Darum brechen die Lieferketten zusammen
Dass die Lieferketten aus Asien zusammengebrochen sind, ist vor allem auf das Corona-Virus zurückzuführen. Aber nicht nur. Wie die Wirtschaftszeitung weiter schreibt, sei auch eine steigende Nachfrage nach chinesischen Konsumgütern in den USA eine Ursache. In der Folge schicken die Reeder ihre Schiffe öfter in die USA statt nach Europa. Weitere Ursachen: Es gibt kaum Luftfrachtkapazität. Die Passagierflieger stehen reihenweise auf den Flughäfen und warten auf Reisende. Damit fehlen aber auch Kapazitäten im Frachtverkehr, der auf der Langstrecke immer an Bord ist. Weitere Gründe: Im Oktober gab es in Australien einen Streik der Dockarbeiter. Die Schiffe waren in Australien quasi gefangen. Geplante Fracht, die sie in Asien aufnehmen sollten, blieb stehen. Die Folgen sind bizarr: Da auch die Züge aus Asien inzwischen überbucht sind, wird sogar Fracht aus Asien per LKW transportiert. Und selbst wenn die Ware letztlich in Deutschland ankommt – auch hier ist die Logistik am Limit.
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