Home-Office: In sieben Schritten zum perfekten Arbeitsplatz

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Der Coronavirus breitet sich nach jetzigem Stand immer weiter aus. Die chinesische Provinz Wuhan, wo der neuartige Virus erstmals ausbrach, sowie mittlerweile auch Italien sind zur Sperrzone erklärt worden. Die Betriebe stehen still – zumindest vor Ort. Viele greifen deswegen auf Home-Office zurück. Tipps und Tricks dazu haben wir dir zusammengestellt.
Home Office Workspace
Bildquelle: Pixabay

Was in jungen Unternehmen oft Alltag ist, ist für konventionelle und alteingesessene Unternehmen Neuland: Home-Office. Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen, scheint für viele unmöglich. In Krisenzeiten wie jenen, die momentan der weltweit ausgebreitete Coronavirus hervorruft, gibt es für viele Unternehmen jedoch keine Alternative.

Home-Office: So arbeitest du produktiv von zu Hause

Die Herausforderung: Zuhause genauso produktiv arbeiten wie im Büro. Stehen in der Firma im besten Fall ergonomisch wertvolle Produkte bereit, damit du bestmöglich arbeiten kannst. Im Home-Office fehlt allerdings womöglich ein guter Stuhl, die richtige Maus oder ausreichend Beleuchtung. Doch für eine produktive Home-Office-Zeit fehlt nicht viel – wir zeigen es dir.

Schritt 1: Der richtige Schreibtisch

Laptops sind praktisch in dem Sinne, dass sie sich an jeden beliebigen Ort platzieren lassen. Möchtest du allerdings über einen längeren Zeitraum oder an regelmäßigen Tagen Home-Office machen, ist eine Büroecke mit dem richtigen Schreibtisch sinnvoll. Die richtige Optik zum Wohlfühlen sollte mit praktischen Eigenschaften kombiniert werden. Es bietet sich beispielsweise ein höhenverstellbarer Tisch an. So kannst du ab und zu deinen Kreislauf in Schwung bringen und im Stehen arbeiten. Vor einem Kauf solltest du auch überlegen, wie viel Platz du brauchst und dementsprechend die Tischgröße aussuchen.

Schritt 2: Platz nehmen – aber richtig

Vor allem Menschen, die viel mit dem PC arbeiten und somit die meiste Zeit sitzen, werden wissen, wie wertvoll ein guter Bürostuhl ist. Oberstes Gebot ist, dass der Stuhl ergonomisch geformt ist und den Rücken entlastet und eine gute Sitzposition ermöglicht. Dazu zählt, dass die Lehne sich in der natürlichen Rundung des Rückens entlang schmiegt, sich an deine Höhe anpassen kann oder ein Nackenkissen integriert hat.

Bürostühle an einem Tisch

Ergonomisch geformte Bürostühle entlasten den Rücken deutlich.

Wer sein Becken und den Lendenwirbelbereich ab und zu mobilisieren möchte, kann auf Gymnastikbälle oder Fitness-Hocker zurückgreifen. Letztere sind speziell zum Arbeiten gedacht, sind aber ähnlich flexibel wie Gymnastikbälle.

Schritt 3: Es werde Licht im Home-Office

Nicht jede Wohnung ist Lichtdurchflutet oder bietet noch einen freien Platz am Fenster. Ausreichend viel Licht ist für eine gute Arbeitsatmosphäre essenziell. Darüber hinaus werden die Augen geschont und Müdigkeit vorgebeugt. Neben einer Deckenleuchte sollte eine Tischlampe installiert werden, dessen Licht nicht von anderen Gegenständen reflektiert wird. Tageslichtlampen simulieren – wie der Name schon sagt – Tageslicht und bieten sich bei dunkleren Räumen daher besonders an.

Tipp: Sobald es Dämmert, sollte die Beleuchtung des Computers und Handys angepasst und blaues Licht gefiltert werden. Dafür findet sich in den Einstellungen der Blaulichtfilter beziehungsweise Nachtmodus.

Schritt 4: Die richtige, technische Ausstattung

Neben ordentlichen Möbel darf es auch an der technischen Ausstattung nicht fehlen. Je nachdem ist es sinnvoll, neben einem Laptop einen zusätzlichen Bildschirm anzuschaffen. Das verschafft einen guten Überblick über deine geöffneten Programme. Eine standhafte Tastatur sowie eine ergonomisch geformte Maus beziehungsweise alternativ ein ergonomisches Mauspad unterstützen deine Hand sowie dein Handgelenk.

Schritt 5: Stabile Internetverbindung und gute Stromversorgung

Um von zu Hause aus arbeiten zu können, ist eine gute Internetverbindung das A und O. Ansonsten bleibt die Kommunikation mit den Kollegen auf der Strecke und deine Arbeit sowieso. Einen schnellen Internetzugang bieten drahtlose LTE-Netzwerke. Allerdings arbeiten sie längst nicht so zuverlässig und stabil wie DSL-Anschlüsse. Besser bedient bist du demnach mit einem eingerichteten WLAN, mit dem du dich flexibel bewegen und arbeiten kannst.

Schritt 6: Ordnung und Ruhe im Home-Office

Wenn auf deinem Schreibtisch Teller von gestern Abend, möglicherweise Kinderspielzeug oder sonstige Gegenstände liegen, ist es unmöglich, ordentlich zu arbeiten. Ordnung auf dem Schreibtisch hilft, auch den Überblick im Geiste zu behalten. Verbanne somit alle Utensilien, die du nicht brauchst, aus deinem Büro. Das gute, alte Notizbuch hilft zusätzlich dabei, den Überblick über deine Tagesaufgaben zu behalten. Denn: Auf dem Papier ist aus dem Kopf.

Kopfhörer

Noise-Cancelling-Kopfhörer minimieren Umgebungsgeräusche.

Für mehr Konzentration ist es darüber hinaus wichtig, Ruhe zu haben. Das kann entweder geschehen, indem du dich in ein ruhiges Zimmer zurückziehst oder indem du deine Umgebung mit Kopfhörern ausschließt. Hier sind vor allem Noise-Cancelling-Kopfhörer eine Wohltat. Eine große Auswahl an solchen Modellen gibt es beispielsweise bei Media Markt und Saturn.

Schritt 7: Trinken, Essen und eine schöne Atmosphäre

Stellt dein Arbeitgeber im Büro womöglich Getränke zur Verfügung, musst du in deinen eigenen vier Wänden selbst für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen. Vergiss nicht, regelmäßig zu trinken und deinen Körper wie Geist damit frisch zu halten. Auch energiereiche Snacks sollten zum Arbeitsalltag dazugehören.

Pflanzen am Arbeitsplatz

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sondern erfrischen auch die Luft.

Eine schöne Atmosphäre ist am Arbeitsplatz natürlich nicht verboten. Pflanzen sind nicht nur bunte Farbtupfer und machen das Büro gemütlicher, sondern haben darüber hinaus auch praktische Zwecke. Suchst du die richtige Pflanze aus, trägt sie dazu bei, die Luft zu reinigen. Dafür eigenen sich beispielsweise Efeu, Bogenhanf oder die Kentia-Palme.

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