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Apple iPhone 18 Pro Test: Starke Kamera-Neuerung, aber Apple vergisst ein Detail

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Das iPhone 18 Pro ist auf den ersten Blick kein großes Update im Vergleich zum Vorgänger. Aber es kostet 150 Euro mehr. Liegt das nur an den gestiegenen Speicherpreisen? Nein, es gibt coole Verbesserungen. Im Test zeigen wir, wo das iPhone glänzt, wo Apple patzt und für wen sich der Wechsel lohnt.
Apple iPhone 18 Pro im Test von inside digital.
Wie gut ist das iPhone 18 Pro wirklich? Wir haben es im Test auf die Probe gestellt.Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Variable Blende, neuer 2-Nanometer-Chip, deutlich größere Dampfkammer. Wer sich genauer ansieht, was Apple beim neuen iPhone 18 Pro alles optimiert hat, stellt schnell fest, dass es eben doch ein umfassendes Pro-Update ist. Leider steigt aber auch der Preis. Mindestens 1.449 Euro verlangt Apple jetzt für das kleinere der beiden Pro‑Modelle. Rechtfertigen die Neuerungen diesen Aufschlag? Und für wen lohnt sich der Wechsel tatsächlich?

Design und Verarbeitung: Kompakt und makellos

Beim Design bleibt Apple der Linie des Vorgängers treu. Das Gehäuse ist weiterhin ein Unibody aus Aluminium, gefertigt aus einer von Apple selbst entwickelten Legierung. Vorn sorgt spezielles Glas (Ceramic Shield 2), hinten das klassische Ceramic Shield für Schutz, das bereits im iPhone 12 zum Einsatz kam. Mit 150 x 72 x 9 Millimetern und 210 Gramm ist das iPhone 18 Pro zwar sicher kein Leichtgewicht, für ein Flaggschiff mit dieser Ausstattung aber angenehm handlich. Auch wenn es ohne Schutzhülle phasenweise etwas rutschig in der Hand liegt. Gerade im Vergleich zum Pro Max, das mit 249 Gramm fast 40 Gramm mehr auf die Waage bringt und gut sechs Millimeter breiter ist, lässt sich das kleine Pro noch komfortabel mit einer Hand bedienen.

Ausgeliefert wird das Apple iPhone 18 Pro mit iOS 27. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Die Verarbeitung ist, wir schreiben das an dieser Stelle bewusst so deutlich, erstklassig. Gleichmäßige Spaltmaße, satte Druckpunkte bei den Tasten, ein sauberer Übergang zwischen Rahmen und Rückseite. Auch wenn man genau hinschaut: Hier gibt es nichts zu bemängeln. Zur Wahl stehen die Farben Schwarz, Silber, Polar (ein helles Blau) und ganz neu Burgunder. Das Schwarz ist laut Apple das dunkelste, das es je bei einem Pro-iPhone gab. Gegen Wasser und Staub ist das Smartphone nach IP68 geschützt, und zwar bis zu 30 Minuten in sechs Metern Tiefe. Actiontaste und Kamerasteuerung bleiben erhalten, der USB-C-Anschluss überträgt Daten mit passendem Kabel nun mit bis zu 10 Gbit/s.

Display: Kleinere Insel, mehr Informationen

Das 6,3 Zoll große OLED-Display löst mit 2.622 x 1.206 Pixeln auf, das ergibt 460 ppi. Apples ProMotion-Technologie regelt die Bildwiederholrate adaptiv bis 120 Hertz, ein Always-On-Display ist ebenfalls an Bord. Die Spitzenhelligkeit im Freien gibt Apple mit 3.000 Nits an, nachts lässt sich der Bildschirm auf ein einziges Nit herunterdimmen. Das sorgt für angenehme Dunkelheit im Schlafzimmer, wenn man auf das Always-on-Display nicht verzichten möchte. Eine verbesserte Antireflex-Beschichtung soll Spiegelungen im Vergleich zum iPhone 16 Pro um 35 Prozent reduzieren. Im Vergleich mit dem iPhone 17 Pro haben wir aber keine nennenswerten Verbesserungen festgestellt.

Die auffälligste Änderung betrifft die Dynamic Island. Weil Apple die Infrarotkamera für Face ID hinter das aktive Display verlegt hat, schrumpft die Aussparung um rund 25 Prozent. Trotzdem zeigt sie bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig an. Ein Quantensprung ist die Verkleinerung nicht. Aber sehr wohl ein sinnvoller Fortschritt im Alltag.

Die „Dynamic Island“ am Apple iPhone 18 Pro fällt im Vergleich zum Vorgänger etwas kleiner aus. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Leistung: Der A20 Pro setzt sich an die Spitze

Im Inneren arbeitet der A20 Pro als SoC, Apples erster Smartphone-Chip aus der 2-Nanometer-Fertigung. Die CPU kombiniert zwei Leistungs- mit vier Effizienzkernen, die GPU hat sieben Kerne mit eigenen KI‑Beschleunigern. Hinzu kommt eine doppelte 16-Kern-Neural-Engine. Neu ist das Packaging: Der Arbeitsspeicher sitzt nicht mehr gestapelt auf dem Chip, sondern daneben. Zusammen mit einer Dampfkammer, die laut Apple dreimal so viel Fläche bietet wie zuvor, soll das die Wärme deutlich besser abführen. Unter Last erwärmt sich das Smartphone aber trotzdem spürbar. Das merkst du aber nur, wenn du das Telefon ohne Schutzhülle verwendest.

In unseren Benchmark-Tests zeigt Apples A20 Pro eindrucksvoll, was in ihm steckt. Im Geekbench 7 erreicht das SoC 4.002 Punkte im Single-Core– und 11.193 Punkte im Multi-Core-Test. Zum Vergleich: Das iPhone 17 mit A19-Chip kam auf 3.716 und 9.229 Punkte, das Vivo X500 Pro (Test) mit Dimensity 9600 Pro auf 3.223 und 10.261 Punkte. Bei der Leistung pro Kern bleibt Apple damit unangefochten vorn. Im AnTuTu-Benchmark der Version 11.0.3 landet das iPhone mit 3.355.327 Punkten ebenfalls vor dem Vivo X500 Pro (3.213.688 Punkte), muss sich aber dem Oppo Find X10 Pro Max (Test) (4.082.081 Punkte) geschlagen geben.

Bei der Grafik trumpft der A20 Pro dann so richtig auf: Im 3DMark Solar Bay Stress Test (Version 1.4.517), der die Raytracing-Leistung prüft, schafft Apples neuester Smartphone-Prozessor im iPhone 18 Pro bis zu 15.333 Punkte, im anspruchsvollen Steel Nomad bis zu 3.246 Punkte. Beide Werte liegen über allen Smartphones, die wir bislang gemessen haben. Beeindruckend.

Solar Bay Stress Test iPhone 18 Pro Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Im Stresstest 3DMark Wild Life Extreme fällt die Leistung von 7.340 auf 4.360 Punkte, die Stabilität liegt damit bei nur 59,4 Prozent. Trotz neuer Kühlung drosselt das iPhone unter Dauerlast also spürbar. Zum Vergleich: Das iPhone 16 Pro hielt in diesem Test noch knapp 74 Prozent.

Zur Einordnung möchten wir aber auch betonen: Selbst der schwächste Durchlauf liegt noch über dem Bestwert des Vivo X500 Pro (4.202 Punkte). Im Steel Nomad fällt die Stabilität mit 71 Prozent zudem besser aus. Beachte aber: Das kleinere Pro von Apple hat weniger Fläche zur Wärmeabfuhr als das teurere Pro Max. Im Alltag merkst du von etwaigen Einschränkungen aber nichts. Apps öffnen sich ohne Verzögerung, auch aufwendige 3D-Spiele laufen flüssig.

Kamera: Die Blende ist neu …

Die wichtigste Neuerung hinsichtlich der rückseitig verbauten Kameras steckt in der 48-Megapixel-Hauptkamera. Erstmals verbaut Apple hier nämlich eine variable Blende in einem iPhone. Sechs Lamellen stellen wahlweise f/1.48, f/1.8, f/2.8 oder f/4.0 ein. Seit dem iPhone 14 Pro arbeitete die Hauptkamera fest mit f/1.78. Im Automatikmodus wählt das iPhone die Blende selbst. Das heißt, bei wenig Licht öffnet sie sich auf f/1.48 und fängt laut Apple so rund 50 Prozent mehr Licht ein. Bei Gruppenfotos schließt sie sich, damit auch Personen in der zweiten Reihe scharf abgebildet werden.

Bei den Kameras auf der Rückseite des iPhone 18 Pro hat sich auf den ersten Blick kaum etwas verändert. Es lohnt aber ein Blick aufs Detail. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Die Ergebnisse überzeugen. Fotos der Hauptkamera wirken detailreich, natürlich und ausgewogen belichtet. Auch bei schwachem Licht bleibt das Rauschen gut im Griff. Wer gezielt mit der Schärfentiefe spielen oder bei f/4.0 Lichtquellen als Sterne abbilden möchte, findet dafür erstmals echte Pro-Steuerungen direkt in der Kamera-App. Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich lassen sich manuell einstellen, ein Histogramm hilft bei der Belichtung. Die wichtigsten Regler kannst du dir in der App abspeichern. Neu ist außerdem eine intelligente Fokusverfolgung, die ein Motiv auch dann hält, wenn es kurz aus dem Bild verschwindet.

Umso unverständlicher ist eine Designentscheidung. Ausgerechnet die Kamerasteuerung, also die berührungsempfindliche Taste an der Seite, kann die Blende nicht verstellen. Sie bietet weiterhin nur Belichtung, Tiefe, Zoom, Kameras, Stile und Ton. Für die neue Blende musst du also zurück auf den Touchscreen. Gerade ambitionierte Fotografen, die die Taste wie ein Einstellrad nutzen, dürften sich darüber ärgern.

Wie schon der Vorgänger ist auch das iPhone 18 Pro mit einer Kamerataste ausgestattet. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

… ansonsten hat sich aber wenig getan

Ein wenig kritisch sehen wir auch, wie wenig sich abseits der Hauptkamera getan hat. Ultraweitwinkel (48 Megapixel, 13 mm, f/2.2) und Tele (48 Megapixel, 100 mm, f/2.8) kennt man bereits vom iPhone 17 Pro, ebenso die 18-Megapixel-Frontkamera mit Center Stage. Softwareseitig gibt es zum Beispiel Fotografische Stile 3 mit Reglern für Textur und Körnung sowie eine Photonic Engine, die nun durchgehend mit 48-Megapixel-Frames rechnet. Außerdem Kino-Effekte, die du nachträglich auf normale Videos anwenden kannst. Spannend ist zudem das optionale Apple-Referenzbild, das Fotos direkt im Sensor signiert und Manipulationen so nachweisbar machen soll. Wer vom iPhone 17 Pro kommt, wird bei Ultraweitwinkel und Tele aber kaum Unterschiede sehen.

Für Videofilmer bleibt das iPhone 18 Pro eines der besten Smartphones überhaupt. 4K mit bis zu 120 fps in Dolby Vision, ProRes RAW, Apple Log 2 und Genlock sind an Bord, Zeitraffer gibt es jetzt in 4K mit Dolby Vision. Wenn man ehrlich ist, sind das aber in aller Regel eher Funktionen, die man selten nutzt.

Kamerabilder im Test

Natürlich haben wir uns auch die Kameras des neuen iPhone 18 Pro genauer angesehen und teilen an dieser Stelle unsere Fotoanalyse mit dir.

Weitwinkelaufnahme des Gartens

Unsere Testaufnahme mit der Weitwinkelkamera des iPhone 18 Pro überzeugt mit einer insgesamt guten Bildqualität und einer natürlichen, wenn auch recht kräftigen Farbwiedergabe. Besonders die herbstlichen Farben des Baumes kommen schön zur Geltung. Auch die unterschiedlichen Grüntöne der Hecken und der Rasenfläche werden gut voneinander abgegrenzt. Die Detailzeichnung ist überzeugend: Selbst weiter entfernte Strukturen wie die Ziegelwand und die Fenster im Hintergrund bleiben erkennbar. Der Himmel ist ordentlich belichtet und zeigt ein kräftiges Blau.

Kameratest iPhone 18 Pro: Weitwinkelaufnahme. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Allerdings offenbart die Aufnahme auch Schwächen. Vor allem im rechten Bildbereich, wo der Baum viel Schatten wirft, gehen einige Details verloren. Die Kontrastunterschiede zwischen den sonnigen und schattigen Bereichen fallen recht stark aus. Auch die Rasenfläche wirkt stellenweise etwas unruhig und in ihrer Struktur nicht ganz homogen. Insgesamt liefert das iPhone 18 Pro hier aber eine überzeugende Weitwinkelaufnahme, bei der insbesondere Schärfe und Farbdifferenzierung gefallen.

Gartenaufnahme mit engerem Bildausschnitt

Auch die eigentliche Hauptkamera zeigt sich von einer guten Seite. Die Schärfe ist über weite Teile des Bildes hoch, und zahlreiche Details bleiben selbst in größerer Entfernung erhalten. Besonders die Blätter des herbstlich gefärbten Baumes sowie die Strukturen der Hecken sind gut herausgearbeitet. Die Farbwiedergabe ist lebendig und sorgt für eine ansprechende Bildwirkung. Allerdings wirken einige Grüntöne etwas kräftig, sodass die Aufnahme nicht durchgehend vollkommen natürlich erscheint.

Aufnahme mit der Hauptkamera des iPhone 18 Pro. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Zudem fällt erneut die eingeschränkte Durchzeichnung der Schattenbereiche auf. Insbesondere rechts unterhalb der Baumkrone verschwinden kleinere Details in den dunkleren Bildpartien. Auch die Übergänge zwischen hellen und dunklen Bereichen könnten etwas harmonischer ausfallen. Bei der Belichtung leistet sich das iPhone 18 Pro ansonsten keine größeren Patzer. Die Aufnahme wirkt ausgewogen und zeigt, dass die Kamera mit unterschiedlichen Entfernungen und zahlreichen feinen Bildstrukturen gut zurechtkommt.

Teleaufnahme der Garage im Sonnenlicht

Die Aufnahme mit der Telekamera ist besonders aufschlussreich, weil sie die Apparatur mit starken Kontrasten und direkter Sonneneinstrahlung konfrontiert. Die Ziegelwand ist ausgesprochen detailreich abgebildet. Einzelne Steine und Fugen lassen sich gut erkennen, auch die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen des Insektenhotels und der Pflanzen werden sauber herausgearbeitet.

Testbild der Telekamera des iPhone 18 Pro in einem Garten. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Die Farbwiedergabe ist kräftig: Das Rot der Ziegelwand und das helle Blau der Tür bilden einen schönen Kontrast. Auch die Schärfe überzeugt auf den ersten Blick. Insgesamt liefert das iPhone 18 Pro eine überzeugende Detailaufnahme, bei der die Auflösung feiner Strukturen besonders positiv auffällt. Bei der Dynamik und der Schattenzeichnung bleibt allerdings noch etwas Luft nach oben.

Makroaufnahmen im Detail

Die Detailaufnahme einer Fliederblüte überzeugt durch eine saubere Farbbalance zwischen den violett-orangen Blütenkelchen und dem Hintergrund. Es mangelt aber an echter optischer Auflösung, wodurch feine Details matschig wirken. Bildrauschen und aggressive Kompressionsartefakte treten primär im Hintergrund und an dunklen Stängeln hervor. Die Konturen sind stark überschärft (Halo-Effekte), was den Blüten einen unnatürlich körnigen, fast aquarellartigen Look verleiht.

Fliederblüte aufgenommen mit der Telekamera des iPhone 18 Pro. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Die Aufnahme einer pinken Blumenblüte punktet mit enormer Leuchtkraft, satten Magentatönen und einer ansprechenden, plastischen Bildwirkung durch das weiche Bokeh. Allerdings stößt der Sensor bei der Farbdifferenzierung an seine Grenzen: In den intensiv roten und pinken Blütenblättern kommt es zu Farb-Clipping, wodurch feinste Blatttexturen und Schattierungen überstrahlt werden und flächig wirken. Zudem führt die Rauschunterdrückung dazu, dass glatte Blütenflächen stellenweise wachsartig gezeichnet sind.

Weitere Testaufnahme mit der Tele-Kamera des iPhone 18 Pro. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Akku und Laden: Mehr Ausdauer, kein Netzteil

Der Akku des iPhone 18 Pro fasst laut EU-Datenblatt 4.056 mAh. Apple verspricht bis zu 34 Stunden Videowiedergabe und bis zu 23 Stunden Laufzeit bei typischer Nutzung. Auf dem EU-Energielabel stehen 52 Stunden pro Ladezyklus, das Pro Max kommt auf 62 Stunden. Wir sind im Test einen ganzen Tag problemlos über die Runden gekommen. Wer sein iPhone eher nebenbei statt intensiv nutzt, kann auch auf zwei Tage kommen.

Schnell geladen ist das iPhone ebenfalls. Wir haben für unseren Test ein 20‑Watt-Netzteil von Apple verwendet, das optional erhältlich ist und bei Apple selbst aktuell 19 Euro kostet. Damit war eine Aufladung in den ersten zehn Minuten auf 10 Prozent der maximal möglichen Akkukapazität möglich. Nach 30 Minuten war das iPhone 18 Pro zu 45 Prozent geladen. Eine vollständige Aufladung dauerte mit dem einfachen Apple-Netzteil 80 Minuten.

Kabellos lädt das iPhone 18 Pro per MagSafe und Qi2 mit bis zu 25 Watt. Im Karton findest du nur ein USB-C-Kabel, das du für eine Aufladung ebenfalls per USB-C mit einem passenden Netzteil, einem Computer oder einer Powerbank verbinden musst.

Software: iOS 27 (noch) ohne Siri AI

Ausgeliefert wird das iPhone 18 Pro mit iOS 27. Das bringt unter anderem ein anpassbares Liquid Glass, schnellere App-Starts und eine überarbeitete Suche. Das eigentliche Highlight fehlt in Deutschland aber: Siri AI. Die komplett neu entwickelte Version des Sprachassistenten ist auf dem iPhone in der EU weiterhin nicht verfügbar, auch nicht mit dem kürzlich neu vorgestellten iOS 27.2.

Wann sich an diesem Umstand etwas ändert, ist offen. Erfreulich ist hingegen, dass Apple mindestens fünf Jahre Updates garantiert. In der Praxis versorgt der Hersteller seine iPhones meist sogar deutlich länger. Hierzulande unterstützt das Smartphone zudem weiterhin eine physische Nano-SIM plus eSIM. Du kannst also eine klassische SIM-Karte in das iPhone einsetzen. Der entsprechende Schacht ist vom Nutzer aus gesehen an der linken Seite des Mobiltelefons zu finden.

Preis und Verfügbarkeit

Das iPhone 18 Pro ist wie oben erwähnt gegenwärtig in vier Farben erhältlich. Mit 256 GB Speicherplatz kostet es 1.449 Euro, mit 512 GB bereits 1.699 Euro, mit 1 TB 2.199 Euro und mit 2 TB sind es stolze 2.949 Euro. Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro startete noch bei 1.299 Euro. Das größere iPhone 18 Pro Max kostet mindestens 1.599 Euro. Der nachfolgende Preisvergleich zeigt dir, wo du das neue iPhone 18 Pro schon mit (etwas) Rabatt kaufen kannst.

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Fazit: Top-Smartphone mit Aufpreis-Problem

Apple iPhone 18 Pro Testsiegel Bildquelle: inside digital

Und was heißt das nun in der Endabrechnung? Nun, das iPhone 18 Pro ist ein hervorragendes Smartphone, daran besteht kein Zweifel. Der Prozessor A20 Pro setzt bei der Rechen- und Grafikleistung neue Maßstäbe, die Verarbeitung ist tadellos, und die kompakte Bauform macht das kleine Pro zur angenehmen Alternative zum vergleichsweise wuchtigen Pro Max. Die Hauptkamera mit variabler Blende liefert exzellente Fotos und eröffnet viele manuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Gleichzeitig wirkt das Update an entscheidenden Stellen etwas halbherzig. Ultraweitwinkel, Tele und Frontkamera bleiben unverändert, die Kamerasteuerung an der Seite des Telefons ignoriert die neue Blende, und Siri AI fehlt in Deutschland leider komplett. Dazu kommt ein Preisaufschlag von 150 Euro. Wir finden: Wer ein iPhone 15 Pro oder älter nutzt, bekommt einen großen Sprung nach vorn. Besitzer eines iPhone 17 Pro und auch jene des iPhone 16 Pro können getrost noch eine Generation aussetzen.

Das iPhone 18 Pro: Überzeugendes Smartphone mit nur kleinen Schwächen. Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Vorteile iPhone 18 Pro

  • Exzellente Hauptkamera mit variabler Blende
  • Sehr schneller A20 Pro Prozessor
  • Vergleichsweise kompakte Bauform
  • Hervorragende Verarbeitung

Nachteile iPhone 18 Pro

  • Abermals gestiegener Preis
  • Kamerasteuerung kann die Blende nicht anpassen
  • Kaum Weiterentwicklung bei Ultraweitwinkel, Tele und Frontkamera
  • Siri AI in Deutschland nicht verfügbar

Kommentar

Von Hayo Lücke

Das iPhone 18 Pro hat mich primär mit seiner Hauptkamera und dem enorm schnellen A20 Pro Prozessor überzeugt. Dazu kommen eine tadellose Verarbeitung und eine Größe, die noch gut in der Hand liegt. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack: Abseits der Hauptkamera hat sich bei den Kameras kaum etwas getan, die Kamerasteuerung ignoriert die neue Blende und der Preis steigt schon wieder. Wer ein iPhone 17 Pro hat, kann entspannt bleiben. Von älteren Modellen aus lohnt sich der Sprung schon eher.

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