E-Auto: Umstieg vom Verbrenner wirklich wegen der Umwelt? Das sind die wahren Gründe

2 Minuten
Immer mehr Menschen steigen von Benziner und Diesel aufs E-Auto um. Doch warum tun sie das eigentlich? Wirklich der Umwelt zuliebe? Das tun eher die Italiener und Spanier. Für deutsche Autokäufer ist ein anderer Grund aber ebenso wichtig.
E-Auto: Umstieg vom Verbrenner wirklich wegen der Umwelt? Das sind die wahren Gründe
E-Auto: Umstieg vom Verbrenner wirklich wegen der Umwelt? Das sind die wahren GründeBildquelle: Amadej Tauses / Unsplash

Ob von Tesla, VW oder Renault: Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Autokauf für einen Stromer. Getrieben vom Umweltbonus in Höhe von bis zu 9.000 Euro und anderen Geldspritzen, verkauften Autobauer im vergangenen Jahr knapp 336.000 Elektroautos. Gegenüber 2020 ein Plus von 83 Prozent. Tendenz: steigend. Doch warum entscheiden sich Menschen überhaupt für ein E-Auto und nicht für einen Diesel oder Benziner? Spielt der Umweltschutz wirklich eine so wichtige Rolle?

Aus diesen Gründen wollen Menschen ein E-Auto

Vor dem Kauf eines neuen Autos machen viele Menschen eine Pro- und Contra-Liste. Kein Wunder, ist ein neues Fahrzeug für die meisten eine große finanzielle Entscheidung. In den vergangenen Jahren dominierte das E-Auto diese Liste. Soll es wirklich ein Stromer sein oder doch lieber ein Auto mit Verbrennungsmotor? Was sind die Vorteile und was die Nachteile? Die aktuelle Studie „Electric Car Market & Innovation Report 2021“ von YouGov und dem Center of Automotive Management (CAM) zeigt, welche Faktoren bei der Entscheidung für oder gegen den Kauf eines E-Autos eine entscheidende Rolle spielen.

Böses Erwachen für E-Auto-Fahrer: Benziner und Diesel klar im Vorteil

Im EU-Vergleich zeigt sich, dass sich deutsche Autokäufer am wenigsten aus Umweltschutzgründen für ein Elektroauto entscheiden. Nur 42 Prozent machen es der Umwelt zuliebe. In Italien (83 Prozent) und Spanien (78 Prozent) sieht das ganz anders aus. Dort ist der Umweltaspekt für die überwältigende Mehrheit der Käufer der Hauptgrund.

Verschwinden Benzin und Diesel bald?

Neben dem Umweltschutz ist dem deutschen E-Auto-Käufer auch noch etwas ganz anderes wichtig. So soll das neue Elektroauto vorwiegend niedrige Betriebskosten mit sich bringen. Das bedeutet: Viele entscheiden sich für einen Stromer, weil sie weniger für Steuern, Wartung und Gebühren bezahlen, als für einen Verbrenner. Nur 26 Prozent steigen auf ein E-Auto um, weil sie sich vor steigenden Kosten für Benzin und Diesel fürchten. Allerdings glauben 38 Prozent der Befragten, dass Benzin und Diesel verschwinden werden und schaffen sich deshalb ein Elektroauto an. Übrigens: Nur 22 Prozent machen es wegen des niedrigeren Geräuschpegels.

Bildquellen

  • Lohnt sich der Umstieg vom Verbrenner zum E-Auto? Das sind die wahren Kosten pro Jahr im Vergleich: Simone Secci & Michael Marais / Unsplash
  • E-Auto: Umstieg vom Verbrenner wirklich wegen der Umwelt? Das sind die wahren Gründe: Amadej Tauses / Unsplash
E-Auto: Dieser Hersteller steigt aus, noch bevor er eingestiegen ist
E-Auto: Dieser Hersteller steigt aus, noch bevor er eingestiegen ist
Immer mehr Autobauer drängen auf den lukrativen E-Auto-Markt. Doch nicht alle wollen auch dabei bleiben. Nachdem Mitsubishi sich vom europäischen Markt zurückgezogen hat, steigt nun ein weiterer Hersteller aus, obwohl er bislang noch gar nicht richtig dabei war.

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24 KOMMENTARE

  1. Alex

    Wenn die Dinger für Normalsterbliche Durchschnittsverdiener mal erschwinglich würden, könnte ich mir auch ein eAuto leisten!

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    • Andr3

      Sind ’se! Rechne richtig!

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  2. lobi

    Was gibt’s da richt zu rechnen. Für die staatliche Förderung muss man in Vorleistung gehen das kann nicht jeder.

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  3. lobi

    Und welche Fahrzeuge für den kleinen Mann sind denn am Markt noch verfügbar?

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  4. RL

    Der Umweltgedanke war bei mir auch nur einer von mehreren.
    Ein E-Auto fährt sich einfach gut und angenehm leise, hat serienmäßig Standheizung, Standklimaanlage und viele Assistenzsysteme sind serienmäßig.

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  5. Peterhörnchen

    Mit den E. Autos ist es ähnlich, wie mit der Atomkraft. Abgesehen von den ungerechtfertigt hohen Preisen, muss zwingend eine gewaltige Infrastruktur aufgebaut werden, die dem Steuerzahler viele Milliarden kostet und die schon in 20 Jahren nicht mehr gebraucht wird, weil dann andere Technologien folgen werden. Wie immer ist die Frage, wem nützt es, zielführend. Fazit: Über die Drehscheibe E-Auto werden wieder mal fette Milliarden zu den Multikonzernen geschaufelt und das kann auch nicht anders sein, weil diese Globelplayer der Politik die Richtung vorgeben.

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  6. Coskun

    Bei den Strompreisen rechnet sich kein E- Auto mehr.

    Bei 20kw/h Verbrauch und ladeverlusten von durchschnittlich 15% muss man bei 100km in etwa 23kw/h aus der Steckdose nehmen.

    Und die Strompreise sind jetzt schon bei 50cent/kWh… also 11,50 Euro. Selbst wenn Diesel bei 2€ landet bin ich bei 10€.

    Und ja, Versicherung, Steuern und so fallen auch ins Gewicht. Aber wenn man für 5000€ einen guten Diesel bekommt als Familienauto und das als E Auto derzeit nicht für unter 35000€… da hab ich genug Puffer für die etwas höheren Steuern 😛

    In ca 5 Jahren wird der Gebrauchtwagenmarkt auch mit E-Autos gefüllt werden. Dann kann man als normal Verdiener über so eine Investition nachdenken.

    Meine Meinung dazu: Der Strompreis wird weiter steigen. Ein E-Auto ist finanziell bisher keine sinnvolle Option.

    Und da gilt es nicht, neue E-Autos mit neuen Verbrennern zu vergleichen, sondern was der Markt bietet. Bei verbrennern kann man eben für einen Bruchteil des Neuwagenpreises ein Auto bekommen. Das ist für die Menschen entscheidender… nicht dieser Vergleich neu gegen neu, sondern was bekomme ich für mein Geld.

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  7. Hugo

    Wir beispielsweise kaufen kein reines Elektroauto. Wir haben einen Wohnwagen. Es gibt ja mittlerweile einige Fahrzeuge mit entsprechender Anhängelast, allerdings nicht im gemäßigten Preissegment. Mal abgesehen davon daß die angegebene Reichweite sowieso unter normalen Nutzungsbedingungen (Autobahn,mal schneller als 100 hinterm LKW, Heizung, Klimaanlage usw ) nicht erreichbar ist, wird das mit Anhänger auch nicht besser. Selbst wenn wir nach 3 Stunden für 30 Minuten Ladepause machen müssten wäre das für uns kein Problem. Es gibt aber einfach keine, oder nur sehr wenige Ladepunkte welche man mit Anhänger anfahren kann (Durchfahrt). Dann müsste man alle 2-3 Stunden Parkplatz für den Anhänger suchen, abkoppeln. Laden fahren. Wieder ankoppeln…und das am besten während der Ferien, viel Spass beim Suchen. An Autobahnraststätten ist das noch nichtmal zulässig weil man dann um den Hänger zu holen in die falsche Richtung fahren müsste.
    Elektro – vorerst nur als Zweitwagen. Und da reicht sogar ein Smart.

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    • Schoko

      Hugo,da kommt mehr hinzu . Die Atomkraftgegner demonstrieren gegen Endlagerung der Brennstäbe . Die Stromer hingegen sind von vorne bis hinten mit Accus bestückt. Der Ausbau und die Endlagerung sind ungewiss . Einen gebrauchten Stromer kann und werden die Menschen nicht kaufen .Der Grund : wie beim Smartphone fängt der Accu an schwächer zu werden und schwächer ,den kann man also nicht gebraucht kaufen und neu LCH lach mich krank, übrigens ich bin auch Camper .

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  8. Jennss

    Ich denke, ein wesentlicher Grund für die meisten ist, dass sich der Elektromotor einfach besser fährt als ein Verbrenner. Er hat keine Ansprechverzögerung, es braucht kein Zurückschalten. Das ist sehr entspannend und trotzdem schnell.
    Wenn man zu Hause laden kann, sind die Fahrtkosten schon sehr niedrig, etwa halb so hoch wie beim Verbrenner. Wer immer öffentlich laden muss, sollte sich einen Vielfahrertarif anschaffen. Der kostet etwa so viel wie ein Verbrenner in der Steuer und dann kostet die kWh auch nicht mehr viel.
    Ladesäulen mit Anhänger ansteuern ist tatsächlich etwas doof. Da muss man sich noch etwas überlegen und einige Ladesäulen anders positionieren.

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  9. Jake

    Fragen Sie mal Walter Röhrl was er dazu sagt Grüße Jake aus Aschau Chiemgau

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  10. Hoschen

    Kann Peterhörnchen vom 13. Januar nur beipflichten, da ich genauso denke.
    In Anbetracht des sich deutlich verändernden Klimas, wäre es aus meiner Sicht dringend geboten, die Erzeugung, Verteilung und Verwendung stärker voranzutreiben auch wenn die Effizienz nicht so optimal ist. Was nutzen uns akkubetriebene effizientere e-Autos, wenn sie dem Klima und schließlich dem Menschen mehr schaden als dienen.

    Antwort
  11. Hoschen

    Kann Peterhörnchen vom 13. Januar nur beipflichten, da ich genauso denke.
    In Anbetracht des sich deutlich verändernden Klimas, wäre es aus meiner Sicht dringend geboten, die Erzeugung, Verteilung und Verwendung Wasserstoff voranzutreiben, auch wenn die Effizienz nicht so optimal ist. Was nutzen uns akkubetriebene effizientere e-Autos, wenn sie dem Klima und schließlich dem Menschen mehr schaden als dienen.

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  12. Jens Schweikart

    Dem Verbraucher wird zugemutet zu Wucherpreisen Strom tanken zu müssen der aus Fossil hergestellt wurde und alle sollen sich dann als Umweltbewusst fühlen dürfen.
    Welch ein Umweltbeitrag!
    Hat schon Mal einer nachgerechnet was eine Tankfüllung kostet, wenn ein Handwerker im Stundenlohn steht und die Arbeitszeit an der E Säule dem Kunden berechnet wird?

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  13. Nörgel

    Warum spricht in der Öffentlichkeit eigentlich niemand darüber, wie umweltschädlich die Herstellung und die Entsorgung von E Autos ist??? Das regt mich richtig auf!
    Ich habe bis jetzt eher Leute kennengelernt, die mir sagen: Wir fahren jetzt Emissionsfrei!! Ja, ist ja super! Aber warum hinterfragen nicht einmal die Grünen öffentlich die Herstellung und die Entsorgung? Alle sind, so mein Eindruck, von Elon Musk so geblendet und seinem Tesla. Fürchterlich!!!

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  14. Micha

    Solange man die wenigen vorhandenen Ladesäulen suchen muss wie die Nadel im Heuhaufen und das Laden mehrere Stunden dauert kommt für mich kein reines E-Auto in Betracht. Hatte deshalb mit einem Plug In Hybrid geliebäugelt. Da hier die staatliche Förderung zum Jahreswechsel 2021/2022 weggefallen ist, ist das Thema Elektromobilität für mich erstmal beendet und ich werde meine damals als Jahreswagen gekaufte alte Klapperkiste, Baujahr 1998 erstmal weiterfahren. Die Politik sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken was mit den irgendwann anfallenden Abermillionen alten Accus geschehen soll und sich um ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen kümmern. Das wir etwas tun müssen um den Planeten Erde nicht unbewohnbar zu machen sollte mittlerweile jedem klar sein. Den Bürger und Autofahrer der zur Arbeit muss, mit immer mehr Beschränkungen und Strafzahlungen zu gängeln, schikanieren und abzuzocken scheint für unsere Politiker die attraktivere Lösung zu sein. Schämt euch!!

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  15. Alter Zausl

    Für einen Normalo mit Familie und viel Bedarf an Spontanfahrten wirtschaftlich nicht machbar. Wir werden immer mehr finanziell belastet, einkommensmäßig geht’s auch nicht so recht weiter. Ich bin gezwungen meinen alten Diesel weiter zu fahren. Allerdings mit max. 90 auf der Landstraße und mit 100 auf der Autobahn. Dann verbraucht mein Superb Kombi gerade mal 4,5 l/100km. Das wäre doch umweltmäßig eine schnell umsetzbare Maßnahme ohne Aufwand, außer ein paar Minuten mehr Fahrzeit.

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  16. Alexander Fromm

    Auf den Umweltbonus hätte ich auch verzichtet, nur leider geht das nicht. Dafür habe ich bei meiner Solaranlage+Akku auf jegwede Förderung verzichtet.
    Ich bin wohl ein Teil der 42% denen es eher um den Umweltaspekt geht.
    Ich fahre täglich ca. 30 Km Auto und da auch nur 12 km die längste Strecke Richtung Bahnhof und von dort per VPN 35 Km zur Arbeit. Damit würde ich jeden Verbrenner innerhalb kürzester Zeit hinrichten. Von etwaigen Motorschäden rotzt das Auto noch mehr Dreck raus in diesem kalten Zustand. Sollte jeder bedenken wenn er meint er müsse Morgens nicht mal einen Kilometer mit dem Auto zum Becker fahren.
    Das e-Auto ist in der Anschaffung eben nur nicht teurer. Dafür spare ich aber auch Geld. Da wesentlich günstiger bei Inspektionen, Steuer und wer Lademöglichkeiten wie ich habe, auch bei Betriebskosten. Klar die hat nicht jeder.
    Ausserdem denkt auch an die Zukunft eurer Kinder. Ich als KFZ-Mechaniker Meister a. D. kann zu diesen ganzen Schmutzkampagnen, (die aber von der Rohstoffgewinnung her den Verbrenner genauso betreffen!) gegen das EV nur sagen, es ist weitaus sauberer als ein Verbrenner und stößt vor allem keine krebserregenden Giftstoffe aus einem Auspuff aus. 😉

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  17. Karin

    Ich bin beeindruckt, wie viele Menschen sich um die Umwelt sorgen. Egal ob mit oder ohne E-Auto.
    Für mich kommt es nicht infrage.
    1. für den Abbau der Rohstoffe wird in Ländern der Boden zerstört,
    2. Viele Menschen müssen durch den Abbau der Rohstoffe, also für ihren Lebensunterhalt mit ihrer Gesundheit und dem Leben bezahlen.
    3. Der benötigte Strom muß auch hergestellt werden, was aber bei ständig wachsender Anzahl von E-Autos bald nicht mehr möglich ist.
    4. Die Rohstoffe reichen zur Herstellung der Akkus noch ca. 11 Jahre.
    5. Die Fahrzeuge sind zu teuer und
    6. Gebrauchte würde ich nach 5 Jahren, wie jemand schrieb, eher nicht kaufen. Bei einer Lebensdauer der Akkus von 5-8 Jahren wäre das ein schlechtes Geschäft. Der Preis für Neue ist unerschwinglich.

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  18. Markus

    Ich kann den meisten interessanten Kommentaren hier zu Förderung, Zugkraft, Stromkosten, Ladesäulennetz, noch fehlender Gebrauchmarkt, bei gleichzeitigem Kapazitätverlust der Akkus nur beipflichten. Die gestiegenen Verkaufszahlen von Elektroautis hängen sicherlich nicht nur mit der Förderung, sondern auch mit dem Angebot der am deutschen Markt beliebten Autoherhersteller zusammen – ein Model S sprach vor Jahren halt nicht jeden an, vom Preis mal abgesehen. Es ist allerdings auch die Frage, ob die Befragungen sich nur an Privatkäufer gerichtet haben oder auch an Dienstwagenfahrer – meines Wissens liegt die Quote der Neuzulassungen von Dienstwagen für Firmen bei über 40%, mittlerweile evtl. noch viel höher. Dienstwagenfahrer haben wenig bis gar keine Wahl, als ein Elektroauto zu nutzen. Zum einen, weil in Unternehmen das Fuhrparkmanagenent aufgrund des in Unternehmen selbst auferlegten CO2-Deckels im Limit bleiben muss und zum anderen, weil die Privatnutzung eines Elektro-Dienstwagen nur mit 0,25% geldwerten Vorteil auf der Gehaltsabrechnung auftaucht, anstatt mit 1% bei Verbrennen oder 0,5% bei Hybriden. Das heißt für einen 60T€-Dienstwagen „bezahlt“ der Dienstwagenfahrer für die private Nutzung nicht mehr einen persönlichen versteuerten Anteil auf 600€, sondern nur noch auf 150€. Daher auch der Run auf Hybrid-Dienstwagen, bei vorteilhaft ausgelegter CO2-Berechnung für das Unternehmen fallen hierbei 0,5% (im Beispiel 300€) gwVorteil für den Dwfahrer bei relativ wenig „Komfortverlust“ bei Geschwindigkeit, Reichweite und beim Tanken an. Ich habe schon von Aussendienstmitarbeitern gehört, die neben dem Elektrodienstwagen, noch die Berechtigung bekommen einen Verbrenner-Leihwagen zu nehmen, wenn sie weitere Strecken zurücklegen müssen. Das klingt zumindest verrückt, aber wer weiß schon, wie sich nach den diversen HomeOffice-Offensiven das Dienstreiseaufkommen entwickeln wird. Als man sich vor 20 Jahren noch eher wenig Gedanken um C02-Ausstoß gemacht hat, sind wir seinerzeit ab 300km Entfernung geflogen – so verändert sich eben alles, ob das gut ist oder nicht empfindet jeder anders. Diese ausschweifenden Überlegungen – sorry dafür – beziehen sich aber auf den Neuwagenmarkt. Ich denke, dass sich der eGebrauchtwagenmarkt erst entwickelt, wenn in den nächsten Jahren die ersten eLeasingrückläufer der Flottenkunden wiedervermarktet werden. Übrigens denke ich – wenn dann – auch privat über Leasing eines eAutos nach. Die Prämien senken die Leasingraten attraktiv ab und das Thema Akku-Kapazität und Wiederverkauf ist man auch los. Das ist aber ein anderes diskussionswürdiges Thema… Viele Grüße…

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  19. Feinbein

    BEV = vollständiges E-Auto seit 2017. 50.000 km für weniger als 500€ Ladekosten, da es genug Gratis-Ladepunkte gibt. Keine Steuern, keinÖl, kein Ad-Blue, keine Parkkosten (für E-Kennzeichen) und Strom zu Hause vom Dach, wenn die Sonne scheint (Home Office). Keine Anhänge Kupplung am BEV, da ich nicht täglich mit dem Wohnwagen rumfahre. Im Urlaub mit der Bahn ins Ferienhaus. Da braucht ich keinen Stellplatz für einen Wohnwagen.
    Nur an der Ampel werde ich wach, wenn vor mir ein Abgass-Skandälchen in die Lüftung bläst. Auch morgens lustig vor Kita und Schule – Verbrenner, die ihre Kinder sauber abliefern.
    Gebrauchtwagen von Verbrenner Autos will bald niemand mehr, was zu einem massiven Preisverfall führen wird. Deshalb E-Auto.

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  20. David Müller

    Leute habt ihr euch schon mal klar gemacht, das der größte Teil der Menschen hier in Deutschland, sich überhaupt kein E-Auto leisten kann. Das solche Förderung immer nur die begünstigt die genug Verdienen oder viel Geld haben. Die meisten brauchen aber ein Auto um zur Arbeit zu kommen und werden vom Staat gegängelt und abgezockt nur weil sie es sich nicht leisten können. Da sollten erstmal die Politiker nicht Wasser predigen und Wein saufen. Die fahren fette Karossen die viel verbrauchen, fliegen viel mit Flugzeugen hin und her. Die verpesten die Umwelt aber wollen mir was von Klimaschutz erzählen!!!

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  21. Alex

    Das Thema ist fast schon genauso emotional wie das mit der Impfung. Ein Bisschen Neid ist auch noch dabei. Das Problem ist, die meisten Leute, die gegen E-Mobilität sind, hätten sich auch keinen neuen Verbrenner leisten können.

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  22. FW

    Es sicher nicht alles Perfekt bei einem E- Auto. Aber diese immer und immer Wiederkehrenden falschen Behauptungen, sei es aus Unwissenheit oder auch mit Absicht, kann man einfach nicht mehr hören.

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