Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für ein E-Auto. Neue Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) belegen das eindrucksvoll. Im Dezember vergangenen Jahres wurden 54.774 neue E-Autos (BEV) zugelassen. Das entsprach 22,2 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen des Monats. Mindestens genauso beachtlich: Im gleichen Zeitraum wurden neben knapp 62.000 Benzinern nur etwas mehr als 27.000 Diesel-Pkw neu zugelassen. Selbst Plug-in-Hybride (PHEV) verkauften sich mit rund 30.000 Einheiten besser als Diesel-Fabrikate.
Autos in Deutschland 2025: E-Autos und Plug-in-Hybride gewinnen, Verbrenner verlieren
Mit Blick auf das Gesamtjahr 2025 legte die Zahl der neu zugelassenen E-Autos im Vergleich zum Vorjahr um 43,2 Prozent auf 545.142 zu. Autos mit Verbrennungsmotor verloren hingegen stark an Boden. Benziner und Diesel wurden deutlich weniger oft zugelassen als noch im Jahr 2024. Die Zahl der Benziner-Neuzulassungen ging laut KBA um 21,6 Prozent auf 777.641 zurück. Bei den Diesel-Modellen war ein Rückgang um 18,3 Prozent auf 395.022 Autos zu verzeichnen. Ebenfalls stark im Kommen: Plug-in-Hybride. Hier legten die Zulassungen im vergangenen Jahr um satte 62,3 Prozent auf 311.398 neue Fahrzeuge zu.
Spannend ist auch ein Blick auf die in Deutschland aktiven Automarken. Unter den Herstellern mit mindestens fünfstelligen Zulassungszahlen konnte BYD um satte 706,2 Prozent auf 23.306 Neuzulassungen wachsen. MG Roewe legte um mehr als 26 Prozent auf rund 26.000 Neuzulassungen zu, Skoda um rund 10 Prozent auf mehr als 226.000 Fahrzeuge; unter anderem auch durch stark nachgefragte E-Autos wie den Skoda Elroq (Test) oder den Skoda Enyaq (Test). Stark auch das Wachstum von Leapmotor: Es ging um fast 4.000 Prozent rauf auf 7.280 neu zugelassene Autos – darunter neue E-Modelle wie der Leapmotor B10 (Test) oder der Leapmotor T-03 (Test). Der chinesische Hersteller Xpeng legte, getrieben durch die SUV-Modelle G6 (Test) und G9 (Test), um rund 661 Prozent auf knapp 3.000 Neuzulassungen zu.
Diese Hersteller verlieren Marktanteile
Wo Licht ist, ist aber natürlich auch Schatten. Und der traf im vergangenen Jahr unter anderem Tesla. Der E-Auto-Pionier aus den USA verlor im vergangenen Jahr auch in Deutschland ordentlich Marktanteile. Die Zahl der Neuzulassungen ging um rund 48 Prozent auf 19.390 zurück. Ebenfalls wenig erfreulich: Bei Smart war ein Rückgang um 62,1 Prozent auf 4.726 Neuzulassungen zu verzeichnen. Und bei der Stellantis-Luxusmarke DS wird man wenig erfreut über 22,5 Prozent weniger Neuzulassungen (2.781 Einheiten) sein. Dafür aber zufrieden auf Alfa Romeo blicken, wo die Zahl der Neuzulassungen hierzulande um 20,5 Prozent auf 7.346 zulegte.
