„FIFA 23“: Russland offiziell aus dem Spiel verbannt

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Der Krieg in der Ukraine hat in vielen Bereichen unseres Lebens Auswirkungen. So auch bei Games: Die Videospiel-Industrie hat sich seit Anfang des Krieges solidarisch gezeigt und nun möchte EA diesen Trend auch mit dem neuen FIFA 23 fortsetzen.
FIFA 23 ist die neue Fußball-Simulation von EA.
In "FIFA 23" sind keine russischen Teams vertreten.Bildquelle: Electronic Arts

Der Krieg in der Ukraine hat seit Beginn zahlreiche Opfer gefordert. In den vergangenen Monaten hat die Videospiel-Industrie immer wieder zu Spendenaktionen aufgerufen. Epic Games und Riot Games spendeten beispielsweise ihre Profite an die Ukraine. Auch Electronic Arts hat sich solidarisch gezeigt und möchte dies nun in „FIFA 23“ weiterhin tun.

Kein Russland in „FIFA 23“

Laut einem offiziellen Statement von EA sind sämtliche russische Teams aus der Fußball-Simulation entfernt worden. Weder russische Nationalteams noch russische Clubs sind in „FIFA 23“ spielbar. Bereits zu Anfang des Krieges hat EA russische Teams aus „FIFA 22“ entfernt. Auch Teams aus Weißrussland sahen sich vom virtuellen Spielfeld verbannt. Des Weiteren stoppte der Verkauf von Videospielen, unter anderem auch „FIFA“, in Russland. Spieler, die das Spiel bereits besitzen, können zwar weiterhin spielen, aber sich auch keine neuen In-Game-Inhalte kaufen. Auch „FIFA 23“ soll auf dem russischen Markt nicht verkauft werden. Ob Weißrussland im neuen Spiel wieder dabei ist, ist noch nicht genau bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass das Land auch in diesem Spiel nicht dabei ist.

Russland hat sich schon seit Beginn des Krieges vehement gegen internationale Sanktionen gewehrt. So legalisierte man beispielsweise die Raubkopie von Videospielen. Dies sollte die Verkaufsverbote der Entwickler umgehen und der Bevölkerung weiterhin erlauben, Videospiele zu downloaden und zu spielen. Auch die Raubkopie von Filmen ist seit März im ganzen Land legal. Dennoch halten Entwickler und Publisher weiterhin an ihren Verkaufsverboten fest. Auch Spendenaktionen für die Ukraine gibt es immer wieder. Viele Entwickler, wie beispielsweise das ukrainische Studio hinter „STALKER 2: Heart of Chernobyl“ mussten wegen des Krieges ihre Heimat verlassen. Von der Gaming-Community erhielten sie jedoch massiven Support. Mittlerweile konnte das Studio die Entwicklung des neuen Spiels wieder aufnehmen.

FIFA 23 kommt in wenigen Monaten auf den Markt.
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Verkaufsverbot für Russland

Das Verkaufsverbot von „FIFA 23“ in Russland ist nichts Neues. Sony hat beispielsweise sämtliche Produkte für die Playstation in Russland aus den Regalen genommen. Jeglicher Content, der in irgendeiner Form mit Russland zu tun hat, ist außerdem nicht mehr käuflich. Auch CD Projekt Red, Epic Games, Take-Two und viele weitere kehren Russland den Rücken. Sogar das Handyspiel „Pokémon GO“ funktioniert in Russland nicht mehr. Für Spieler bedeutet das große Nachteile, denn sie können an ihren Lieblingsspielen nicht mehr teilnehmen. Wer dennoch weiter spielen will, der muss sich seine Spiele unter Risiko beschaffen.

Ob die russischen Teams auch nach Ende des Krieges weiterhin nicht in „FIFA 22“ und „FIFA 23“ vertreten sind, lässt sich noch nicht genau sagen. Eventuell sind die Teams erst in einer künftigen Fußball-Simulation von EA wieder vertreten. Diese Spiele tragen dann jedoch einen anderen Namen. EA hat seine Namenslizenz mit der FIFA nach 20 Jahren endgültig verloren. Dies bedeutet jedoch nicht das Ende der erfolgreichen Fußball-Simulationen. Verträge mit den einzelnen Vereinen bestehen noch und EA muss dem Spiel lediglich einen neuen Namen geben.

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2 KOMMENTARE

  1. Der Einzig Wahre Truther like Luther

    Wie verheuchelt Deutschland doch ist …
    22 Jahre jeden Angriffskrieg der Amys mitlaufen
    Aber wenn Russland einmal was vergleichbares macht, zieht sich die Antipropaganda und Auswirkungen in jeden Bereich unseres Lebens …

    Die Amys haben nach dem zweiten Weltkrieg über 25 Millionen Menschen in seinen Kriegen getötet, kein Land hat mehr AUSLÄNDISCHE Militärbasen und investierst mehr in Rüstung als die Amerikaner …
    Und jetzt redet die deutsche Politik davon wie wir Russland schaden können ?
    Wir können dem Russen ohne hin nicht Schaden wenn dann eher umgekehrt
    Alle wichtigen US Basen liegen in Deutschland bedeutet selbst wenn wir nicht selbst Ziel der Russen sein würden, werden wir es spätestens wenn Amerika weiter auf Weltkriegskurs unterwegs sind.

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  2. David

    Whataboutism?
    Echt jetzt?
    🤦‍♂️

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