Neuer UHD-Sender startet per Satellit: Auch Bundesliga geplant

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Auf der Satelliten-Plattform HD+ startet ein neuer UHD-Sender, auf dem du neben Spielfilmen und Serien auch die Bundesliga oder den Supercup sehen kannst. Allerdings: Nur einige wenige Spiele sind hier zu sehen. Wir zeigen dir, was dich erwartet und wie du den Sender empfängst.
Satellitenschüsseln von SES
Satellitenschüsseln von SES AsdtraBildquelle: SES Astra

Der neue Kanal wird von der Seven.One Entertainment Group betrieben, die den neuen Event-Kanal ProSiebenSat.1 UHD mit Inhalten aus allen Sendern der Senderfamilie bestücken will. Mit dem Auftaktspiel der Fußball-Bundesliga am 13. August startet das Angebot via AstraSatellit bei HD+.

Bundesliga und Supercup zum Start

Neben Live-Sport wirst du auf dem Kanal zukünftig ausgewählte Inhalte parallel zur Ausstrahlung in SD und HD sehen können. Auf ProSiebenSat.1 UHD erfolgt die Übertragung dann aber in UHD mit HDR. Sofern du bereits HD+ abonniert hast, sollen dir keine zusätzlichen Kosten entstehen. Der Sender wird automatisch freigeschaltet.

Das erste Format auf ProSiebenSat.1 UHD wird am 13. August ab 19 Uhr ran SAT.1 Bundesliga mit dem Live-Auftaktspiel der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach gegen FC Bayern München sein. In den folgenden Wochen und Monaten sind weitere UHD-Sendungen geplant. Beispielsweise folgt am 17. August der Supercup 2021 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Es soll außerdem „ausgewählte Show-Highlights, Spielfilme, Serien und Dokumentationen im ultrahochauflösenden Format“ geben. Details machte man noch nicht öffentlich.

Die Empfangsparameter von ProSiebenSat.1 UHD per Satellit

  • Satellit: ASTRA 19,2° Ost
  • Transponder: 1.035
  • Frequenz: 10.993,75 MHz (Horizontal)
  • Modulation: DVB-S2, 8PSK
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • FEC: 5/6

Bislang nutzte die Pro7-Sat1-Gruppe den von Astra betriebenen Sender UHD1, um UHD-Inhalte über Astra zu übertragen. UHD1 bleibt bestehen und zeigt Inhalte von Deluxe Music UHD und Eurosport 4K. Als dritter Sender ist RTL UHD auf Astra aufgeschaltet.

HD+ ist ein zusätzliches Programmangebot für HD und UHD per Satellit. Kunden von HD+ haben Zugriff auf mehr als 60 Sender in HD, 40 davon sind allerdings ohnehin frei empfangbar. Das HD+ Sender-Paket beinhaltet 24 der größten Privatsender in HD-Qualität sowie 2 UHD-Sender – inklusive RTL UHD. Bei neuen TV-Geräten von Samsung, Panasonic, Sony und Vestel bietet die integrierte HD+-Funktion den Neustart von laufenden Sendungen, Zugriff auf Mediatheken und den UHD-Switch.

HD+ kostet monatlich 8,75 Euro oder jährlich 79 Euro und ist nur per Astra-Satellit zu empfangen. Die Betreiber von HD+ planen aber, noch in diesem Jahr auch per Internet ein Angebot zu schaffen, mit dem man dann Kabel-Kunden erreichen könnte. Ob das auch für die UHD-Sender gilt, ist unklar.

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3 KOMMENTARE

  1. Avatar Gerrit Haase

    Hallo an alle,

    der Beitrag stimmt nicht ganz. Im letzten Absatz heißt es „HD+ kostet monatlich 8,75 Euro oder jährlich 79 Euro und ist nur per Astra-Satellit zu empfangen.“. Das ist der Preis, wenn man das HD+ Modul dazu nimmt. Und das nur für das erste Jahr. Ab dem zweiten Jahr bzw. das reine Abo (ohne Modul) kostet das ganze für die direkten HD+ Kunden mit originaler HD+ Smartcard seit März 2021 nur 6,– € im Monat. Und für die Sky Kunden, die die Sky Sender über Satellit sehen, kostet das HD+ Abo bis jetzt ganze 5,75 € im Monat.

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  2. Avatar aquaplex

    Logische Maßnahme von HD+ mehr auf UHD zu setzen. Da fast alle 4K Fernseher die SD Sender hochskalieren, kann man kaum noch einen Unterschied zwischen SD und HD erkennen und deshalb sich ein HD+ Abo kaum noch lohnt.

    Antwort
    • Avatar Plumpaquatsch

      Das skalieren (selbst mit professionellen Methoden) bei den Sendern klappt meiner Erfahrung leider nicht so gut. Wenn man Sendungen aus der „guten alten Zeit“ ™ auf UHD skaliert, werden nicht vorhandene Details leider nicht sichtbar. So etwas ist mit derzeit verfügbaren Methoden schlichtweg (noch) nicht machbar. Aber es gibt ja inzwischen genügend natives UHD-Material. Der ÖRR, der lieber seinen Intendanten die Saläre rhöht, als endlich mal in UHD zu investieren, hat mit olympischen Spielen eine (weitere) große Chance versäumt, einen echten Mehrwert für Besitzer eines UHD-fähigen „Wiedergabeapparates“ (sind ja nicht alle TV, sondern auch Monitore/Displays/Projektoren/“Laser TV“ finden sich immer häufiger in den Zimmern) zu liefern. Man sieht auch, dass live-TV-Streamingdienste wie zattoo, waipu, et al Probleme mit UHD haben (seit Jahren angekündigt, aber immer wieder wegen Problemen verschoben). zattoo hat es immerhinque inzwischen geschafft, 5.1-Ton zu streamen.

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