Syfy startete einst im Jahr 2003 als Sci Fi und wurde 2010 zu Syfy umbenannt, um die Marke zu schützen. Der Kanal aus dem Hause NBC Universal (NBCU) gehört seit der Comcast-Übernahme aber zu Sky und bietet in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um die Uhr Inhalte wie Star Trek, Stargate oder Serien wie Resident Alien und Chucky. Die nun bevorstehende Umbenennung in Sky Sci-Fi wurde den Branchenmagazinen Digitalfernsehen und DWDL nun von einem Sendersprecher bestätigt.
Aus SyFy wird Sky Sci-Fi: Warum das Rebranding jetzt?
Deutschlands größter Pay-TV-Sender orientiert sich bei dem Rebranding am britischen Vorbild: Dort läuft Sky Sci-Fi bereits seit über drei Jahren erfolgreich. Ein neues Logo und ein frisches Design sorgen für ein einheitliches „Look and Feel“ in beiden Märkten.
Das Timing wirkt allerdings überraschend, da Sky Deutschland in wenigen Wochen voraussichtlich von RTL übernommen wird – inklusive den NBCU-Sendern wie 13th Street, Universal TV und eben auch SyFy. Bis zur finalen behördlichen Genehmigung agieren die Sender aber unabhängig, versichern RTL und Sky.

Was ändert sich für Zuschauer?
Für alle Zuschauer soll sich auch nach der Umbenennung nichts Wesentliches verändern: Sky Sci-Fi bleibt der Hotspot für Serien und Filme aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Superhelden und Übernatürliches – werbefrei im Pay-TV und auf Wunsch mit englischem Originalton. Der Empfang soll auch in Zukunft über Sky, den zugehörigen Streamingdienst Wow, MagentaTV, waipu.tv und andere gewohnte Empfangswege zu sehen sein.
Sci-Fi-Fans können also gespannt sein. Einerseits auf aktuelle TV-Premieren wie „Chucky“ oder „Residet Alien“, aber auch auf bekannte Klassiker. Das Rebranding signalisiert Stabilität trotz des zu erwartenden Eigentümerwechsels.
