang Februar vor allem zwei Dinge: Roaming außerhalb der EU wird neu strukturiert, und Zusatzkarten werden aufgewertet – aber genau dort steckt auch der dickste Haken für viele Kunden. Neu ist ein Jahresdatenpaket fürs Roaming, dessen Größe je nach MagentaMobil-Tarif festgelegt ist. Das kann praktisch sein, weil du das Volumen übers Jahr verteilst. Wenn du allerdings bisher beim XL-Tarif regelmäßig das monatliche Roaming-Kontingent genutzt hast, solltest du genauer hinschauen: Aus bisher rechnerisch 60 GB pro Jahr werden 50 GB pro Kalenderjahr. Für die Details verweisen wir auf unsere Telekom-Meldung zu den neuen Tarifen.
Telekom verteuert PlusKarten, O2 mit Zufriedenheitsgarantie
Deutlich greifbarer wird es bei den PlusKarten: Die Telekom gleicht Vorteile der Zusatzkarten stärker an die Hauptkarte an (unter anderem bei Auslands- und MultiSIM-Leistungen, abhängig von der Karte). Gleichzeitig steigt ab dem 4. Februar der Preis für die zweite und jede weitere Erwachsenen-Zusatzkarte (PlusKarte+) sowie für die PlusKarte Data jeweils von 9,95 auf 14,95 Euro pro Monat – rund 50 Prozent mehr. Für alles gilt: Bestandskunden werden nicht automatisch umgestellt. Solltest du also heute oder morgen noch Telekom-Mobilfunkkunde werden, gelten für dich die alten Konditionen.
O2 setzt ebenfalls ab dem 4. Februar auf eine neue Stellschraube: eine „Zufriedenheitsgarantie“. Du sollst das Netz 30 Tage im Alltag testen können – und wenn es nicht passt, wirbt O2 mit „Gutes Netz oder Geld zurück“ für den ersten Vertragsmonat. Laut den Eckpunkten gilt das für Laufzeit- und Flex-Tarife, wenn du über O2-eigene Vertriebskanäle abschließt. Bei Storno/Widerruf sollen Grundgebühr und Anschlusspreis erstattet werden. Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich trotzdem, weil die Regelungen rund um Hardware, Zusatzoptionen oder den konkreten Ablauf je nach Bestellung variieren können. Die Details findest du in unserer O2-Meldung zur Geld-zurück-Garantie.
Vodafone schraubt am Kabel-Upload
Vodafone startet im Kabelnetz Anfang Februar ein Update, das bundesweit den Upload anheben soll. Der Upload war selbst bei 1.000 Mbit/s bisher oft auf 50 Mbit/s begrenzt. Künftig sollen es bis zu 75 Mbit/s werde. Das ist ein Plus von bis zu 50 Prozent, trotzdem immer noch deutlich weniger, als Glasfaser liefern kann. Parallel führt Vodafone neue Kabeltarife ein, bei denen teils auch der Download steigt (zum Beispiel 100 statt bisher 50 Mbit/s Upload bei bestimmten Stufen – je nach Tarif). Wichtig für Bestandskunden: Der schnellere Upload gilt nur in den neuen Tarifen. Du musst also den Tarif wechseln, wenn du mehr Upstream haben willst. Die genauen Tarifdetails stehen in unserer Vodafone-Meldung.
congstar bringt Telekom-Glasfaser günstiger
Bei congstar gibt’s schon ab dem heutigen 2. Februar eine größere Änderung fürs Zuhause-Portfolio. Die Telekom-Discountmarke congstar erweitert ihr Angebot um Glasfaser. Dafür nutzt man die Telekom. Entscheidend ist die Verfügbarkeit von Glasfaser bis in die Wohnung. Wurde bei dir bisher zwar vor die Wohnung, aber noch nicht ins Haus die Glasfaser verlegt (Fachbegriff: Homes Passed), kannst du nicht buchen. Dann wird dir weiterhin nur DSL angezeigt. congstar setzt dabei auf monatlich kündbare Tarife ohne Laufzeit und ist gleichzeitig besonders günstig. Festnetz gibt es allerdings nicht. Welche Geschwindigkeiten (Down- und Upload) es konkret gibt und welche Bedingungen gelten, liest du in unserer congstar-Meldung zur Telekom-Glasfaser zum Discount-Preis.
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