Das E-Auto und die große Klimalüge: Basiert die Wende auf einem Rechenfehler?

3 Minuten
Ist das E-Auto der Klimaretter oder doch nicht besser als ein Verbrenner? Während VW, Audi, Mercedes und Co. das Ende von Diesel und Benziner einläuten, stellen Forscher das Elektroauto infrage und decken Rechenfehler auf.
Ist das E-Auto wirklich besser als ein Verbrenner?
Das E-Auto und die große Klimalüge: Basiert die Wende auf einem Rechenfehler? Bildquelle: Unsplash/Michael Marais

Bei Audi sollen bereits in fünf Jahren keine Verbrenner mehr vom Band laufen. Mercedes will Diesel und Benziner 2030 abschaffen. Und bei VW folgt das Aus für Verbrennungsmotoren in Europa im Jahr 2035. Die Zukunft gehört ganz offensichtlich dem E-Auto. Es gibt kaum noch einen Autobauer, der keinen Stromer anbietet oder das Ende des Verbrenners eingeläutet hat. Doch ist das Elektroauto wirklich klimafreundlicher als Diesel und Benziner? Daran gibt es nun erneut Zweifel.

E-Auto vs. Verbrenner: Ist alles nur ein Missverständnis?

Wer ein E-Auto kauft, weis auch meist, dass der Strom, mit der er oder sie den Stromer betankt, nicht immer grün ist. Im Gegenteil: Häufig fließt Kohlestrom in die Akkus der Elektroautos. Dennoch gehen viele Studien davon aus, dass ein E-Auto eine bessere CO2-Bilanz aufweist als moderne Diesel oder Benziner. Diese Klima-Rechnung geht Experten zufolge aber nicht auf. Wissenschaftler behaupten nun, die Annahme vom Elektroauto als Klima-Retter und die Emissionsberechnung der EU basieren auf einem Rechenfehler. Emissionen, so die Forscher, wurden falsch berechnet.

Tesla, VW oder Mercedes? Egal! Die meisten Autokäufer wollen etwas völlig anderes

In einem Brief, der Focus Online vorliegt, haben sich insgesamt 171 Wissenschaftler an die EU-Kommission gewandt. Die Ingenieure und Antriebs-Experten, die in der IASTEC (International Association of sustainable drivetrain und vehicle technology research) zusammengeschlossen sind, weisen darauf hin, dass die CO2-Emissionen ihrer Berechnung nach 2030 doppelt so hoch sein werden wie von der EU-Kommission prognostiziert. Das soll auch eine Rechnung beweisen, die in der Zeitschrift für angewandte Mathematik und Mechanik erschienen ist.

Forscher weisen auf massive Rechenfehler hin

Das Hauptproblem: Bis zum Jahr 2030 werde den Forschern zufolge nicht die gesamte Stromproduktion auf Windräder und Solaranlagen zurückzuführen sein, sondern auch weiterhin auf Kohle und Gas. Mit dem zusätzlichen Bedarf der E-Autos würden auch die CO2-Emissionen dieses Sektors steigen. Um an das zur Verfügung stehende CO2-Gesamtbudget angerechnet werden zu können, müsse man die jährlichen Emissionen deshalb addieren. Allein das berücksichtige die EU-Kommission nicht oder nicht ausreichend. Hinzu komme die fehlende Anwendung der Leibnizschen Gesetze. Da ein Faktor falsch formuliert wurde, erhöhe das die Fehler in der Schätzung.

Der nervenaufreibende Versuch, ein Auto mit dem E-Personalausweis online anzumelden

In der Praxis bedeutet das: Ein E-Auto wie der VW ID.3, mit einem Lebenszyklus von 15 Jahren und 220.000 km Laufleistung, verursache nach korrekter Rechnung nicht 14, sondern 30 Tonnen CO2 in Betrieb durch das Stromnetz. Dabei sei der Aufwand für die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur und den Bau des E-Autos noch gar nicht berücksichtigt. Die Klimabilanz eines Diesel-Vollhybriden dagegen, den man mit R33 (67 % fossiler Kraftstoff, 33 % Biosprit) betankt, wäre dann sogar besser als die des Elektroautos.

E-Auto: verschiedene Meinung, ein Ziel

Solche Vorwürfe, in denen Autohersteller und Politik die Öko-Bilanz von E-Autos mit einer für sie günstigen Berechnungsmethode aufhübschen, sind nicht neu. Zudem widersprechen sich Forscher gegenseitig. Christian Rehtanz, Professor an der TU Dortmund etwa kritisiert den Brief an die EU-Kommission: „Der Brief ist hochgradig peinlich. Es ist ein wissenschaftlich verbrämtes Lobbyistenschreiben, welches krampfhaft versucht, die Kolbenmaschinen zu retten.“

Doch ob so oder so. Das Ziel bei der gesamten Diskussion ist klar: mehr Energie aus regenerativen Energiequellen und weniger Kohlestrom. Um den Klimawandel aufzuhalten, hilft es nicht, Rechnungen zu frisieren und Lobbyarbeit zu betreiben, nur um höhere Gewinne realisieren zu können. Ob das E-Auto ein Klimaretter werden kann? Es scheint möglich. Doch der Weg ist noch lang.

Bildquellen

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  • Ist das E-Auto wirklich besser als ein Verbrenner?: Unsplash/Michael Marais

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32 KOMMENTARE

  1. Martine Weber

    Es sagt einem der xsunde Hausverstand, dass der mehr benötigte Strom nicht nur aus grüner, erneuerbarer Energie gewonnen werden kann. Aber wenn man das laut sagt ist man ein umweltfeindlicher Ignorant. Siehe Aussage des TU-Dortmund Professors.

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  2. CMS

    Es sagt einen auch der gesunde Menschenverstand das der Wirkungsgrad eines E Motors viel höher ist als der von Verbrennern. Und zeug das im mittleren Osten aus der Erde gepumpt wird in einem Auto zu verbrennen kann ja unmöglich die Lösung sein. Mit dem E-Auto hat man wenigstens die Option mal Klimaneutral zu sein.

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    • Robert

      Sie haben mit Ihrer Aussage zugegeben, das die E-Auto nicht umweltfreundlich sind. Danke..

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    • Davidoff

      Leider kommt auch das Gas, welches unter anderem verstromt wird aus fraglichen Ländern. Die Diskussionen um den Wirkungsgrad sind mühsam. Ob jetzt beider Erzeugung des Stroms oder bei der Wandlung im Motor der Energieverlust stattfindet spielt letztendlich kaum eine Rolle. Vorteil beim E-Auto ist für mich die Lautstärke. Ansonsten spricht momentan eigentlich alles für einen Diesel. Da wäre ja auch noch deutlich mehr drin was Verbrauch angeht. Ich meine selbst vor 20 Jahren gab es schon 3L Autos wie den Audi A2 oder Lupo. Förder doch sowas mal mit 8000€

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  3. Hagen

    @Martine: das hat nichts mit Ignoranz zu tun sondern mit fehlendem Weitblick oder Unwissenheit. Man darf das e-Auto nicht nur als verbraucher sehen, sondern die grossen Speicher können in vielen Haushalten auch als Puffer fungieren. Bei den Erneuerbaren energien gibt es einen Durchbruch nach dem anderen sobald die Fruchten und in Produktion umgesetzt werden, werden wir genug elektrische Energie aus den erneuerbaren haben. Strom generiert man nicht nur aus hässlichen Windrädern. Es gibt auch Osmosekraftwerke, Millionen quadratmetern von versiegelten Dachflächen die mit Solarzellen belegt werden können. Die Zellen werden immer effektiver und billiger. Der Strom muss nur entsprechend zwischengespeichert und verteilt werden. Und dabei kam das e-Auto helfen. Das e-Auto ist aber sicher nicht die alleinige Lösung. Die Mobilität muß komplett umgedacht werden.und zwar eher zurück in Möglichkeiten die wir schon Mal hatten. Wieder mehr Zusammen fahren und die Gemeinschaft nutzen, kleinere Fahrzeuge nutzen, und nicht so schnell fahren; Anstelle, dass einen einzelner Mensch sich täglich mit seinem knapp 5 x 2,2m SuV in die Stadt reinquält. Kleinere Autos können auch komfortabel sein.

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  4. Stan

    Die „Grün“en sollen doch bitte erklären, wie und woher das Lithium kommt !
    Und bitte auch, was mit denn ganzen Batterien nach ca. (realistisch gesehen) 7 bis 10 Jahren passiert (die Menge ist ja utopisch), sobald diese ausgedient haben ?

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  5. MartinTriker

    Da seid ihr auf eine Brief von Lobbyisten reingefallen. Das Manöver ist so durchsichtig und fehlerbehaftet, dass es kein Wunder ist, dass gerade der Focus darüber berichtet.

    https://www.heise.de/meinung/Verursachen-E-Autos-doppelt-so-viel-CO2-Ausstoss-wie-gedacht-Das-sagen-Experten-6116050.html

    Federführend mal wieder Thomas Koch, der schon vor zwei Jahren das Papier zum Stickoxidausstoß lancierte. Ein astreiner Diesel-Lobbyist, der offensichtlich gerne mit FUD arbeitet.

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    • georg viehstaedt

      Und auch der Mitunterzeichner der Studie war die von einigen Lungenfachärzten initiiert wurde als es um die Fahrverbote von Dieseln in Städten wegen dem CO2 ging. Als es darum ging das deren Berechnung unter einem einfachen Kommafehler litt. Komisch der Herr Koch hat schon wieder falsch gerechnet. Der selbe Herr hat auch behauptet das ein Fahrrad mehr Feinstaub produziert als ein Diesel. Und das die Abgase eines Diesel sauberer sind als die Luft die er ansaugt.

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      • Veit Kohlmann

        Blödsinn. Es ging nie um Fahrverbote von Diesel wegen CO2.

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  6. RABO

    @Hagen: Ein bisschen einfach gedacht. Die Hersteller bauen aufgrund der großen Batterien zur Zeit vorwiegend SUV’s mit E-Antrieben, die z.T. über 2 Tonnen wiegen. Weiterhin plant Tesla im deutschen Werk neue günstigere Batterien einzusetzen, die nach 1000 Komplett Entladungszyklen weggeworfen werden können (siehe Tesla Seite). Zeitgleich plant Tesla diese direkt in die Hauptkarosserie zu verpressen, das heißt, dass diese nicht einfach austauschbar sind (siehe Tesla Seite). Zur Zeit muss bei einem zur jetzigen Zeit noch möglichen Austausch bei Tesla 13.000 € in die Hand genommen werden, damit man den Akku tauschen kann. Das heißt die meisten Akkus sind bei einem Pendler nach ca. vier Jahren (positiv gerechnet) platt. Platt ist ein Akku laut den Forschern bei 70-80 % Restkapazität von der ursprünglichen Ladeleistung als Neuteil. Und dann? Verbuddeln wir die 60% des Akkus die bisher nicht recycled werden können doch wie die Atombrennstäbe Höhe des Grundwasserspiegels, damit wir die Sch…. dann wieder trinken? Es gibt Seiten wie „eFahrer.de“, die eigentlich pro E-Auto sind, jedoch auch die Problemstellen aufzeigen, sehr empfehlenswert. Ich wollte mir auch ein E-Auto kaufen und habe nun Abstand genommen, da die CO2-Bilanz wirklich miserabel ist. Weiterhin fördert man hier die Kinderarbeit in der Drittenwelt noch mehr. Die Schweizer haben einen Akku entwickelt, welcher ohne die seltenen und giftigen Stoffe klar kommt. Was macht die EU? Fördert das nicht, da die Schweizer nicht in der EU ist. Da fasst man sich doch an den Kopf. Entweder für die Umwelt oder weiterhin für die Milliardäre auf Kosten unserer Kinder. Und Bosch entwickelt mit Schell alternative Kraftstoffe, die aktuell schon 30% weniger Schadstoffe mit einem Golf 5 in die Luft pesten als ein fast aktueller Golf 7. wird es so wie E-antriebe gefördert? Nein. Wird Wasserstoff gefödert? In Bayern gibt einen Kleinstserien Hersteller für Sportwagen, der einen Sportwagen gebaut hat, welcher nachweislich bei Testfahrten bis zu 1500km mit einer Füllung zurück gelegt hat. Wird das genauso gefördert wie E-Antriebe? Nein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat ein E-Auto mit Brennstoffzelle entwickelt und erfolgreich Testfahrten abgewickelt. Es wäre sogar schon Marktreif für umgerechnet 15.000 €. Interessiert es den Staat oder die Großkonzerne? Nein, weil es lässt sich damit kaum Geld verdienen. Ich könnte eweig weiter machen, habe aber heute noch was vor. Übrigens, eine Bekannte von mir arbeitet bei Siemens-Gamesa, Windanlagenhersteller. Schon mal Gedanken gemacht, was mit dem ganzen Sondermüll passiert von den Blades der Windkraftanlagen? Oder den seltenen Stoffen aus den Solarzellen? Apropos Osmosekraftwerke, schon angekommen, dass wir weltweit einschließlich in Deutschland eine Süßwasserknappheit haben? Was wird für Osmose neben Salzwasser benötigt? Achja, Süßwasser. Ein Durchbruch ist für mich erst dann ein Durchbruch, wenn etwas zu Ende gedacht ist. Und dort wo die E-Autos Sinn machen, in Städten und Großstädten gibt es übrigens keine ausreichende Infrastruktur und wird es auch nicht geben. Schon einmal versucht vor einem Mietshaus mit 50 Wohnparteien bei ca. 30 E-Autos für diese an der Straße eine Ladesäule für jeden aufzustellen? Oder denkt ihr, dass wenn einer vom Schichtdienst nach Hause kommt warten will, bis endlich ein anderer fertig ist, der sich gerade schlafen gelegt hat? Mal ehrlich, wo ist hier noch Realität? Man kann sich alles schön rechnen. Sinnvoller wäre, z.B. Taxis das laufen lassen der Motoren während ihrer Wartezeit zu untersagen und mit empfindlichen Strafen zu belegen. Motoradfahrern am WE die sinnlosen Ausfahrten zu verbieten. Da die wenigsten davon einen Kat haben. Die bahn dazu zu zwingen mehr Autozüge von mehr Stationen zu bezahlbaren Preisen fahren zu lassen. Mehr Güterverkehr wo immer möglich auf die Schiene zu verlegen. Sondersteuer für Urlaubsziele weiter wie 300km entfernt, egal welches Reisemittel. Dann ändert sich schneller was an der CO2-Bilanz. Empfindliche Strafgelder für Autohersteller bzw. Flugzeughersteller die die aktuellen Normen nicht einhalten. Dann sind auch keine Sonderzahlungen vom Staat für E-Autos nötig. Usw.

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    • georg viehstaedt

      Ein Akku des TESLA S wiegt 800 kg und nicht 2 Tonnen wie von ihnen Behauptet. Also immer schön bei der Wahrheit bleiben. Durch die Einsparung des ganzen Antriebsstrang incl. Aller Nebenaggregate wie Auspuff, Getriebe und Kardanwelle und Tankanlage kommt zum Schluß eine schwarze Null heraus.

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      • Chakotay

        das GESAMTE Auto wiegt über 2 Tonnen… und das IST die Wahrheit 🙂

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      • Blecky

        Mal richtig lesen,,das ganze Fahrzeug wiegt über 2 Tonnen und nicht der accu

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    • jjm

      @RABO. Motorradfahren ist ein Hobby, aber F1 fahren , im Kreis herum fahren ,ist kein Hobby da man nicht selbst fährt und somit unnütz und Sprit/CO2 Vergeudung.
      Der Rest ihrer Aussage ist nicht falsch gedacht.

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  7. RABO

    @CMS: Wie berechnet sich denn Ihre Klimaneutralität? Nur aus ihrer eigenen Fahrleistung? Ohne Produktion des Fahrzeugs, des Akkus, des Austauschs des Akkus? Ohne das Recycling? Übrigens, beim Brand eines E-Autos wird zur zeit 13.000cbm Löschwasser benötigt, welches im Grundwasser versickert. Nur mal so als Vergleich, ein weggeworfener Zigarettenfilter verseucht 40cbm Grundwasser. Auch hier meine Dank an alle achtlosen Raucher. Nach einem Fahrzeugbrand muss das E-Auto für eine Woche zur Sicherheit im Container voller Wasser gelagert werden. Wie wird das verseuchte Wasser des Containers entsorgt? Ich habe neulich mit einem Chef der Berufsfeuerwehr gesprochen, er konnte mir keine Antwort geben. Ich muss schon sagen, (Ironie ein) eine Wahnsinnsökobilanz (Ironie aus). Ein E-Motor mag zwar im ersten Moment effizienter sein, jedoch für sich betrachtet finde ich es schon sehr anmaßend, wenn man bedenkt, dass dieser 500 bis 600kg mehr Gewicht für den Akku bewegen muss. Müsste er dies nicht, würde doch weniger Energie benötigt werden, da der E-Antrieb kleiner ausfallen könnte. Das heißt es müsste weniger Strom allgemein produziert werden. Wie wird eigentlich der Strom gespeichert? Wie in Australien durch einen Riesigen Tesla-Akku mitten in der Wüste, der dann extra gekühlt werden muss? Achja, in Europa sind wir noch nicht soweit und die Effizienz in Australien zweifle ich selbstbewusst an. CO2-Bilanz? Ich kann nur den Kopfschütteln. Die für die Umwelt beste Bilanz liefern übrigens die letzten Jahre immer noch die Plugin-Hybriden und hier egal ob Wenig- oder Vielfahrer. Es ist schön zu sehen, wie viele auf die Werbelügen der Industrie aufsatteln und sich nicht mit der Gesamtheit des Themas auseinander setzen.

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  8. OSTSEEHAMMER

    Ich lese hier nur Kohlestrom usw.
    Was ist denn mit der CO2 Bilanz zur Herstellung und Entsorgung eines e-Autos?
    Lithium Abbau in Südamerika und,und, und

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  9. Roland

    Wie ich hier lesen kann, sind die meisten hier selbsternannte Experten. Ihr glaubt immer noch an den Weihnachtsmann und das das Rohöl sich freiwillig aus der Erde quält, sich freiwillig in Diesel, Benzin und Schmieröl umwandelt und selbverständlich freiwillig in Tank, Getriebe und Motor läuft.

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  10. E-Skeptiker

    …und was ist nun wenn ich das E-Vehicle nach ein paar Jahren als gut Gebrauchten verkaufen will? Tja, der Akku ist ja dann schon kurz vor seinem Lebensende und niemand will noch ca. 10000 bis 15000 Euro für ein Wegwerfauto investieren, dann bin ich ganz schön angepi….t.
    Und was den tollen Wirkungsgrad der E-Motoren betrifft, wie wirkt sich eigentlich der Umstand, dass ich eine Tonne Akku oder auch mehr ständig mit durch die Gegend fahre auf die Gesamtbilanz des Verbrauchs aus?

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  11. CITItank

    Hier schreiben Dummschwätzer ohne wirkliches Wissen! Der Wirkungsgrad eines Stromers ist so übermächtig gut, im Vergleich zu einem Verbrenner. Allein das reduziert den CO2 Ausstoß erheblich. Tesla recycelt alte Batterien heute schon zu 100%!

    Antwort
  12. CITItank

    Schade. Was der Redaktion nicht passt wird einfach nicht übernommen.

    Antwort
  13. Schleifer christof

    Ziel sollte sein, das es nicht ein entweder oder gibt. Neuentwicklungen ergänzen das mobilitätsangebot. Jede/jeder nutzt den antrieb der zu den Bedürfnissen, der
    infrastruktur und dem individuellen Einsatz passt. Die Nutzung immer umweltverträglich.. auch den reifenabrieb berücksichtigen bei den Beschleunigungs- und bremsmanövern.

    Antwort
  14. Eduard

    Das Problem ist nicht mit welcher Technologie man unterwegs ist. Das Problem ist die Überbevölkerung des Planeten. Mit ein Paar Millionen Menschen auf dem Planeten braucht man sich keine Gedanken zu machen mit welcher Dreckschleuder man fährt. Anders retten uns auch keine E Autos bei 20 Milliarden Pipels. Solange man nicht anfängt dies als ein Problem zu betrachten sind wir verloren, ist meine Meinung.

    Antwort
    • Shell

      Das ist genau meine Meinung, 2/3 der Menschen muß weg und wir schaffen den Klimawandel!
      So lange die Plastikmülltonne größer ist als die Biomülltonne, schaffen wir das 2 Grad-Ziel nie!

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  15. Uli Michel

    Es ist schön die vielen Kommentare zu lesen.
    Im Prinzip weiß keiner wie die Zukunft aussehen wird.
    Als die Eisenbahn eingeführt wurde ging die Wissenschaft davon aus das ab Tempo 30 das menschliche Hirn geschädigt wird.
    Das Naturgesetz ist primitiv einfach für die Menschheit, nicht die mutigen und kräftigsten überleben sondern die Anpassungsfähigsten.
    Jeder hat mit seinen Argumenten ja recht ..
    Und alles auf eine Technologie zu setzten ist dumm, sprich wir werden immer einen mix von Technologien zum überleben der Menschheit brauchen.
    Jede Technologie die hier diskutiert wird benötigt Infrastruktur, in Form von Straßen, Tankstellen Ladestrom etc. aber löst nicht das Grundproblem der Mobilität.
    Fahrzeug jeglicher Art mit anderen zu teilen bedeutet Rückschritt …
    Das Auto bedeutet Freiheit und totale Flexibilität…aber auch nur so lange dieser Läuft.
    Mit den eigenen Auto kann ich entscheiden wann, wohin und wie oft und lange ich mich bewegen kann.
    All das kann ich bei keiner Alternative…

    Antwort
  16. Karl-Jürgen Koch

    Albert Einstein hat schon vor mehr als hundert Jahren durch Errechenbarkeit bewiesen, dass CO2 nicht die entscheidende Ursache ist für Klima-Änderungen mit höheren Temperaturen sein kann. Warum wohl fühlt sich die ganze links orientierte Politik von den Aussagen ganz unbedeutender Physiker aufgefordert, panikartige Verhalten zur Vorhersage einer Weltklima-Apokalypse zu pflegen? Antwort: Weil Angst und Panik schüren, wie bei allen Religionen bekannt, zu mehr Macht über Menschen führt. Glauben zu erzeugen, ist der wahre Grund dieser scheinheiligen Erkenntnisse. CO2 ist kein schädliches Gas, es verhilft vielmehr, die Ernährung auch zukünftiger Weltbewohner zu sichern. Und Einstein hatte bei allen seiner Berechnungen recht, da können auch 99% Veröffentlichungen zur Klimapolitik nichts ändern. Damit ist die Vorstellung von einem menschengemachten Klima wissenschaftlicher Humbug. Wähler sollten ihre Stimme bei Wahlen nur noch jenen Parteien geben, die, wie Einstein, die richtigen wissenschaftlichen Grundlagen vertreten.

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  17. Fly

    Hat irgendjemand schon einmal darüber nachgedacht, daß es bestimmt am Klimafreundlichsten ist, wenn gar keine neuen Autos mehr gebaut werden? Warum auch? Es gibt genug davon, die gigantische Ressourcenvernichtung bei der Herstellung würde entfallen, keine Umweltschäden weltweit für die Gewinnung von seltenen Metallen, keine Kriege deshalb, weniger Wasserverbrauch und, und, und. Ganz nebenher würde das KFZ-Handwerk wieder aufleben, was die bestehenden Autos repariert und wartet. Z.Zeit werden die ja mit Macht ausradiert, weil die fahrenden Computer(momentan noch Autos gennnt), nur noch bei Vertragswerkstätten repariert werden sollen und dürfen. Eine schlimme Abhängigkeit in Bezug auf Preise und fehlende Werkstattfreiheit.
    Ich weiß, daß diese Denkweise Gift für die Automobilwirtschaft und die sie stützende Politik ist, aber wäre sehr gut für die Umwelt.
    Leute kauft Verbrenner und behaltet sie!

    Antwort
  18. HK

    Wie soll man der uns über Jahrzehnte belügenden Automobilindustrie vertrauen? Die Politiker lassen sich von der Industrie einlullen und vertrauen auf deren Versprechungen! Mein SUV der nur ca. 6,5l Diesel auf 100km verbrauchte ist aufgrund von Auflagen der Politik, die Industrie dann mit einer lächerlichen Technik versuchte zu entsprechen, nach 13 Jahren und 165000 km ein wirtschaftlicher Totalschaden. Dies ist allein bedingt durch eine unglaublich dilettantische AGR ( Abgasrückführung) die einen Motor der durchaus 300000 Km hätte halten können zerstört hat! Was ist das für ein unglaublicher Gewinn für die Umwelt? Und die Zukunft sieht nicht besser aus (siehe FAZ „Immer mehr Motorschäden)!
    Und unsere Politiker vertrauen diesen Industrievertretern, die allein nur ihre gut dotierten Jobs im Sinn haben und in den seltensten Fällen auch ein Interesse an der Umwelt haben.
    Es muss ein umfassendes umsteuern in der Mobilität geben und nicht dieses irre unkontrollierte und sprunghafte aufspringen auf eine nicht bis zum Ende gedachte und geklärte Technik!
    Ich habe in den ca. 50 Jahren meiner schulischen und beruflichen Tätigkeit 95 % meiner Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt.

    Antwort
  19. Winfried

    Wie auch schon andere geschrieben, muss man garnicht die Gesamtbilanz eines E-Autos betrachten um die angebliche Umweltfreundlichkeit zu wiederlegen. Wenn ich bei den Verbrennern die gleichen Eigenschaften zugrunde lege, schlagen die das E-Auro in Sachen Umweltfreundlichkeit.
    Zwar erzeugt das E-Auto beim Fahren auf der Strasse kein CO2, allerdings kommt der Strom zum Laden des Akkus zum Teil aus Kohlekraftwerken, die jede Menge CO2 in die Umwelt blasen. Und für den Wirkungsgrad darf ich nicht nur des Motors betrachten, beim Diesel schau ich ja nicht nur auf den Wirkungsgrad des Getriebes. Arbeitet ein Kraftwerk mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad um ca. 50%, so kommen dazu noch die Übertragungsverluste des Stromnetzes und die Verluste brim Laden des Akkus. Somit ist der Gesamtwirkungsgrad eines E-Autos deutlich schlechter als eines modernen Dieselautos. Leider werden unsere Politiker durch Industrie und Lobby derart beeinflusst, dass alternative Ideen, die deutlich mehr Potential haben nicht zum Zuge kommen, dafür gibt es keine Zuschüsse. Wenn in den nächsten 10 bis 20Jahren vermehrt E-Autos geladen werden müssen, muss auch eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden. Wenn nur die Hälfte des Geldes davon für einen vernünftigen ÖPNV verwendet würde, hätte sowohl die Umwelt wie auch die Mehrheit der Bevölkerung was davon.

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  20. georg viehstaedt

    Allen denjenigen die hier schon lange widerlegten Lügen verbreiten sei diese Broschüre des BMU zu empfehlen.
    https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf

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  21. Sigurd Sarsauki

    Was das schlagenste Argument gegen einen Flotten Austausch hin zum Elektroauto ist, dass der Gesamtstromverbrauch der Sargnagel für das künftige deutsche „Zappelstrom“-Netz ist. Das allabendliche kollektive Aufladen wird das Netz überlasten und ein Blackout Szenario entstehen. Ohne Atomstrom, ohne Kohlestrom und bei steigender Gasknappheit reicht die Energiemenge einfach nicht aus um auch noch 35 Millionen Fahrzeuge zu laden. Das ist leider die brutale Wahrheit: Deutschland wird von verblendet Betonköpfen ins Neanderthal zurückgeführt. Unterstützt von Möchtegern-Experten, die jeden Grün gefärbten Scheiss lieber glauben als den physikalischen Naturgesetzen. Vielen Dank auch, nur leider trifft es Alle!

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  22. Harald

    Es ist doch letztlich ein Haben-Soll Vergleich,
    denn, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der benötigte Strombedarf für alle Bedarfe in unserem Land (Gewerblich/Industrie und Privat) nicht gänzlich durch erneuerbare Energien gedeckt ist, wird letztendlich jedes E-Fahrzeug bzw. jeglicher Stomverbrauch durch nicht erneuerbare Energien gedeckt.
    Eine womögliche Ausnahme ist (vermutlich) der von (privaten / gewerblichen) Stromerzeugern genutzte Strom, welcher nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

    Antwort
  23. Mr.Hu

    Der allergrößte Witz ist das bidirektionale Laden. Bei Stromausfall sinnvoll, sonst nur ein unnötiger Ladezyklus.

    Antwort

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