O2: 5G-Netz für 16 Millionen Einwohner - hier geht es los

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O2 hat angekündigt, auch 2020 weiter massiv in den LTE-Ausbau investieren zu wollen. Doch auch 5G wird kommendes Jahr ein Thema. In gleich fünf Städten will O2 ein Netz aufbauen. Hier sind die Details.
Das O2-Logo auf einer Wand.
Bildquelle: O2

Der Ausbau des neuen 5G-Mobilfunkstandards werde nach aktuellem Planungsstand im ersten Quartal 2020 beginnen, teilte O2 heute mit. Das Ziel ist es, dass Kunden noch im kommenden Jahr das neue Netz nutzen können. Dabei startet der 5G-Ausbau in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Bis Ende 2021 – also binnen zwei Jahren – soll der Ausbau dort größtenteils abgeschlossen sein. Bis Ende 2022 sollen 30 Städte mit insgesamt 16 Millionen Einwohnern versorgt sein. Entgegen bisherigen Planungen will O2 aber ausdrücklich auch Privatkunden adressieren.

Der Plan von Telefónica Deutschland: Den Kunden ein leistungsstarkes 5G-Netz mit entsprechend zusammenhängender Abdeckung in den wichtigsten deutschen Metropolen bieten. O2 sieht sich selber mit der Kernmarke O2 im städtischen Raum als klaren Marktführer. Daher profitiert ein Großteil des Kern-Kundenstamms des Unternehmens so besonders schnell vom 5G-Ausbau.

O2 setzt auf Nokia und Huawei

Beim 5G-Netz will sich O2 wie bisher nicht auf einen einzigen Netzpartner verlassen und mit mehreren Herstellern zusammen arbeiten. Das Ziel ist es, die Abhängigkeit von einem Anbieter zu minimieren. Für den Aufbau des 5G-Funknetzes plant Telefónica Deutschland auf Nokia und Huawei zu setzen. Mit den beiden Ausrüstern arbeitet O2 auch jetzt schon zusammen.

Nokia und Huawei sollen zu gleichen Teilen die Ausrüstung der Mobilfunkstandorte mit moderner 5G-Antennentechnik verantworten. Ob es am Ende wirklich zu der Zusammenarbeit kommt, ist aber auch abhängig davon, wie die Sicherheitsbewertung der Ausrüster ausfällt. O2 verwies hier auf den derzeit laufenden politischen Prozess. Über zukünftige Technologiepartner für das Mobilfunk-Kernnetz wird das Unternehmen voraussichtlich im kommenden Jahr entscheiden.

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