Nokia 5.3: Das sagen unsere Lesertester zum 200-Euro-Preistipp

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Ist das Nokia 5.3 der Preis-Tipp, der es vorgibt zu sein? Wir haben drei von unseren Lesern ein neues Nokia 5.3 in die Hände gegeben und sie das 200-Euro-Smartphone ganz nach ihren eigenen Vorstellungen testen lassen. Was sie zu dem Handy sagen – der Lesertest fasst es zusammen.
Nokia 5.3 auf Stein
Bildquelle: Artem Sandler / inside digital

Wir haben drei Glückliche von euch ausgewählt, die das Nokia 5.3 in ihrem Alltag getestet haben. Nebenher ist auch unser eigener Testbericht zu dem Gerät erschienen. Aber was sagen unsere Leser? Kerstin, Lorenz und Milan haben das Handy ganz nach ihren eigenen Prinzipien getestet. Wir fassen ihre Urteile zusammen.

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Der erste Eindruck zählt, oder?

Alle drei Tester sind vom Nokia 5.3 auf den ersten Blick angetan. Milan hebt die gute Verarbeitung hervor, weist aber auch auf die Größe des Geräts hin. Auffällig ist hingegen das geringe und angenehm leichte Gewicht. Auch Lorenz findet, dass das Nokia 5.3 sich gut anfühlt, Menschen mit kleinen Händen aber an ihre Grenzen stoßen. Das 6,55 Zoll (16,64 Zentimeter) große Display macht sich hier bemerkbar. Kerstin schaut schon ins Detail, so ist der Fingerabdrucksensor für sie ideal zu erreichen und insgesamt ist die Haptik gut.

Verstecktes Highlight beim Entdecken: Die Schublade für die SIM-Karte, in die nicht nur zwei SIM-, sondern auch noch eine Speicherkarte passen. Experten reden hier von „echtem“ Dual-SIM. Eine „schöne Sache, wenn man beispielsweise nur ein Gerät für Firmen- und Privatnutzung mit sich herumtragen möchte“, so Kerstin in ihrem Bericht.

Nokia 5.3 samt seiner Verpackung
Nokia 5.3: Überblick über den Lieferumfang.

Die große Stärke des Nokia 5.3

Alle drei Tester zeigen sich beeindruckt und begeistert vom starken Akku des Nokia 5.3. Dessen 4.000 mAh Kapazität ist auf dem Datenblatt oberer Durchschnitt. In der Praxis taugt die Energiereserve aber als echtes Highlight. Lorenz kommt auch bei intensiver Nutzung locker über den Tag, gleiches Ergebnis bei Milan. Kerstin prognostiziert bei gelegentlicher und aufmerksamer Nutzung (etwa mit Flugmodus bei Nacht) sogar 3 bis 4 Tage Akkulaufzeit. Wermutstropfen ist laut Lorenz die nicht vorhandene Schnellladetechnik. Mit Ladezeiten von anderthalb bis rund zwei Stunden müsse gerechnet werden – so die Angabe aller Tester.

Milan fasst den Akku-Part in seinem Test abschließend treffend zusammen: „Ich hätte bei diesem Einsteiger-Gerät definitiv mit einer schlechteren Akku-Leistung gerechnet und bin positiv überrascht.“ Für Kerstin ist die Akkuleistung sogar ein wesentlicher Faktor und damit ein Kaufargument.

Ein Blick für Details

Eine weitere Stärke des Nokia 5.3 steckt im Detail: Kerstin ist begeistert von der Telefonqualität des Androiden. Im Vergleich zum iPhone 11 Pro schneide das Nokia 5.3 beim Empfang besser ab. Ihr Kommentar dazu: „ich konnte es selber kaum glauben, liegen doch satte 900 € Differenz zwischen den beiden Geräten! Die Sprachqualität überzeugte ebenfalls, und der Lautsprecher […] konnte im Freisprechbetrieb wieder punkten und sorgt für beste Verständlichkeit der Person am anderen Ende.“

Der haptische Button für den Google Assistant ist für die Tester eine nützliche Spielerei. Die Funktion an sich sei gut, es bedürfe aber nicht zwingend eines eigenen Knopfes am Gehäuse, so die einhellige Meinung. Lorenz findet es schade, dass der Button nicht anderweitig mit Funktionen belegt werden kann.

Die Kamera im Check

Alle drei Tester haben während ihres Tests fleißig fotografiert und die Kamera – bestehend aus vier Objektiven – auf die Probe gestellt. Milan gefallen die Schnappschüsse, die er unterwegs mit dem Nokia 5.3 macht, empfiehlt aber, den Blitz außen vorzulassen – Überbelichtung droht.

Auch Lorenz empfindet die Fotos mit dem Nokia 5.3 als ansprechend, wenn es nicht allzu dunkel ist. Er vermisst – wenn überhaupt – Pro-Modi für das Einstellen von ISO-Wert, Blende oder Langzeitbelichtung, erwartet diese Features in der Preisklasse eines Nokia 5.3 aber auch nicht zwingend.

Auch Kerstin bemängelt Fotos bei Nacht, findet die Kamera aber sonst ansprechend. In einigen Disziplinen kann sie sogar im direkten Vergleich mit einem iPhone 11 Pro mithalten.

Einige Beispielbilder unserer Lesertester:

Leser-Fazit zum Nokia 5.3

Alle drei unserer Lesertester haben ein Fazit zum Nokia 5.3 gezogen. Ladys first, den Anfang macht Kerstin:

Nokia 5.3: Fazit von Kerstin

„Alles in allem bekommt man ein grundsolides Gerät, mit moderner Erscheinung, gelungenem Design und guter Haptik für einen sehr fairen Preis. Die Ausstattung ist ordentlich und die Akkulaufzeit überragend! Wenn man nicht unbedingt die neuesten Features wie bspw. AR oder eine Highend Kamera benötigt, sondern, seinen Fokus auf vernünftige Fotos, entspanntes Surfen im Internet, Videos schauen und Chatten legt und für all das einen extrem ausdauernden Akku haben möchte, der wird mit dem Nokia 5.3 äußerst glücklich werden. Als Bonus kann man sich über ein unverändertes Betriebssystem mit langer Updatefähigkeit durch „android one“ freuen. Für die dauerhafte Nutzung würde ich das Nokia mit einem Panzerglas ausstatten und ihm ein Case spendieren, da es Stürze meinem Eindruck nach vermutlich nicht so unversehrt wegsteckt.“

Fazit von Lorenz

Weiter geht es mit Lorenz und seinem Fazit zum Nokia 5.3:

„Das Nokia 5.3 macht einen guten Gesamteindruck. Es spielt mit seiner Ausstattung im oberen Bereich der Smartphones im Preis-Einstiegssegment mit und kann vor allem mit der langen Akkulaufzeit punkten. Der Preis für dieses Gerät ist ebenso hervorzuheben, da es sich teilweise anfühlt, als würde man mit einem Mittelklasse-Smartphone hantieren. Der einzige negative Punkt ist die fehlende Schnellladefunktion. Die ist in der heutigen Zeit beinahe ein Muss. Alles in allem würde ich das Nokia 5.3 jenen weiterempfehlen, die ein Smartphone suchen, das ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis bietet. Das tut es auf jeden Fall.“

Fazit von Milan

Last but not least kommt hier das finale Urteil von Milan:

„Abschließend kann ich sagen, dass mir der Test des Nokia 5.3 viel Spaß gemacht hat. Überzeugt haben mich die vielen, kleinen Features wie Fingerabdrucksensor, Gesichtserkennung und USB-C, die ich in dieser Preisklasse in dieser Form nicht erwartet hätte. Auch schön ist die kleine Status-LED im Sperrbutton, die leuchtet, wenn neue Benachrichtigungen eingehen.

Als Technik-affiner Mensch würde ich das Nokia 5.3 mit einer Rückseite aus Aluminium, einen etwas besseren Prozessor und ein AMOLED-Display selbst (täglich) nutzen. Empfehlen würde ich das Gerät jedem, dem der Preis wichtiger als eine perfekt ausbalancierte Technik ist. Mit 220 Euro dürfte das Nokia 5.3 ein konkurrenzfähiges Gerät in diesem Preissegment auf den Markt darstellen. Der Preis macht das Gerät neben den vielen netten Features wie USB-C-Anschluss und Gesichtserkennung gerade für Einsteiger oder Sparfüchse sehr interessant.

Die Verarbeitung und die Haptik sind gut und gefällig. Mit der Garantie auf zwei Jahre Android-Updates und der aktuellen Android-Version ist das Nokia 5.3 definitiv auch auf dem Stand der Technik, wenn es um die Software geht. Lediglich die Performance leidet ein wenig bei gleichzeitig niedrigem Preis – was aber durchaus zu verschmerzen ist.“

Wir bedanken uns bei allen drei Lesertestern für ihre ausführlichen und genauen Beschreibungen und fachmännischen Bewertungen!

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Bildquellen

  • Nokia 5.3: Überblick: Artem Sandler / inside digital
  • Nokia 5.3 auf Stein: Artem Sandler / inside digital
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