Redmi Note 9S im Test: Wenig Kompromisse zur Pro-Version

10 Minuten
Mit dem Redmi Note 9S kommt heute ein neues Smartphone aus Xiaomis Redmi-Reihe in Deutschland auf den Markt. Das rund 200 Euro teure Mittelklasse-Smartphone will insbesondere mit einem großen Display und einer langen Akkulaufzeit punkten. Wir konnten das Smartphone bereits vor Verkaufstart testen.
Bildquelle: Timo Brauer

Smartphone, Ladekabel, 22 Watt Netzteil, Silikonhülle und eine Kurzanleitung – Beim Auspacken des Redmi Note 9S vor dem Test gibt es keine Überraschungen. Wie üblich liegen dem Smartphone der Xiaomi-Tochtermarke keine Kopfhörer bei. Stattdessen erhält man jedoch ein Plastik-Case mit in der Box. Das macht zwar keinen hochwertigen Eindruck, ist aber ein guter Schutz für die ersten Tage.

Redmi Note 9S im Hands-On

Das Redmi Note 9S selbst ist da ganz anders. Nichts weist auf den ersten Blick darauf hin, dass dieses Smartphone gerade einmal 200 Euro kostet. Die drei erhältlichen Farben Interstellar Grey (unser Testgerät), Aurora Blue und Glacier White sehen schick aus und spiegeln ja nach Lichtsituation unterschiedlich heftig. So wirkt das Smartphone auf der Verpackung fast matt, auf meinem Schreibtisch hingegen glänzt es deutlich mehr. In anderen Situationen sieht das Smartphone jedoch wirklich fast matt aus, wie sich auch auf den anderen Fotos meines Tests zeigt.

Der Lieferumfang des Redmi Note 9S

Der matte Rahmen des Smartphones ist aus Kunststoff gefertigt. Dies macht sich jedoch nur an der etwas wärmeren Temperatur beim in die Hand nehmen bemerkbar. Auch die Tasten haben einen angenehm festen Druckpunkt und wackeln nicht. Einzig der SIM-Halter sitzt nicht ganz plan im Ramen und lässt sich mit dem Finger erfühlen. Dafür lassen sich in ihm zwei SIM-Karten und zugleich eine Micro SD-Karte zur Speichererweiterung unterbringen.

Glänzt deutlich mehr als erwartet

Großes Display

Direkt beim Einrichten fällt der Blick auf den 6,67 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. Hierbei handelt es sich zwar „nur“ um ein einfaches LED-Pannel, dennoch stimmen die Farben und Blickwinkel. In Sonnenlicht könnte es jedoch ein wenig heller sein. Mit einer Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln bricht das Display zwar keine Rekorde, ist mit seinen knapp 400 ppi aber scharf genug. Auch das aktuelle iPhone 11 Pro bietet nur eine unwesentlich höhere Auflösung. Zum zusätzlichen Schutz vor Kratzern ist auf dem Gorilla Glas 5 ab Werk eine Schutzfolie angebracht.

Mit der eingelassenen Frontkamera in der Mitte der Statusleiste erinnert das Smartphone ein wenig an Samsungs Galaxy A71 oder Galaxy S20. Hier stört die Kamera meiner Meinung nach am wenigsten, da so auf keiner Seite die Status- und Benachrichtigungs-Symbole gestört werden.

Redmi Note 9S bringt neuen Prozessor

Im Redmi Note 9S steckt der neue Snapdragon 720G Prozessor von Qualcomm. Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, bietet dieser Mittelklasse-Prozessor minimal mehr Leistung als der beliebte Snapdragon 730G. Der Zusatz G im Namen steht dafür, dass der Prozessor sich auch für mobiles Gaming eignen soll.

Im Test konnte uns das Redmi Note 9S davon auch überzeugen. Leistungshungrige Spiele wie Pubg oder Modern Combat 5 lassen sich in den höchsten Grafikeinstellungen spielen. Die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher der Basisversion reichen problemlos aus um mehrere Apps parallel zu verwenden. Wer plant das Smartphone länger als zwei, drei Jahre einzusetzen und für kommende Updates gerüstet sein möchte, sollte jedoch lieber zur Version mit 6 Gigabyte greifen.

Fingerabdrucksensor an der Seite

Wie mittlerweile viele Mittelklasse-Smartphones, setzt auch das Redmi Note 9S auf einen Fingerabdrucksensor im Power-Button des Smartphones. Somit kann das Smartphone beim aktivieren automatisch entsperrt werden und das umständliche Ertasten des Sensors auf der Rückseite entfällt. Auch ein Entsperren, während das Smartphone auf dem Tisch liegt, ist so problemlos möglich. Im Test gab es bei dem Sensor nichts zu beanstanden. Die Finger wurden stets in Sekundenbruchteilen erkannt und das Smartphone entsperrt.

Die Hardware-Wertungen des Redmi Note 9S im Detail:

  • Verarbeitung und Design: 4 von 5 Sternen
  • Display: 4 von 5 Sternen
  • Ausstattung und Leistung: 3 von 5 Sternen
  • Kamera: 3,5 von 5 Sternen
  • Software und Multimedia: 4 von 5 Sternen
  • Akku: 4,5 von 5 Sternen
Xiaomi Redmi Note 9S
Software Android 10
Prozessor Qualcomm Snapdragon 720G
Display 6,67 Zoll, 1.080 x 2.400 Pixel
Arbeitsspeicher 6 GB, 4 GB
interner Speicher 64 GB
Hauptkamera 8000x6000 (48,0 Megapixel)
Akku 5.020 mAh
induktives Laden
USB-Port
IP-Zertifizierung (kein Schutz)
Gewicht 209 g
Farbe weiß, türkis, grau
Einführungspreis Redmi Note 9S (128 GB): 279 €, Redmi Note 9S (64 GB): 239 €
Marktstart April 2020

Aktuellste Software installiert

Bei der Software zeigt sich Xiaomi von seiner guten Seite. Das Redmi Note 9S kommt mit aktuellem Android 10 und dem neusten Sicherheitsupdate von April 2020. Updates bei Xiaomi erscheinen zwar nach keinem festen Zeitplan, bei vorherigen Modellen leistete der Hersteller aber eine gute und zügige Versorgung.

Über Android 10 ist Xiaomis Custom ROM MIUI gelegt. Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich zwar stark von normalem Android, bietet aber nette Animationen und fällt mit ihren vielen Personalisierungs-Möglichkeiten auf.

Negativ sind jedoch die vielen vorinstallierten Werbe-Apps. Diese ließen sich jedoch alle mühelos deinstallieren und sind daher bei einem Smartphone in diesem Preisbereich kein großes Ärgernis.

Vierfach-Kamera ohne Zoom

Das Kamera-Modul des Redmi Note 9S besteht aus vier Sensoren und Objektiven. Doch nicht alle davon sind in der Lage Fotos aufzunehmen. So handelt es sich bei einer „Kamera“ lediglich um einen Sensor für Tiefeninformationen. Dieser stellt der Kamerasoftware Informationen bereit, wo ein Bild scharf und wo unscharf sein soll. Diese Funktion kann jedoch auch von anderen Kameras übernommen werden, sofern mindestens zwei vorhanden sind. Hier hätte uns ein Zoom-Objektiv besser gefallen. In der Preisklasse um 200 Euro ist ein fehlendes Zoom-Modul jedoch auf jeden Fall verschmerzbar.

Bei den anderen Kameras hingegen zeigt das Redmi Note 9S seine Stärken. Die 48 Megapixel Hauptkamera begeistert mit einer für diese Preisklasse sehr guten Bildqualität, realistischen Farben und vielen Details.

Ein Foto mit der 48 Megapixel Kamera des Redmi Note 9S

Beim normalen Fotografieren werden die Bilder jedoch standardmäßig auf 12 Megapixel Auflösung heruntergerechnet. Bei diesem Pixel-Binning genannten Vorgang werden jeweils vier Pixel zu einem zusammengefasst, sodass ein lichtstärkeres Foto mit einem besseren Dynamikumfang entsteht. So gelingen auch Fotos bei schlechteren Lichtverhältnissen gut.

12 Megapixel Foto mit „Pixel-Binning“

Nur bei Nachtaufnahmen muss sich das 200 Euro Smartphone geschlagen geben. In dieser Preisklasse bekommt dies jedoch kein Modell bedeutend besser hin.

Nachts bleibt von der guten Bildqualität nicht viel übrig

Die Kameras des Redmi Note 9S im Überblick:

  • Hauptkamera: 48 Megapixel; 79° Sichtfeld; f/1,79 Blende
  • Weitwinkel-Kamera: 8 Megapixel; 119° Sichtfeld; f/2,2 Blende
  • Makro-Kamera: 5 Megapixel; 2-10 cm Abstand; f/2,4 Blende

Weitwinkel und Makro

Werfen wir als nächstes einen Blick auf die 8 Megapixel Weitwinkel-Kamera des Redmi Note 9S. Im Vergleich zu anderen Mittelklasse-Smartphones ist ein nur relativ geringer Farbunterschied zwischen den Aufnahmen der Hauptkamera und der Weitwinkel-Kamera erkennbar. Bei guten bis mittleren Lichtverhältnissen gelingen die Fotos sehr gut.

Ein Foto mit der Weitwinkel-Kamera ist nur unwesentlich blasser

Lediglich zum Rand hin kommt es je nach Motiv mal mehr und mal weniger stark sichtbaren Unschärfen.

Auch bei Schatten liefert die Weitwinkel-Kamera ein gutes Ergebnis

Die Makro-Kamera ist eine interessante Spielerei, welche in immer mehr Smartphones zu finden ist. Diese Kamera ist für Aufnahmen aus nächster Nähe gedacht und benötigt etwas Übung. Das Motiv darf beim Fotografieren nur 2 bis 10 Zentimeter vom Objektiv entfernt sein.

Die Makro-Kamera ermöglicht neue Blickwinkel

Nach etwas Eingewöhnung lassen sich so interessante Motive zaubern. Aufgrund der recht geringen Auflösung von 5 Megapixeln eigenen sich diese jedoch nur zum Teilen auf Social Media und nicht zum Ausdrucken in größeren Formaten.

Die Kamera des Redmi Note 9S

Bei der Bewertung der Kamera muss man den Preis des Smartphones im Auge behalten, doch beim Redmi Note 9S stimmt das Verhältnis aus Preis und Leistung. Mit ausreichend Licht und ein bisschen Geschick, lassen sich schöne Fotos mit dem günstigen Mittelklasse-Smartphone aufnehmen.

Redmi Note 9S im Test bietet Riesen-Akku

Einer der Haupt-Verkaufsmerkmale des Redmi Note 9S ist der riesige Akku des Smartphones. Mit einer Kapazität von 5.020 Milliamperestunden ist dieser sogar minimal größer als bei Samsungs Topmodell, dem Galaxy S20 Ultra. Dennoch ist das Smartphone mit seinen 8,8 Millimetern  Dicke angenehm schlank. Zusammen mit seinem nicht so leistungshungrigen Prozessor und dem 60 Hertz Display kommt das Redmi Note 9S so auf eine wirklich klasse Akkulaufzeit.

Auch bei gelegentlichem Spielen waren im Test locker zwei Tage Nutzung möglich. Nur wer sein Smartphone wirklich intensiv verwendet muss jeden Abend an die Steckdose. Im Gegensatz zum Redmi Note 9 Pro, läd das S-Modell „nur“ mit 18 Watt. Die selbe Ladegeschwindigkeit bietet Apple beispielsweise bei seinem iPhone 11 Pro. Ein passendes Netzteil befindet sich im Lieferumfang. In dieser Preisklasse immer noch nicht selbstverständlich, kommt beim Laden des Redmi Note 9S ein moderner USB-C Port zum Einsatz.

USB-C Port und Kopfhöreranschluss

Schwachstelle bei der Konnektivität

Bei den Schnittstellen macht das Redmi Note 9S eine gute Figur. So bietet das Smartphone nicht nur eine Kopfhörerbuchse, sondern auch die Möglichkeit zwei SIM-Karten sowie eine bis zu 512 Gigabyte große Speicherkarte gleichzeitig einzusetzen.

Auch Bluetooth 5.0 ist auf der Höhe der Zeit und dass nur WiFi 5 (ac) und nicht WiFi 6 (ax) unterstützt wird im Angesicht des Preises mühelos verschmerzbar. Wirklich schade hingegen, ist dass Xiaomi beim Redmi Note 9S auf NFC verzichtet. So nimmt man den Käufern des Smartphones die Möglichkeit jetzt und in Zukunft Google Pay oder andere Bezahldienste zu nutzen.

Zum Verkaufsstart gab es beim Redmi Note 9S einen recht gravierenden Bug bei der W-LAN Verbindung, von dem auch einige unserer Leser in den Kommentaren berichtet haben. Dieser wurde mit dem Softwareupdate auf Version 11.0.8 behoben und ist nicht mehr vorhanden. Der Bug ist nicht negativ in die Bewertung eingeflossen.

Xiaomi Redmi Note 9S Testsiegel

Redmi Note 9S im Test: Das Fazit

Pros des Redmi Note 9S

  • Top Akkulaufzeit
  • in dieser Preisklasse hervorragende Kamera
  • moderner USB-C Stecker

Contras des Redmi Note 9S

  • kein NFC

Mit einer UVP von 229 Euro liegt das Redmi Note 9S preislich am unteren Ende der Mittelklasse. Natürlich kann man das Smartphone nicht mit deutlich teureren Premium-Modellen vergleichen, in der Mittelklasse bietet es jedoch ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Top Akkulaufzeit, gute Performance und eine brauchbare Kamera machen das Redmi Note 9S zu einem guten Begleiter für „jedermann“. Xiaomi geht hier keine Wagnisse mit neuer Technik ein, sondern versucht wie schon oft in der Redmi-Reihe möglichst viel Smartphone zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. Einzig das fehlende NFC könnte einigen das Angebot versalzen. Wenn der Preis in den nächsten Monaten nach Marktstart noch etwas sinken sollte, könnte das Redmi Note 9S sogar vielen Einsteiger-Smartphones das Leben schwer machen.

Das Redmi Note 9S mit 64 Gigabyte Speicher und 4 Gigabyte RAM kostet 229 Euro. Für die Variante mit doppeltem Speicher und 6 Gigabyte RAM ruft Xiaomi 269 Euro auf. Beide Varianten sind ab sofort erhältlich. Ab Ende Mai soll das Redmi Note 9 Pro mit fast identischer Ausstattung und NFC-Support in den Verkauf starten.

Alternativen

Wer auf NFC und die etwas bessere Haupt-Kamera wert legt, kann für rund 30-40 Euro mehr zum Redmi Note 9 Pro greifen. Für die minimal schnellere Ladegeschwindigkeit, lohnt sich der Aufpreis hingegen nicht.

Eine mit dem Redmi Note 9S preislich vergleichbare Alternative wäre das Galaxy A30s. Das Smartphone bietet ein besseres AMOLED-Display und NFC-Unterstützung, hat aber bei Kamera und Akku das Nachsehen. Möchtest du lieber ein etwas kompakteres Smartphone mit purem Android, ist auch das Nokia 7.2 mit einer vergleichbar guten Kamera einen Blick wert. Beide Alternativen sind jedoch mit einem deutlich schwächeren Prozessor ausgestattet. Für eine vergleichbare Leistung musst du beispielsweise beim Xiaomi 9T oder Galaxy A71 deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dafür kommen diese beiden Modelle mit einem AMOLED-Display daher.

* Das Smartphone wurde uns von unserem Partner TradingShenzhen für den Test zur Verfügung gestellt

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Bildquellen

  • Xiaomi Redmi Note 9S Lieferumfang: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Farbe: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Fingerabdrucksensor: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S 48 Megapixel Foto: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Testfoto: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Nachtfoto: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Weitwinkel-Kamera: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Weitwinkel-Kamera: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Makro-Foto: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Kamera: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Anschlüsse: Timo Brauer
  • Xiaomi Redmi Note 9S Titelbild: Timo Brauer
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14 KOMMENTARE

  1. Keinerlei Chance ohne NFC. Schwerer Schnitzer im Produktmanagement, das entfallen zu lassen in Zeiten, in denen Gpay oder Aplle pay in Windeseile zur absoluten Normalität werden.
    Das Telefon könnte wie Blei in den Regalen liegen bleiben.

  2. Ich kann gut auf NFC verzichten. Wer unbedingt NFC will, soll eben ein Smartphone für 800 € aufwärts kaufen. Was nützt mir diese Zahlmethode wenn der Handel dies nur sehr sporadisch unterstützt.

    • Interessanter Ansatz… ich würde mir kein Smartphone ohne NFC mehr kaufen… aber jeder Mensch tickt anders. Und hier bei uns ist der Einzelhandel durchaus schon sehr weit. Im Kiosk um die Ecke oder beim Bäcker zahle ich auch gerne mal mit Bargeld.

  3. Vollkommen richtig Dirk,
    auf diesen WLAN Bug wird nicht eingegangen. Ich habe das Teil hier seit 2 Tagen liegen und nichts mit WLAN, egal was wir machen und ich werde bestimmt nicht meine FritzBox rausschmeissen wegen diesem Handy. Denn das Hauptproblem liegt wohl im Zusammenspiel mit der FritzBox.

    Es ist ja kein kleiner Fehler, da muß man in diesem Test drauf hinweisen

  4. Hey Dirk,
    von diesem WLAN Bug habe ich bereits am Rande gehört. Bei meinem Testgerät (Version 11.0.6.0) konnte ich jedoch kein Fehlverhalten feststellen. Habe aber auch sehr gute WLAN-Abdeckung in der gesamten Wohnung. Worin äußert sich der Fehler? Dann würde ich das noch einmal prüfen.

  5. Hi, Leute. Ich wollte mal fragen ob ich das richtig verstanden habe.nKriegt das Redmi Note 9S kein Update für Miui 12?

    • Hey Moelle,
      Auf der veröffentlichten Liste der Smartphones, welche MIUI 12 erhalten sollten ist das Redmi Note 9S nicht aufgeführt. Das liegt jedoch daran, dass diese Liste in China veröffentlicht wurde. Dort gibt es dieses Smartphone nicht zu kaufen, daher fehlt es dort. Es gibt zwar noch keine offizielle Bestätigung, aber das Redmi Note 9S sollte MIUI 12 mit fast absoluter Sicherheit bekommen.

  6. Hallo Timo,
    da du ja einer Erläuterung zum Wlan Bug haben wolltest.
    Das Note 9S verliert auch mit dem neuen Update 11.0.7.0 nach einiger Zeit die Verbindung zum Internet üner WiFi im StandBy und schaltet auch nicht auf das mobile Internet um. Ist somit Offline!
    Nutze eine Fritz!Box 7590 mit Fritz!OS 7.12. Dabei ist es egal, ob 2,4GHz und 5GHz unter einre SSID laufen oder getrennt sind. Alle anderen Geräte im Netzwerk laufen ohne Probleme. Ich habe auch bereits das Handy einmal zurückgesetzt, die WiFi-Verbindungen mehrfach gelöscht und neu verbunden.

    Das Interessante ist, dass das Handy weiterhin die Kennung/MAC des Router empfängt, aber nichts mehr senden kann.

    Ich habe es mit Tasker getestet. Ich kann einen Ping auslössen, der nur dann gemacht wird, wenn das Handy mit meinem Router verbunden ist. Also registriert das Handy die Pakete vom Router, aber das Senden von Paketen an eine IP in meinem Netzwerk ist nicht möglich. Heisst Download ist vorhanden, aber kein Upload mehr.
    Wobei der Uplaod nicht wirklich weg ist. Nach dem Aufwecken des Note kannman sich über die Wlan Übersicht in jedes andere Wlan einwählen ohne es am Note vorher aus und wieder an zu machen.

    Auf Amazon und in diversen Foren wird intensiv darüber diskutiert. Auch wurde der Bug schon in der globalen Mi Community von einem Mod bestätigt.

    • Hallo Thomas,
      Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung. Kann den Fehler nachvollziehen und habe es im Testbericht ergänzt. Hoffe Xiaomi bessert da bald mit einem Update nach.

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