Rewe, Aldi, Lidl und Co.: So zahlst du kontaktlos mit dem Handy

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Erste Discounter und Lebensmittelhänlder, beispielsweise Rewe, aber auch Aldi, Lidl und Edeka reagieren auf den Coronavirus mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen an den Kassen. Dabei kann jeder Kunde selbst einen großen Teil beitragen: kontaktlos Zahlen!
Einkauf bei Aldi Süd
Bildquelle: Aldi Süd

Die Schlangen an den Kassen der Lebensmittelhändler in Deutschland sind zurzeit lang. Viele Menschen machen sich Sorgen um die Versorgung und hamstern daher Klopapier, Mehl und Nudeln. Doch eines wird dabei schnell vergessen: Eine der größten Keimschleudern ist das Bargeld. Deshalb bittet jetzt unter anderem Rewe darum, wenn es möglich ist, bargeldlos zu zahlen. Und dieses kontaktlose Zahlen ist einfacher als die meisten denken und hat viele Vorteile.

Bargeldlos in allen Systemen

Du wäschst dir regelmäßig die Hände, hustest und niest in die Armbeuge und hältst einen Mindestabstand von 1,5 Metern? Das ist ein guter Anfang in diesen vom Ansteckungsrisiko des Coronavirus SARS-CoV-2 geprägten Zeiten. Doch wenn du dein Einkaufsverhalten noch weiter optimieren willst, dann musst du kontaktlos zahlen. Und das geht mittlerweile über alle Handysysteme hinweg sehr komfortabel. Willst du nicht mit deiner Bankkarte, sondern mit dem Smartphone oder dem Wearable zahlen, haben wir das passende Rüstzeug vorbereitet.

Apple-Nutzer können auf Apple Pay und Payback Pay bauen. Hast du ein Android-Smartphone in der Hosentasche, sind es das Google-Pendant zu Apple Pay, nämlich Google Pay. Doch auch Paypal Pay funktioniert auf Smartphones mit Android. Payback Pay hat nicht nur den Vorteil, dass es auf beiden Systemen läuft, es kann auch ohne Kreditkarte, also von praktisch jedem genutzt werden.

Kontaktlos Zahlen: Das muss dein Smartphone können

Die Bezahlsysteme von Google, Apple und auch Paypal sind recht anspruchslos was die installierte Software angeht. Bei einem anderen Detail wird es aber knifflig. Zum Bezahlen egal mit welchem System, braucht dein Gerät zwingend einen NFC-Chip. Eine Auswahl an (Android-)Handys mit einem solchen Chip findest du in unserem Handyfinder. Apple hat seit dem iPhone 6 einen NFC-Chip verbaut, nutzt diesen aber nicht offen, sondern fast nur für native Anwendungen. Das ärgert App-Entwickler, stört aber beim mobilen Bezahlen nicht.

Apple Pay funktioniert auf praktisch jedem iPhone ab dem iPhone 6 und auf allen Apple Watch seit der ersten Smartwatch von Apple. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du mit einem Tablet bezahlen willst: Ja, auch viele iPads funktionieren mit Apple Pay.

Google Pay läuft auf jedem Android-Smartphone ab der Software-Verison 5.0. Dazu muss die Google Pay App verfügbar sein. Das kann bei einigen chinesischen Handys zurzeit problematisch sein.

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4 KOMMENTARE

  1. Ich wäre für ein komplettes Bargeldverbot in Deuschland. In China werden Regierungskritikern sehr schnell Geldkarten und Telefone gesperrt. Dann ist nichts mehr mit Klopapier, Mehl und Nudeln kaufen. Dies könnte man bei deutschen Regierungskritikern dann auch prima machen.

  2. Bargeld verbieten ist die schlimmste Idee die ich je gehört habe. Geld ist nicht das Problem. Kunde fasst Wagen an, fasst Ware an, Kassierer fasst Ware an, dann wieder der Kunde, dann wieder den Wagen und das Zahlterminal. Hier liegt die Ansteckung.

  3. Finde ich nicht gut nicht jeder hat ne bankkarte manche können auch nicht zahlen wegen schufaeintrag auch ältere menschen haben nur bargeld und keine karte denk doch mal logisch nicht jeder kann mit karte bezahlen

  4. Negative Schufa ist kein Problem. Die NetBank bietet eine Prepaid Kreditkarte an. Die wird von Google Pay akzeptiert. In Polen bezahl ich fast alles mit dem Handy.

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