eBay Kleinanzeigen & Co.: Mit diesen Betrugsmaschen wirst du abgezockt

7 Minuten
Online-Marktplätze wie eBay Kleinanzeigen oder Facebook Marketplace bergen Gefahren. Das gilt sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer. Eine der einfachsten und gefährlichsten Betrugsmaschen ist dabei die PayPal-Abzocke, doch es gibt auch zahlreiche andere Tricks. Darauf musst du achten.
Ebay Kleinanzeigen und Paypal: Abzocke
Betrug: Ebay Kleinanzeigen und PaypalBildquelle: teguhjatipras / Pixabay

Ausgeklügelte Tricks, umfangreiche IT-Kenntnisse und riskante Aktionen; das alles braucht man nicht, um auf Online-Kleinanzeigen-Portalen Nutzer um ihr Geld zu bringen. Die einfachste beziehungsweise oftmals sogar einzige Methode sich zu schützen, ist, sich schon vorher Gedanken zu diesem Thema gemacht zu haben. Denn in den meisten Fällen reicht es aus, vorab von dem Betrug gewusst zu haben, um diesen verhindern zu können. Darum haben wir für dich einige der gängigsten Maschen in diesem Artikel erläutert – allen voran die sogenannte PayPal-Abzocke.

PayPal-Abzocke auf eBay Kleinanzeigen: Der Ablauf

Hierzulande ist die Handelsplattform eBay Kleinanzeigen besonders beliebt. Allein in November 2019 besuchten beinahe 32 Millionen Menschen den Online-Marktplatz. Für Verbrecher ist die Plattform darum eine Goldgrube. Dabei müssen die Täter lediglich ein Produkt zum Kauf anbieten und dir anraten, das Geld per PayPal „Freunde und Familie“ zu überweisen. Schließlich sei der Geldtransfer so kostenfrei. Sobald du die geforderte Summe überwiesen hast, verschwindet der Betrüger jedoch. Du bleibst sowohl ohne Ware als auch ohne Geld zurück. Doch wie ist das möglich?

So funktioniert der PayPal-Betrug

Gibt es denn keine Schutzmechanismen bei PayPal? Die Antwort lautet: jein. PayPal bietet zwar einen Käuferschutz an, allerdings lediglich, wenn du dich für die Option „Geld senden für Waren und Dienstleistungen“ entscheidest. Dabei fallen Gebühren in Höhe von meist 2,49 Prozent + einmalig 0,35 Euro an. Diese übernimmt zwar der Verkäufer, schlussendlich werden sie jedoch natürlich auf den Käufer abgewälzt. Darum wünschen sich viele Verkäufer und auch Käufer bei eBay Kleinanzeigen, den kostenfreien Geldversand per Option „Freunde und Familie“. Doch dieser enthält keinen Käuferschutz. Sobald das Geld weg ist, ist es weg. Und wenn man an einen Betrüger geraten ist, dann bleibt man ohne Geld und ohne Ware zurück. Eine Reklamation klappt höchstens, wenn du dein PayPal-Konto mit einer Kreditkarte verknüpft hast und diese über eine Versicherung verfügt.

Abzocke bei eBay Kleinanzeigen: So schützt du dich

Wenn du den vorangestellten Absatz aufmerksam gelesen hast, dürftest du bereits eine Ahnung haben, wie du dich schützen kannst. Die Lösung aller Probleme ist nämlich sehr einfach: Sofern du dem Verkäufer nicht restlos vertraust, solltest du die Option „Waren und Dienstleistungen“ wählen. In diesem Fall ist der PayPal-Käuferschutz mit von der Partie und du bekommst den verschickten Betrag zurück, falls deine Bestellung nicht bei dir ankommt. Dafür musst du dann mit den anfallenden PayPal-Gebühren leben.

Und wie sieht es aus, wenn du der Verkäufer bist?

Was nicht jedem auffällt: Die Betrugsmasche funktioniert auch andersherum. Wenn du derjenige bist, der etwas über eBay Kleinanzeigen verkaufen will, solltest du – im Gegensatz zum vorher genannten Fall – selbst auf der Option „Familie und Freunde“ bestehen. Ansonsten könnte der Käufer, sobald er die Ware erhalten hat, vom Käuferschutz gebrauch machen und das Geld wieder zurückholen. Wenn du über keinen Beleg verfügst, dass du die Ware ordnungsgemäß verschickt hast – beispielsweise, weil du diesen Weggeworfen hast oder der Käufer die Ware persönlich abgeholt hat – dann bleibst du wieder einmal ohne Geld und ohne Ware zurück. Du musst also auch als Verkäufer aufpassen.

Weitere Tricks der Betrüger

So viel zur wohl einfachsten und gefährlichsten Masche. Doch es gibt auch zahlreiche andere Tricks, mit deren Hilfe Schwindler dir das Geld aus den Taschen ziehen können – oder es zumindest versuchen.

Dreiecks-Trick

Während die PayPal-Abzocke überaus simpel ist, ist der sogenannte Dreiecks-Trick oder Dreiecks-Betrug schon komplizierter und zeitgleich auch deutlich schwieriger zu verhindern. Dabei sucht sich der Betrüger eine Anzeige aus (zum besseren Verständnis sprechen wir an dieser Stelle mal vom iPhone 11) und bekundet gegenüber dem Verkäufer sein Interesse. Er erhält die Bank- oder PayPal-Daten des Verkäufers, um den vereinbarten Betrag zu überweisen; doch stattdessen erstellt er selbst eine Anzeige mit einem iPhone 11 und sucht sich sein zweites Opfer unter den Interessierten. Im nächsten Schritt vereinbart er den gleichen Geldbetrag wie zuvor mit einem Käufer, gibt diesem jedoch nicht seine eigenen Zahlungsinformationen, sondern die des ursprünglichen Verkäufers. Dieser erhält sein Geld und verschickt die Ware, allerdings natürlich an den Schwindler und nicht an den Geldgeber.

Das Ergebnis: Der Trickbetrüger hat seine Ware, ohne dafür auch nur einen Cent gezahlt zu haben, während einer der beiden anderen unfreiwilligen Teilnehmern dieses Theaterstücks mit leeren Händen dasteht. Welcher es ist, hängt von der gewählten Bezahlmethode aus. Bei einer Banküberweisung ist es der Käufer, während bei einer PayPal-Zahlung mit Käuferschutz der Verkäufer schlechte Karten hat. Denn die Adresse auf dem Versandetikett und die Adresse in der PayPal-Zahlung müssen übereinstimmen, damit PayPal zugunsten des Verkäufers entscheidet. Der Gauner selbst wird indes nur selten gefunden.

Abhol-Trick

Eine andere Masche hört auf den Namen Abhol-Trick. Dabei überweist der Betrüger die vereinbarte Summer im Voraus, möchte die Ware allerdings persönlich abholen. Stattdessen kommt jedoch ein Komplize vorbei, der die Ware in Empfang nimmt. Anschließend meldet sich der erste Schwindler wieder, erklärt, dass er die Ware nicht erhalten hat, und verlangt sein Geld zurück.

Dieser Masche kannst du jedoch ohne große Mühe entgehen, indem du schlicht auf eine Barzahlung bei der Abholung bestehst. Eine Barzahlung bei Abholung ist auch generell die wohl sicherste Methode, doch auch hierbei gibt es gewisse Risiken, wie die nächste Betrugsmasche zeigt.

Austausch-Falle

Bei dieser Masche hat der Betrüger bereits vorab ein meist teures, jedoch defektes Produkt (Ware A). Er sucht sich dasselbe Gerät in eBay Kleinanzeigen oder auf einer anderen Plattform, erwirbt es (Ware B) und überweist auch den vereinbarten Kaufbetrag. Kurz nach dem Erhalt verkündet er jedoch gegenüber dem Verkäufer, dieser habe ihm ein defektes Produkt verkauft und fordert darum sein Geld zurück. Wobei es sich bei dem Produkt, das er dem Verkäufer zurückgibt, natürlich um die defekte Ware A handelt. Für den Verkäufer ist es in diesem Fall sehr schwer zu beweisen, dass das verkaufte Gerät zum Kaufzeitpunkt voll funktionsfähig war. Es sei den er wusste schon vorab von dieser Masche und hat sich vorbereitet – beispielsweise indem er eine Kopie der Rechnung mit der Gerätenummer für sich behalten hat.

Weitere Betrugsmaschen

Abseits solcher, größeren Fallen setzen Gauner oftmals auch auf kleinere Maschen. Hier reicht gesunder Menschenverstand im Regelfall allerdings aus, um nicht abgezockt zu werden. Beispielsweise verschicken Trickbetrüger manchmal gefälschten Zahlungsbestätigungen an den Verkäufer, damit dieser die Ware verschickt. Ein ähnliches Verhalten legen Kriminelle auch beim Post-Trick an den Tag. Dabei geben sie sich jedoch für einen Verkäufer aus und verschicken anstelle gefälschter Zahlungsbestätigungen gefälschte Versandbestätigungen. Sobald der Käufer sein Geld überwiesen hat, bricht der Kontakt ab. Doch es geht auch noch plumper: In einigen Fällen überreden Schwindler ihre Opfer, den Deal außerhalb der ursprünglichen Verkaufsplattform (wie eBay) abzuwickeln – beispielsweise über WhatsApp oder E-Mail. Sobald der angebliche Handel vereinbart ist und der Betrüger sein Geld erhalten hat, taucht dieser ab, ohne die Ware zu verschicken. Und da der Deal außerhalb der Plattform stattfand, muss diese den Fall auch nicht aufklären.

Unterm Strich zeigt dieser Artikel, dass es zahlreiche unterschiedliche Betrugsmaschen gibt und man sowohl als Käufer als auch als Verkäufer niemals wirklich zu 100 Prozent sicher ist. Allerdings wird auch deutlich, dass du die absolute Mehrheit der Tricks (leicht) durchschauen und abwenden kannst. Alles, was du dafür tun musst, ist ein gewisses Maß an Misstrauen und Achtsamkeit an den Tag zu legen. Und im Zweifelsfall: Eine Selbstabholung samt Barzahlung ist immer eine gute Wahl.

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23 KOMMENTARE

  1. Der einfachste Weg sich zu schützen ist die Suche regional so einzugrenzen dass man den Artikel persönlich in Augenschein nehmen kann und wenn er in Ordnung ist schlägt man zu. Wenn nicht hat man wenigstens einen schönen Ausflug gehabt.

  2. Hier wird aber nicht erwähnt, dass PayPal mit Käuferschutz auch sehr oft missbraucht wird. Der Käufer bezahlt ganz normal und nach Erhalt der Ware wird dann behauptet, dass die Ware angeblich nicht in Ordnung sei und PayPal erstattet das Geld. ABER das Geld wird dann beim Verkäufer gezogen. Der Verkäufer hat dann keine Ware mehr und auch noch die Versandkosten bezahlt. Warum schreibt niemand darüber????

    • Hallo Danis, da hast du natürlich recht. Aber man kann sich einfach davor schützen, indem man als Verkäufer auf „Familie und Freunde“ besteht. Das steht so auch im Text.

      • Der PayPal Käuferschutz ist genau das was der Name sagt: Ein Schutz für den Käufer. Und ein knallharter Nachteil für den Verkäufer. Für die gewerbliche Nutzung ist das sicherlich soweit in Ordnung, aber ich kann jedem Privatverkäufer nur davon abraten.
        Eine Anekdote: Ich habe eine FritzBox verkauft. Original von Media Markt gekauft, kein gebrandetes Leihgerät. Die Käuferin hat einen Tag nach Erhalt ohne Vorwarnung einen Fall aufgemacht und ihr Geld wieder zurück geholt. Grund: Sie hat das Gerät nicht konfiguriert bekommen und dann behauptet es sei defekt. Die FritzBox habe ich erst nach über einem Monat wieder bekommen. Noch schlimmer war allerdings, dass in mein PayPal für mehrere Wochen eingeschränkt war. Nicht mal eine Pizza konnte ich online zahlen. Und dass obwohl ich schon Jahre bei Paypal bin, viele Tausend Euro Umsatz gemacht habe und vorher nicht eine Reklamation oder ein ungedecktes Konto hatte. Ein Musterkunde sozusagen. Trotzdem kam umgehend so eine Einschränkung. Und wäre die FB gar nicht mehr gekommen hätte ich auch nicht wirklich was dagegen machen können. All der Stress nur weil der Käufer nicht eine Sekunde daran gedacht hat mich kurz zu fragen und gleich einen Fall aufgemacht hat.

  3. Man kann aber innerhalb weniger Minuten noch das Versenden des Geldes über Paypal stornieren. Das Geld wird dann nicht vom Verkäufer zurück geholt. Dafür gibt’s bei Paypal den Button „Stornieren“. Der ist aber nur für ganz wenige Minuten verfügbar.

  4. Widerspricht sich das nicht? Wenn ich als Käufer auf Zahlung über Option „Waren und Dienstleistungen“ und als Verkäufer auf „Verwandte und Freunde“ bestehe? Denn als Käufer würde ich misstrauisch werden, wenn der Verkäufer auf o. g. Option besteht und als Verkäufer ebenso.

    • Das stimmt, aber das ist leider die einzige wirklich sichere Variante. Da muss dann jeder für sich selbst entscheiden, ob er ein Risiko eingehen will oder doch lieber auf den nächsten Käufer / das nächste Produkt wartet.

  5. Ich verkaufe und kaufe auch viel über Kleinanzeige mit Versand. Bei mir gibt es nur „Geld an Freunde“ egal ob Verkäufer oder Käufer. Eigene Bankverbindung nur in seltenen Fällen wenn ich absolutes Vertrauen habe und die Adresse da ist. Wem das nicht passt, platzt halt der Deal. Das beruht auch auf gegeseitiges Vertrauen.

    • Wie kannst du jemanden vertrauen, den du nicht kennst?
      Die „Geld an Freunde“ Methode für gekaufte Ware ist einfach schwachsinnig.
      Irgend wann geht es schief, dann ist der Ärger groß da sich die Polizei nicht darum kümmert / kümmern kann.

  6. Ich wurde auch Opfer. Der Betrüger hat die Ware sogar persönlich oder von einem Bandenmitglied abholen lassen, er war jung und sah nicht wie ein typischer Betrüger aus (Hallo Naivität). Ich konnte den Abholer bei der Polizei im Fahndungscomputer wiedererkennen. Was hat die Polizei gemacht? Nichts…
    Schaden von 4000 Euro. Einmal und nie wieder

  7. Hallo,
    im Grunde ist es einfach….
    Jeder sollte als Käufer einen Grenz-Betrag (z. B. Ab 100 €) haben und ab dort auf PayPal mit Gebühr bestehen. Wird dies vom Verkäufer abgelehnt, sollte man vorsichtig sein und ggf. vom Kauf absehen. Oft wird ja auch beim Dialog schon klar, ob man ggf. schon Vorsicht walten sollte.
    Dann ist vermutlich auch schon eine
    regionale Abholung mit Vorsicht zu genießen! Als Verkäufer sollte man darauf achten, daß man bei Nachverhandlungen nicht
    über den Tisch gezogen wird und im Voraus erwähnen das dieVerhandlungs-
    Basis nur ein freiwilliges Entgegenkommen bedeute…
    Man merkt das recht schnell wenn der
    Käufer schon in den ersten Sätzen mit Nörgeln am Produkt beginnt….
    (Oh, im Motor sind keine Originalteile verbaut, obwohl z. B. bei dem Pkw  Partnerfirmen oder gar z.B. bekannte Hersteller auf dem Ralais aufgedruckt/gestanzt sind!)
    – Wird oft beim Autokauf angeführt um den Preis des gebrauchten PKW in astronomische Tiefen zu senken! –

    Nach Gesehen und gekauft vor Ort ist dann PayPal mit Gebühr aus  Verkäufersicht eher nicht zu empfehlen!

    *  *  *  *  *  *

    Als Käufer:
    Keine hohen Beträge via PayPal(Freunde)
    auch bei Abholung nicht!
    Bei hohen Werten per Versand immer als Paket verlangen auch wenn es als
    Päckchen gehen würde! Dann ist es versichert! -Päckchen sind nicht automatisch versichert!

    *  *  *  *  *  *

    Als Verkäufer:
    bei Verkauf vor Ort sich nicht auf
    PayPal mit Gebühr einlassen!
    Auf Barzahlung bestehen…..Oder
    Wenn man den Kunden kennt notfalls auch PayPal an Feunde!.
    IBAN nur bei seriösen Anfragen herausgeben. …
    (nach Dialog und guten Gefühl in der Sache)….

    Type Winz

  8. Neulich wollte ein Kollege von mir seine Felgen verkaufen.
    Er wurde angeschrieben, das der „Käufer“ ihm das Geld per PayPal zukommen lassen würde, und sich selbst um die Abholung per Spedition kümmern würde.

    Ein Tag später hat mein Kollege eine fingierte Mail von PayPal erhalten
    Er ihm würden 700€ gutgeschrieben worden sein
    Aber er könne nur darüber verfügen
    Wenn er 200€ über Western Union einzahlen würde.

    Er hat den Braten gerade noch so gerochen
    Sonst wären die 200€ auf nimmer Wiedersehen weg gewesen

  9. Ich verkaufe einiges über ebay Kleinanzeigen und biete Abholung gegen Barzahlung und Versand gegen Vorkasse an und schreibe das auch so ganz offen ins Inserat. Der Käufer schickt mir dann u.a. seine offene E-Mail-Adresse, und da sende ich ihm die Rechnung als PDF hin. Dann kann er anhand der darauf befindlichen Steuer- und Umsatzsteuer-ID gern vorab prüfen, ob ich ein ordentlicher Geschäftsmann bin. Wenn das Geld dann gutgeschrieben wurde, versende ich die Ware, oftmals per Spedition, und sende dem Käufer den Übergabeschein der Spedition als Versandnachweis. Man findet mich auch beim googeln und dort habe ich auch Rezensionen als zuverlässiger Verkäufer. Ich habe aber auch immer wieder Anfragen von Leuten, denen es nur auf billig billig billig ankommt, und das sind diejenigen, die den Betrügern auf den Leim gehen, weil wenn man ein „Schnäppchen“ sieht, wird regelmäßig das Gehirn ausgeschaltet. Was immer mehr zu beobachten ist: JEDER ist Egoist, jeder sucht wie blöde nach DEM SCHNAPPER, und da sind diesen EGOISTEN Hungerlöhne in der dritten Welt, Kinderarbeit und klimaschädigendes Transportwesen plötzlich egal

  10. Bei mir war es ähnlich: hatte einen 400 € Honda-Generator „ersteigert“, bzw bei Ebay-Kleinanzeigen ausgehandelt. Das Geld wurde auf Wunsch des Verkäufers an „Freunde und Bekannte“ versendet, und damit waren die 400 € weg! Der Verkäufer hatte aber eine noch raffiniertere Masche: um Zeit zu schinden, schickte er eine Dose HUNDEFUTTER! Für 1,49€ an eine falsche Adresse mit einem falschen Absender! Nur, um mir, dem Käufer, eine Paketnummer für die Nachverfolgung des Paketes liefern zu können! So war man erst mal beruhigt, und die Sache Zug sich über 2 Wochen hin, ohne daß ich Verdacht geschöpft habe! Als ich dann 3 Wochen später mit der Dose Hundefutter zur Polizei ging, und Anzeige erstattet habe, war es eh schon zu spät. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Also Fazit: nicht an Fremde per Paypal „Freunde“ überweisen!

  11. Warum wird das wie wham eig ständig wieder aufgetaut? egal wo es gibt überall Betrüger und Maschen.
    Jeder muss selber wissen worüber und wie er zahlt (auf ebay hat früher auch jeder seine Bankdaten hinterlegt und heute wird da ein Trubel drum gemacht das ist schon fast lächerlich).

  12. Das Fazit bleibt doch: Unsere Polizei kümmert sich nicht um Betrüger und schon gar nicht um Internetbtrüger, sondern vornehmlich um Falschparker und Handysünder auf dem Fahrrad. ….das bringt ja sofort Kohle.

  13. Interessant wird es, wenn man auf Kleinanzeigen viel verkauft, darunter auch 1 2 wenige Käufer hat, die per Banküberweisung unter anderem Xbox Spiele kaufen, und nach 2 Monaten bekommt man eine Bankbelastung von Amazon. Nur das in meinem Fall kein Amazon Konto bestand. Mit vielen Stress habe ich erfahren, daß jemand mit meinem Namen und Bankdaten dort ein Konto eröffnen konnte und xbox Live Guthaben gekauft hat.
    Das Amazon Konto wurde gesperrt und Anzeige bei der Polizei erstattet mit Daten, von der ich es vielleicht durch den zurück liegenden Verkauf vermuten kann. Ob es jemals aufgeklärt wird und ob das eine Masche auf Kleinanzeigen ist? Ich weiß es nicht.
    Bin aber jetzt sehr misstrauisch dadurch.

    • Das nennt sich Identitätsdiebstahl. Sie sollten die bei der Polizei erstattete Anzeige gut aufheben, falls Ihre Daten zukünftig für noch andere Betrügereien (man kann ja nicht nur bei Amazon online einkaufen) verwendet werden.

  14. Ich habe auch eine Anfrage wegen einer Ebay Kleinanzeige bekommen. Mir wurde angeboten per PayPal zu bezahlen und dann kommt eine Spedition vorbei und holt die Ware ab. Der Käufer hat mir erst erzählt, er könne nur über Pay Pal zahlen, da er auf einer Ölplattform keine andere Zahlungsweise zur Verfügung habe. Ich habe dann vorgeschlagen, das er gerne an den Spediteur das Geld per Pay Pal zahlen könne und diese mir dann den Barbetrag bei Abholung überreichen könne. Ansonsten würde ich auf den Verkauf verzichten, da mir klar war, das es nur einen Käuferschutz gibt. Die nächste Mail war dann interessant, er meinte er würde nicht per Bank zahlen, da es ja ein Internetgeschäft wäre, und da müsse man ja wegen der vielen Betrüger Vorsicht walten lassen. Dann müsse er eben vom Kauf absehen und es wäre doch ganz einfach ein Pay Pal Konto zu erstellen und hat mir sogar den Link mitgeschickt. Ich habe ihm dann geantwortet, das ich dann auf den Kauf durch Ihn verzichte. Danach kam nie mehr eine Reaktion. Tja, da hatte ich wohl den richtigen „Riecher“ und bin froh, das ich mich nicht darauf eingelassen habe. Ich vermute mal, das ich die Ware los gewesen wäre und das Geld nie zu Gesicht bekommen hätte. Plus zusätzlichen Ärger mit Pay Pal und den Aufwand mit einer Anzeige bei der Polizei, die eh zu nichts geführt hätte. Ich kann wirklich nur jedem raten Vorsicht walten zu lassen und lieber mal auf ein vermeindliches Geschäft zu verzichten….

  15. Hallo Kleinanzeigen-Nutzer,
    An mir wurde eine andere Variante des Tricks ausprobiert:
    Angeboten habe ich ein hochwertiges Handy. Der Käufer hat mich per SMS kontaktiert mit der Aussage, Kontakt über Kleinanzeigen funktioniert nicht. Er besteht jedoch auf Paypal wegen Betrug und so. Versandadresse übrigens im Großbritannien.

    Kann ja alles sein, ich schicke ihm meinen Paypal-Account und damit meine Mailadresse.

    Jetzt kommt’s: er schreibt zurück, er hätte per Paypal bezahlt, das Geld sei bei ihm abgebucht und würde bei mir verbucht, wenn ich einen Versandnachweis schicke. Dazu noch der Hinweis es gut zu verpacken.

    Zeitgleich kommt eine täuschend echt aussehende Mail von Paypal, dass 270€ hinterlegt worden seien und nach Angabe von Versandscheinnummer und Namen überwiesen würden.

    Dreist oder? Das Handy wäre in England gewesen und ich hätte kein Geld gesehen.

    Warnung an alle: gesundes Misstrauen hilft, nicht alles glauben, prüft Mailadressen etc.

  16. Meist werden die überlistet, ie sich einen höheren Verkaufswert versprechn. Ich habe gerade sechs Artikel explizit zur Abholung eingestellt, trotzdem wurde ich aus Schottland, Irland, Nigeria, den USA und Marokko (angeblich) angeschrieben, sollte immer per PayPal mein Geld erhalten… immer mit zusätzlicher Vergütung für Versand und Auslagen… natürlich alles sofort blockiert und gar nicht erst geantwortet.
    Auf jeden Artikel kamen im Durchchnitt drei bis 5 seriöse und 20 unseriöse Angebote, auch von hier. Tausch ausgeschlossen, trotzdem immer wieder nachgefragt, Preis versucht auf ein Drittel runterzuhandeln, weil man ja extra hergefahren ist, „was letzte Preis?“ erwähne ich schon gar nicht mehr… Man muss gut schauen, wer vor der Türe steht. Zweimal kamen gleich fünf Leute, die habe ich gar nicht erst reingelassen.

  17. Das online beschtelung und zahlung ist gros risiko,egal iber wem kafen und zum wem iberweisen.Jztige zeit kipt so vile betruger-inen das weis nimand wo ist das schuzt.Bis jetz habe ichiber20 mahl probleme gehabt und meine gelt feloron um sonst ohne gelt ohne wahe.

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