Lächerlich: Dieses Problem haben viele Menschen mit dem E-Auto

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Es steht fest: Der Verbrenner hat keine Zukunft und soll nach und nach durch das E-Auto ersetzt werden. Doch viele Menschen stellt das vor große Herausforderungen. Das aber ein sehr banales Problem so schwer wiegen könnte, hätte wohl keiner gedacht.
Lächerlich: Dieses Problem haben viele Menschen mit dem E-Auto
Lächerlich: Dieses Problem haben viele Menschen mit dem E-AutoBildquelle: Ernest Ojeh/Unslpach

Wer sich heute ein Elektroauto anschafft, will wissen, wie hoch die Reichweite ist. Zudem denkt man als Städter in einer Wohnung im dritten Stock auch darüber nach, wo man sein E-Auto laden soll. Denn Ladesäulen sind immer noch nicht an jeder Ecke zu finden und in einem Mehrfamilienhaus hat man meist keine Wallbox zum Aufladen. Vielen dürfte auch der noch teils recht hohe Preis für die E-Karossen ein Dorn im Auge sein. Denn günstige E-Auto-Modelle gibt es bislang nur wenige und billige gebrauchte nahezu gar nicht. Es gibt aber auch noch einen ganz anderen, völlig banalen Grund, der viele Menschen beim E-Auto stört.

E-Auto: Ford trauert dem Verbrenner nach

Der Wunderbaum mit Vanille-Duft oder Neuwagengeruch war gestern. In Zukunft könnte dieser nach Tankstelle riechen. Denn: Nach einer von Ford in Auftrag gegebenen Umfrage vermissen rund 20 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer beim Umstieg auf ein E-Auto den Geruch von Benzin. Fast 70 Prozent sagten, dass sie den Benzingeruch zumindest bis zu einem gewissen Grad vermissen würden. Dabei liegt der Geruch von Sprit in der Beliebtheitsskala gleichauf mit dem Geruch neuer Bücher.

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Ford ließ diese Studie aber nicht ohne Grund durchführen. Denn mit dem „Problem“, dass viele Menschen haben, macht man gleichzeitig Werbung für den neuen eigenen Duft. „Die Ergebnisse unserer Umfrage lassen erkennen, dass die sinnliche Besonderheit von Benzinern etwas ist, auf das einige Fahrer nicht verzichten wollen. Der Duft von Mach Eau soll ihnen einen Hauch von Kraftstoffgeruch vermitteln, nach dem sie sich immer noch sehnen“, sagte Jay Ward, Werbe-Chef bei Ford Europa.

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Das wollen Auto-Käufer wirklich

Während sich Ford also Gedanken um den Geruch im E-Auto macht, wollen viele Autokäufer eine ganz andere Sache. Für 69 Prozent der Befragten ist die „Kompatibilität mit dem Smartphone“ beim neuen Auto sogar wichtiger als die Marke. Das ergab eine Studie des Digitalverbands Bitkom. Zudem sind integrierte Navigationsdienste für 87 Prozent der Befragten enorm wichtig. Über die Hälfte (58 Prozent) legt zudem großen Wert auf einen Internetzugang im Auto.

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  • Darauf achten Deutsche beim Autokauf: Waldemar Brandt/Unsplash
  • Lächerlich: Dieses Problem haben viele Menschen mit dem E-Auto: Ernest Ojeh/Unslpach
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10 KOMMENTARE

  1. Avatar T.Stapf

    Hi,
    Ich habe eher das Problem das jedes Auto seinen eigenen Stecker hat. Und das jeder sein eigenes Kabel mitführen muss. Wie umweltfreundlich ist das den?

    Sagt nicht es sei nicht möglich, wenn man will ist alles möglich und, ich zitiere einen Umweltminister, „Basta!“

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  2. Avatar Marco

    Weiterhin wünschen sich E-Fahrer mehr Transparenz und Übersicht bei den Ladetarifen UND attraktive Strompreise.
    Die Strompreise sind in Deutschland eh schon Spitze, an der Ladestation dann aber nochmal doppelt oder dreifach teuer.

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  3. Avatar A

    @T.Stapf Woher haben sie diese Info? Es gibt Standards, die in ganz Europa gelten. Es gibt ein Kabel für DC Laden, welches an der Ladesäule fest verbaut ist und ein Kabel für AC Laden, welches man mitführt. Also nix, jedes Auto hat einen eigenen Stecker! So ein Unfug. Mal bitte informieren, bevor man so einen Mist verbreitet! Danke.

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  4. Avatar Mathias

    Mich würde ja erstmal interessieren ab wann bei jedem e-auto das produziert wurde, es CO2 neutral fährt vor allem wenn der Strom zum Aufladen eher ein Mix ist und nicht rein aus erneuerbaren Energien stammt. Bei Verbrenner ist es ja aber so das in der Herstellung sehr viel weniger CO2 produziert wird als bei den E-Modellen.

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  5. Avatar Hans Gatt

    Die co2 Lasten unterscheiden sich je nach Größe der Akkus und Herstellerland. Sie sind nach neuesten unabhängigen Untersuchungen nur ein Bruchteil so hoch wie beim Verbrenner.

    Das genaue Hinsehen in der Fertigungskette und den Niederschlag in der Gesetztgebung wurde durch die CDU abgeschwächt.

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  6. Avatar Hans Gatt

    Den größten wirtschaftlichen Vorteil haben sie, wenn sie Überschuss aus eigener pv Anlage ziehen. Dann liegen sie bei 100 km bei unter 2 Euro !

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  7. Avatar Alo

    So was habe ich ja noch nie gehört, das ist ja absolut lächerlich. In einem E-Auto vermissen die Fahrer-innen den Benzingeruch…. Aber einfach mal Stimmung machen und so einen Blödsinn verbreiten. Es wird Zeit, daß wir von dem Benzin-und Diesel Reck weg kommen

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  8. Avatar Max

    @mathias: wenn es sie interessiert, wie viel co2 bei der Herstellung gegenüber einem Verbrenner produziert wird, lesen Sie es doch einfach nach. Es gibt hierzu zahlreiche unabhängige Studien, die dem E-Auto im Schnitt 60% weniger CO2-Ausstoß bei aktuellem Strommix der EU über die durchschnittliche Lebenszeit bescheinigen.

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  9. Avatar Christian

    Also ich fshre Benziner und halte von den e Autos nichts. Wer sagt uns drn das 2030 man günstiger fährt als jetzt. Die werden die strompreise erh wenn jeder so ein Schrott fährt. Mfg

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  10. Avatar Christian

    Die prerise sind noch viel zu teuer für solche Autos. Kann Normalo Bürger mit wenig Gehalt sich gar nicht leisten. Dann noch die wenigen Kilometer🤗. Also wenn es im Urlaub geht kann man länger einplanen die Route. Weil die paar Ladestation die es gibt. 😊😆☺️

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