Pixel 6: Das sind die neuen Google Handys

3 Minuten
Google hat die neuen Smartphones Pixel 6 und Pixel 6 Pro vorgestellt. Mit ihnen will Google wieder einmal Apple angreifen und gleichzeitig der Android-Konkurrenz zeigen, wie man das eigene Betriebssystem am besten benutzt. Und das soll auch mit einem neuen Prozessor passieren.
Google Pixel 6 Pro
Google Pixel 6 ProBildquelle:

Nicht nur die Gerüchteküche verriet in den vergangenen Tagen so einiges über die neuen Google-Smartphones. Auch Google selbst schickte schon einige Teaser auf die Reise. So war vorab klar, dass es zwei neue Pixel-Handys werden und auch die Farbauswahl hat Google schon vorweggenommen: Das Pixel 6 Pro kommt in Grau-Schwarz, Grau-Weiß und Gelb auf den Markt. Das Pixel 6 wird in Rot, Hellblau und Grau-Schwarz zu haben sein. Einige der Farbkombinationen sind Google-typisch nur etwas für mutige Nutzer, jedoch gibt es auch zurückhaltende Farben. 

Pixel 6 und Pixel 6 Pro

Google hat zwei große Änderungen zu den vergangenen Generationen vorgenommen. Zum einen wird es keine XL-Variante mehr geben. Anstatt ihrer startet nun ein Pro-Modell auf dem Markt. Passend dazu setzt man das erste Mal einen eigenen Prozessor. Der Tensor-SOC soll bei der Leistung und den KI-Funktionen noch einmal eine Schippe drauflegen. Wie viel Power er wirklich hat, werden Tests zeigen müssen. Beide Google Pixel 6 sind mit einer IP 68 Zertifizierung ausgestattet. Der Rahmen besteht dabei aus recycelten Aluminium.

Was die Kameras anbelangt, vertraut Google bei den neuen Pixel-Handys auf eine zweifach- beziehungsweise dreifach-Kamera. Grundlage ist jeweils ein Sensor mit 50 Megapixeln und ein Ultraweitwinkelsensor mit 12 Megapixeln Auflösung. Beim Pro-Modell gesellt sich eine Telekamera mit 48 Megapixel Auflösung dazu, die einen vierfach optischen Zoom bietet. Beim Speicher wird es beim Pro mehrere Versionen geben. Google startet bei beiden Modellen mit 128 GB und staffelt das Pro bis 256 GB nicht erweiterbaren Platz. Dazu verbaut der Suchmaschinenriese 8 und 12 GB Arbeitsspeicher in seine Modelle. 

Google Pixel 6 Pro
Google Pixel 6 Pro

Beim Display gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen den Modellen. Das herkömmliche Pixel 6 bietet hier einen 6,4 Zoll großen Full-HD-Bildschirm in AMOLED-Technologie und 90 Hz. Es soll komplett flach sein und geht den Trend zu gebogenen Display-Rändern nicht mit. Das Pro-Modell legt nicht nur in der Größe mit 6,7 Zoll, sondern auch bei der Auflösung eine Schippe drauf. Es bietet 3.200 x 1.440 Bildpunkte und ist an den Rändern abgerundet. Dazu bietet es eine variable Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hz. Beide Displays werden von Cornings Gorilla Glass Victus geschützt.

Updates und Preise

Einer der Hauptvorteile an Pixel-Smartphones ist ihre enge Verzahnung von Hard- und Software. Kein Wunder, stammen sie doch vom Entwickler der Software selbst. Doch auch die Update-Politik von Google lässt sich sehen. Die Modelle werden vier Jahre lang mit System-Updates und ganz fünf Jahre mit Sicherheits-Aktualisierungen versorgt. Das ist in der Android-Welt eine echte Ansage und überbietet den kompletten Markt.  

Das lässt sich Google auch fürstlich bezahlen. Das Google Pixel 6 Pro startet bei 899 Euro und 128 GB internem Speicher. Ein dickeres Speicherpaket mit 256 GB bekommst du für 999 Euro. Das Pixel 6 kommt in einer Version nach Deutschland. Sie bietet 128 GB Speicher und kostet 649 Euro. Beide Preise sind im Marktdurchschnitt schlecht einzuordnen, da vieles auf den Prozessor ankommen wird.

An Preise von weit über 1.000 Euro für das eigene Flaggschiff kommt Google aber nicht heran. Hier langen andere Hersteller wie Xiaomi, Samsung oder auch Apple kräftiger zu. Dazu kommt: Wer das Pixel 6 oder das Pixel 6 Pro bis zum 27. Oktober 2021 bei einem teilnehmenden Einzelhändler vorbestellt, erhält bei Einhaltung der Aktionsbedingungen die Bose Noise Cancelling Headphones 700 im Wert von 399,95 Euro dazu. Ab dem 28. Oktober starten die neuen Handys von Google auf dem Markt.
 

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4 KOMMENTARE

  1. Thorsten Czub

    Fürchterliche Handys. Wer sowas kauft, vielleicht noch als Vorbestellung ohne jedwede Ansicht und Einsicht ist doch ein Jünger einer Sekte.
    Das ist jetzt die Zukunft ?! Menschen die sich und ihre Daten sekündlich einem Konzern veräußern der diese Daten an andere Konzerne nach Belieben weiterverkauft ?! Ich möchte mein Leben jedenfalls nicht irgendwelchen sektenartigen amerikanischen Konzernen übergeben die in ihrem eigenen Land in keinster Weise intellektuell noch politisch den Überblick haben.
    Google hat sich zu einem Moloch, einer Datenkrake entwickelt.
    Die Präsentation der Handys war eine oberpeinliche Sache mit zig fremdschäm Momenten. Man merkt das da keine Innovationen mehr sind sondern nur noch konstruierte Mythen. Das soll Hip aussehen und politisch korrekt.
    Ist aber auch Ausdruck der Dekadenz.
    Auch Apple hat vor ein paar Tagen seine Flaggschiffe präsentiert und mittlerweile liegen ja auch erste seriöse Testberichte vor. Im Ergebnis immer noch eine Generation hinter dem Wettbewerb. Ich glaube nicht das die angeblichen „state o the art“ Handys etwas daran ändern das z.B. Google Handys bislang kameratechnisch unter „ferner liefen“ lagen. In 2 Monaten werden wir wissen das auch die neuen google Handys eine Generation hinter dem Wettbewerb liegen.

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  2. Thorsten

    Viel zu hässlich und viel zu teuer!

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  3. Popi

    @Thorsten Czub
    Zum Glück hat hier jeder selbst in der Hand dieses Smartphone zu kaufen oder eben nicht. Vielleicht ist es ihnen entgangen das Android ein von Google entwickeltes Betriebssystem ist und schon viele Jahre auf dem Markt ist und nicht erst mit diesen Geräten eingesetzt wird. Ihre Gesellschaftskritik und ihre politische Weisheit in Ehren, einen Einfluss auf das Kaufverhalten hat das zum Glück nicht mehr. Natürlich müssen sich die Geräte jetzt auch noch beweisen, was aber sicherlich kein Problem sein dürfte. Ich habe mir völlig dekadent und ohne Einsicht ein Gerät vorbestellt. Die Suche nach einer Sekte die meinen Erwartungen entspricht ist aber der wohl schwierigere Teil. Aber erstmal amüsiert mich das bashen und haten. Das ist ja schon länger ein Teil unserer Kultur.

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  4. Kada

    Kann ich nur bestätigen, Tolle Antwort

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