iOS 16: Diese iPhones sollen auf dem Abstellgleis landen

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Während iOS 15 weiterhin in aktiver Entwicklung ist, gibt es nun erste Gerüchte, welche Geräte Apple mit iOS 16 in den Ruhestand schicken will. Neben diversen iPhones sollen angeblich auch einige iPad-Modelle auf dem Abstellgleis landen.
Apples Craig Federighi präsentiert iOS 15
Apples Craig Federighi präsentiert iOS 15 auf der WWDC 2021Bildquelle: Apple

Erst vor einigen Tagen hat Apple mit dem Beta-Test von iOS 15.3 begonnen, da folgen nun die ersten Berichte zum nächsten großen Nachfolger: iOS 16. Im kommenden Jahr sollen angeblich diverse Geräte nicht länger Zugriff auf das Update erhalten. Quell der aktuellen Gerüchte ist die französische Seite iPhoneSoft. Insgesamt soll sieben älteren Apple-Smartphones und –Tablets der Zugang zu iOS 16 versperrt bleiben.

Zeit für den Ruhestand: Diese iPhones und iPads sollen iOS 16 nicht erhalten

Laut dem Bericht von iPhoneSoft sollen demnach das iPhone 6s, iPhone 6s Plus und das erste iPhone SE (2016) auf das Upgrade verzichten müssen. All diesen Modellen ist Apples A9-Chip gemein. Apple erfordert also angeblich mindestens einen A10-Prozessor für iOS 16.

Auf der Tablet-Seite soll iPadOS 16 nicht länger für iPad mini 4, iPad Air 2, iPad 5 und das iPad Pro 9.7 und 12.9 aus dem Jahr 2015 verfügbar sein. In diesen iPads stecken Apples A8-, A8X-, A9- und A9X-Chips.

Beim iPod touch gibt es laut dem Bericht keine Veränderung. Der aktuelle iPod touch (7. Generation) aus dem Jahr 2019 soll dank des A10 Fusion auch mit iOS 16 kompatibel sein.

Apple iPhone SE und iPhone 6s im Vergleich
Für das erste iPhone SE und das iPhone 6s könnte bald das Ende der Software-Updates erreicht sein

Bislang sind diese Informationen jedoch mit Vorsicht zu genießen. Erst im kommenden Juni werden wir vermutlich offizielle Informationen zur Abwärtskompatibilität der neuen iOS- und iPadOS-Versionen erhalten. Außerdem waren die Berichte von iPhoneSoft in der Vergangenheit nicht immer korrekt.

So berichtete die Seite im vergangenen Januar, dass sowohl das iPhone 6s als auch das erste iPhone SE nicht mit iOS 15 kompatibel sein würden. Dies war inkorrekt – iOS 15 unterstützt dieselben Geräte wie iOS 14. Wie 9to5Mac schreibt, hatte iPhoneSoft jedoch die mit iOS 13 und iOS 14 kompatiblen Geräte korrekt vorhergesagt.

Besitzer des iPhone 6s haben jedoch im Vergleich zu anderen Smartphones keinen wirklichen Grund für Beschwerden. Das im Jahr 2015 vorgestellte iPhone wurde für mehr als 6 Jahre mit Updates versorgt. Aufgrund Apples neuer Politik bei Sicherheitsupdates dürften hier im kommenden Jahr noch einige neue Versionen von iOS 15 – auch nach der offiziellen Vorstellung von iOS 16 – erscheinen.

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2 KOMMENTARE

  1. Rene S

    Das ist das Einzige was ich an Apple schätze: die sehr lange Geräteunterstützung durch Updates. Aber deshalb würde ich trotzdem nie wechseln. LineageOS hält genau so lang 😉 und ich bin frei.

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  2. Primo Klabauter

    Ja sach mal, geht’s noch? iOS 15 ist gerade relativ neu am Start, bis iOS 16 wird es noch mindestens ein dreiviertel Jahr dauern und ihr macht hier die Pferde scheu? Wenn es denn tatsächlich so kommen sollte, wie es Holger Eilhard verzapft hat, dann würde es Modelle treffen, die dann seit SIEBEN Jahren immer wieder aktualisiert worden sind, für diese Gerätesparte ein biblisches Alter (und Lichtjahre vom Android-Support entfernt). Statt solch einer reißerischen Überschrift bitte etwas mehr Sachlichkeit!

    Viel eher Grund zum Meckern hat man bei Kleinstweich mit Fenster 11. Da werden Computer und Laptops nicht unterstützt, die zum Teil gerade mal vier Jahre alt(?) sind. DAS wäre mal einen Meckerartikel wert.

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