Sky vor Preiserhöhung: Diese Bestandskunden müssen mehr zahlen

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Bist du Sky-Kunde? Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du künftig mehr für dein Abo zahlen musst, hoch. Wir zeigen dir, welche Kunden mehr zahlen müssen, was du dagegen tun kannst und wie Sky die neuen Preise begründet.
Sky Deutschland Unterföring
Bildquelle: Sky Deutschland

Die Preiserhöhung betrifft nach Angaben von Sky alle Kunden, die derzeit einen sogenannten Vorteilspreis haben. Sprich alle Kunden, die mit Sky einen Rabatt für ihr Abo ausgehandelt haben. Diese kamen zumeist durch Rabatte bei Vertragsverlängerungen beziehungsweise der Rücknahme von Kündigungen zustande. “Kunden, die einen Standardpreis zahlen, unterliegen keiner Preisanpassung“, teilte uns Sky mit. Realistisch betrachtet dürfte das aber ein eher kleiner Teil der Kunden sein, die ohnehin schon viel Geld monatlich an Sky überweisen.

Wer aber derzeit beispielsweise einen monatlichen Preis von 34,99 Euro (34,11 Euro mit reduzierter Mehrwertsteuer) zahlt, wird sich auf eine Preisanpassung einstellen müssen. Dieser Preis werde ab 1. Dezember auf 36,50 Euro angehoben. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer wäre das dann sogar ein  Preis von 37,44 Euro – 2,45 Euro monatlich mehr als einst vereinbart.

Das ist der Grund für die Preiserhöhung von Sky

Sky begründet die Erhöhung gegenüber inside digital so: „Diesen Sommer haben wir eine neue Ära für unsere Kunden gestartet, die Sky flexibler, vielfältiger und transparenter macht. Sie umfasst eine große Programmoffensive sowie eine neue Preis- und Paketstruktur (für Neu- und Bestandskunden erhältlich). Mit der umfangreichen Vereinfachung und Vereinheitlichung unserer Angebote gehen wir konkret auf zentrale Wünsche unserer Kunden ein – nämlich mehr Transparenz bei Preisen und Verträgen zu schaffen.“

Sky betont, dass die Preiserhöhung die erste Erhöhung für Bestandskunden seit 2016 sei. “Gestiegene Gesamtkosten, insbesondere für hochwertige Programmlizenzen, machen dies nötig“. Wenn du als Kunde nicht damit einverstanden bist, mehr zu zahlen, hast du die Möglichkeit, ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht zu nutzen. Dein Vertrag wird dann zum 1. Dezember aufgelöst. Sky weist aber darauf hin, dass Kunden nicht darauf spekulieren sollten, Rückholangebote zu bekommen und so die Preise wieder zu drücken.

Reduzierter Preis bleibt auf Dauer

Denn Sky hat neben einem größeren Erlös auch andere Absichten: „Wir reduzieren mit dieser Anpassung die Bandbreite unterschiedlicher Preise in unserem Kundenstamm.“ Ein weiterer Wunsch der Sky-Kunden sei zudem der Verzicht auf große Preissprünge sowie mehr Flexibilität. Sky gebe in Zukunft den Kunden die Möglichkeit, attraktive Vorteilskonditionen so lange zu behalten, wie sie ihr Sky Abo beziehen. „Das bedeutet, dass der bisherige Sprung auf den Standardpreis für unsere Kunden in Zukunft komplett entfällt. Am Ende ihrer aktuellen Mindestvertragslaufzeit erhalten sie außerdem eine monatliche Kündigungsoption und werden damit noch flexibler“, so ein Sky-Sprecher in einem Statement.

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