Neues Motorola-Smartphone will es mit Samsung aufnehmen

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Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft stellt Motorola das Moto G9 Power vor. Das Smartphone möchte mit einem riesigen Display punkten und die Konkurrenz mit einer langen Akkulaufzeit übertrumpfen. Wir stellen dir das neue Smartphone vor.
Bildquelle: Motorola

Mit einem deutschen Preis von 199 Euro gehört das Moto G9 Power eher zu den günstigeren Smartphones. Die Highlights in der Ausstattung sind ein 6.000 mAh großer Akku und ein 6,8-Zoll-Display. Doch reicht das, um gegen die starke Konkurrenz von Samsung und beispielsweise Xiaomi zu bestehen? Immerhin dominieren sie den Markt der Preis-Leistungs-Klasse von 200 bis 300 Euro deutlich. Geräte wie das Galaxy A51 oder das Xiaomi Note 8 Pro sind nicht ohne Grund in den Top 10 der beliebtesten Smartphones.

Das Gehäuse des Moto G9 Power besteht aus Kunststoff und besitzt eine geriffelte Struktur. Diese Art der Rückseite konnten wir vor wenigen Wochen beim Redmi 9 testen. Das Smartphone liegt damit gut und griffig in der Hand, als würde man ein Case verwenden. Eine Notch ist beim Moto G9 Power nicht vorhanden. Stattdessen ist die Frontkamera in einem kleinen Loch an der Seite des Displays untergebracht. Die Display-Ränder sind angenehm dünn gehalten, lediglich am unteren Rahmen geht relativ viel Platz verloren.

Display des Moto G9 Power: Zu schön, um wahr zu sein

Mit einer Diagonale von 6,8 Zoll beziehungsweise 17,27 Zentimeter gehört das Display zu einem der größten Modelle auf dem Markt. Die Bezeichnung „Max Vision-HD+-Display“ liest sich jedoch etwas zu gut. „HD+“ ist nämlich nicht gleichbedeutend mit „Full-HD+“. Stattdessen liegt die Auflösung gerade einmal bei 720 x 1640 Pixeln. Damit kommt das Moto G9 Power auf eine Pixeldichte von 258 ppi. Einzelne Pixel lassen sich also mit bloßem Auge erkennen. Für ein Smartphone in dieser Preisklasse ist das nicht mehr zeitgemäß.

Grundsolide Ausstattung

Angetrieben wird das Moto G9 Power von einem Snapdragon 662 mit 4 Gigabyte RAM. Der interne Speicher ist mit 128 Gigabyte großzügig bemessen und lässt sich zudem mittels MicroSD-Karte um weitere 512 Gigabyte erweitern.

An Funk-Schnittstellen steht neben WLAN 5 und Bluetooth 5.0 auch NFC für Google Pay und Co. zur Verfügung. LTE wird mit allen wichtigen Bändern unterstützt. 5G ist nicht an Bord. Dafür ist ein Kopfhörer-Anschluss vorhanden.

Akku ist das Highlight des Moto G9 Power

Die Power-Serie von Motorola zeichnet sich durch einen großen Energiespeicher aus. Das Moto G9 Power ist hier keine Ausnahme und besitzt einen stattlichen 6.000 mAh Akku. Zusammen mit dem nicht überdimensioniert leistungsstarken Prozessor und der begrenzten Display-Auflösung sollten damit zwei Tage Nutzung drin sein. Motorola selbst verspricht bis zu 60 Stunden Laufzeit. Geladen wird per USB-C-Stecker und mitgeliefertem 20 Watt Netzteil.

Software

Das Moto G9 Power wird noch mit Android 10 ausgeliefert, jedoch verspricht Motorola ein Update auf Android 11 auszuliefern. Die Android-Oberfläche ist an Stock-Android angelehnt und kommt nur mit wenigen Anpassungen aus. So lassen sich mit den Motorola-Gesten die Taschenlampe aktivieren oder die Kamera-App starten. Darüber hinaus kann man eigene Geräte-Designs erstellen und Schriftart, Farben und Symbolformen festliegen. Ein Feature was mit Android 11 auch in Stock-Android Einzug erhalten wird. Als Highlight wurde die eigene Kamera-App hervorgehoben. Diese soll auf die Bedienung mit einer Hand angepasst sein und sich nach den eigenen Vorlieben anpassen lassen.

Kamera ohne Weitwinkel

Die Kamera bietet eine Auflösung von 64 Megapixeln und unterstützt Pixel-Binning. Hierbei werden vier Pixel zu einem kombiniert und man erhält ein 16 Megapixel-Foto mit höherem Dynamikumfang. Zusätzlich zur Hauptkamera befinden sich die üblichen 2 Megapixel Makro- und Tiefenmodule auf der Rückseite. Auf eine Weitwinkel-Kamera wurde verzichtet. Die Frontkamera bietet eine Auflösung von 16 Megapixeln.

Das Moto G9 Power ist ab Freitag, den 6. November zu einem Preis von 199,99 Euro vorbestellbar. Die Auslieferung erfolgt ab Dezember. Aktuell ist das Gerät nur in Grau erhältlich. Eine violette Variante soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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