Google stellt Android-Dienst ein: Handy-Nutzer müssen umsteigen

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Google bietet seinen Nutzern unheimlich viele Apps und Dienste an. Während etwa YouTube, Google Maps oder Gmail sich großer Beliebtheit erfreuen und immer weiterentwickelt werden, stellt Google einen Android-Dienst ein.
Google stellt Android-Dienst ein: Handy-Nutzer müssen umsteigen
Google stellt Android-Dienst ein: Handy-Nutzer müssen umsteigenBildquelle: Blasius Kawalkowski / inside digital

Google bietet seinen Nutzern viele Apps und Dienste an. Und fast alle sind kostenlos. Längst haben es Gmail, YouTube oder Google Maps geschafft, dass unzählige Menschen sie täglich nutzen. Vor Kurzem kam raus: Auch Google Chrome ist unfassbar beliebt. Wie sehr, zeigt diese Karte. Hinzu kommt Android, das hierzulande auf Millionen von Handys läuft. Doch eines passt Google nicht. Und Nutzer müssen sich umorientieren.

Android-Dienst verschwindet von Handys

Im Jahr 2015 veröffentlichte Google Android Auto. Man wollte das Handy in ein vollwertiges Navigationssystem fürs Auto verwandeln – mit allen erforderlichen Funktionen. Doch nun, sieben Jahre später, stellt Google den Dienst auf Handys ein. Wer die App noch auf seinem Smartphone installiert hat, bekommt beim Öffnen die Meldung: „Android Auto ist jetzt nur noch für Auto-Displays verfügbar.“ Was bedeutet das aber für Nutzer, die ihr Handy mit einem Android Auto-kompatiblem System in ihrem Wagen verbinden?

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Zunächst einmal: nichts. Das Handy verbindet sich weiterhin mit dem Radio und Android Auto bietet Zugriff auf die bekannten Funktionen. Android Auto verschwindet lediglich vom Handy. Hat man also sein Smartphone als Schaltzentrale im Auto genutzt, ist das jetzt mit dem Dienst nicht mehr möglich. Man kann sein Handy aber mit dem „Driving Mode“ des Google Assistent weiterhin ganz ähnlich nutzen. Dieser Modus bietet – ähnlich wie Android Auto – eine Nutzeroberfläche mit großen Buttons und den wichtigsten Elementen.

Der Ersatz ist nur halb so gut

Mit dem Sprachbefehl: „Hey Google, starte den Fahrmodus“ lässt sich das Pendant zu Android Auto starten. Es gibt also keinen dediziertes App-Icon. Hinzu kommt: Der Fahrmodus funktioniert nur hochkant und nicht im Querformat. Zudem umfasst der Fahrmodus deutlich weniger Element, insbesondere fürs Musikhören. Da Google beide Dienste voneinander trennt, kann man aber wohl davon ausgehen, dass der US-Konzern mehr Liebe und Zeit in den Fahrmodus fürs Handy stecken dürfte und fehlende Funktionen schon bald nachliefert. Und auch Android Auto soll diesen Sommer ein Update und damit ein neues Design bekommen.

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  • Google stellt Android-Dienst ein: Handy-Nutzer müssen umsteigen: Blasius Kawalkowski / inside digital

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2 KOMMENTARE

  1. Frei

    Wie könnte man die Status- Kennung von Handy auf Auto faken?

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  2. Mischu

    Dann wärs schön wenn die geistig verwirrten Google Developer mal eine deinstallations Funktion einbinden könnten. Den auf meinem Realme 8i kann ich die weder deaktivieren noch deinstallieren…. „kompetenz“ wird bei Google eher kleingeschrieben.

    Antwort

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