Nackenschlag für Intel: Abschied und Neuanfang für Apples iMac

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In den vergangenen Stunden verabschiedete sich Apple heimlich, still und leise von einem weiteren Intel-Mac. Gleichzeitig gibt es neue Berichte zur Rückkehr eines alten Bekannten – mit Apples eigener Technologie.
Der neue iMac wird in 7 Farben angeboten
Der neue iMac wird in 7 Farben angebotenBildquelle: Apple

Im Herbst 2020 präsentierte Apple die ersten Macs mit dem eigenen M1-Prozessor. Damit war das Ende von Intels Herzen in den Computern des iPhone-Herstellers besiegelt. Nun schickte das Unternehmen ein weiteres, altes Modell aufs Abstellgleis.

Nachdem man im Frühjahr den ersten iMac im 24-Zoll-Format mit M1-Chip präsentiert hatte, nahm man nun Abschied von einem alten Begleiter, der noch übrig war. Simultan gibt es aber auch neue Gerüchte zur Rückkehr eines neuen iMac Pro – mit Apples Prozessoren. Den alten iMac Pro mit Intel-Chip hatte Apple bereits Anfang 2021 in den Ruhestand geschickt.

Leiser Abschied für weiteren Intel-Mac: Apples 21,5-Zoll-iMac verschwindet

MacRumors berichtete am Wochenende das endgültige Ende des 21,5-Zoll-Modells, welcher auch nach der Vorstellung des neuen Einsteiger-iMacs mit Apple-Chip noch verfügbar war. Es ist nicht vollständig klar, wann genau Apple die Intel-Maschine aus dem Store entfernt hatte. Vermutlich war es bereits am Freitag so weit.

Nach der Vorstellung des M1-iMac im April waren noch einige Varianten des kleinen Modells in Apples Angebot, die nun vollständig verschwunden sind. Der Einstiegspreis für einen iMac beträgt damit nun mindestens 1.449 Euro.

Rückkehr des großen iMac mit M1 Pro und M1 Max

Die Gerüchteküche zum iMac hatte gleichzeitig noch Hinweise zu einem künftigen Modell. So meldete sich Twitter-User dylandkt, der in der Vergangenheit bereits korrekte Informationen durchsickern ließ, erneut zu Wort:

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Der vom Leaker derzeit als iMac Pro bezeichnete All-in-one-Mac von Apple soll demnach ebenfalls ein Mini-LED-Display mit ProMotion (120 Hertz) im 27-Zoll-Format erhalten. Ähnliche Berichte zur Display-Größe und -Technik gab es bereits vor einigen Tagen. Auch der Termin, in der ersten Hälfte des kommenden Jahres, deckt sich mit dem früheren Bericht.

Das Basismodell, welches 2.000 US-Dollar oder mehr kosten soll, soll über 16 GB RAM und eine 512 GB SSD verfügen. Das generelle Design ähnelt angeblich dem 24-Zoll-iMac und dem Pro Display XDR. Zu den Anschlüssen gehören – wie beim jüngst vorgestellten MacBook Pro – HDMI, SD-Karten-Slot und USB-C. Im Netzteil soll standardmäßig ein Ethernet-Anschluss verbaut sein.

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Apple soll des Weiteren Face ID für den neuen iMac getestet haben. Ob dies am Ende jedoch Bestandteil des neuen iMac sein wird, bleibt aktuell offen. Einen genaueren Zeitpunkt für die Vorstellung kann dylandkt bislang ebenfalls nicht nennen, da Verspätungen möglich seien. Auch der aktuelle Name, iMac Pro, könne sich bis zur Vorstellung noch ändern.

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