Auf dem deutschen Markt für E-Autos tobt ein neuer Preiskampf, getrieben durch massive Rabatte bei günstigen Modellen. Der Dacia Spring (2026) ist dank eines 5.000-Euro-Elektrobonus nun ab 11.900 Euro für Privatkunden erhältlich, was ihn zum günstigsten vollelektrischen Auto macht. Dieser Bonus gilt für Kauf, Finanzierung und Leasing bis 28. Februar 2026, bei Erstzulassung bis 30. Juni 2026. Doch es gibt noch weitere attraktive Alternativen.
E-Autos günstiger: Renault Twingo ab unter 20.000 Euro
Renault positioniert etwa den neuen Twingo E-Tech Electric als erschwingliche Alternative bei unter 20.000 Euro. Die Basisversion Evolution startet in Deutschland nämlich bei 19.990 Euro, die besser ausgestattete Techno-Variante bei 21.590 Euro. Der Kleinwagen mit 60 kW (82 PS) und bis 263 Kilometern WLTP-Reichweite zielt wie der Dacia Spring auf Personen ab, die ein Auto für den Stadtverkehr suchen, und ist ab sofort bestellbar.
VW reagiert mit Preissenkung für den ID.3
Du wünschst dir mehr Komfort wie eine höhere Ladeleistung und ein E-Auto, das auch auf der Autobahn eine gute Figur macht? Dann gibt es auch für dich gute Nachrichten. Volkswagen hat nämlich den Preis für den ID.3 (Test) deutlich gesenkt: Die Pure-Version liegt nun im günstigsten Fall bei 29.330 Euro. Berücksichtigt wird bei diesem Preis eine sogenannte ID. Kaufprämie, die Volkswagen gegenwärtig auf den Listenpreis in Höhe von 33.330 Euro gewährt. Dafür gibt es ein E-Auto mit 388 Kilometern WLTP-Reichweite, 135 kW (170 PS) und bis zu 1.267 Litern Kofferraumvolumen. Spannend: Der ID.3 ist im Rahmen der Sonderaktion jetzt 65 Euro günstiger als das Basismodell des VW Golf mit 85 kW (116 PS).
Globale Einflüsse und Ausblick
Dass die Preise für E-Autos fallen, liegt auch an chinesischen Herstellern wie BYD, da E-Autos in Deutschland im Schnitt 47 Prozent teurer sind als in China. Das übt Druck auf europäische Marken aus. Experten wie Ferdinand Dudenhöffer erwarten deswegen weiter sinkende Preise durch Exportdruck und neue Modelle. In den zurückliegenden Monaten war bereits zu beobachten, dass bei vielen Modellen die Preisdifferenz zwischen E-Autos und Verbrennern stark geschrumpft ist.
Die Bundesregierung plant in den kommenden Monaten zudem Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro pro Auto für Einkommen unter 80.000 Euro. Das dürfte den Markt weiter beleben. Allerdings könnte eine Sonderaktion wie die jetzt gestartete ID. Kaufprämie im Gegenzug wegfallen; abhängig von der Nachfrage. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass die Preise für Akkus fallen. Langsam, aber kontinuierlich. Das macht E-Autos günstiger. Ebenso spielt eine Rolle, dass immer mehr gebrauchte E-Autos auf den Markt kommen. Ebenso Tageszulassungen und Vorführwagen. Auch dadurch sinken die Neuwagenpreise.
