Umweltsauerei: Tesla verschrottet brandneue E-Autos im Wert von 120 Millionen Euro

2 Minuten
Eigentlich sollte das E-Auto die Umwelt retten und die Klimakatastrophe verhindern. Doch ausgerechnet das Landesumweltamt hat etwas dagegen. Man zwingt Tesla nun dazu, 2.000 brandneue Fahrzeuge zu verschrotten.
Umweltsauerei: Tesla verschrottet brandneue E-Autos im Wert von 125 Millionen Euro
Umweltsauerei: Tesla verschrottet brandneue E-Autos im Wert von 125 Millionen EuroBildquelle: Ryan Searle / Unsplash

Noch bevor rund 2.000 Fahrzeuge von Tesla mit ihren Reifen die Fahrbahn berühren, müssen sie in die Schrottpresse. Das verlangt das Brandenburger Umweltamt. Doch worum geht es eigentlich? Tesla beantragte für seine Fabrik in Grünheide – trotz fehlender abschließender Genehmigung – weitere Möglichkeiten für Vorab-Tests. Denn: Die Qualität der ersten Test-Exemplare sei „mangelhaft“ gewesen. Das Brandenburger Landesamt für Umwelt hat den Antrag für einen Funktionstest mit bis zu 2.000 weiteren E-Auto-Modellen freigegeben. Allerdings nicht ohne Ausnahmen.

Tesla und der teure E-Auto-Schrott

Wie im Genehmigungsverfahren des Umweltamts zu lesen ist, knüpft man Bedingungen an den weiteren Funktionstest. So heißt es in dem Dokument: „Die während der Anlagenprüfungen erzeugten Teile und Karossen dürfen nicht als Verkaufsware genutzt werden.“ Eine Verwendung der während der Anlagenprüfungen erzeugten Teile und Karossen für die Produktion von verkaufsfähigen Kraftfahrzeugen sei dem Umweltamt zufolge nicht zulässig. Für Tesla heißt das: Man darf zwar 2.000 E-Auto-Modelle produzieren. Doch anschließend müssen sie in die Schrottpresse.

Alle SUV- und Tesla-Fahrer haben ein Problem und wissen es oft nicht

Für Tesla ist dieser Testlauf eine teure Angelegenheit. Die Genehmigung gilt für das Model Y. Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt bei rund 60.500 Euro. Demnach produziert der US-Autobauer Fahrzeuge im Wert von 121 Millionen Euro für die Schrottpresse. Doch nicht nur das Geld spielt eine Rolle. Zwar stellt das Umweltamt Anforderungen an Tesla hinsichtlich den entstehenden Abfällen, sowie der Luftschadstoffe und der „Geräusche im Zusammenhang mit den beantragten Prüfungen“. Die unnötige Ressourcenverschwendung, für die das Umweltamt aber ebenso verantwortlich ist, macht die Aktion zu einem Paradoxon.

E-Auto: Umstieg vom Verbrenner wirklich wegen der Umwelt? Das sind die wahren Gründe

Eine halbe Million Elektroautos im Jahr

Seit 2020 baut der wertvollste Autobauer der Welt eine Fabrik im brandenburgischen Grünheide. Jedes Jahr sollen hier bis zu 500.000 E-Autos vom Band rollen – bei Vollauslastung. Zunächst sollen nur 1.000 Model Y pro Woche aus dem Werk rollen. Tesla wollte eigentlich schon 2020 mit der Fertigung starten. Doch die deutschen Behörden und das Umweltamt machten Elon Musk immer wieder einen Strich durch die Rechnung. In dem Werk, das rund 30 Kilometer von Berlin entfernt ist, sollen bald über 12.000 Menschen arbeiten. Aktuell sind es knapp 2.000 Mitarbeiter.

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68 KOMMENTARE

  1. Paul

    Oh man ey, unglaublich wie die Spezies Mensch diesen Planeten f*ckt.

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  2. Eva

    Ihre Aussage ist irreführend. Automobilunternehmen produzieren ständig Autos nicht nur zum Verkauf, sondern auch für zahlreiche Tests. Die Genehmigung des Ministeriums hindert Tesla nicht daran, diese Fahrzeuge zu Testzwecken einzusetzen, der Hersteller ist also nicht verpflichtet, sie einfach zu verschrotten.

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  3. Speedpiet

    Es wäre da wenigstens sinnvoll diese Fahrzeuge den berufsbildenden Schulen als Schulunsobjekte zur Verfügung zu stellen.

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  4. Willi Wutz

    Und wieder mal ein Clickbait auf Kosten von Tesla. Der Titel suggeriert, daß Tesla dies freiwillig mache, aber tatsächlich werden sie vom deutschen Beamtentum dazu gezwungen. Und es sind nicht nur die 2000, zuvor durften sie ja auch schon eine erste Charge mit 240 Autos testproduzieren. Auch die dürfen nicht verkauft werden.

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  5. Willi Wutz

    Und ich kann erst mal keine „Umweltsauerei „entdecken. Die Autos könnten ja fachgerecht recycelt werden, diese Betriebe müssen ja auch was zum üben haben. Blech, Alu und Kupfer können problemlos wiederverwendet werden.
    Die Akkus werden sicherlich nicht Teil der Verschrottung sein.

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  6. Karl

    Klassische populistische Pressearbeit.
    Es wurden nur Karossen gefertigt, keine vollständigen, fahr und verkaufsfähigen Fahrzeuge.
    Daher ist die Summe schlicht falsch.

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  7. Gunner

    Das es vollkommen normal ist das die während der Einstellung produzierten Teile nicht in den Handel kommen wird blind unterschlagen. Das ist in jeder Branche so die Serienteile fertigt….und auch nur gut für den Verbraucher. Nur so kann Sicherheit und Qualität gewährleistet werden. Bitte etwas gründlicher recherchieren.

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  8. Bambam

    Mal wieder typisch deutsch. Ich mag diese Elektrobuden nicht, aber da kommt ein Ami, baut nun mal mittlerweile gute Autos, schafft Arbeitsplätze und wird von der deutschen Bürokratie und Ämtern nur mit neuen Regeln undForderungen bombadiert. Klar, er baut E-Autos zu einem guten Kurs, die auch funktionieren. Was die Deutschen nicht können! Und sowas darf nicht sein. Wie in den 80ern mit den Japanern. Wir lernen nie…

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    • Kizna von Löwe

      Das ist eigentlich ganz normal, das ist bei allen herstellern so. Vorproduktion geht eigentlich nie in den Verkauf, und darf in den Meisten ländern auch gar nicht in der Verkauf.

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  9. Schorsch Muser

    Also ich bin ja schon auch immer gegen Ämter, Beamtentum und auch gegen Verschwendung.

    Aber ich kann einer Aussage in dem Artikel nicht zustimmen: ‚Die unnötige Ressourcenverschwendung, für die das Umweltamt aber ebenso verantwortlich ist…‘
    Warum soll denn jetzt das Umweltamt für die Verschwendung verantwortlich sein? Oben im Text steht doch, dass es nur deswegen so gemacht werden muss, weil Tesla diese Fahrzeuge schon produzieren möchte, obwohl sie noch nicht die Genehmigung dazu haben. Damit ist ja wohl Tesla allein dafür verantwortlich. Sie können ja auf die Genehmigung warten und erst dann produzieren. Das tun sie aber nicht, wohlwissend, dass sie dann die produzierten Fahrzeuge nicht auf die Straße bringen dürfen.
    Ich darf ja auch nicht Auto fahren, wenn ich in der Fahrschule bin, aber noch keine Fahrprüfung bestanden habe. Erst das eine, dann das andere. Wo ist das Problem? Irgendwie wird in dem Artikel etwas verdreht dargestellt.

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  10. Mic

    Erbärmlicher Bericht! Aber schon die Überschrift garantiert Klicks. Inside-Digital bewirbt sich für ein Platz in der Yellowpress.

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  11. Stephan E.

    sorry, welche „Klimakatastrophe“ sollen denn Fahrzeuge mit extrem rückschrittlicher Technologie „verhindern“ und vor allem WO ??

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  12. Tin

    Bei VW werden solche Autos ganz normal verkauft wie der Presse zu entnehmen war. Prototypen die für den Markt noch gar nicht zugelassen waren .

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  13. Tin

    Volkswagen bestätigt, dass über Jahre hinweg Vorserienmodelle ohne gültige Zulassung verkauft worden sind. Aus der Zeit von 2006 bis 2018 seien etwa 6.700 Fahrzeuge betroffen, davon etwa 4.000 in Deutschland. … Volkswagen verspricht zwar, die Kunden angemessen zu entschädigen, doch viele verlieren das Vertrauen.09.12.2018

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  14. CB

    Das die ersten Vorserienmodelle nicht 1:1 für den Markt/Endkunden bestimmt sind dürfte nun auch bei Tesla angekommen sein. Das sind in der Regel Autos die bei Händler zum besichtigen oder auf Messen etc. stehen. Jeder Produktionsanlauf, speziell wenn ein ganz neues Werk mit komplett neuen Prozessen in Betrieb genommen wird, wird nicht die ersten Proutionschargen direkt an den Endkunden ausliefern. Dafür gibt es eine Qualitätssicherung die das sicherstellen sollte. Vielleicht für Tesla neu, aber in Europa (VW, BMW, Mercedes, Miele, Bosch, ….) Standard.

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  15. Gerhard

    Schade um diesen Artikel.
    Zu kurz gedacht.
    Es heißt bis zu 2.000 und nicht es werden 2.000 gebaut.
    2. Werde auch von anderen Herstellern Vorserien produziert.
    Was passiert damit. Diese werden dann oft für Probefahrten für euch Reportern zu Verfügung gestellt.
    Da ist es egal wenn der Wagen mal ne Woche weg ist oder 2.000 Kilometer damit gefahren werden.
    Die Kunden die mal eine Probefahrt machen wollen, werden auch solche Fahrzeuge bekommen.
    Und als Mitarbeiterfahrzeuge oder Leihfahrzeuge werde auch Fahrzeuge genutzt

    Antwort
  16. Udo

    Bin selber in der Automobilindustrie.
    Das ist ganz normal. Das sind Vorserienfahrzeuge.
    Die DÜRFEN nicht verkauft werden bzw. in den Straßenverkehr gelangen!

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  17. Plastefuchs

    Etwas mehr Recherche wäre schon schön gewesen. Z.B. was genau aufgebaut wird und welchen Fertigungsstand die Fahrzeuge haben. Der Tagesspiegel schreibt bspw., dass die „Testfahrzeuge kaum verschrottet werden dürften“. Meine persönliche Vermutung wäre, dass zumindest kein Akku verbaut wird (der ja einen sehr großen Anteil am Preis und am Materialeinsatz/CO2-Ausstoß hat). Überhaupt macht es auf mich den Anschein als wollte Tesla außer eines „Run-at-Rate“ (Testlauf ob im Produktionsprozess alles innerhalb der Taktzeit abläuft) hauptsächlich die Qualität des Karosseriepresswerkes verbessern, weil es an der Stelle offenbar noch Defizite gibt.
    Man sollte auch in Hinterkopf behalten, dass außer den Kosten für den Akku noch eine Marge drauf kommt und der Verkaufspreis nicht 1:1 die Herstellungskosten abbildet. Wenn die Fahrzeuge nicht verkauft (und vielleicht teilweise wieder demontiert) werden, also keine Garantien etc… an Endkunden gegeben werden müssen, dürfte der reine Materialwert nichtmal mehr die Hälfte betragen.

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  18. Micha

    Journalistische Sauerei: Webseite erzeugt mit irreführendem Bericht einzig für clickbait-Schrott!

    Wenn der Journalist dieses Artikels nur Mal 3 Minuten recherchiert und nachgedacht hätte würde ihm klar: Diese Umweltsauerei hat rein gar nichts mit Tesla oder dem E-Auto zu tun! Das ist bei allen Vorserienproduktionen in neuen Werken so. Abgesehen davon haben die Autos laut diverser Medienberichte ja teils auch noch erhebliche Mangel, daher ja der erneute Antrag auf Vorabproduktion. Ergo: Sie könnten auch gar nicht verkauft werden. Aber Hauptsache einen E-Auto-Tesla-Skandal herbeischreiben. Das ist kein Journalismus.

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    • Christian F.

      Toll recherchiert von Inside-Digital.

      Den Verkaufspreis zu nehmen… Die Herstellungskosten sind doch viel niedriger.

      Eine Erlaubnis für 2000 Fahrzeuge heißt ja auch nicht das 2000 Fahrzeuge für den Test benötigt werden.

      Und wie sollen ohne Testmodelle die Produktions Mängel behoben werden?

      Antwort
  19. Nikolas

    Wo bitte sind Rohkarossen denn ganze Autos? Was für ein Schund, den ihr da kopiert habt. Das bisschen Blech für maximal 10.000 Euro pro Stück wird sicher recycled.

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  20. Mario

    Und der mögliche Verkaufspreis ist natürlich auch gleich der entstehende Verlust/Schaden! 🙂 Tesla fertigt also zum Endverkaufspreis – völlig ohne kalkulierten Gewinn. Journalismus at its finest…

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  21. Rotten.com

    Ich weiß nicht, was Ihr euch ins Hemd macht? Tesla wusste VOR Anlauf der Testreihe, daß diese Fahrzeuge niemals in den Verkauf gelangen würden. Auch ist bekannt, daß diese 2000+ Fahrzeuge mangelhaft sind, und weitere 2000 Fahrzeuge zum Test gebaut werden. Und auch diese Testreihe wird im Schredder enden. Das ist geltende Vorschrift, und ist einzuhalten. Glücklicherweise fordert der Gesetzgeber Entsorgungsnachweise!

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  22. Rene

    Hier sollte dringend mal die Überschrift geändert werden, es klingt nämlich so als sei Tesla hier die Schuldige. Oder war das beabsichtigtes Click Baiting?

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  23. Oskar

    Das ist gängige Praxis ihr Dödel.

    Hört auf Hysterie zu verbreiten.
    (Nicht nur auf Tesla bezogen!)

    Antwort
  24. Sven

    Da es Tesla verboten ist die Fahrzeuge zu verkaufen (total Absurd) würde ich mich als unentgeltlicher Testfahrer zur Verfügung stellen.

    Alleine mein täglicher Arbeitsweg beträgt 90 Kilometer.
    Hierin ist ein schöner Mix aus Landstraße, Autobahn und Stadtverkehr enthalten.

    Eine Ladestruktur ist bei mir zuhause sowie bei meinem Arbeitgeber (für Mitarbeiter kostenlos👍🏼) vorhanden.

    Ich kann das Fahrzeug auch gerne kurzfristig übernehmen, bis dahin fahre ich weiter meine durchschnittlich ca. 3500 km im Monat mit dem scheinbar umweltfreundlichen Diesel… lach

    Antwort
  25. Automobilista

    Danke das es noch intelligente Menschen gibt, die nicht allem Folgen was sogenannte Journalisten schreiben. Jeder etwad gebildete müsste nicht mal recherchieren wenn er seinem logischen Verständnis, sofern vorhanden, folgt. Natürlich müssen Einheiten produziert werden um Qualitätsmerkmale im Vorfeld abzuklären. der Schaden entsteht doch wenn man es nicht tut. Oft werden diese Fahrzeuge intern als Erprobungsfahrzeuge genutzt. Gott sei Dank gibt es diese Auflagen! Darum unterscheiden wir uns von anderen Ländern und Made in Germany kommt nicht einfach so. Unglaublich dieser Artikel

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  26. Rudy Mentaire

    Sturm im Wasserglas und Clickbait.

    Würdet ihr, wenn ihr euch für 60k€ ein Auto läuft, eines haben wollen, das nicht Mal den Tesla-eigenen Qualitätskriterien entspricht (und die schon sehr niedrig sind)?

    Ich bezweifle außerdem, dass die Autos jetzt einfach in Presse kommen. Klar werden die Teile wiederbenutzt oder recycled.

    Die Kommentare sind teilweise genauso bescheuert wie der Artikel. Herzlichen Glückwunsch zur Stimmungsmache!

    Antwort
  27. Pullmann22c

    Klima hin oder her. Diese Auto’s sind nicht so gesehen die Katastrophe, sonder diese Batterien. Es ist unvorstellbar, wie die Autoindustrie jetzt auf Druck die Bodenschätze ausschöpfen. Diesen Leuten ist es völlig egal, auf welcher Art und Weise die Rohstoffe abgebaut werden. Womals noch nicht einmal genug für unsere Nachwelt vorhanden ist. Was dann? Sämtliche Akkus für Taschenlampen, Spielzeug, Handys oder Maschinen brauchen Rohstoffe welche nicht auf Dauer verfügbar sind.
    Des weiteren: Umweltbewusst? Wo kommt denn die Strom zum Laden her? Kraftwerke? Ach né! Also Kohle abbauen? Davon ist auch nicht genug da. Außerdem solch ein Tagebau ist selbst eine totale Klima Katastrophe. Sollte jeder 50.in Europa ein E-Auto gekauft haben, will oder kann er es auch benutzen, aber wenn jedes Fahrzeug (es kommen noch E-Bike und Sityroller u. Co. dazu) an der Steckdose hängt und geladen werden soll und in der dunklen Jahreszeit die Haushalte sowie so mehr Energie braucht, wo kommt denn bitteschön so viel Energie her? Selbst wenn es möglich wäre, wer soll das bezahlen? Energie wird immer teurer und unerschwinglicher.
    Weiter: Für unsere Nachwelt tun wir keinen Gefallen. Unsere Enkel, die jetzt schon geboren sind, die müssen mit unseren Schrott zurecht kommen. Das ist die nächste Katastrophe. Wir werden dann nicht mehr leben, aber unsere Enkelkinder müssen damit.fertig werden und sich dafür nicht bedanken. Aber das ist den Herrschaften der Politik und der Automobilbauern absolut egal. DIE HAUPTSACHE JETZT PROFIT, JETZT BIN ICH REICH. NACH MIR DIE SINNFLUT.
    Aber warum investieren unsere europäischen Minister in Akkus? Warum nicht in Wasserstoff Autos? Umweltbewuster geht es nicht. Aus dem Auspuff kommt……. Wasser und das verdunstet und?…… Mann kann es wieder und wieder verwenden.
    Ach ja, Wasserstoff Autos wurden in Amerika bereits in den 50gern schon entwickelt und getestet. Nur die Oelmultis haben die Weiterentwicklung verhindert.

    Antwort
  28. Pullmann22c

    Klima hin oder her. Diese Auto’s sind nicht so gesehen die Katastrophe, sonder diese Batterien. Es ist unvorstellbar, wie die Autoindustrie jetzt auf Druck die Bodenschätze ausschöpfen. Diesen Leuten ist es völlig egal, auf welcher Art und Weise die Rohstoffe abgebaut werden. Womals noch nicht einmal genug für unsere Nachwelt vorhanden ist. Was dann? Sämtliche Akkus für Taschenlampen, Spielzeug, Handys oder Maschinen brauchen Rohstoffe welche nicht auf Dauer verfügbar sind.
    Des weiteren: Umweltbewusst? Wo kommt denn die Strom zum Laden her? Kraftwerke? Ach né! Also Kohle abbauen? Davon ist auch nicht genug da. Außerdem solch ein Tagebau ist selbst eine totale Klima Katastrophe. Sollte jeder 50.in Europa ein E-Auto gekauft haben, will oder kann er es auch benutzen, aber wenn jedes Fahrzeug (es kommen noch E-Bike und Sityroller u. Co. dazu) an der Steckdose hängt und geladen werden soll und in der dunklen Jahreszeit die Haushalte sowie so mehr Energie braucht, wo kommt denn bitteschön so viel Energie her? Selbst wenn es möglich wäre, wer soll das bezahlen? Energie wird immer teurer und unerschwinglicher.
    Weiter: Für unsere Nachwelt tun wir keinen Gefallen. Unsere Enkel, die jetzt schon geboren sind, die müssen mit unseren Schrott zurecht kommen. Das ist die nächste Katastrophe. Wir werden dann nicht mehr leben, aber unsere Enkelkinder müssen damit.fertig werden und sich dafür nicht bedanken. Aber das ist den Herrschaften der Politik und der Automobilbauern absolut egal. DIE HAUPTSACHE JETZT PROFIT, JETZT BIN ICH REICH. NACH MIR DIE SINNFLUT.
    Aber warum investieren unsere europäischen Minister in Akkus? Warum nicht in Wasserstoff Autos? Umweltbewuster geht es nicht. Aus dem Auspuff kommt……. Wasser und das verdunstet und?…… Mann kann es wieder und wieder verwenden.
    Ach ja, Wasserstoff Autos wurden in Amerika bereits in den 50gern schon entwickelt und getestet. Nur die Oelmultis haben die Weiterentwicklung verhindert.
    Weiter fahren.

    Antwort
  29. Dominik

    @redaktion: viele Kommentare gehen ja in die gleiche Richtung. Bisl peinlich der Artikel. Vielleicht hätte VW es nur als besonders nachhaltig und umweltfreundlich verkaufen sollen, als Sie illegal ihre Vorserienfahrzeuge an den Kunden gebracht hatten. Ihr hättet dann bestimmt „VW widersetzt sich Behördenirrsinn“ getitelt

    @Pullmann: wo kommt denn ihr Wasserstoff her, der so Umweltfreundlich sein soll? Aus Erdgas Dampfreformierung? Oder aus Elektrolyse neben dem Braunkohlekraftwerk? Mit fünfmal soviel CO2 Ausstoß wie bei Batterie elektrischen Fahrzeugen. Welche „bösen“ Rohstoffe sind denn in einer LFP Zelle?

    Antwort
  30. Helmut

    Mann oh Mann, Deutsche Bürokratie, “ wenn der Schnee Schwarz ist im Gesetz , dann ist er es..
    Mann könnte die Autos auch an Bedürftige verschenken, dass Sie damit zur Arbeit fahren können ?

    Antwort
  31. Otto

    Ich sagte nur:“bescheuerte Drecksgrùne“!!

    Antwort
  32. Matthias

    Der Titel ist schon gelogen und dieser Journalismus passt nicht einmal in die Schülerzeitung.

    1. Geht es um Rohrkarosserien, also nur Blech
    2. Warum ist der Schrottpreis so hoch? Weil Stahl zu 100% zu recyclen ist und dabei wesentlich mehr Ressourcen schont als die Förderung. Das gilt auch für Alu und viele weitere Metalle.

    Seriöser Journalismus macht ja leider keine Schlagzeile und Clicks

    Antwort
  33. Felix Kaiser

    Leute die jedes Jahr 1.500 Liter Sprit ins Auto kippen jammern das zum Testen ein paar Tesla verschrottet werden. Ok Die Produzieren Autos zum verschrotten, aber der Bericht sagt nichts aus wie weit die ausgebaut werden. Wenn die 1500 mal nur die Karoserie aufbauen ist das am Ende nur etwas Blech das im Schrott landet. Und komplett werden die die Autos erst bauen wenn alles davor passt. Also die wenigsten werden vermutlich komplett fertig gebaut werden.

    Antwort
  34. Klaus Hoffmann

    Die Entfernung von Grünheide nach Berlin (Stadtgrenze Erkner) beträgt 5,4 km, nicht 30 km.

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    • Stefan

      Die haben doch glatt bei Maps die Route berechnet anscheinend lol

      Antwort
  35. Mir war schon immer klar, dass die Piefken spinnen.

    Antwort
  36. Nico Frottenberg

    Und das nennt der Autor Journalismus?

    Schlecht recherchierte Geschichte, die zum Schluss manipuliert wird – „Der Genieheld Musk wird von Behörden schikaniert, dabei kommt die Umwelt auch noch zu Schaden“.

    Wer auch immer dieses dumme Märchen glauben will soll sich echt reinlesen.

    Antwort
  37. Frei

    So teuer wird es nicht werden!
    Tesla kann die teuren Komponenten wie Akkus + Elektronik + Motor + Sensoren + … ausbauen, und in anderen Autos verwerten. Oder diese als Ersatzteile einzeln noch teurer verkaufen.
    Und die leere Karoserien als Tesla Denkmale überall in D aufstellen. (Gute PR)
    Oder an Filmproduktionen als Stand- Fahrzeuge verkaufen / verschenken. (PR durch Productplacment)

    Oder diese Autos nach Asien wie Indien bzw. Albanien mit leer zurückfahrenden Seiden-Straße-Zug verfrachten und dort verkaufen.
    Dort dürfte niemand Fragen stellen…

    Solche Auflagen durch deutsche Korinthenkacker sind extrem schlecht für Deutschland, den es wird weltweit Investoren abschrecken!!! (Dieser destruktiver Schwachsinn dürfte von den Grünen stammen…)

    Antwort
    • Frei

      PS: Falls jemand von Tesla-Management diese Beispiele für konstruktive Problemlösungen liest:
      Man kann mich als Unternehmensberater buchen: [email protected]
      Ist für mich vordergründig Gehirnjogging! Wenn dabei Tagesätze / Testprodukte abfallen, umso besser.

      Antwort
    • Geschlossen

      So vorbildliches Gehirnjogging kann ich nicht erkennen. Tesla sitzt sicher nicht hilflos vor der Entscheidung und weiss nicht was er mit den Produktionsergebnissen machen soll.

      Die Change Prozesse bei Tesla sind schon anders als gewohnt. Ein Berater passt da kaum rein. Bewerben kann sich trotzdem lohnen, da gibt es einiges zu lernen.

      Antwort
  38. Dudweil

    Genau solche Überschriften bringen den normalen Menschen in Wut. Was hat das mit ehrlichen Journalismus zu tun? Hier werden Gruppen gegeneinander aufgebracht wenn jeder Dussel im Internet solchen Journalismus abliefert. Kein Wunder das immer mehr Menschen eure Berichte nicht mehr neutral sehen, was soll man von euch noch glauben?

    Antwort
  39. Frei

    Für diese vermutete „Umweltsauerei“, wie in Überschrift benannt,
    ist nicht Tesla schuldig,
    sondern die deutschen Korinthenkacker in Landesumweltamt!
    Wahrscheinlich ein Grünen- Nest.

    Antwort
  40. Armin

    Mei oh mei,
    Testpressungen gibts in jeder fabrik. Und werden meist entsorgt wegen fehlern oder zu aufwendiger aussortierung.
    Nennt sich auch „Ausschuss“ altdeutsch.
    Es ist Tesla auch zuzutrauen das die das nutzen wollten um die Genehmigungszeit zu umgehen… Und dann ist such dir Vorgabe des Amtes absolut Legitim. Keiner hat das recht auf Narrenfreiheit.
    Aber auch der Verfasser von diesem schmierenblatt inside-digital, hat svhlampig versucht Stimmung zu machen. Gleichwohl ob rs für oder gegen die Firma geht oder nur um Umsatz zu generieren.

    Antwort
  41. Stefan

    Irreführender Artikel. Punkt 1: Die Herstellungskosten haben nichts mit dem hier angegebenen Verkaufspreis zu tun. Punkt2: Sicher verschrottet man nicht das ganze Auto inkl. Akku und dergleichen. Wenn überhaupt – nur die Karosserie bzw. das was auch in Grünheide produziert wurde. Das ist momentan sicherlich nur die Karrossierie. Wieweit Sitze usw. schon gebaut werden ist ja nicht bekannt. Punkt 2: Wer sagt denn das auch alle 2000 Einheiten produziert werden in dieser Phase? Einzig die Genehmigung erlaubt diese Anzahl. Vielleicht reichen ja auch schon ein paar hundert. Punkt 4: Jeder Hersteller hat so eine Testphase bei neuen Fertigungsstraßen.

    Antwort
    • Stefan

      2x Punkt 2… geschenkt

      Antwort
  42. Serpensin

    Eine Sache, warum der Betrag keinen Sinn macht habe ich bisher noch gar nicht gelesen. Es mag richtig sein, dass eines dieser Autos im Schnitt für 60k verkauft wird. Deshalb macht Tesla aber nicht mal im Ansatz so viel Verlust, da der Verkaufspreis nicht dem Tatsächlichen Herstellungspreis entspricht.

    Antwort
  43. Frei

    Von den im Artikel angesetzten 60 000 €, muss man mindestens die 19 % MwSt (9578,93 € !!!) abziehen, die der Staat bei Verkauf kassieren würde…
    Den selbst wenn der Staat BAFA zahlt, bereichert sich der Staat an E-Auto Verkauf! (Nur bei Kleinstautos kann BAFA > MwSt werden)
    Auch die Verkaufsprovision + Steuern dafür fallen nicht an.

    Dazu kommt aber die Entsorgungsgebühr, falls sich Niemand / Schrotthändler finden sollte, der die Teile gratis abholt.
    Ggf. an Künstler zu Selbstabholung verschenken, die daraus Tesla-Kunstdenkmale machen, und diese verkaufen… Neben- Mehrwert: Tesla PR.
    (wurde schon u.a. mit gesponserten Ford- Autos gemacht)
    https://www.google.com/search?q=ford+mit+fl%C3%BCgeln1 % der Baukosten öffentlicher Bauten müssen für Kunstwerke verwendet werden! -> https://de.wikipedia.org/wiki/Kunst_am_Bau

    Antwort
  44. Hansi

    Das erste bekannte deutsche Elektroauto war der Flocken Elektrowagen von 1888 (Coburg) war unrentabil mit 40 km reichweite habe 1977 an zwei prototypen mit gearbeitet reichweite war 120 km bei sparsamen fahren spitze 120 sehr hoher Bremsen,Baterie und Reifenverschleiß unrentabil

    Antwort
  45. FrankDr

    Berufsschulen sind immer froh, wenn sie ihre KFZ Elektroniker und andere Berufe an neuen Autos schulen können.

    Antwort
  46. FrankDr

    Berufliche Schulen sind immer froh, wenn sie ihre KFZ Elektroniker und andere Ausbildungsberufe, Meister und Fachschüler an neuen Fahrzeugen schulen können

    Antwort
  47. Alex

    Leider nicht nur bei Tesla so.
    In der Regel erlaubt das interne Qalitätsmanagment eine Verwendung von Teilen aus Testphasen nicht.

    Antwort
  48. M Nides

    Wo ist das Problem? Dann ver kauft Tesla die Dinger halt außerhalb Deutschlands. Schwachsinnsartikel.

    Antwort
  49. Nulldevice

    Ja, das ganze ist aber state of the Art.

    Diese „Vorproduktionen“ gibt es bei allen Automobilherstellern (ja, auch bei Diesel und Benzin) und sind für den Straßenverkehr nicht zulassungsfähig.

    Die Autos werden dann entweder als Werksfahrzeuge genutzt (um im Firmengelände zu fahren), oder landen in Ausbildungswerkstätten. Aus machen werden auch Einzelteile ausgebaut, um diese für Schulungs- oder Marketingzwecke zu verwenden (wenn ihr auf einer Ausstellung mal einen halb durchgeschnittenen Motor seht, da kommen die her).

    Nur, was jetzt noch über bleibt, wandert ins Recycling (ja, Recycling).

    Antwort
  50. Gelangweilt

    Nur mal so.
    1. Testfahrzeuge sind ein normaler Prozess.
    2. Die Anzahl bestimmt der Hersteller. Brandenburg sagt nicht, du musst 2000 Fahrzeuge vernichten.
    3. Damit kann man auch warten, bis die Genehmigung durch ist.
    4. Die Verkaufspreise anzugeben ist fraglich. Die Herstellung kostet weitaus weniger und gehört zu den Entwicklungskosten dazu. Wie bei jedem anderen auch.
    5. Jeder der den Artikel gelesen hat, hat sich der lustigen Realität preisgeben, dass Pressefreiheit in den letzten Jahren leider immer mehr verkommen ist und für Klicks schreibt „man“ fast alles so, das daraus Profit resultiert.
    Hier ein Dank an die Presse, ohne die ein Kneipenaufenthalt fast schon langweilig wäre.

    Antwort
    • Frei

      Zu Punkt 5:
      Die Freiheit der Presse und der freien Meinungsäußerung ist durchaus in Deutschland immer stärker eingeschränkt!
      Besonders bei politischen Themen, gibt es immer häufiger Tabus = ungeschriebene Zensur, gegen die sich kaum ein Journalist oder Freidenker öffentlich zu äußern traut. Sonst werden die z.B. als Nazi oder Rassisten zu Unrecht verunglimpft, ausgegrenzt und zensiert. Auch dann, wenn die nur Wahrheit und Fakten nennen.
      Es herrscht immer stärkere Angst davor, was indirekt zu Presse-Zensur, Meinungs- Zensur, Denkverboten in Deutschland führt!
      Und die Massen im Volk, werden durch staatskontrollierte Massen- Medien mit Fakenews und tendenzösten Bericht- Manipulation und Verbreitung verdummt.
      Wahre Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und gleichberechtigte Demokratie geht anders!

      Antwort
  51. Martin

    Also ich finde das ein ziemlich kindliches Verhalten. Natürlich ist es nicht richtig, dass Tesla während der Auflagenprüfung bereits Autos produziert. Es ist aber falsch diese 2000 Autos zu verschrotten, für die enorm hohe Emissionen erbracht worden sind, damit am Ende nichts bei rum kommt. Vermutlich nimmt sich Tesla dann wieder das Cobalt und co und nutzt es wieder für die Batterien. (Ich spreche höre außerhalb meines Wissensbereichs, also gerne verbessern falls etwas falsch sein sollte)
    Ich würde mir folgendes vorstellen:
    Der Gewinn an den 2000 Autos, die während der Auflagenprüfung produziert wurden, muss an das Bundesumweltamt übergeben werden. So war der CO2 Ausstoß für diese Karren nicht umsonst

    Antwort
  52. MS

    Ihr seid so richtige A…Löcher so ein Titel … zu dem Artikel…. Eigentlich schade, denn der Artikel ist gut.

    Antwort
  53. TD

    Irreführender Artikel. Der erste Testlauf war mangelhaft, die Produkte sind auch nicht fehlerfrei. Sowas auf die Straße lassen? Hier geht’s um Sicherheit, nicht um Umwelt. Journalismus vom Feinsten….

    Antwort
  54. Tim Schmelter

    Sie dürfen nicht verkauft werden. Das heißt nichts hindert Tesla daran diese zu verlosen. Von Verschrotten kann keine Rede sein, es sei denn Tesla bevorzugt dies.

    Antwort
  55. Frei

    Der etwas provokant formulierter Artikel hat Viele bewegt, was man hier an der Anzahl der beteiligten Kommetatoren sieht…
    Und bewegen will fast jede Redaktion…

    Antwort
  56. Andi Buchner

    Vielleicht ist es sinnvoll möglichst bald den einen oder anderen Journalisten einzustellen? So ist der Artikel reiner Clickbait-Trash ohne jeden Anspruch.

    Antwort
  57. Tom

    Was für ein schwachsinniger Bericht! Wer auch immer solche Halbwahrheiten und Lügen erfindet und verbreitet ist in meinen Augen hochkriminell. Lügenpresse halt. Wer richtig nachrechnet und recherchiert weiß das Tesla nie nicht Autos im Wert von 121 Mio € verschrottet hat oder verschrotten wird!

    Antwort
  58. Hans Müller

    Wenn ihr nicht versteht, wie das normal abläuft, dann berichtet doch nicht darüber. Das hier ist einfach nur Clickbait. Da ändert auch so ein Wort unter der Gürtellinie nichts. Der heutige Recycling-Journalismus ist einfach nur peinlich. Aber heute kann eben jeder alles mögliche veröffentlichen und es zählen oft nur noch Klicks und engagement Score.
    Grüße aus einem grossen Medienhaus

    Antwort

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