Vodafone-Mitarbeiter packt aus: Warum Kunden reingelegt werden und wer dahintersteckt

9 Minuten
Andauernd beschweren sich Vodafone-Kunden über untergeschobene Verträge. Zurecht, wie Verbraucherzentralen und Co. ein ums andere Mal feststellen. Wir haben mit einem Vodafone-Mitarbeiter gesprochen, der uns sagt, warum Kunden bei Vodafone immer wieder hereingelegt werden.
Kunden-Abzocke bei Vodafone: Jetzt reagiert der Netzbetreiber
Kunden-Abzocke bei Vodafone: Jetzt reagiert der NetzbetreiberBildquelle: Vodafone

Immer wieder beschweren sich Vodafone-Kunden über untergeschobene Verträge. Vor Kurzem sorgte eine weitere kuriose Geschichte für Aufsehen. So hat eine Vodafone-Mitarbeiterin der Katze einer Kundin einen Vertrag untergejubelt, für den die Kundin zahlen sollte. Wir berichteten über den Fall und bekamen viele Zuschriften von Lesern. Darunter auch von einem Vodafone-Mitarbeiter. In einem Gespräch erzählt uns Jürgen Leimer (Name von der Redaktion geändert), wie es zu solchen absurden Verträgen kommt, wer dahintersteckt und was Kunden auf gar keinen Fall tun sollten.

Leimer arbeitet seit geraumer Zeit in der Kundenbetreuung für Vodafone. Er bekommt mit, wenn ein Kunde zum 17. Mal anruft und ihm auch bei diesem Anruf niemand weiterhilft. Er wird am Telefon beschimpft und beleidigt. Er ist einer der wenigen, so sagt er, die Kunden immer noch beraten und wirklich helfen wollen, statt ihnen Neuverträge unterzuschieben, oder sie ganz dreist zu belügen, um mit Provision Kasse zu machen. Doch Kunden vernünftig zu beraten, wird immer schwieriger. Nicht nur, weil der Kunde nicht mehr zwischen echter Hilfsbereitschaft und verkaufsorientierter Beratung unterscheiden kann und misstrauisch ist. Auch weil Vodafone es verhindert – wenn auch indirekt.

Deshalb werden Vodafone-Kunden reingelgt

Wer die Hotline von Vodafone anruft, hat meist ein Problem mit seinem Modem, dem Handy, dem Internet oder einem anderen Service, der nicht so läuft, wie er es sollte. Doch geht ein Call-Center-Mitarbeiter nach einiger Zeit in der Warteschleife ran, hat er nicht länger als fünf bis sechs Minuten, um dem Kunden zu helfen. Das ist eine Vorgabe, sagt uns Leimer. “Zehn Anrufe pro Stunde sollten drin sein”, erklärt er uns. Und innerhalb dieser Zeit ist jeder Mitarbeiter verpflichtet, dem Kunden ein neues Produkt anzubieten. „Mittlerweile muss je Sparte, also Breitband, TV und Mobil angesprochen werden“, erklärt uns Leimer. Und das ist es, worum sich alles dreht. Verkaufen statt beraten.

Denn je mehr Verkäufe ein Mitarbeiter tätigt, umso höher die Provision für das Call-Center-Unternehmen, das für Vodafone arbeitet. Und gleichzeitig steigt auch der Verdienst des Mitarbeiters. Ein Kollege, verrät uns Leimer, macht monatlich bis zu 1.200 Euro extra – nur mit Provisionen.

Sinnlose und sexuelle Themen in der Schulung

Im Großen und Ganzen gehe es immer weniger darum, Kunden zu beraten und ihnen zu helfen, sagt uns Leimer. So dauert die Ausbildung neuer Mitarbeiter im Call-Center nur noch drei Wochen. Ein Problem dabei, erklärt er: “Alttarife werden in der Trainingsphase inzwischen nicht mehr angesprochen. Dadurch entsteht das Problem, dass der Berater den Kunden nicht beraten kann, weil er nicht weiß, welche Vertragsbestandteile oder Leistungen der Kunde wirklich hat.” Auch deshalb verkaufen viele kurzerhand einfach ein neues Produkt.

Dass die Einarbeitungsphase zu kurz ist, ist aber nur ein Problem. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Call-Centers Webhelp, das für Vodafone arbeitet, beschreibt in einer Unternehmensbewertung auf dem Bewertungsportal Kununu, wie die Einarbeitungsphase vonstattengeht. “Die Schulung ist am Anfang ganz gut, aber dann wird täglich bis zu fünf Stunden über irgendwelche sinnlosen oder sexuellen Themen geredet und man bekommt nichts beigebracht”, lautet der Kommentar. Anschließend müsse man, ohne viel gelernt zu haben, bestimmte Tests machen. Weiß man nicht weiter, werden einem die Lösungen verraten und gezeigt.

Upselling ohne Vorerfahrung

Im Anschluss wird man ans Telefon gesetzt und bekommt den Druck des Teamleiters zu spüren, der auf Upsellig aus ist. Upselling, also dem Kunden statt einer günstigen Variante ein (vermeintlich) höherwertiges Produkt oder eine höherwertige Dienstleistung zu verkaufen. Das Fazit des Ex-Mitarbeiters lautet deshalb auch: “Diese Firma ist absolut nicht zu empfehlen.” Passend zu den Erfahrungen der ehemaligen Mitarbeiter warb Webhelp in einer kürzlich geschalteten Job-Anzeige mit “Du brauchst keinerlei Vorerfahrung!”.

Hinzu kommt: Die Software macht insbesondere bei Tarifänderungen Ärger; Neuverträge hingegen sind kein Problem. Ob das Absicht ist oder nicht, weiß Leimer nicht. Es deutet allerdings viel darauf hin, dass es bewusst dazu kommt. Ebenso, wie Vodafone Weiterleitungen gestrichen hat, erklärt uns Leimer. Denn für den Netzanbieter gilt das als zweiter Anruf. So müsste man einen Anruf eines Kunden doppelt bezahlen. Den Nachteil hat der Kunde. Mit einer anderen Telefonnummer landet er zunächst noch einmal in der Warteschleife. Und je mehr Zeit man hier verbringt, umso verärgerter ist man. Dieser Ärger potenziert sich, wenn es am Ende keine Lösung für das Problem gibt und man stattdessen ein neues Produkt gekauft hat.

Verkaufen um jeden Preis – und wenn man lügen muss

Dass Berater zu Tricks und Unwahrheiten greifen, ist nicht selten. Das zeigt etwa der Fall mit der Katze zu Beginn. Auch eine andere Geschichte, in der eine verstorbene Frau einen Vodafone-Vertrag unterzeichnet hat, macht das deutlich. Es sind aber nicht nur die Drückerkolonnen, die einem Verträge an der Haustür unterschieben. Das passiert auch regelmäßig am Telefon. Leimer bestätigt uns, dass auch in Call-Centern immer wieder gelogen wird, um Neuverträge zu verkaufen. Denn letztlich geht es nicht nur um die Provision, die jeder verkaufte Vertrag bringt, sondern auch darum, den eigenen Job zu sichern.

Erreicht ein Sub-Unternehmen nicht die Vorgaben, die Vodafone immer wieder neu gestaltet, wird es durch ein anderes ersetzt, erklärt uns der Vodafone-Mitarbeiter. Und die Sub-Unternehmen, in dem Fall die Call-Center, geben den Druck auf jeden einzelnen Mitarbeiter weiter. Verkauft man zu wenig, erklärt uns Leimer, geht es zum Teamleiter. Der kann einen Sales-Manager engagieren, der dem Mitarbeiter zeigt, wie man verkauft. Dass viele dieser “Sales-Manger” auch mit Tricks arbeiten, die über die Grauzone hinausgehen, erklärte uns schon einmal ein ehemaliger Vodafone-Mitarbeiter.

Und zu guter Letzt gibt es den sogenannten Net Promoter Score. Kunden bewerten Kundenberater im Anschluss an die Gespräche. Die Skala reicht von 1 für “Schlecht” bis 10 für “Sehr gut”. Doch intern sind Kundenberater nur gut, wenn sie eine 9 oder 10 bekommen, so Leimer. Eine 8 sei bereits schlecht. Viele Kundenberater sind deshalb außerordentlich freundlich und lügen auch, damit sie gute Bewertungen bekommen. Ein Beispiel: Einem Kunden wird gesagt, dass das Gerät, etwa ein Modem, in maximal einer Stunde wieder funktioniert. Frühestens könnte es in Wirklichkeit aber erst in 24 Stunden funktionieren. Doch welcher Kunde hört das schon gerne? Somit komme es nach spätestens 2 Stunden zu einem erneuten Anruf eines schlecht gelaunten Kunden, erklärt uns Leimer.

Vodafone-Abzocke: Diese Unternehmen stecken dahinter

Zwar kontrolliert Vodafone die Verkäufe stichprobenartig, stellte vor Kurzem auch Strafanzeige gegen einige Partner und machte eigenen Angaben zufolge 13 Shops dicht. Dass man das aber durch Vorgaben, Verhaltensweisen und Richtlinien auch selbst in einer gewissen Art duldet, bleibt unerwähnt. Wir haben vier Unternehmen ausfindig gemacht, die aktuell als Call-Center für Vodafone arbeiten.

Neben Webhelp taucht Avedo bei Google an erster Stelle in der Suche auf, wenn man Vodafone in Verbindung mit Call-Center eingibt. Mit einer Jobanzeige, in der man Call-Center Agenten sucht. Doch viele Bewertungen von (ehemaligen) Mitarbeitern des Unternehmens bestätigen das, was Leimer uns erzählt.

“Wenn man einen vernünftigen Kundendienst anbieten möchte, kommt man in aller Regel mit den Vorgaben des Auftraggebers (in diesem Fall Vodafone) nicht zurecht – man muss in knapp 8 Minuten alles abgearbeitet haben, von der Rufannahme über die Kommunikation mit dem Kunden, die Aufnahme und Bearbeitung der Störung in diversen Software-Plattformen bis hin zum Erstellen eines Kommentars für die Technik, veranlassen von Hardware-Tausch und evtl. eines Upgrades etc.”, lautet eine der vielen negativen Bewertungen eines ehemaligen Angestellten. Leimer bestätigt uns das. „Die Zeiten und damit die Bezahlung der Call-Center sind Verhandlungssache. Die Verträge laufen üblicherweise 12 Monate. Momentan hat unsere Technik maximal 5 Minuten für einen Anruf.

„Egal ob sie es brauchen oder nicht“

Ein weiteres Unternehmen, das als Call-Center für Vodafone arbeitet: Walter Services. Das Unternehmen, das aktuell Kundenberater im Home-Office für Vodafone sucht, war vor 8 Jahren fast schon einmal Pleite. Starke Umsatzrückgänge im Kerngeschäft, dem Call-Center-Betrieb für große Telefongesellschaften, sollen damals der Grund gewesen sein. Heute gibt es Walter Services immer noch. Doch auch bei diesem Unternehmen verraten Mitarbeiterbewertungen, dass es im Grunde nur darum geht, Kunden Produkte zu verkaufen.

“Wäre ich Vodafone, würde ich mich von dem Subunternehmen trennen. Die Vergütung frustriert die Mitarbeiter. Der unsagbare Verkaufsdruck, dem die Mitarbeiter ausgesetzt sind, sorgt dafür, dass sich nicht um das Kundenanliegen im eigentlichen Sinne gekümmert wird, sondern ausschließlich drauf geschaut wird, dass man den Kunden irgendwas andreht”, heißt es in einem Kommentar. “Egal ob sie es brauchen oder nicht, egal ob die Konditionen bescheiden sind und dem Kunden ein günstigeres Produkt besser passen würde.”

Und dann gibt es noch Capita, ehemals Avocis. Markus Meurer, ein Mann mit einer langen Berater-Geschichte bei Vodafone, wechselte einst von dem Netzbetreiber zu Avocis und war dort bis April 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung. Ein Zufall? Inzwischen ist Meurer Vice President Servicepartnermanagement Privatkunden bei der Telekom.

Wer nicht verkauft, wird ausgetauscht

Ob bei Kununu, Indeed oder Glassdoor: Viele Mitarbeiterbewertungen bei verschiedenen Portalen zeigen, was uns Leimer bestätigt. Vodafone baut Druck auf seine Subunternehmen, die Call-Center auf, die diesen an die teils schlecht geschulten Mitarbeiter weitergeben. Also jene Menschen, die Kunden am Telefon beraten sollen, ihnen aber letztlich Produkte verkaufen müssen. Alles nur, um den Job zu behalten oder um mit Provisionen mehr zu verdienen. Wer das nicht macht, wird ersetzt. Durch einen anderen unerfahrenen Mitarbeiter ohne Vorkenntnisse. Übrigens, so erzählt uns Leimer, darf der Vertrag eines Kunden am Telefon niemals günstiger werden, obwohl das problemlos möglich sei. Sollte es doch dazu kommen, kann das eine Abmahnung für den Berater bedeuten.

Niemals Verträge im Shop abschließen

Zum Schluss sagt uns Leimer, sollte man niemals einen Vertrag in einem Shop abschließen. Denn im Gegensatz zu einem Vertrag, den man am Telefon oder übers Internet abschließt, kann ein Vertrag im Shop in der Regel nicht im Nachhinein widerrufen werden. Wer hingegen einen Vertrag online abschließt, hat aufgrund des Fernabsatzgesetzes ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Und dass manche Shopbetreiber um jeden Preis verkaufen wollen und auch nicht davor zurückschrecken, Kunden Verträge unterzuschieben, zeigen die Provisionen, die sie kassieren. Während ein Call-Center mit dem Verkauf eines DSL-Vertrags inklusive Telefon- und TV-Anschluss eine Provision von etwa 8 Euro bekommt, kassiert ein Shop für das Gleiche rund 120 Euro.

Die neue Gesetzgebung dürfte die Schummeleien bei allen Sub-Unternehmen eindämmen. Denn: Verträge, die die Mindestvertragslaufzeit überschritten haben, verlängern sich nicht automatisch um ein weiteres Jahr, sondern können monatlich gekündigt werden. Zudem bekommt ab sofort jeder Kunde vor einer Vertragsumstellung eine Vertragszusammenfassung, die er aktiv bestätigen muss. Erfolgt innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung, gibt es auch keine Buchung des Produktes. Jemandem einen Vertrag am Telefon zwischen Tür und Angel unterzuschieben, ist damit also praktisch ausgeschlossen. Doch nach all der Recherche zu diesem Thema weiß ich, dass es irgendwo einen findigen Manager geben wird, der eine neue Hintertür findet.

Deine Technik. Deine Meinung.

33 KOMMENTARE

  1. Inan Koc

    Die Saga geht weiter. Das Imperium wird bald zurück schlagen. Gegenangriffe sind in der Pipeline.
    Wenn wir die letzten Monate Berichterstattung über Vodafone zusammenfassen würden, wäre es der Wirtschaftskrimi Nr.1
    Ich gratuliere Euch zu diesem mutigen Artikel und hoffe auf zahlreiche weitere Meldungen. Schön das es Euch gibt und Ihr nicht unter Einfluss steht.
    @Blasius Kawalkowski: Melde dich einfach, habe noch paar nette Infos für Euch.

    Antwort
  2. kongo09

    Also ich hatte bei meinem letzten Vodafone Kontakt eine ausgesprochen gute Erfahrung. Das erste call center konnte in der Tat auch nicht helfen mit meinem neuen Vertrag und ich war ziemlich frustriert. Aber als ich aufgelegt hatte, kam eine SMS mit der Frage, ob mein Anliegen gelöst sei. Das fand ich schon mal gut. Ich habe dann geantwortet und hatte ein paar Minuten später einen Rückruf von einer super freundlichen Dame, die alle Fragen gut klären konnte. Für die technischen Dinge hat sie parallel Rücksprache mit der Technik gehalten, die irgendwas im Netz neu starten mussten. Sie versprach mir dann auch, dass in 2h alles geht und bat mir aber auch gleich einen weiteren Rückruf an, um sicherzustellen, dass sich wirklich alles geht. Ich war ziemlich platt, das hatte ich so noch nicht erlebt. Der Rückruf kam dann auch, aber da ging auch schon wieder alles. Zum Schluss hat sie mir noch einen Monat Grundgebühr erlassen für den Stress. Ich fand das super fair und bin am diesem Tag vom Vodafone Skeptiker zum Vodafone Promoter geworden. Hat mir jedenfalls genug Energie gegeben, hier auch mal was positives zu schreiben.

    Übrigens, die Bewertung von 1 bis 10 ist ein klassischer NPS wo in der Tat nur 9 und 10 in den positiven Topf fallen. So ist die Methode, hat nix mit Vodafone zu tun. Einfach mal googeln.

    Antwort
  3. Karl

    Guter Artikel, informativ und aus meiner Sicht auch richtig, bis auf den letzten Satz im Artikel.
    Zitat: „Und dass manche Shopbetreiber um jeden Preis verkaufen wollen und auch nicht davor zurückschrecken, Kunden Verträge unterzuschieben, zeigen die Provisionen, die sie kassieren. Während ein Call-Center mit dem Verkauf eines DSL-Vertrags inklusive Telefon- und TV-Anschluss eine Provision von etwa 8 Euro bekommt, kassiert ein Shop für das Gleiche rund 120 Euro.“

    Dieser Vergleich, dieser Satz ist einfach riesiger Quatsch. Oder auf gut Deutsch, die Vodafone Agentur (der Partnershop) lebt von diesen Abschlüssen, er bezahlt damit seine Mitarbeiter, seine Miete und alles was so anfällt. Diese Summe (oder eine ähnliche) bekommt auch die Firma, die das Callcenter betreibt. Und auch sie muss ja alle laufenden Kosten bezahlen, inklusive den Grundgehältern der Angestellten. In beiden Fällen kann und wird das Provisionsmodel eine Summe für den Angestellten bei Verkauf eines Produktes vorsehen, z.B. eben diese 8 €. Aber diese 8 EUR mit 120 EUR (Provision pro Abschluss) zu vergleichen ist schlicht weg falsch und irreführend, sowas sollte euch nicht passieren.
    Hinweis: Ich arbeite nicht bei Vodafone, nicht in einem Partnerunternehmen aber in der gleiche Branche. Vodafone übt diesen Druck über Zielvereinbarungen und Verträge auf seine Partner aus, ist also wirklich mitverantwortlich. Bei den anderen Netzanbietern läuft das nicht ganz so schlimm ab, soweit ich das beurteilen kann.

    Antwort
  4. Karl

    Guter Artikel, der letzte Abschnitt ist aber ziemlich verzerrt und im Grunde falsch dargestellt.
    Zitat:
    „Und dass manche Shopbetreiber um jeden Preis verkaufen wollen und auch nicht davor zurückschrecken, Kunden Verträge unterzuschieben, zeigen die Provisionen, die sie kassieren. Während ein Call-Center mit dem Verkauf eines DSL-Vertrags inklusive Telefon- und TV-Anschluss eine Provision von etwa 8 Euro bekommt, kassiert ein Shop für das Gleiche rund 120 Euro.“
    Das zeigt, dass sich der Schreiber keine Gedanken um betriebswirtschaftliche Dinge gemacht hat. Eine Provision von z.B. 120 € für einen Produktabschluss mit einer Provision für einen Mitarbeiter zu vergleichen, der dieses Produkt verkauf hat, wäre nur gegeben, wenn der Mitarbeiter für sich in seiner eigenen Firma arbeiten würde, aber selbst dann, müsste er die 120 € nicht nur versteuern, sondern auch noch anteilige alle laufenden Kosten, wie Miete davon abziehen. Also es ist ehr so, dass egal ob bei einem Call Center oder einem Ladengeschäft, z.B. 120 € Provision bei erfolgreichem Abschluss eines Vetrages oder Dienstes ausgezahlt werden und der Mitarbeiter bekommt eine Mitarbeiterprovision in Höhe von z.B. 8 €. Beide Unternehmensarten müssen also genügend Abschlüsse haben um alle Kosten zu decken und zusätzlich Gewinne zu machen.
    Ein anderes Thema, das im Artikel hervorragend dargestellt wurde, ist jedoch mit welcher Methode man Abschlüsse produziert. Ein Shop, egal welcher Netzanbieter, sollte schon auch drauf achten, dass seine Kunden zufrieden sind, sonst macht er es nicht lange. Die Mobilfunkbranche ist leider wirklich auch bei den Shops oft sehr kurzlebig, eben weil gerade z.B. bei Vodafone dieser extreme Verkaufsdruck auf seine Partner herrscht und das verbrannte Erder hinterlassen kann.
    Ich arbeite in Mobilfunkbranche und kenne mich einigermaßen aus, arbeite aber nicht für Vodafone oder für Partner von Vodafone.

    Antwort
  5. Thoralf

    Der Gesetzgeber könnte jetzt natürlich Provisionen an Vertriebspartner per Gesetz verbieten.. dann hätte er aber keine Zeit mehr, die Gendersprache noch etwas zu verfeinern. Da muss man dann leider Prioritäten setzen.

    Antwort
  6. Peter Heinrich

    Danke für den Artikel,
    ich arbeite in der Branche für ein anderes Unternehmen und kenne den täglichen Druck. Wer nicht verkauft wird genervt bis er verkauft. Verkauf geht fast immer nur mit flunkern oder gnadenloser Ehrlichkeit. Für Ehrlichkeit wird man gemaßregelt wenn es daneben geht.
    Der Druck ist enorm und steht weder im Verhältnis zum Mindestlohn noch zu den Prämien die gezahlt werden.
    Einzige Möglichkeit den Verbraucher vor dieser Masche, mit der Vodafon und auch Telekom, o² und 1&1Drillisch arbeiten, zu schützen ist den Verkauf vom Support zu trennen und das Prämien-System abzuschaffen.
    Hier ist die Politik gefordert. Ich meine sogar das Vertragsrecht im letzten Schuljahr Pflicht sein sollte. Das würde viele junge Menschen vor einem Ruin schützen.

    Antwort
  7. Elli

    Diese Masche ist nicht nur bei Vodafone so, sondern habe ich es auch selbst erlebt bei mobilcom-debitel, Sky und 1und1. Da geht es auch nur um zusatzgeschäfte und um unlauteren Wettbewerb.

    Antwort
  8. E.L.

    Also, ich hab gerade einen Vertrag für Internet Red Cable 50 abgeschlossen und warte seit 2 Tagen auf einen Anruf vom Techniker, damit ein Termin für die Installation gemacht werden kann. Nichts ist bis jetzt passiert. Uns jetzt ist Wochenende, schöne Bescherung. Kein Internet, nichts. Und keiner geht da ans Telefon. Aber, nicht nur Vodafone scheint so zu sein, 1&1 ist noch schlimmer.

    Antwort
  9. Dolph

    Das Fernabsatzgesetz gibt es schon lange nicht mehr (wurde komplett ins BGB integriert)

    Antwort
  10. Stephan

    Mir wurde am Telefon gesagt das sie mir den Vertrag kostenlos von 50 auf 100mbit umstellen zum gleichen Preis von 29,99. Da wurde noch kein Mitschnitt des Gesprächs gemacht. Später wurde mitgeschnitten das ich zum Preis von 29,99 100mbit bestelle. Blöderweise kostet mein Vertrag mit 50mbit und homebox nur 24,99. Hatte ich zum Zeitpunkt des Angebotes nur nicht genau im Kopf. Wer da seine Preise nicht im Kopf hat oder hinterher nicht kalkuliert hat den Vertrag am Hals, weil der Mitschnitt nicht die ganze Wahrheit erzählt.

    Antwort
  11. Musik Murruk

    @E.L.viellejcht hast du eine negative Bonität und musst er noch Sicherheitsleistung zahlen

    Antwort
  12. Pille

    Hab mich vor 4 Tagen zu einer Vertragsverlängerung überreden lassen weil meiner Meinung nach die Konditionen soweit gestimmt haben samt neuem Handy. Tja. Vertrag wurde geändert aber neues Handy gibt es nicht. Jetzt kämpfe ich mich seit 3 Tagen durch den Widerruf.

    Antwort
  13. xMaary

    Hallöchen von einer Ex-Callcenter Agentin.
    Unternehmen nenne ich nicht. Aber auch für Vodafone. Unsere Ausbildung ging gut 1 Woche, dann mit reinhören und los. Knallhart rangenommen, direkt mit reingehört und 50 mal den Text geändert. Naja, war ja auch nur die Einwilligung sie weiter nerven zu dürfen. Mal abgesehen von dem Zweiten 12-20 Uhr. Ab 18 uhr hätte ich auch die schnauze voll. Naja, telefonat sollte gut maximal 3 min gehen. Mein längstes ging fast 1 Stunde. Wir wurde auch geschult für die kabelverlegung und was dazu gehört. Ging auch genau um das Thema. Sämtliche Fragen an die Teamleitung und mit dem Kunden gesprochen. Ihn meine Meinung als Natürlich Kundenservice/Verkäufer gesagt – denn ja man verkauft auch ob man weiterhin anrufen darf oder nicht – und aber auch natürlich als Privatperson. Kunde hat sich ausgekotzt, ich zugehört und sogar meine erfahrung geschildert. Naja, er war schlussendlich dankbar das ich ihn zugehört habe und versucht habe ihm zu helfen, auch wenn ich nicht aus dem Bereich kam. Eine direkte Durchwahl gab ich dem Kunden auch. Das tat ich öfters und war jedes mal am beten das es klappt UND der Kunde sich von mir nicht verarscht gefühlt hat. Bei manchen hatte ich dann nochmal angerufen, was dann auch geklappt hat und meist waren die Kunden dann auch sehr zufrieden, auch wenn ich zu keinem Abschluss kam. War mir dann auch egal. Denn mit genervten Kunden kann ich davon ausgehen das die nicht weiter angerufen werden wollen. Zudem gab ich Leuten sehr oft Bedenkzeit und auch Rufnummern die direkt in der Abteilung rauskommen sollten, oder Internetseiten auf denen sie nachlesen können und auch dann mit mir ihre Fragen durchgehen können. Ich glaube wir wurden von den Leuten dort am schlimmsten beleidigt. Die Leute waren eh nicht gut auf Vodafone zu sprechen und dann fragt da jemand ob die weiterhin anrufen dürfen. Naja, ob sie es machen oder nicht war ja auch egal, denn die erste Konzerneinwilligungsklausel haben sie ja beim vertrag unterschrieben. War ja da glaube ich schon 4.0 und von daher nur ein Upgrade. Sprich die Kunden werden eh weiterhin genervt die Anrufe ablehnen. Und selbst wenn du die Einwilligung widerrufen möchtest, klappt es nicht, heißt es steht nicht im System oder kam nie an. Hatte leute am Telefon die 3 mal so ein Schreiben hingeschickt haben. Nichts passiert. Es wurde gekonnt ignoriert. Es ist schlichtweg egal was die Kunden möchten, sie werden bombardiert. Dann spricht man von sonderkonditionen für bestandskunden. Diese Konditionen sind nur Angebote die jeder bekommt, egal wie lange er schon dort ist. Natürlich gehen sie bei älteren Leuten auf das Internet und festnetz und bei den jungen auf einen neuen Mobilfunk Vertrag und ja, man spart was. Aber nur maximal 3 monate bis 6 monate. Danach zahlt man ganz normal und da springt 0 was für den Kunden raus. Manchmal umgehen sie es auch so ekelig, das sie so reden als würden sie den Tarif wechseln für den gleichen Preis, obwohl du den höheren Tarif für vielleicht den gleichen Preis vom vorherigen Tarif hast, aber auch nur maximal 3 monate. Danach der vollpreis für den aktuellen Tarif. Oder es wird einfach was zugebucht wie sky, Disney+, etc. Natürlich mit Einwilligung und bandaufnahme. Der Reiz sowas zu verkaufen ist das man untereinander was gewinnen kann, sei es ein Handy, Geld, etc. Und wer am meisten was verkauft, gewinnt.
    Achja und die Namen mit denen die meisten sich vorstellen, ist nicht der Name. Man kann sich aussuchen ob man seinen richtigen Namen nimmt, oder einen ausgedachten. Erst recht ausländische Mitarbeiter profitierten davon. Ausländische Namen, weniger Verkäufe (da ältere Leute da sehr schnell misstrauisch werden) und mehr Skepsis. Während bei einem deutschen Namen alle Altersgrenzen darauf anspringen.
    Ich kann da noch so viel mehr erzählen, aber ich denke das reicht.
    Mal von einer die nur helfen wollte, aber gekündigt wurde weil die Abschlüsse immer weniger wurde und gekündigt wurde weil sie krankgeschrieben war weil sie Asthmatikerin in der coronazeit war und ihr ungeborenen Kind schützen wollte. Ab da wollte ich nicht mit meinen rechten kommen, sondern einfach nur weg.
    Fazit: Ein Unternehmen was verarscht und lügt und einen einfach austauscht sobald du mal eine negativ Phase hast.
    Hab ich mich schrecklich gefühlt..
    Achja, zudem stimmt das im Artikel nicht so ganz. Meine exfirma hatte ständigen Austausch mit der Vodafone Zentrale und es wurden sogar Leute zu uns geschickt von der Zentrale für eintägigen Fortbildungen. Achja und Versicherungen für Tiere haben sie dann aufeinmal auch gemacht.

    Antwort
  14. xMaary

    Ich muss ergänzen das es nicht Vodafone war, sondern Telekom, aber es läuft überall gleich ab, da mein ex Unternehmen Telekom, Vodafone, mobilecom debitel, 02, etc telefoniert hat an verschiedenen Standorten.

    Antwort
  15. Kaimuschal

    Also für jeden, der im Call Center arbeitet bzw gearbeitet hat, sind das nun wahrlich keine neuen Erkenntnisse. Und das ist nicht nur bei Vodafone so. Das ist quasi bei allen Unternehmen so, sei es Mobilfunkanbieter, Strom, Versicherungen etc. Auch daa große rosa T aka Telekom nimmt sich da nix. Habe jahrelang für die Telekom telefoniert. Die Salesquote stieg immer höher. Das perfide an der ganzen Sache, jeder Call wurde gegengerechnet. Heißt um eine Quote x zu erreichen musste man quasi mindestens jedem 10. Anrufer was verkaufen. Erreichte man diese Quote am Ende des Monats nicht, bekam man keinen einzigen Cent. Egal ob man 20 Verträge gemacht hat. Die Telekom hat sich natürlich gefreut über die Neuverträge, der Agent der die ganze Arbeit hatte, bekam nix.

    Antwort
  16. gerry

    Was für ein Blödsinn, als ob alle nur noch böse sind…. Ich war bei Avedo und es war der totale Gegensatz. Man kümmert sich um jeden MA, verkaufen war keine Pflicht und es wurde jede Frage beantwortet. „Dein Kunde, deine Lösung“ „Du bist erst zu frieden, wenn dein Kunde es auch ist“ usw….. Diese Ansicht ist eine pauschalisierung und nicht fair. Man sollte das überarbeiten und aus der Sicht dieses Mitarbeiters schreiben…. Es gibt sicher mehr als tausend Mitarbeiter, die dieser Artikel beleidigt. So stimmt das nicht !

    Antwort
    • andreas kramer

      fair ist nicht was voda und seine mitarbeiter da abziehen. habe da auch erfahrungen. auf die frage ob ich ein hund habe und ja sagte bekam mein hund post über ein handy vertrag. ich musste mir anwalt nehmen damit mein hund da raus kommt. einfach nie ja sagen egal was sie fragen. immer ausweichen muss man auf fragen die man mit ja oder nein beantwortet

      Antwort
  17. Christian S.

    Vodafone hat m.E. stark nachgelassen. Telefonisch nicht erreichbar für die Nachfrage zu einer nicht beachteten Kündigung meiner Mutter. Der Vertrag wurde letztes Jahr fristgerecht gekündigt incl. Bestätigung von V, aber Vodafone schickt fleißig weiter Rechnungen zu. Telefonisch ist dazu niemand zu sprechen. Muss jetzt wieder per Post anschreiben und um die nicht gerechtfertigten Beträge kämpfen. So macht das keinen Spaß. Dann lieber 3 Euro mehr der Telekom geben und gleich das Original buchen!

    Antwort
  18. Snt'ler

    Gut recherchiert, aber neben capita ehemals avocis mischt auch SNT mit, dort arbeite ich derzeit als Störannahme und kann das berichtete hier oben fast zurück geben, bei mir war die Schulung damals nur viel länger und wir hatten sogar alltarife mit im Lehrplan.zu den zeit Vorgaben ebenfalls total korrekt, ich kenne es noch so, wenn man zu lange telefoniert im home office z. B. Wird man von den vorgesetzt angeklignelt, angerufen und über messenger genötigt sich zu beeilen. Ich erinnere mich noch wie ich mich mit den Kollegen. Angelegt habe weil ich tatsächlich nur upgrades vom Internet durchführe und nur nach Bedarf verkaufe und wirklich das Gefühl habe es hilft dem Kunden. Hält man sich an die Zeiten nicht, Steuerung, stresst, dann der Teamleiter und irwann kommt das Gespräch mit dem he und muss sich erklären. Dennoch muss ich sagen, das dieser verkaufszwang und Co nicht geil sind.
    Bei den Verkaufsstrategien erinnere ich mich auch sehr gut mit meinem tl gestritten zu haben weil ich sagte es mache für mich alles keinen Sinn das verkaufen es gibt eh fast nur immer Rückgaben, mein tl sagte zu mir verkaufe das und sag den Kunden die sollen mit dir in 14,tagen nen Termin vereinbaren wo du zurückrufst und fragst ob alles funktioniert, aber nach den 14 Tagen widderufsrecht, der Anruf erfolgte auch nie.. Kann also wirklich bestätigen das so gearbeitet wird für Vodafone, ebenso haben die Angestellten auch keine Möglichkeit auf vergünstigte Produkte, kannte ich damals bei eon nicht, da gabs Mitarbeiter Strom Tarife und da nix, der verdienst ist auch echt unterirdisch, nach verhandeln lässt man mit sich nicht, weiss von vielen Kolleginnen das die Firma nicht mehr zahlt auch nach Jahre länger zugehörigkeit.

    Antwort
  19. Josch

    Habe ich alles 1 zu 1 so in den letzten 2 Jahren als langjähriger Kabelkunde mit diesem Unternehmen erlebt. Sicherlich sind die Konkurrenten keine Lämmer, aber Vodafone toppt alles. Irgendwann habe ich geschnallt, daß es nicht nur Inkompetenz ist, das Ganze hat Methode. Konsequenz: Kündigung nach jahrzehntelanger Nutzung (Unity Media, Kabel Deutschland etc). Wenn ich eine vernünftige Alternative fürs Internet hätte, wäre ich da auch noch raus, aber auch das wird noch kommen.

    Antwort
  20. Sabine Jakob

    Ich war zwanzig Jahre mit einem Vodafonemitarbeiter verheiratet. Kenne noch die Zeiten unter Mannesmann Mobilfunk, D2 Mannesmann. Damals war noch jeder Kunde wichtig und wurde, auch im Callcenter, mit Respekt behandelt. Ich könnte ein ganzes Buch über Vodafones Unfähigkeiten schreiben und wie viel im Laufe der Jahre vertuscht worden ist.

    Antwort
  21. Ruebschlaeger

    Vodafone kommt seinen Vertraegen nicht nach, die Bandbreite, welche am Rechner ankommt beträgt gerade mal 40% der vereinbarten Leistung.
    Obwohl von Kundenseite nachgewiesen, der Fehler nicht am Endgerät des Kunden liegt, kommt keine Einigung mit Vodafone zustande, denn es wird einfach nicht reagiert oder immer wieder abgestritten, daß der Fehler beim Provider liegt. Ich werde zum Ablauf jedenfalls den Vertrag lündigen und eine Alternative suchen. Solche Probleme hatte ich vorher bei Unitymedia nie!

    Antwort
  22. andreas kramer

    ein witz ist auch das messen der geschwindigkeit von vodafne im internet. wärend bei der online messung kommt immer seltsamer weise heraus das dass endgerät schuld ist das die übertragungsrate nicht stimmt. trotz neuester technik die man hat. wenn man dann aber ein fremdes messprogramm nimmt kommen daten heraus die einen wundern und die teilweise auf stand von der geschwindigkeit eines 56k modems gleichkommen. ok etwas übertrieben aber voda verkauft internet geschwindigkeiten über die kupferkabel die das nicht leisten können.

    Antwort
  23. Kolti001

    Ich bin seit über 10 Jahren bei Vodafone, kann über die bereit gestellten Leistungen und Geschwindigkeiten nichts negatives Berichten.
    Ich notiere mir aber in meinem Kalender die wann mein Vetrag endet und kündige dann fristgerecht.
    Nach einigen Tagen bekommt man Post oder Email wegen der Kündigung uns was man da tun könnte.
    Ich rufe dort nicht an und warte denn es folgt ein Anruf von Vodafone, man bespricht die Kündigung und hat am Ende einen neuen Vertrag zu guten Konditionen.

    Antwort
  24. Torsten

    Mein Rekord waren mehrere Monate für defektes Internet. Ging immer Mal. Jeder dritte Hotline Angestellte bei Vodafone war auch ganz gut drauf, gab immer neue Lösungen.
    Das Highlight war dann, als ich nach 10-15 anrufen den Techniker bekam und die Durchwahl zur Firma, die den Techniker stellt – aus Lübeck für ganz MV. Die Kollegin am Telefon meinte bei der Termin Vereinbarung, dass der Techniker selten weiter als Rostock mag und dass man ihm aber mangels alternativen auch keinen Druck machen kann. Also hatten wir auf Montag Nachmittag in drei Wochen einen Termin. Dafür mussten wir den Urlaub verkürzen und sind früher nach Hause. Auf dem Heimweg rief die Firma an, es gäbe eine Großraum Störung und wir sollten um 16:00 nochmal nachfragen, ob er es schaffen könnte. Na klar 😉 um 16:00 rief ich pünktlich an und es gab die Bandansage, dass ich außerhalb der Sprechzeiten anrufen würde. Alles klar. Am Ende konnte ich 1-2 Mitarbeiter belagern im call Center und hab einen neuen Router bekommen und das Problem war gelöst. Aber viel Dreistigkeit auf dem Weg dahin und viel belügen. Verkaufen könnte mir aber niemand was.

    Antwort
  25. Andreas Rißler

    Hmmm ich denke das jede Medaille zwei Seiten hat.Ich war ca drei Jahre bei einem Dienstleister für VDF tätig.Unter anderem nicht nur als Agent.
    Man kann durchaus in 6 Minuten ein Zielführendes Kundengespräch führen.Es liegt am Mitarbeiter ob er dazu in der Lage ist das Anliegen zu erkennen zu bearbeiten um im Anschluss ins Cross-selling oder Up-selling gehen zu können.Die meisten Agenten die für VDF arbeiten kennen weder den Unterschied zwischen *Bedarf und Nutzen* noch wissen die wie man Bedarf weckt oder erkennt….. Wer die Begrüßung einigermaßen hinbekommt der kriegt ein Headset auf!Schade…. Das Portfolio ist ok aber wenn der Rest einfach nicht stimmt dann macht es wenig Sinn.

    Antwort
  26. M.R.

    Bereits vor fast 10 Jahren wurde mit solchen Maschen gearbeitet.
    Wurde angerufen von Vodafone mit einem Angebot, dass ich einen besseren Tarif zu den gleichen Konditionen wie mein bestehender Vertrag bekomme. Als ich die erste Rechnung bekam, war ich schockiert. Es war doch mehr. Habe Widerspruch eingelegt. Rein aus Kulanz wollten sie mir einen Vertrag andrehen, der zwar günstiger als der Rechnungsbetrag war,aber teurer als mein bestehender Vertrag. Habe ich mich nicht drauf eingelassen.
    Bei dem Anruf über das erste Angebot haben sie angeblich eine Aufnahme von gemacht. Als ich mich darauf berufen wollte um zu beweisen, welches Angebot gemacht wurde, wurde behauptet, dass generell keine Mitschnitte gemacht wurden.
    Ende vom Lied war, dass sie meine Kündigung erhalten haben.

    Antwort
  27. anonym

    Ich kann da nur zustimmen, ich bin froh, dass ich gekündigt habe und nicht mehr für Vodafone arbeiten muss. Verkaufen ist wirklich alles und eine gute Bewertung kassieren, nur darauf wird Wert gelegt, ach ja, und möglichst schnell mit dem Call fettig werden, ja die Nacharbeit nicht überschreiten (180 Sek), obwohl man für manche Probleme manchmal locker 5-45 Minuten benötigt (je nach Anliegen und Softwareunterstützung).

    Antwort
  28. S. P.

    Kurz und knapp, Den Verdacht habe ich schon seit Jahren.
    War selbst vor einigen Jahren mit Vodafone wegen doppelt abgebucht Rechnungen vor Gericht.
    Und habe gewonnen.
    Nun hat man die Masche verlagert.

    Antwort
  29. Alexandra Yücel

    Naja, da kratzt eine Krähe der anderen kein Auge aus! Die Firmen sind alle gleich beim Abzocken. Solche Berichte kann ich von der Telekom als ehemaliger Kunde selbst abgeben. Und das umfangreich! Am Ende kommt es darauf an, in wieweit man sich als Kunde verarschen lässt! Wenn man sein Geld nicht zum Febster heraus schmeißen möchte, muss man schon selbst aktiv werden. Und das gilt für alle abgeschlossenen Verträge mit allen Firmen aus jedem Bereich. Solange wir als Kunden es den Vertragspartnern so einfach machen, uns abzuzocken, solange wird auch weiter abgezockt!!

    Antwort
  30. David Dobritz

    Wie gesagt war dort Teamleiter von November 2018 bis Anfang des Jahres für den Außendienst & kann das so bestätigen: Darum bekommen doch Neukunden auch kein VODAFONE TV mehr, mich beschissen sie genauso indem sie mir beim Ausfall trotz fehlender Werbeeinwilligung GIGA TV andrehten, hieß vom MA: 1 Monat gratis testen & sollten sie es versäumen können sie es nach 1 Jahr kündigen, der nächste MA sagte die Aussage wäre falsch gewesen, hab Pech gehabt & kann es nur auf VODAFONE TV downgraden nach 1 Jahr bevor ich es nach einem weiteren Jahr kündigen kann.
    Netflixe nur, hat also keinen nutzen für mich wo ich feststellte da ist in der Mediathek nix gratis wie bei der T-COM & den Playstore nutze ich ja auch nicht zum Zocken, dann noch Streß gehabt wo ich das Gerät zurück schickte das es eine Zeit lang hieß sei dort nicht angekommen. Schickten mir stattdessen 2 neue Receiver zu & der MA stritt ab das es 2 sein können, schickte denen dann ein Beweisfoto. Dank Gesetzesänderung zahle ich jetzt auch noch 15€ Kabelgebühren/Monat statt 8,50€: Finde für diese Gesetzesänderung müsste es ein außerordentliches Kündigungsrecht geben, ist ja schließlich fast das doppelte dem man mal zugestimmt hat & dachte mir vlt. nutz ich es mal oder meine Kinder wollen mal einen Kindersender schauen, aber ist nicht der Fall da diese auch nur netflixen wollen. Der Vodafonetrainer sagte zu uns wir sollten alle Produkte zuhause haben um persönliche Erfahrungen mit zu haben & erwiderte darauf wenn Vodafone das bezahlt kein Problem. Hörte da Anfang des Jahres auf weil die wollten das ich den Kunden was vom Pferd erzähle um mehr Aufträge zu schreiben, war derzeit der Ansprechpartner von Biesdorf & sollte der von Kaulsdorf-Nord werden, mein deutschlandweites Team kündigten sie 7 Tage später weil die keine Aufträge schrieben, aber vorher noch der Spruch: Wir wären nicht nur deswegen da sondern auch um für die Kunden präsent zu sein vor allem in der CORONA-Zeit, eine verlogene Aussage über die man nur lachen kann, es gab´s eine Schulung bevor die ahnungslosen Leute losgeschickt wurden da ja viele davon noch keine Erfahrungen mit hatten & riefen auch mich bei Fragen an weil die von der Agentur so schlecht erreichbar für waren. War auch Bewerber in 1 der Callcenter, weiß auch daher gut genug wie es da abläuft mal davon abgesehen das ich vor meiner Vodafonekarriere 4 Monate lang bei der 1&1 Callcenter arbeitete, vorher war ich mal bei einem anderen Callcenter von Vodafone(stand sogar direkt Vodafone dran statt ein Dienstleister), aber das war mir zu schlecht erreichbar & ohne das ich den Namen wusste wussten die nicht mal wer mich einlud, waren die nicht mal fähig per Telefon zu klären

    Antwort
  31. David Dobritz

    Muss mal außerdem dem über mir zustimmen, Betrugsmaschen die ich von Telekommitarbeitern(RANGERS) erlebte waren schlimmer als die schlimmsten von Vodafone Mitarbeitern die ich persönlich kannte.
    In den 2 schlimmsten Fällen hieß es von denen sie unterschreiben nur das ich hier gewesen bin & ZACK hatten die einen Vertrag an der Backe, bei der 2. Frau kam die Bestätigung erst nach den 14 Tagen so das sie dachte nicht widerrufen zu können.
    Dabei dachte ich der davor war schon dreist: Er behauptete zur Kundin sie hätten die bessere Leitung im Haus & Vodafone würde aufgekauft werden, nur deswegen wechselte sie zu denen & das einzige was ich noch machen konnte ist der zu erzählen wie sie verarscht wurde, desseiden hätte versucht den Vertrag rückgängig zu machen weil er auf falsche Tatsachen beruht..
    Hatte einen VF MA der war so doof einen Vater mit Kindern eine 20MBit-Leitung aufzuschreiben, funktionierte natürlich nicht so richtig, vermarkteten derzeit garnich mehr unter 50MBit, ein Telekommitarbeiter kam vorbei u. log den frech an er würde den Vertrag bei Vodafone kündigen, ging so natürlich nicht, er hätte ja nur bei VF anrufen müssen um zu sagen er will es schneller haben, er zahlte somit beides & war so nett für ihn bei der T-COM anzurufen u. dies zu regeln ohne selbst was davon zu haben außer Zeitverschwendung da ich in der Zeit woanders hätte einen Auftrag schreiben können, ist nun mal die traurige Wahrheit: Sind alle selbstständig bei VF & ohne Aufträge kein Geld, hab das immer auf ehrliche Art & Weise gemacht, auch jeden Kunden beide Gutscheine gegeben & somit auf 30€ meiner Provision verzichtet, leider gibt es aber auch Kunden die einen anlügen & darunter war auch ein Vermieter der mir versprach würde mich zukünftig um 17 Mietparteien von ihm kümmern, die ehrlichen können froh sein wenn sie mit 1000€ aufwärts nachhause gehen während die Betrüger es mit an die 10.000€ tut, ist Vodafone auch egal selbst wenn die wissen das die Kunden bescheißen musste ich feststellen, Hauptsache der Umsatz stimmt & zurück zu den T-COM RANGERS: hatte da noch den Fall das 2 davon einen 17jährigen Mieter der betreutes Wohnen hatte fragte: Hast du was von der TELEKOM? Nein & selbst wenn ich was hätte bin noch keine 18! Von der TELEKOM fragte dennoch nach: Können wir mal reinschauen kucken? KD wiederholte sich, war bei mir aber ganz nett, bot mir was zum Trinken an & erzählte mir noch nie schlechte Verfahrungen mit VF gemacht zu haben, ich sagte ihm schau mal hast die Kabelgebühren in deiner Miete drin, dies & das ist dein Vorteil, frag doch einfach mal deine Betreuer ob du den Vertrag machen darfst, also ganz ehrlich wie ich nun mal bin ohne Druck & wie gesagt hatte 2 Mitarbeiter von der T-COM die für mich anfingen: Die 1. erzählte mir sie stellten den Fuß bei den Kunden in die Haustür & belaberten den solange bis der was nimmt <– Sry, hab ich so schlimm bei VF nicht erlebt & kenne einen Kabel Deutschland Techniker der so einen Vertreter den Fuß brach, sowas ist Hausfriedensbruch & klar haben die VF MAs ihren Trick um in die Wohnung zu kommen, aber dieser beruht auf der Wahrheit. Der 2. von denen hatte eine ganz große Fresse mir gegenüber bevor er 1 Tag später anfing für mich zu arbeiten: Unsere 250er-Leitung ist besser als eure 1000er & am nächsten Tag erzählte er mir er bekam von der TELEKOM nur 700€ statt 2000€ da seine VPKN-Nummer abgelaufen sei, er freute sich richtig sich an der T-COM zu rächen & so zückte er auch manchmal seinen T-COM-Ausweis wo ich bei den Kunden mit ihm war & haute raus die können nicht mal ihre MAs richtig bezahlen, konnte nur noch abfeiern wie man sich vorstellen kann & außerdem erzählte er mir das sie bei den Rangers lernten wie man Leute einschätzt & manipuliert, aber den Unterschied zwischen DSL & Glasfaser durfte ich ihm erstmal erklären, davon hat die T-COM hier nämlich nicht so viel in Berlin & entsprechend scheiße wurde er geschult LACH
    Am lustigsten fand ich auf der FB Seite der T-COM damals das die einen Bericht zeigten wie sie in einem Kaff Glasfaser ausbauten & deren Techniker messte dann stolz 50 MBit nach, sry wie peinlich ist das denn? So schlechte Werbung würde sich VF nicht wagen & T-COM MAs bei FB die nicht mal wussten das sie das Internet aus der Steckdose haben, nennt sich Speed.. & bei VF GIGA CUBE mal nur so am Rande erwähnt, dabei fand ich das schon lustig als die T-COM mit ihre PING-Zeiten prahlten & von ihren eigenen Kunden ausgelacht wurden, derzeit schrieben die 1&1-Kunden die sollen dort mal wegen dem Treiberproblem aufhören so massiv mit dem HUAWEI zu werben, wenn das so einem Unternehmen von den Kunden gesagt werden muss find ich das schon peinlich! Von den Fachidioten bei O2 mal geschwiegen, bekam ja auch das Angebot für die zu arbeiten mal wieder am Rande erwähnt, lernte da mehrere MAs kennen & nur einer wusste da vom Unitymediaaufkauf, aber das FV deswegen mit O2 zusammen arbeiten muss & diese daher zukünftig 300MBit-Leitungen bekommen sollen wusste der auch nicht, genauso wenig das sie mit den neuen Vodafonetarifen auch preislich nicht mehr mithalten konnten, die leider wieder ins negative verändert wurden.. wie bei Kabel wo man sich dachte wo wir genug Kunden fingen können wir es mehr an unsere Mitbewerber anpassen.. Wenigstens GIGA TV wurde nun günstiger für die es nutzen wollen u. die 1000MBit-Leitung ja auch solange das Angebot noch gilt..

    Antwort

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE ARTIKEL