PayPal-Gebühren 2022: Viele Transaktionen kosten Geld

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Fallen tatsächlich keine PayPal-Gebühren an, wenn man Geld an die Familie verschickt? Und wie sieht es aus, wenn die Transaktion geschäftlicher Natur ist? Es ist gar nicht mal so einfach, den Überblick über sämtliche PayPal-Gebühren zu behalten. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.
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PayPal GebührBildquelle: PayPal

PayPal stellt eine der unkompliziertesten und schnellsten Methoden dar, um im Internet für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen oder Geld an Freunde und die Familie zu schicken. Eine kurze Anmeldung, ein paar wenige Klicks und schon fließt die gewünschte Geldsumme vom eigenen Bankkonto Richtung Empfänger. Je nach Zahlungsart – ob privat oder geschäftlich, im In- oder Ausland, samt Währungsumrechnung oder ohne – können unterschiedliche Gebühren anfallen. Und diese sind alles andere als übersichtlich. Damit du dennoch stets im Bilde bist und weißt, wie viel Geld tatsächlich am anderen Ende ankommt, haben wir in diesem Ratgeber alle besonders relevanten PayPal-Gebühren aufgezählt.

PayPal-Gebühr: Freunde und Familie

Bei PayPal gibt es im Großen und Ganzen zwei Arten von Transaktionen: Entweder man zahlt für Waren und Dienstleistungen oder verschickt einfach nur einen Geldbetrag an Freunde oder die Familie. Die Art der Zahlung ist bei Käufen in Online-Shops festgelegt, ansonsten jedoch dem Nutzer selbst überlassen. Unterschiede ergeben sich zum einen durch den sogenannten PayPal-Käuferschutz, der nur bei geschäftlichen Transaktionen greift. Und zum anderen durch die höheren Kosten, die bei geschäftlichen Zahlungen anfallen.

Wer sein Geld „privat“ verschickt, muss innerhalb von Deutschland grundsätzlich keine Gebühren bezahlen. Auf eine persönliche Transaktion ins Ausland (außerhalb der EU) wird dagegen eine Gebühr von 5 Prozent erhoben – wobei die Mindestgebühr 0,99 und der Höchstbetrag 3,99 Euro beträgt. Ganz so einfach ist die Sache dann allerdings doch wieder nicht. Denn falls die Summe unterwegs in eine andere Währung umgerechnet werden soll, fallen ebenfalls gewisse PayPal-Gebühren an.

PayPal-Gebühren bei geschäftlichen Transaktionen

Solltest du Online-Einkäufe tätigen, übernimmt der Händler beziehungsweise der Verkäufer meist die PayPal-Gebühr. Im schlimmsten Fall zeigt dir PayPal die Preiserhöhung sofort beim Bezahlvorgang an. Und dennoch gibt es Gründe dafür, die PayPal-Gebühren für das Bezahlen von Waren und Dienstleistungen zu kennen. Schließlich kaufen viele auch mal etwas bei eBay-Kleinanzeigen, und da empfiehlt sich meist eine geschäftliche Zahlung (Stichwort: Käuferschutz) – ansonsten kann es passieren, dass man bei eBay ohne Geld und ohne Ware dasteht. Doch mit welchen „Verlusten“ muss man bei einer geschäftlichen Transaktion über PayPal rechnen?

Im Inland erhebt PayPal eine Transaktionsgebühr von 2,49 Prozent auf den versandten Geldbetrag. Zusätzlich dazu fällt auch eine feste Gebühr von 0,35 Euro an, die in jedem Fall gezahlt werden muss.

So viel zu den Transaktionen im Inland. International fallen dagegen weiterer PayPal-Gebühren an, die zusätzlich zu den bereits genannten Geldbeträgen gelten. Um diese leichter berechnen zu können, wurden einige Länder gruppiert (siehe Listen unten). Die Rede ist von 2 Prozentpunkten für Kanada, USA und das Gebiet Europa 1. In Nordeuropa fallen dagegen nur 1,8 weitere Prozentpunkte an, während in Europa 2 satte 3 Prozent zusätzlich gezahlt werden müssen. Überall sonst beträgt die ergänzende PayPal-Gebühr 3,3 Prozentpunkte. Und man muss auch mit gewissen Mehrausgaben rechnen, wenn die Währung umgerechnet wird.

Europa 1:

  • Österreich, Belgien, Kanalinseln, Zypern, Estland, Frankreich (einschließlich Französisch Guyana, Guadeloupe, Martinique, Réunion und Mayotte), Deutschland, Gibraltar, Griechenland, Irland, Isle of Man, Italien, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Niederlande, Portugal, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Vereinigtes Königreich, Vatikanstadt

Europa 2:

  • Albanien, Andorra, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Georgien, Ungarn, Kosovo, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Serbien, Schweiz, Ukraine

Nordeuropa:

  • Aland-Inseln, Dänemark, Färöer-Inseln, Finnland, Grönland, Island, Norwegen, Schweden

Abbuchungen von PayPal: So viel muss du da lassen

Du hast eine Zahlung auf dein PayPal-Konto erhalten, und was nun? Meist will man die Geldsumme abbuchen und auf ein Bankkonto übertragen. Doch auch hier bietet PayPal mehrere unterschiedliche Varianten an. Die Standard-Abbuchung ist (abermals so fern keine Währungsumrechnung erfolgt) komplett kostenfrei. Allerdings musst du einige Tage warten, bis das Geld auf deinem Konto angekommen ist und genutzt werden kann. Alternativ bietet der Dienst auch eine sofortige Abbuchung an, und dieses Mal wieder inklusive PayPal-Gebühr. Diese beträgt 1 Prozent des abgebuchten Betrags, umfasst jedoch mindestens 0,25 und maximal 10 Euro. Zu beachten gilt außerdem, dass die Standard-Abbuchung nur bei einer Abbuchung auf ein lokales Bankkonto verfügbar ist. Wird das Geld auf eine Kreditkarte oder eine Debitkarte abgebucht, geschieht dies in jedem Fall als Sofortabbuchung. Dann gilt in puncto Gebühr wieder die 1-Prozent-Regelung.

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12 KOMMENTARE

  1. Alex Kiwi

    Ich habe grade (23.10.2020) bei einer vorzeitigen Freigabe (des 14 Tage später bezahlen) vom Betrag 29,95€ eine Transaktionsgebühre von satte 1,67€ aufgebrummt bekommen, von PayPal.

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    • Georg

      Ich benutze auch die Möglichkeit „bezahlen nach 14 Tagen“ immer , und nie Extra Gebühren berechnet von PayPal.
      Schau mal ob der Händler hatte diese Gebühren kassiert . (?)

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  2. Paul

    PayPal und auch die anderen US-Tech Giganten am Besten meiden, wo es geht. Denn die Daten landen alle in den USA und Händen der US-Sicherheitsgehörden. Ich nutze daher, wo immer es geht, Alternativen zu Paypal.

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  3. Jan Euskirchen

    Ich habe 1675 Franken aus dem USA überwiesen bekommen. Davon verrechnete Paypal fast 75 Fr. Gebühren. Unverschämt teuer. Das war für mich das erste und letzte mal ein Geschäft mit Paypal zu machen.

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  4. Karsten Frei

    Ich habe Paypal vor ca. 6 Jahren gekündigt.
    Der Service war zwar bequem und einfach, aber sobald man eine Rücksendung beantragt hat, dürfte man bis zu sechs Wochen auf eigenes Geld warten. Bei 20 bis 30 € tut das nicht weh, aber bei Summen über 600 € ist das eine Unverschämtheit. Paypal behält das Geld mit der Begründung, um doppelte Buchungen zu vermeiden. Und wenn sich mehrere Zahlungen zusammen summieren, kommt man schnell auf mehrere Tausend Euro. Ich bin keine Bank, die kostenlos ein Kredit über sechs Wochen zur Verfügung stellt. Der ausschlaggebende Punkt für die Kündigung war die Weigerung von Paypal mir Käuferschutz zu gewähren. Am Ende blieb ich auf 80 € Schaden sitzen und Paypal hat mich, als Kunde für immer verloren.

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  5. Georg

    Ich nutze PayPal intersiv für alle käufe was ich mache durch Handy mit Google Pay.
    Auch alle Käufe was ich mache in Internet (wo ist PayPal akzeptiert) .
    Auch sende Geld innerhalb EU sofort und ich nehme auch Zahlungen an meine PayPal Konto von „Freunde“ .
    Vorteile:
    1. Bei Internet Banking sind Transaktionen bis 6 Monaten zu sehen…ABER bei PayPal unbegrenzt. Ich kann finden ein Transaktion vor 3 Jahren sofort und unproblematisch…die Banken Verlagen für alte Kontoauszüge (mehr als 6 Monaten) höheren Gebühren ca 8 bis 10 Euro…bei PayPal gratis.
    2. Geld Senden zu Freunde, Familie,,die Kriegen SOFORT auf ihre PayPal Konto..dann können mit Google Pay (wo die PayPal ist verknüpft) einkaufen machen… SOFORT…und mit NUR 1% Gebühren haben auch es SOFORT auf ihre Bankkonto überweisen und können dies als Bargeld abheben..
    Jetzt wo sie Bankfiliale schließen ein nach der anderen.. versuchen ihr es auf ein Bank zu fahren… berechnen die Zeit,,,und der Sprit,,,oder Tickets ÖPNV…und sieht dass kostet alles anderes mehr. ..als PayPal… außer denn wenn ich morgens trinken meine Kaffee brauche nicht in Notfall nach eine Bank fahren um Geld einzuzahlen für meine Kinder, oder auf eigenen Konto auch… …..ich mache alles sicher und Blitz schnell von meine Handy..
    3. Was Betreff Rückzahlungen…von Ware…es gibt die AGB…lesen Leute..
    Es gibs auch Sicherheits Gründen…
    Fazit : ich finde PayPal toll,,, weil so viel Zeit und Sprit sparen da durch.

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  6. Georg

    ARTEM SANDLER : Warum schreiben Sie nicht ein Artikel für die „neue“ Gebühren was die Bänke Kassieren… Einseitig haben die AGB was die kosten Betreff geändert ,,und wenn der Kunde nicht zustimmt bedrohen mit Kündigung des Kontos , und zum Beispiel,,, Postbank wo früher war 6,99 pro Monat jetzt ist mehr als 20 Euro pro Monat…für Sparkasse …noch viel mehr…

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  7. Bo

    Iclebe in Asien, meine Schwester in den Usa. Das gilt nicht als Familie.

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  8. Karsten Frei

    Was mir aufgefallen ist, der Artikel wurde am 30. April 2022 veröffentlicht.
    Die manche Kommentare sind mit:
    23. Oktober 2020 at 3:27
    3. Oktober 2021 at 12:31
    3. November 2021 at 17:40
    datiert.
    Wie ist das möglich?

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  9. Karin

    Im großen und ganzen bin ich mit Paypal zufrieden, hatte am Anfang aber Schwierigkeiten. Ich kaufte was bei Ebay für 115 €, weil ich aber kein Geld auf dem Konto hatte überwies ich den Betrag von meinem Bankkonto auf das PayPal Konto. Dadurch wurde mir der Betrag doppelt abgebucht was ich nie nachvollziehen konnte, auch meine Rechtsanwältin konnte nichts machen. Das ist aber schon einige Jahre her und ich glaube nicht dass mir das nochmal passiert.

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  10. Diabolo01

    Die Leute sind alle verwöhnt und „Dumm“ zugleich. Führer wurde ein, zwei oder gar drei Tage gewartet, heute muss alles bestenfalls am nächsten Tag schon angeliefert werden. PayPal hat diesen Umstand für sich genutzt und hat alle davon nahezu abhängig gemacht. Aber unverschämt teuer ist PayPal dennoch. Die nächste Gebührenerhöhung ist schon geplant.
    Ab 01. August 2022
    2,99 % + 0,39€

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